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Studie zum Einsatz von E-Learning in deutschen Großunternehmen erschienen

Mit dem Ziel, die Nutzung von E-Learning in deutschen Großunternehmen zu erheben und die wichtigsten Erfolgsfaktoren und Herausforderungen zu ermitteln, hat das MMB-Institut im Auftrag des BITKOM e.V. eine telefonische Befragung unter den deutschen Top 500-Unternehmen durchgeführt.

Der jetzt veröffentlichte Studienbericht liefert wichtige Erkenntnisse zu den Themenfeldern Ausgaben für E-Learning, Lerninhalte und Lernformen, Verantwortlichkeiten, Vorteile und Perspektiven sowie zu den Rahmenbedingungen für E-Learning in deutschen Großunternehmen.

Die wesentlichen Ergebnisse:

  • Zum Erhebungszeitpunkt (Januar 2009) wird eLearning bereits in deutlich mehr als der Hälfte (55%) der Top 500-Unternehmen systematisch genutzt. Eine Reihe weiterer Unternehmen steht kurz davor, eLearning in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung einzuführen (5% konkrete Planungen, 8% längerfristig geplant).
  • Die Ergebnisse belegen damit, dass eLearning die Pilotphase verlassen hat und in der Mehrheit der deutschen Großunternehmen zur Selbstverständlichkeit geworden ist: Mehr als zwei Drittel der Anwender setzen eLearning inzwischen im gesamten Unternehmen ein und nicht nur in einzelnen Niederlassungen. Ebenfalls mehr als zwei Drittel sind schon seit mindestens vier Jahren dabei.
  • Der Teil der Unternehmen, die eLearning-Angebote für alle Mitarbeiter des Unternehmens (100 %) – und nicht nur für Teile der Belegschaft – vorsehen, ist in den letzten acht Jahren gestiegen und liegt jetzt bei 13 Prozent.
  • Die anderen Unternehmen fokussieren sich stärker auf bestimmte Zielgruppen, allen voran Sachbearbeiter, Führungskräfte und Auszubildende. Damit werden auch sehr unterschiedliche Hierarchiestufen abgedeckt.
  • eLearning wird nicht »von der Stange« gekauft, sondern es überwiegen die zielgruppenspezifischen Angebote. Darunter sind auch solche Gruppen wie ungelernte oder ältere Mitarbeiter (»50 plus«), für die auf dem Markt kaum spezifische Angebote bereitgehalten werden.
  • Nicht für den Kauf von Lerninhalten, sondern für den Erwerb von eLearning-Software wird das meiste Geld ausgegeben – ein klarer Hinweis darauf, dass große Unternehmen ihre eLearning-Inhalte überwiegend selbst erstellen. Die eLearning- Dienstleister haben die hierfür erforderlichen Tools inzwischen bereitgestellt. Ein etwas geringerer Teil der Ausgaben betrifft Programmierungs- und Anpassungsdienstleistungen sowie Hardware.
(21.06.2010, prh)

 

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