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FernUni Hagen: Weiterbilden beim Warten im LKW oder in der Maschinenhalle

Weiterbilden statt Zeitung lesen: Wie ein LKW-Fahrer eine Wartezeit sinnvoll für eine berufliche Qualifizierung nutzen kann, ist eine der zahlreichen Fragestellungen des Forschungsprojekts »Mobile-Learning – prozessorientiertes Informieren und Lernen in wechselnden Arbeitsumgebungen«, das von Experten der FernUniversität in Hagen koordiniert und wissenschaftlich begleitet wird. Dafür erhält die Medienuniversität vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fast 350.000 Euro. Insgesamt fördert das Ministerium das dreijährige Verbundprojekt, an dem u.a. auch die Daimler AG und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) beteiligt sind, mit über einer Million Euro.

Dreh- und Angelpunkt sind die Weiterentwicklung des E- zum M-Learning und die sich daraus ergebenden didaktischen Herausforderungen in einem sich ständig ändernden Berufsalltag: Berufstätige, die viel unterwegs und selten am Schreibtisch sind, müssen aufgrund ihrer sich ständig ändernden Terminlage unvorhersehbare und arbeitskontextbezogene Zeiten nutzen können. Für solche Berufstätigen ist zeit- und ortsunabhängiges »Mobiles Lernen« (Mobile Learning/M-Learning) mit mobilen Endgeräten erste Wahl, wenn sie sich weiterbilden wollen. So sollen Szenarien für mobiles Lernen in beruflichen Umgebungen entwickelt werden, von denen keine wie die andere ist.

Mobile Learning kann z.B. allen mobil arbeitenden Berufsgruppen nützen, die aufgrund ihrer Arbeitssituation für konventionelle Methoden der Unterweisung und Qualifizierung kaum verfügbar sind wie, z.B. Berufskraftfahrerinnen und -fahrer. Zusammen mit dem Institut Arbeit und Gesundheit der DGUV (Dresden) sollen zunächst speziell für diese Berufsgruppe entwickelte Lernszenarien zu Arbeitsschutz und Gesundheitsprävention erprobt und auf ihre Einsatzmöglichkeiten hin erforscht werden. (07.10.2009, prh)

FerUni Hagen

 

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