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Lebenslanges Lernen: Für Schweizer Jugendliche eine Selbstverständlichkeit

Schweizer Jugendliche sind in hohem Masse karrierebewusst, gleichzeitig aber auch bereit, dafür den nötigen Einsatz zu leisten. Sie sind glücklich mit ihrer beruflichen Situation und wollen ihre Weiterbildungschancen wahrnehmen. Das sind die zentralen Ergebnisse des Credit Suisse Jugendbarometers.

Drei Viertel der Jugendlichen geben explizit an, in ihrem Beruf Karriere machen zu wollen. Dazu sind sie bereit, die nötige Flexibilität aufzubringen, ein Praktikum oder auch einen Auslandaufenthalt zu absolvieren. Bei all diesen Fragen stimmten zwischen 71 und 77 Prozent der Jugendlichen zu. Ebenso viele geben an, mit ihrer aktuellen beruflichen Situation »glücklich« zu sein. Dazu passt, dass sich weniger als ein Drittel der Jugendlichen konkret nach einer neuen Stelle umsehen.

Der Berufstraum stand zwar nur bei einem Drittel von klein auf fest, doch sind nun über die Hälfte der Jugendlichen überzeugt, den Traumberuf wirklich gefunden zu haben. Bei etwa 30 Prozent bedurfte es dazu aber eines längeren Kampfes.

Hochschulen verlieren an Akzeptanz

Natürlich sind die Jugendlichen froh, überhaupt einen guten Job zu haben (57 Prozent), doch würden sie ihn trotzdem wechseln, wenn er ihnen keine Freude bereitete (88 Prozent). Diese Freude ist die wahre Basis der Karriere: Wer etwas gerne macht, so die Jugendlichen, macht auch Karriere (89 Prozent). Nicht einmal die Hälfte sieht hingegen ein Universitätsstudium als beste Grundlage für den beruflichen Erfolg an (40 Prozent), letztlich lässt, so die Überzeugung einer klaren Mehrheit (77 Prozent), auch eine Lehre alle Optionen offen. Dass man sich ein Leben lang auf seinem Beruf weiterbilden muss, ist hingegen für fast alle (81 Prozent) eine Selbstverständlichkeit.

Hintergrund: Zur Erhebung des Credit Suisse Jugendbarometers
Für das Credit Suisse Jugendbarometer befragte das Forschungsinstitut gfs.bern online insgesamt 1011 in der Schweiz lebende Jugendliche im Alter zwischen 16 und 25 Jahren. Dies zwischen August und Oktober 2010 und nach vorgängiger telefonischer Kontaktnahme. Damit unterscheidet sich die Erhebungsweise sehr stark von jener des Sorgenbarometers, wo ausschliesslich Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Angesicht zu Angesicht befragt werden.
(21.12.2010, prh)

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