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Förderung der beruflichen Weiterbildung geht deutlich zurück

Qualifizierungsanstrengungen müssen nach Auffassung des Bildungsverbandes (BBB) auch die Arbeitslosen und Langzeitarbeitslosen erfassen und einschließen.

Allen Unkenrufen zum Trotz ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland nur leicht - auf 3,192 Millionen - gestiegen. Dies sind rund 39.000 mehr als im Vormonat und 271.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,6 Prozent. Das Fazit des Chefs der Bundesagentur für Arbeit, Jürgen Weise: »Die deutsche Wirtschaft ist auf Erholungskurs, die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich weiter verbessert.«

Ökonomen sehen das ähnlich. Das Münchner ifo-Institut rechnet für das laufende Jahr mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosenzahlen um 190.000. Im kommenden Jahr soll der Rückgang noch einmal genauso hoch sein. Andere Wirtschaftsforscher sind ebenfalls optimistisch. »Der Trend zeigt weiter nach oben«, heißt es beim Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln.

Förderung der beruflichen Weiterbildung nimmt weiterhin deutlich ab

Ein solcher Trend allerdings lässt auch einen weiteren Anstieg des Fachkräftebedarfs erwarten. Dieser macht es aus wirtschafts-, arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Gründen notwendig, in die Qualifizierung zu investieren. Diese Qualifizierungsanstrengungen müssen nach Auffassung des Bildungsverbandes auch die Arbeitslosen und Langzeit-arbeitslosen erfassen und einschließen. Die bereits seit einigen Monaten zu verzeichnenden Rückgänge bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung durch die BA, die sich im Juli noch deutlich verstärkt haben, weisen in die falsche Richtung. »Auch und gerade die Potentiale, die in den derzeit Ausgegrenzten liegen, müssen gehoben und entwickelt werden - aus wirtschaftlichen und sozialen Gründen!«, betonte der Geschäftsführer des Bildungsverbandes, Horst Palik, gestern in Berlin. (30.07.2010, prh)

 

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