Die Suchmaschine des Deutschen Bildungsservers für Weiterbildungskurse
IWWB und DIPF-Logo

Schleswig-Holstein fördert Weiterbildungsverbünde mit 1,8 Millionen Euro

Rückenwind für die Weiterbildung: Schleswig-Holstein investiert 1,8 Millionen Euro in die Fachkräfteentwicklung durch Weiterbildung. Wirtschafts-Staatsekretärin Dr. Tamara Zieschang überreichte am 17. November die entsprechenden Zuwendungsbescheide an die Träger der regionalen Weiterbildungsverbünde. »Weiterbildung wird immer wichtiger, gerade in Zeiten, in denen Fachkräfte knapp werden. Unser Ziel ist es deshalb, noch mehr Teilnehmer für Weiterbildungen zu mobilisieren. Dies kann nur mit mehr Transparenz, aktuellen Informationen über Weiterbildungsangebote und Förderprogramme und passgenauer Beratung auch für kleine Betriebe erreicht werden«, sagte Zieschang.

Mit rund 54 Prozent lag die Weiterbildungsbeteiligung der Beschäftigten in schleswig-holsteinischen Kleinstunternehmen deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 28 Prozent. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Erhebung zum Weiterbildungsverhalten »Adult Education Survey (AES)«. Die Studie bestätigt mit 95 Prozent die hohe Zufriedenheit der Weiterbildungsteilnehmer und weist für Schleswig-Holstein eine im Bundesvergleich höhere Chancengleichheit aus: Die Beteiligung von Älteren, Un- und Angelernten und Bürgern mit Migrationshintergrund an Weiterbildung ist höher als im Bundesgebiet. »Diese erfreulichen Ergebnisse bestärken uns, die Arbeit der Weiterbildungsverbünde weiter zu unterstützen. Sie leisten in den Regionen einen wertvollen Beitrag, die beruflichen Qualifikationen und das Potenzial auch benachteiligter Personenkreise für den Arbeitsmarkt zu fördern«, so die Staatssekretärin.

Die zwölf Weiterbildungsverbünde bilden ein landesweites Netz von Servicestellen, die alle Fragen rund um die Weiterbildung beantworten und in denen über 500 Weiterbildungseinrichtungen zusammenarbeiten, um das Weiterbildungsangebot bedarfsgerecht weiter zu entwickeln.

Rund 1,3 Millionen Euro stammen aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) des Zukunftsprogramms Wirtschaft und rund 500.000 Euro aus Landesmitteln.

  (17.11.2011, prh)

 

Gebärdensprache-Icon Leichte-Sprache-Icon DIPF-Logo

IWWB vernetzt

Diese Seite teilen auf

f Facebook t Twitter

Immer aktuell informiert per

f Facebook t Twitter

o)) RSS

Zum Seitenanfang