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Geförderte Weiterbildung: Eher laues Lüftchen als frischer Wind!

Arbeitsmarkt im März ein wenig verkühlt doch weiterhin robust.
Worauf wir beim Wetter alle sehnsüchtig warten, hat sich laut der Bundesagentur für Arbeit (BA) im März auf dem Arbeitsmarkt bereits ereignet, nämlich eine »verhalten einsetzende Frühjahrsbelebung«. Dieser übliche, und darum auch erwartete, Frühjahrsaufschwung auf dem Arbeitsmarkt fällt in diesem Jahr – nicht zuletzt aufgrund der Wetterlage - deutlich zurückhaltender aus. Das länger anhaltende Winterwetter führt dazu, dass im März zwar 58.000 Menschen weniger ohne Arbeit gewesen sind als im Vormonat, aber mit insgesamt 3,098 Millionen in Deutschland auch 70.000 mehr Arbeitslose zu verzeichnen sind, als noch vor einem Jahr.

Trotz der Wetterlage und der unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der vergangenen Monate, resümierte Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der BA, heute anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen in Nürnberg, zeige sich der deutsche Arbeitsmarkt relativ unbeeindruckt und entwickle sich weiter solide.

Nur wenig spürbare Zunahme der geförderten beruflichen Weiterbildung

Der geförderten beruflichen Bildung weht zwar nicht mehr so ein eisiger Sturm ins Gesicht, wie noch zum Jahreswechsel, richtigen Rückenwind bekommt sie allerdings immer noch nicht. Der Teilnehmerbestand entwickelt sich kaum spürbar (SGB II und SGB III: Vormonat 138,746; März 2013 141,619) und die Neueintritte in beiden Rechtskreisen zusammengenommen, setzen die erfreuliche Trendwende des vergangenen Monats zwar fort, allerdings deutlich abgeschwächt (Vormonat: 26.219 gegenüber 17.117 im Januar; März 2013: 30.974).

Aufgeteilt auf die beiden Rechtskreise wurden heute die folgenden Zahlen veröffentlicht:

  • SGB II: Teilnehmerbestand 67.818 (Vormonat: 67.770)
    Eintritte in FbW: 13.828 (Vormonat: 12.213)

  • SBG III: Teilnehmerbestand 73.801 (Vormonat: 70.976)
    Eintritte in FbW: 17.146 (Vormonat: 14.005)

Der stellvertretende BBB-Vorsitzende Rudolf Helfrich bemerkte heute hierzu: »Ein stetiges Anwachsen der Sockelarbeitslosigkeit wird uns in späteren Zeiten wesentlich mehr kosten als das, was jetzt investiert werden müsste, um die länger anhaltende Arbeitslosigkeit zu sinnvoller Qualifizierung zu nutzen und damit die Chancen der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt nachweislich deutlich zu erhöhen. Somit führt der augenblicklich gewählte Weg in die falsche Richtung«.

Hintergrund
Der Bundesverband der Träger beruflicher Bildung, kurz Bildungsverband, ist ein Zusammenschluss maßgeblicher Anbieter von Bildungsprogrammen in Deutschland. Der Bildungsverband versteht sich als ein »Qualitätsverbund« der beruflichen Weiterbildung und hat sich und seine Mitgliedsunternehmen auf Qualitätsgrundsätze festgelegt.

 

(28.03.2013, prh)

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im März 2013

Website des Bildungsverbandes (BBB)

 

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