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InfoWeb Weiterbildung: Umfrage zur Nutzung von Internet-Datenbanken zur Weiterbildung abgeschlossen

Die Bedeutung von Weiterbildungsdatenbanken als eines der wichtigsten Marketinginstrumente für Weiterbildungsanbieter hat sich in den letzten beiden Jahren verdoppelt.  Dies ist eines der Ergebnisse der Anfang 2010 zum achten Mal durchgeführten Online-Umfrage des InfoWeb Weiterbildung.

Die Umfrage wurde von 45 Internet-Weiterbildungsdatenbanken unterstützt und hatte 2.270 Teilnehmer. Ziel der Umfrage war es, das Angebot von Weiterbildungsdatenbanken zu optimieren und die Qualität der Informationen über Weiterbildung zu verbessern. Dazu hatten die Befragten die Möglichkeit, die Internet-Weiterbildungsportale zu bewerten und ihre Erwartungen zu artikulieren.

Die wichtigsten Ergebnisse:

Weiterbildungsdatenbanken werden zwar in erster Linie genutzt, um nach Kursen zu suchen, die für den Beruf wichtig sind. Aber auch für die Suche nach Fördermöglichkeiten wie der bundesweiten Bildungsprämie oder den Bildungs- und Qualifizierungsschecks vieler Bundesländer spielen Weiterbildungsdatenbanken eine große Rolle. Dabei steigt ihre Bedeutung als eines der wichtigsten Marketinginstrument für Weiterbildungsanbieter: Fast 20% aller Nutzer haben auf Grund der erhaltenen Informationen schon mal an einem Kurs teilgenommen; in den Jahren 2002 und 2003 lag dieser Anteil noch bei lediglich 5% und 2008 noch bei 10%. Dabei haben sie 2009 durchschnittlich 977 Euro für ein geeignete Weiterbildung ausgeben – dies ist allerdings deutlich weniger als noch 2008, als man noch 20%  mehr, nämlich 1.235 Euro ausgegeben hatte.

Durchschnittlich wurden Weiterbildungsdatenbanken mit der Note 2,4 bewertet. Die regionalen Datenbanken schnitten mit der Note 2,2 deutlich besser ab als die großen überregionalen (2,6). Das Bildungsnetz Mecklenburg-Vorpommern errang wie auch schon in den Vorjahren – diesmal  mit einer Durchschnittsnote von 1,9 – den Spitzenplatz in der Publikumsbewertung.

Das Internet ist für die Suche nach Weiterbildungsveranstaltungen das mit Abstand wichtigste Informationsmedium: Neben der Suche in Weiterbildungsdatenbanken nutzen 83% Suchmaschinen wie Google für die Kurssuche und 77% informierten sich auf den Webseiten der  Weiterbildungsanbieter. Jeweils deutlich mehr als die Hälfte nutzen aber auch die gedruckten Broschüren der Anbieter sowie Tageszeitungen, Zeitschriften  und Magazine als Informationsquellen. Die Beratungsangebote von Ländern, Kammern und der Bundesagentur für Arbeit besuchten jeweils deutlich weniger als 30% der Weiterbildungsinteressenten.

Weitere Ergebnisse der Umfrage:

Mit 62 % nutzen deutlich mehr Frauen als Männer Weiterbildungsdatenbanken. Das Durchschnittsalter liegt bei 40 Jahren, 60% haben Hochschulreife,  63% sind Arbeitsnehmer, 13% Selbstständige und 15% arbeitslos. (29.03.2010, wp)

Weitere Ergebnisse der Umfrage

 

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