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Studie zum Einsatz digitaler Medien in der Bildung

Auf dem Weg in die Informations- und Wissensgesellschaft ist lebenslanges Lernen die grundlegende Basis für eine erfolgreiche Bildungsbiographie. Die digitalen Medien bieten enorme Potentiale in der beruflichen Facharbeit sowie in der Aus- und Weiterbildung: Neue Formen der Kommunikation, Kooperation und Vernetzung sind möglich, Bildungsprozesse können aktiv und flexibel gestaltet werden. Um die Nutzung digitaler Medien in der beruflichen Bildung zu fördern und die erforderliche Medienkompetenz zu stärken, hat das BMBF Fördermaßnahmen zur beruflichen Qualifizierung mit digitalen Medien, Web2.0 und mobilen Technologien auf den Weg gebracht.

In den kommenden Jahren erwarten Experten für fast alle Zielgruppen einen teilweise sogar einschneidenden Wandel der IT- und Medienumgebungen am Arbeitsplatz. Während für einige Berufe der PC erstmals zum alltäglichen Arbeitsmittel wird, werden andere Berufe den bereits vorhanden PC um mobile Endgeräte ergänzen und zunehmend in virtuellen Netzwerken arbeiten. Die künftigen Anforderungen an die Medien- und IT-Kompetenz, die sich aus diesen Entwicklungen ergeben, stellen viele Berufe vor neue Herausforderungen. Über grundlegende Anwenderkenntnisse hinaus müssen Fachkräfte in Zukunft zum Beispiel über die Fähigkeit verfügen, ihr Wissen mit anderen in virtuellen Lerngruppen zu teilen oder Informationsangebote hinsichtlich ihrer individuellen und betrieblichen Folgen zu beurteilen.

Immer mehr Informationen, Publikationen und Dienstleistungen verlagern sich ins Internet. Eine entsprechende Medienkompetenz inklusive Informationskompetenz wird zunehmend zur Voraussetzung für die Teilhabe an Wissen und den Möglichkeiten digitaler Lehr- und Lernprozesse. Medienkompetenz kann heute bereits neben Lesen, Schreiben und Rechnen als »vierte Kulturtechnik« bezeichnet werden und ist eine entscheidende Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts.

Unter diesen Prämissen hat das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung in Essen eine Studie zur »Bestandsaufnahme zur Medienkompetenz in Förderprojekten des BMBF« erstellt. Diese Bestandsaufnahme hat sich zum Ziel gesetzt,

»1. Aspekte des Konstrukts „Medienkompetenz“ in der beruflichen Bildung zu ermitteln, die in den Projekten eine Rolle spielen, und

2. Maßnahmen zu identifizieren, wie die Projektakteure das Phänomen Medienkompetenz jeweils behandelt haben.«

Die 30seitige Ergebniszusammenfassung belegt grundsätzlich die große Bedeutung des Themas Medien- und IT-Kompetenz für Förderprojekte, in denen E-Learning für die berufliche Aus- und Weiterbildung entwickelt und erprobt wird. Zusammenfassend wird festgehalten, dass sich die Bedeutung der digitalen Medien für das berufliche Handeln in Zukunft noch deutlich verstärken und sich damit Medienkompetenz zu einer immer wichtigeren Schlüsselqualifikation entwickeln wird.

  (30.09.2011, prh)

 

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