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Evaluation zum nordrhein-westfälischen Weiterbildungsgesetz übergeben

Am Montag, 21.2.2011, hat Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, den Schlussbericht der Evaluation zur Wirksamkeit der Mittel des Weiterbildungsgesetzes (WbG) in Empfang genommen. Überreicht wurde das Gutachten von Ekkehard Nuissl von Rein, Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) und Leiter des Projekts. Zwei Jahre lang hat ein Team des DIE untersucht, wie das WbG dazu beigetragen hat, Weiterbildung als lebensbegleitenden Prozess zu organisieren und mehr Menschen zum Lernen zu motivieren, um auf diesem Wege den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken.

Untersucht wurden u.a. die Fragen, inwiefern das Weiterbildungsangebot der WbG-geförderten kommunalen Volkshochschulen und Einrichtungen in anderer Trägerschaft am Gemeinwohl ausgerichtet, bedarfsgerecht und zukunftsorientiert ist, wie der Zweite Bildungsweg optimiert werden kann und wie das Angebot im Bereich Weiterbildungsberatung in NRW einzuschätzen ist. Unter dem Motto »Lernende fördern – Strukturen stützen« hat das DIE vor allem diese Empfehlungen ausgesprochen:

  • Die WbG-Förderung sollte noch stärker auf Angebote für bildungsferne Zielgruppen und die Stärkung des pädagogischen Personals für seine umfassenden Aufgaben fokussiert werden.
  • Die derzeit komplizierte Fördersystematik sollte durch einen neuen Verteilungsschlüssel für die WbG-Mittel transparenter werden.
  • Vorhandene Beratungsstrukturen sollten im Rahmen von regionalen Kooperationen und Netzwerken weiter ausgebaut werden, vor allem mit Blick auf die Erreichung bildungsferner Zielgruppen.

Ministerin Löhrmann erklärte anlässlich der Übergabe des Gutachtens: »NRW ist und bleibt das Land der Weiterbildung. Wir werden das Gutachten gründlich auswerten und dann in enger Abstimmung mit dem Landtag und den Trägern der Weiterbildungslandschaft diskutieren. Es ist unser Ziel, gemeinsam zu erarbeiten, wie das Weiterbildungsgesetz weiter entwickelt werden kann.«

»In der Evaluation hat sich bestätigt, dass die nordrhein-westfälische Weiterbildung gut aufgestellt und engagiert ist und dass an einigen Stellen, wie beispielsweise im Hinblick auf benachteiligte Gruppen, noch Entwicklungsmöglichkeiten bestehen«, ergänzte Nuissl. »Wir gehen davon aus, dass das Gutachten eine solide Grundlage für die Diskussion über die Entwicklung der Weiterbildung in NRW darstellt.«

Voraussichtlich Mitte März wird das Gutachten veröffentlicht, nachdem Ministerium und Landtag darüber beraten haben.

  (23.02.2011, prh)

 

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