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Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich

Statistischen Ämter des Bundes und der Länder legen Ergebnisse der Untersuchung »Bildungsindikatoren im Ländervergleich« vor. 

Die Studie kann als Ergänzung zur im Juni dieses Jahres erschienenen OECD-Studie »Bildung auf einen Blick« aufgefasst werden und stellt ausgewählte OECD-Indikatoren in einer Gliederung nach Bundesländern dar.

Deutschland erhöhte in den letzten Jahren die Bildungsausgaben deutlich: Der Anteil der öffentlichen Ausgaben für Bildung stieg zwischen 2005 und 2010 von 10,1 auf 10,6 Prozent der öffentlichen Gesamtausgaben. Das ist im OECD-Vergleich ein überdurchschnittlicher Anstieg. Auch der Anteil der Bildungsausgaben von der Grundschule bis zur Hochschule am Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im gleichen Zeitraum. Nach OECD-Berechnung hat er sich von 4,1 auf 4,5 Prozent erhöht - und das bei einem deutlichen Wirtschaftswachstum von 2009 auf 2010, womit in Summe erheblich mehr Geld in Bildung investiert wurde.

An dieser Stelle sei ein interessantes Einzelergebnis zum Lebenslangen Lernen erwähnt:

Der EU-Indikator zum Lebenslangen Lernen bezieht sich auf den Anteil der 25- bis 64-Jährigen, die in den vier Wochen vor der Erhebung an Aus- oder Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen haben. Im EU-Vergleich erreichte Deutschland im Jahr 2011 mit 7,8 % eine unterdurchschnittliche Teilnahmequote am lebenslangen Lernen.

In Deutschland nahmen Männer und Frauen etwa gleich häufig am lebenslangen Lernen teil; in der EU lag die Beteiligungsquote der Frauen dagegen deutlich über derjenigen der Männer. Alle Länder blieben unter der ursprünglichen EU-Benchmark von 12,5 %. Hamburg, Berlin und Hessen erreichten im Ländervergleich die höchsten Werte.

#OECD #LebenslangesLernen (11.09.2013, prh)

 

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