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GEW fordert mehr Geld für Lehrkräfte in der Weiterbildung

GEW zum 4. Deutschen Weiterbildungstag: »Weiterbildung ist der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands«.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) setzt sich für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte in der Weiterbildung ein. Dafür müsse der Tarifvertrag Weiterbildung umgesetzt werden. Er garantiere einen Mindestlohn für die Beschäftigten.

»Skandalöse Arbeitsbedingungen herrschen insbesondere in der staatlich finanzierten Weiterbildung. Unterbezahlung, fehlende soziale Absicherung und mangelnde Perspektiven prägen den Arbeitsplatz Weiterbildung. Pädagogen arbeiten als Tagelöhner. Diese prekären Verhältnisse müssen endlich beendet werden. Dafür müssen Bund, Länder und Kommunen müssen dafür endlich die notwendigen Mittel bereitstellen«, sagte Stephanie Odenwald, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Berufliche Bildung/Weiterbildung, am Freitag mit Blick auf den Deutschen Weiterbildungstag. In diesem Zusammenhang verlangte sie zusätzliche feste Stellen zum Beispiel an Volkshochschulen.

»Weiterbildung ist der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Lehrkräfte etwa in Integrations- und Alphabetisierungskursen übernehmen wichtige gesellschaftliche Aufgaben und tragen hohe Verantwortung - können aber von ihren Honoraren kaum leben. Es wird Zeit, Die Kluft zwischen den Sonntagsreden der Politiker über den Wert der Weiterbildung und der Realität ausgetrockneter Mitteltöpfe in diesem Bereich zu schließen. Weiterbildung muss endlich als vierte Säule des Bildungssystems verankert werden«, betonte Odenwald. (21.09.2012, prh)

 

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