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Saarland: Wirtschaft will Bildungsurlaub auf berufliche Bildung reduzieren

Die Spitzenorganisationen der Saarwirtschaft halten die geplante Verlängerung des gesetzlichen Bildungsurlaubs für problematisch und haben hierzu heute eine Presseerklärung veröffentlicht. Eine Verlängerung sei für sie allenfalls dann akzeptabel, wenn der Anspruchsbereich auf die berufsqualifizierende Weiterbildung begrenzt werde. Nur in diesem Bereich sehen die Verbände die Wirtschaft »maßgeblich in der Verantwortung, wobei die Saar-Unternehmen dieser Verantwortung bereits umfassend gerecht« würden.

Im Saarland werde der gesetzliche Bildungsurlaub bisher überwiegend für die allgemeine und politische Weiterbildung genutzt, heißt es in der Erklärung weiter. Die Saarwirtschaft halte »auch solche Bildungsinhalte (für) wichtig«. Doch gehörten sie aus Sicht der Wirtschaftsorganisationen in die »Eigenverantwortung der Arbeitnehmer«. Es gebe jedoch »keinen Grund, warum die Wirtschaft die Kosten dafür tragen« solle, so IHK, HWK und VSU. (30.11.2009, prh)

Quelle: Gemeinsame Presseerklärung der saarländischen Wirtschaftsverbände

vergleiche: Derzeitig gültiges Saarländisches Weiterbildungs- und Bildungsfreistellungsgesetz (SWBG) (PDF, 12 Seiten)

siehe auch: Informationen zur Bildungsfreistellung im Saarland

 

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