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Sieben von zehn Deutschen wollen sich weiterbilden

Manpower

Fortbildungen in Fremdsprachen, IT und Betriebswirtschaft besonders gefragt.  

Mehr als zwei Drittel der Deutschen brauchen nach eigener Einschätzung zusätzliche Kenntnisse, um beruflich voranzukommen: 71 Prozent sagen, dass ihnen bestimmte Fähigkeiten und Erfahrungen fehlen, um ihre Karriereziele zu erreichen. Ganz oben auf der Liste: Fast jeder Dritte möchte Fremdsprachen neu lernen oder verbessern. Je einem Viertel fehlt es an IT-Wissen oder betriebswirtschaftlichen Kenntnissen, etwa im Finanzwesen oder Controlling.

Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Manpower-Studie »Jobzufriedenheit 2014«, für die im Frühjahr 2014 insgesamt 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt wurden.

23 Prozent der Befragten bedauern, noch über keine oder zu wenig Auslandserfahrung beziehungsweise interkulturelle Kompetenz zu verfügen. Im Ranking der begehrtesten Zusatzqualifikationen ist dies der vierte Platz. »In unserer global vernetzten Arbeitswelt ist Auslandserfahrung ein großer Pluspunkt«, sagt Herwarth Brune von ManpowerGroup Deutschland. »International aufgestellte Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern Aufenthalte an ausländischen Standorten ermöglichen«.

Auf Rang fünf folgen Fachkompetenzen, zu denen Präsentationstechnik, Qualitäts- und Projektmanagement zählen. 21 Prozent der Deutschen denken, dass sie in einem solchen Bereich Nachholbedarf haben. 19 Prozent möchten Personalverantwortung übernehmen, doch fehlt es ihnen nach eigener Einschätzung an der nötigen Führungskompetenz. In technischen Bereichen, etwa der Maschinenführung, sehen sich 17 Prozent noch nicht gut genug ausgebildet.

Gefragte Zusatzqualifikationen sind auch ein Führerschein für Autos oder speziellere Fahrzeuge (genannt von 12 Prozent) und Kommunikationskompetenzen wie Gesprächsführungstechniken (ebenfalls 12 Prozent). 7 Prozent mangelt es nach eigenen Angaben an sozialen Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit. »Die Studie zeigt: Wer Fachkräfte binden will, kommt um das Thema Weiterbildung nicht herum«, sagt Herwarth Brune. »Chefs sollten in Mitarbeitergesprächen den Bedarf daher immer wieder thematisieren«.

Hintergrund
Die Studie »Jobzufriedenheit 2014« basiert auf einer Online-Befragung unter 1.000 Deutschen ab 18 Jahren. Sie wurde im Auftrag der ManpowerGroup Deutschland im Frühjahr 2014 vom Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt. Die Ergebnisse sind bevölkerungsrepräsentativ hochgerechnet. Nach ihrem Weiterbildungsbedarf wurden alle Studienteilnehmer befragt, unabhängig davon, ob sie berufstätig sind oder nicht.


(16.07.2014, prh)

Weitere Ergebnisse der Studie (PDF, 8 Seiten)

 

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