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DIHK sieht »Trendumkehr bei der Weiterbildung«

Wansleben: Angst vor Arbeitslosigkeit verliert als Motiv an Bedeutung. 

Trotz niedriger Arbeitslosigkeit setzen immer mehr Deutsche auf Weiterbildung – eine neue Entwicklung, wie Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), berichtet.

Im vergangenen Jahr haben der jüngsten DIHK-Fortbildungsstatistik zufolge insgesamt 337.000 Menschen an Fortbildungsveranstaltungen der Industrie- und Handelskammern (IHKs) teilgenommen, 10.000 mehr als noch 2011.

Dabei sei eine »Trendumkehr« festzustellen, sagte Wansleben dem Nachrichtenmagazin »Focus«: Bislang sei das Interesse an solchen Maßnahmen geringer geworden, wenn die Beschäftigung zugenommen habe. Das ändere sich: »Das Motiv, Arbeitslosigkeit zu verhindern, relativiert sich weiter«, so der DIHK-Hauptgeschäftsführer.

Bereits seit 2010 wächst der Zulauf von Teilnehmern an IHK-Lehrgängen. »Die Arbeitnehmer bilden sich weiter, um in ihrem Beruf auf der Höhe der Zeit zu bleiben und Karriere zu machen«, erläuterte Wansleben die Entwicklung. »Und die Unternehmen fordern und fördern die Fortbildung ihrer Belegschaft noch stärker mit dem Ziel der Fachkräftesicherung«.

Hintergrund DIHK-Fortbildungsstatistik
Zusammen mit den Sozialpartnern haben die Industrie- und Handelskammern ein geordnetes System von Abschlussprofilen, Lehrgängen und Weiterbildungsprüfungen aufgebaut, das jährlich von einer großen Anzahl von bewährten Mitarbeitern und Führungskräften durchlaufen wird.


(06.09.2013, prh)

 

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