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Projekt WiDi fördert Weiterbildung in der Druckindustrie

Um sich den Herausforderungen durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien zu stellen, müssen Unternehmen der Druck- und Medienbranche die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter forcieren. Das Projekt »Weiterbildungsinitiative Druckindustrie« (WiDi) will die nordrhein-westfälischen Unternehmen in den kommenden drei Jahren hierbei unterstützen. Durchgeführt wird WiDi vom Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA) und zwei weiteren Partnern.

Die Leistungsfähigkeit der Druck- und Medienindustrie hängt in hohem Maße von der Qualifikation ihrer MitarbeiterInnen ab. Besonders die Ausweitung von Informations- und Kommunikationstechnologien in allen Produktionsbereichen stellen die Unternehmen und die Beschäftigten permanent vor neue Herausforderungen. Sektorale Grenzen ehemals festumrissener Produktions- und Aufgabenfelder lösen sich heute auf und führen zu einem Zusammenwachsen bislang arbeitsteilig geleisteter Produktionsabläufe. Gleichzeitig entwickeln sich neue Geschäftsfelder, die zu einer zunehmenden Vernetzung der Produktion von Digital- und Printmedien führen.

Der Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA) führt als gemeinsame Einrichtung der Tarifpartner Bundesverband Druck und Medien sowie ver.di Fachbereich Medien, Kunst und Industrie das Projekt »Weiterbildungsinitiative Druckindustrie« zur branchenweiten Weiterbildung durch. Gemeinsam mit den Projektpartnern wird die berufliche Weiterbildung der Branchenbeschäftigten nachhaltig unterstützt. Hierzu werden sowohl strukturverbessernde Vorhaben durch den ZFA als auch konkrete Weiterbildungsmaßnahmen im Land Nordrhein-Westfalen umgesetzt und die Zusammenarbeit der Sozialpartner in der Weiterbildung gefördert.

Grundidee ist es, auf Grundlage von Kompetenzbedarfsermittlungen passgenaue Weiterbildungsmodule für alle Beschäftigungsprofile der Branche abzuleiten, diese hinsichtlich ihrer Zukunftsorientierung zu prüfen und diese neuen Module mit den Partnern in Nordrhein-Westfalen zu realisieren. Die gewonnenen Kenntnisse dienen dazu, die bundesweiten Rahmenbedingungen in der Branchenweiterbildung nachhaltig zu verbessern. Gemeinsam mit den Partnern sollen arbeitsteilig und an verschiedenen Lernorten alle Module so angeboten werden, dass jedem Beschäftigten der Branche zu jeder Zeit ein individuell passendes Weiterbildungsprogramm bereitgestellt werden kann.

  (16.04.2012, prh)

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