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Erasmus+: Schweizer Dachverband der Weiterbildung fordert rasche Lösungen

SVEB

Seit gestern ist es klar: Die Schweiz darf 2014 nicht am EU-Bildungsprogramm Erasmus+ partizipieren, zu welchem auch die Weiterbildung gehört. Schweizer Institutionen können nur mit dem Status eines Drittlandes teilnehmen. Der SVEB erwartet vom schweizerischen Bundesrat, dass er für die Schweiz rasch eine verträgliche Lösung findet und eine Finanzierung für die Übergangszeit sicherstellt.

Nachdem die Schweizer Bevölkerung die Initiative »Gegen Masseneinwanderung« angenommen hat und der Bund das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit Kroatien nicht unterschrieb, hat die EU die Verhandlungen über das Bildungsprogramm Erasmus+ auf Eis gelegt. Gestern nun hat die EU-Kommission entschieden, dass die Schweiz nicht an der Antragsrunde 2014 partizipieren kann. Die Schweiz wird ab sofort als Drittstaat behandelt.

Bildung als Spielball der Politik

Der SVEB bedauert, dass der Kampf um die Personenfreizügigkeit nun auf dem Rücken der Bildung ausgetragen wird. »Es ist unverständlich, dass gerade die Bildung der erste Bereich ist, der die negativen Auswirkungen des Volksentscheids vom 9. Februar zu spüren bekommt«, sagt Bernhard Grämiger, stellvertretender Direktor des SVEB. Der Verband erwartet vom Bundesrat eine rasche und pragmatische Übergangslösung in Bezug auf die Finanzierung der Projektteilnahmen von Schweizer Institutionen. »Wir sind optimistisch, dass sich die aktuelle Situation bis 2015 wieder normalisiert hat«, ergänzt Grämiger.

Wie sich die Finanzierung allerdings gestalten wird, ist noch offen. Eine Lösung, wie sie die Schweiz zwischen 1995 und 2010 als »stiller Partner« praktizierte, ist jedoch naheliegend. (27.02.2014, prh)

siehe auch: Startschuss für das neue EU-Bildungsprogramm ERASMUS+

siehe auch: EU setzt Verhandlungen mit der Schweiz zu Erasmus+ aus

 

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