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Heute: 3. Deutscher Weiterbildungstag mit Hunderten von Aktionen

Aus Anlass des Deutschen Weiterbildungstages 2010 werden am 24. September 2010 zum dritten Mal die »Ehrenpreise des Deutschen Weiterbildungstages 2010« verliehen. Die Preisverleihung findet in diesem Jahr erstmals im Deutschen Bundestag statt und bildet zugleich den zentralen Auftakt des Deutschen Weiterbildungstages.


Grußworte zum 3. Deutschen Weiterbildungstag


Christian Wulf, Bundespräsident


Es gibt Wissen und Erkenntnisse, die zeitlos sind. Dazu gehört der Konfuzius zugeschriebene Spruch: »Lernen und fortwährend üben, ist das nicht auch befriedigend?«

Lernen und fortwährend üben: Das bildet die Persönlichkeit, das erweitert den eigenen Horizont und das erschließt neue Möglichkeiten. Lernen und fortwährendes Üben ist ohne Geduld und Anstrengung nicht zu meistern; aber wer sich dem stellt, für den ist es am Ende auch befriedigend.

Es gibt aber auch Wissen, das sich dynamisch entwickelt: altes wird überholt, neues kommt hinzu. Nie zuvor in der Geschichte der Menschheit haben sich Wissenschaft und Technik so rasant entwickelt und zugleich den beruflichen wie den privaten Alltag so schnell und nachhaltig verändert.

Lebenslanges Lernen und die Bereitschaft, in die eigene Weiterbildung zu investieren, sind die Schlüssel, um mit dieser Entwicklung Schritt halten zu können, um sich in einer sich wandelnden berufl ichen Umwelt zu bewähren und um die uns umgebende Welt besser zu verstehen.

Der 3. Deutsche Weiterbildungstag zeigt die Vielzahl und die Vielfalt der Angebote zur Weiterbildung, die ein gemeinsames Ziel eint – die Bildung der Menschen in unserem Land zu stärken.

Nutzen Sie die Chance, machen Sie mit – es lohnt sich!


Norbert Lammert, Bundestagspräsident


Lernen sei wie Rudern gegen den Strom, hat Benjamin Britten einmal bemerkt: »Sobald man aufhört, treibt man zurück.« Dieser anschauliche Befund trifft nicht nur auf die Herausforderungen in einem zunehmend technisierten Alltag und die Konfrontation mit der Informationsflut in unserer neuen Medienwelt zu. Es gilt auch für das Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft und nicht zuletzt für unsere Demokratie, die gelernt, verstanden und gelebt werden muss.

Bildung und Chancen in einen Zusammenhang zu bringen, wie im Motto des diesjährigen »Deutschen Weiterbildungstages«, mag nicht sonderlich originell sein, trifft aber den Kern: Lebenslanges Lernen ist die Voraussetzung für gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe, mithin für eine aktive Rolle bei der Mitgestaltung unserer Gesellschaft. Die Teilnahme am »Lebenslangen Lernen« darf deshalb nicht allein vom Bildungsmilieu und der familiären Prägung mitbestimmt sein. Und es kann auch nicht darum gehen, Menschen nur für den Arbeitsmarkt »fit« zu machen. Denn der Vorstellung allein berufsbezogener Bildungsangebote liegt ein verengter Begriff lebenslangen Lernens zugrunde. In einer unübersichtlicher gewordenen Welt sind das Orientierungsbedürfnis der Menschen und der Bedarf an Werte- und Identitäts-Vermittlung deutlich gewachsen. Menschen wollen und brauchen in Zukunft eher mehr denn weniger Bildungsangebote zu Fragen der Lebensgestaltung. Am bundesweiten Aktionstag danke ich allen Aktiven der Weiterbildung für ihre engagierte und wichtige Arbeit und wünsche ihnen auch für die Zukunft viel Erfolg.


Annette Schavan, BMBF


Bildung eröffnet Lebens- und Aufstiegschancen für alle. Bildung und Qualifizierung sind die Voraussetzung für individuelle Lebenschancen und gesellschaftliche Teilhabe. Die Qualifika- tionen des Einzelnen bestimmen die Zukunft unserer Gesellschaft mit. Darauf macht der 3. Deutsche Weiterbildungstag zu recht aufmerksam.

Das deutsche Aus- und Weiterbildungssystem ist erfolgreich. Um die Bildungschancen weiter zu verbessern, hat die Bundesregierung die Qualifizierungsinitiative auf den Weg gebracht. Denn jede und jeder sollen ihre Talente und Fähigkeiten unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem sozialen Status voll entfalten können. Damit werden wir den wachsenden Ansprüchen einer Wissensgesellschaft gerecht.

Ich danke den Veranstaltern des Weiterbildungstages für ihr Engagement und wünsche den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen fruchtbaren Austausch von Informationen und Erfahrungen und interessante Impulse für die Praxis.


Thomas Krüger, Bundeszentrale für politische Bildung


Unsere Welt ist komplexer und schnelllebiger geworden. Nicht nur der Arbeitsmarkt, sondern alle gesellschaftlichen Bereiche entwickeln sich rasant und konfrontieren uns mit immer neuen Situationen und Anforderungen. Diese Veränderungen eröff nen viele Möglichkeiten der eigenen Lebensgestaltung und Mitbestimmung. Sie verlangen von uns jedoch auch lebenslanges Lernen und schüren bei Manchem die Angst, im gesellschaftlichen und berufl ichen Leben nicht mehr Schritt halten zu können. Doch die Chance, sich weiterzubilden, Neues anzueignen und andere Wege einzuschlagen, besteht in jedem Alter. Erwachsene lernen jedoch anders als Kinder und Jugendliche. Sie brauchen spezielle Angebote, die nicht nur didaktisch ihren Lernerfordernissen entsprechen, sondern auch ihre Lebensumstände zwischen Arbeit, Haushalt und Familie berücksichtigen. Der Deutsche Weiterbildungstag zeigt die ganze Breite der Angebote und präsentiert viele neue Ideen für Lebenslanges Lernen.


Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit


Der Deutsche Weiterbildungstag ist allein deshalb wichtig, weil er hilft, das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Weiterbildung zu schärfen. Die verbesserte wirtschaftliche Lage in Deutschland darf nicht dazu führen, die Augen vor den strukturellen Herausforderungen zu verschließen. Diese sind mit »Demographie«, »technologischem Wandel«, »Globalisierung« und dem »Fachkräftebedarf« benannt. Um diesen zu begegnen, muss die Weiterbildungsbereitschaft gestärkt werden – bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern, besonders bei den Geringqualifi zierten! Die BA stellt für diese von Arbeitslosigkeit besonders betroff enen Menschen Fördermittel in beträchtlicher Höhe zur Verfügung; diese Anstrengungen müssen aus der gesamten Gesellschaft begleitet werden. Dies kann nicht alleinige Aufgabe der BA sein, dieser Aufgabe müssen sich alle stellen. Deshalb begrüße ich den Deutschen Weiterbildungstag!


Ulla Burchardt, MdB


Längst ist der Deutsche Weiterbildungstag eine Institution, und das ist gut so. Denn die WeiterbildnerInnen tun alles, um eine gute Zukunft für Arbeitnehmer und Arbeitssuchende zu ermöglichen. Dazu verdienen sie unsere Unterstützung. Damit auch den letzten Zweiflern klar wird, dass gerade die Weiterbildung der entscheidendende Baustein für die Zukunft ist, hat sich der Weiterbildungstag in diesem Jahr einen bemerkenswerten Ort ausgesucht: den Deutschen Bundestag. Hier gehört er hin. Lassen Sie uns gemeinsam dafür streiten, dass die Weiterbildung endlich zentraler Faktor für Wohlstand und Teilhabe wird. Sie muss die echte vierte Säule unseres Bildungssystems werden. Ohne sie steht das ganze System auf wackeligen Beinen. Nur mit einem Rechtsanspruch auf Weiterbildung und einer soliden Finanzierung sorgen wir dafür, dass sie zur tragenden Säule wird! (24.09.2010, prh)

Zu den Veranstaltungen des 3. Deutschen Weiterbildungstages

siehe auch: Experten-Chat der Stiftung Warentest zur Weiterbildung

 

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