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Präsenzlernen wird virtuell

mmb
Weiterbildung und Digitales Lernen heute und in drei Jahren. 

Durch die wachsende Beliebtheit von Webinaren rücken in diesem Jahr »Virtuelle Klassenräume« auf Platz zwei der E-Learning-Formen, denen Experten in den kommenden drei Jahren eine hohe Wichtigkeit prognostizieren. In der jährlichen Befragung »MMB Learning Delphi«, die vom MMB-Institut im 2. Quartal 2013 durchgeführt wurde, äußern sich die Experten außerdem zu den Perspektiven des »Mobile Learning« sowie zum Einsatz von »Social Media« in der Personalentwicklung.

Insgesamt wurden 73 Bildungs-Expertinnen und -Experten per Online-Fragebogen befragt, darunter E-Learning-Produzenten, Anwenderunternehmen, Forscher sowie Vertreter von öffentlichen Einrichtungen und einschlägigen Medien. Zum achten Mal prognostizierten sie, wie die »E-Learning-Welt« in drei Jahren aussehen wird. Damit kann MMB seit 2006 den Verlauf von Trendthemen im E-Learning nachvollziehen.

Anders als frühere Erhebungen wartet das diesjährige »MMB Learning Delphi« nicht mit einem eindeutigen Top-Thema auf. Allerdings rückt seit einigen Jahren der »Virtuelle Klassenraum« in der Liste der Lernformen mit hoher Relevanz immer weiter nach oben. Doch »Blended Learning«, der Klassiker des betrieblichen E-Learning mit einer Mischung aus Präsenzlernen und digitalem Lernen, bleibt die Nummer Eins. Zusammen mit »Mobile Learning« sehen die befragten Experten hier die wichtigsten Trends für die kommenden drei Jahre – nicht zuletzt auch aus wirtschaftlicher Perspektive. Das neue Hype-Thema »Massive Open Online Courses« (MOOCs) sorgt für einen Achtungserfolg und profiliert sich auf Anhieb unter den drei wichtigsten Trend-Themen, die von den Experten ungestützt genannt wurden.

Mit welchen IT-Systemen in Zukunft zeitgleich auf Distanz gelernt wird, konnten die Experten in Form von Statements beurteilen: Bei den in diesem Jahr neu zur Abstimmung vorgelegten Szenarien für das zukünftige digitale Lernen werden »Virtuelle Klassenraum-Systeme« am stärksten befürwortet. Sie setzen sich damit gegen »Universelle Webconference-Systeme« durch, die als Alternative – etwa für Webinare – deutlich dahinter rangieren. Dass »Cloud Computing« und »Software as a Service« künftig die Rahmenbedingungen für betriebliches E-Learning bestimmen werden, davon ist die Mehrheit der befragten Experten auch in diesem Jahr überzeugt.

Beim mobilen Lernen werden aus Sicht der meisten Experten künftig Angebote dominieren, die speziell für Smartphones und Tablet-PCs entwickelt wurden. So groß die Zustimmung für dieses Modell auch in diesem Jahr wieder ist, zeichnen sich noch immer keine überzeugenden Konzepte zur Refinanzierung ab. Die Mehrheit der Experten attestiert Werbeeinblendungen ebenso wie »Micro-Payment« keine ausreichende Akzeptanz beim Endnutzer.

Erstmals wurde in diesem Jahr nach der künftigen Relevanz von »Social Media« in der Personalentwicklung gefragt. Die größte Zustimmung erhält hier die These, dass die sozialen Medien für die Pflege der Arbeitgeber-Marke künftig unverzichtbar sein werden. Auch die Bedeutung von Web 2.0-Kanälen für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter wird von den meisten Experten hoch eingeschätzt. (20.09.2013, prh)

 

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