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DIPF – 60 Jahre Wissen über Bildung

Festakt in Frankfurt: Namhafte Gäste aus Forschung und Politik würdigen die Leistungen des Instituts.


Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) hat am Montag, 24. Oktober 2011, sein 60-jähriges Bestehen mit einem großen Festakt in Frankfurt am Main gefeiert. Mit Wissen über Bildung trägt das DIPF nun seit seiner Gründung im Jahr 1951 dazu bei, Qualität und Gelingen von Bildung zu verbessern. »Wir sind heute nationales Kompetenzzentrum für Bildungsforschung und Bildungsinformation und wollen diese Stellung künftig noch ausbauen«, unterstrich Professor Dr. Marc Rittberger, Direktor des DIPF.

Vor rund 350 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Praxis wurden die Leistungen des Leibniz-Instituts von namhaften Gastrednerinnen und Gastrednern gewürdigt, darunter Cornelia Quennet-Thielen, Staatsekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, die eine Rede zu bildungspolitischen Grundsatzfragen hielt. Eva Kühne-Hörmann, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, unterstrich in ihrem Grußwort: »Das DIPF ist ein Ort exzellenter Forschung zum Thema Bildung, das beweist das Institut auch mit dem Erfolg im Rahmen des hessischen Forschungsförderungsprogramms LOEWE. Allein 26 Millionen Euro stellt die Hessische Landesregierung für das LOEWE-Zentrum IDeA bereit, um das Wissen über Bildung zu erweitern, die individuellen Lernbedürfnisse von Kindern zu erforschen und damit ihren Lernerfolg zu verbessern.«

Der Festakt war gleichzeitig Rahmen für die Verleihung des Erich-Hylla-Preises des DIPF und der Gesellschaft zur Förderung Pädagogischer Forschung an Ministerialdirektor a.D. Josef Erhard. Geehrt wurden seine großen Verdienste um Bildung und Erziehung in Deutschland. Die Laudatio hielt Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz.

60 Jahre Wissen über Bildung zum Nutzen der Gesellschaft – das beinhaltete Arbeitsschwerpunkte wie die Lehrerfortbildung, Schul- und Intelligenztest, das Schulrecht, die internationale Kommunikation zum Bildungswesen, den interkulturelle Vergleich der Bildungssysteme, die Bildungsinformation und die empirische Bildungsforschung.

Herausragende Leuchttürme seiner heutigen Arbeit sind zum Beispiel maßgebliche Beiträge zu den PISA-Studien, der nationale Bildungsbericht, der Deutsche Bildungsserver und das Forschungszentrum IDeA. In Zukunft will das Institut unter anderem seine Forschungsexzellenz zu frühkindlicher Bildung und Schule, seine Position als zentraler Einstieg zur nationalen Informationsinfrastruktur für das Bildungswesen und als Zentrum für nationales und internationales Bildungsmonitoring ausbauen und sichern.

Das DIPF ist seit seiner Gründung fest in Frankfurt am Main verwurzelt und hat seit Anfang der 1990er-Jahre auch einen zweiten Standort in Berlin. Am Institut arbeiten heute rund 280 Beschäftigte – vor allem hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. An beiden Standorten ist das DIPF über viele Kooperationen eng vernetzt, beispielsweise mit der Goethe-Universität Frankfurt oder der Humboldt-Universität zu Berlin.

  (25.10.2011, prh)

DIPF-Website

 

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