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Leichter Zugangszuwachs bei der Förderung beruflicher Weiterbildung

Der Bildungsverband (BBB) zur Entwicklung der Förderung beruflicher Weiterbildung im Juni 2011.

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni weiter gesunken. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am 30. Juni 2011 in Nürnberg mitteilte, waren 2,89 Millionen Menschen ohne Arbeit registriert, damit 67.000 weniger als im Vormonat und 255.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,1 Punkte auf 6,9 Prozent.

Der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-Jürgen Weise, erklärte anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen, dass der Arbeitsmarkt weiterhin vom stabilen Aufschwung der deutschen Wirtschaft profitiere.

Der Konjunkturaufschwung führte auch zu einem deutlichen Zuwachs der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Binnen Jahresfrist nahm sie um 680.000 auf 28,23 Millionen zu (Zahlen vom April). Etwa 60 Prozent des Zuwachses entfiel auf Vollzeitjobs. Die Nachfrage nach Arbeitskräften sei ungebrochen hoch, dennoch blieben zahlreiche Stellen unbesetzt, da in einigen Branchen die Betriebe Probleme hätten, entsprechende Fachkräfte zu finden.

Auch im Bereich der durch die BA geförderten beruflichen Weiterbildung gibt es diesmal erfreulichere Zahlen zu vermelden. Erstmals seit Februar dieses Jahres stieg die Zahl der Eintritte in geförderte Maßnahmen wieder deutlich erkennbar an. Im Juni umfasste der Zugang insgesamt 27.088 Personen (beide Rechtskreise SGB II und SGB III / Vormonat: 23.654)

»Ob hiermit der bisherige Abwärtstrend tatsächlich gestoppt wird und eine Trendwende eingeleitet wird, bleibt abzuwarten. In jedem Falle ist es nun höchste Zeit zu handeln. Die Entlastung auf dem Arbeitsmarkt führt langfristig auch zu einer Entlastung der BA. Die Chancen müssen jetzt ergriffen werden, um durch verstärkte Qualifizierung dem Arbeitsmarkt die dringend benötigten Fachkräfte zuführen zu können«, erklärte Horst Palik, Geschäftsführer des Bildungsverbandes, in Stuttgart.

QUELLE: Mitteilung des BBB

  (01.07.2011, prh)

 

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