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DGB: »Aus- und Weiterbildung vorantreiben«

Anlässlich der Veröffentlichung der November-Arbeitslosenzahlen forderte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Dienstag in Berlin, verstärkt in Aus- und Weiterbildung zu investieren, um das Fachkräftepotential auszuschöpfen und Arbeitslose vor der Entwertung ihrer Qualifikationen zu schützen. »Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist erfreulich, aber deutlich verhaltener als noch vor wenigen Monaten erwartet und vor allem aufgrund der weltwirtschaftlichen Probleme immer noch mit großen Risiken behaftet«, sagte Buntenbach.

Es komme jetzt vor allem darauf an, das große Fachkräftepotential in Deutschland auszuschöpfen und die Aus- und Weiterbildung voranzutreiben. »Es muss Schluss damit sein, dass die beruflichen Qualifikationen von jüngeren und älteren ArbeitnehmerInnen entwertet werden, weil sie in Leiharbeit oder Ein-Euro-Jobs gedrängt werden«, unterstrich Buntenbach. Die Tatsache, dass die Arbeitslosigkeit Älterer erneut angestiegen ist, sollte auch für die Koalition ein Alarmsignal sein und sie zum Umdenken bewegen.

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»Immer noch haben vor allem ältere Fachkräfte nur geringe Chancen, trotz langjähriger Berufserfahrung einen ausbildungsadäquaten Arbeitplatz zu erhalten«, kritisierte Buntenbach. Junge Menschen würden allenfalls befristet beschäftigt, für Qualifizierung sei in der Regel kein Geld vorhanden. »Die Unternehmen benötigen eine Strategie um Fachkräfte auszubilden, zu halten und anzuwerben. Potential ist in Deutschland ausreichend vorhanden.« (02.12.2010, prh)

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