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Teilnahme an beruflicher Qualifizierung steigt

Von August auf September ist die Arbeitslosigkeit um 117.000 auf 2.788.000 zurückgegangen. Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im September ist durchaus üblich, er fiel in diesem Jahr aber etwas schwächer aus als in den vergangenen Jahren. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vormonatsvergleich daher um 9.000 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr waren 7.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Allerdings wird der Vorjahresabstand von Monat zu Monat kleiner. Der BA-Vorstandsvorsitzende Frank-Jürgen Weise bezeichnete den Arbeitsmarkt dennoch als »robust«. Die Arbeitslosenquote betrug im September 6,5 Prozent, das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als im August.

Arbeitskräftenachfrage

Die gemeldete Nachfrage nach Arbeitskräften liegt - wenn auch rückläufig - nach wie vor auf hohem Niveau. Besonders gesucht sind zurzeit Fachleute in den Bereichen Mechatronik, Elektro, Metall, Maschinen-/Fahrzeugbau, Logistik, Handel und Gesundheit.

Deutlich höhere Zugänge zur beruflichen Weiterbildung

Um fast 47 % stiegen die Neueintritte in Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung der Arbeitsagenturen und Jobcenter im September im Vergleich zum August. Dadurch stieg auch der Teilnehmerbestand wieder leicht an. Es ist aber festzustellen, dass der August 2012 den niedrigsten Bestand seit September 2007 hatte. Vor diesem Hintergrund stellt die Steigerung im September zwar eine leichte Trendwende dar, wird aber dem Fachkräftebedarf und damit notwendigen weiteren Anstrengungen zu mehr Beschäftigung immer noch nicht angemessen gerecht. Festzustellen ist aber auch, dass Langzeitarbeitslose (Rechtskreis SGB II) im September in etwa gleichem Maße gefördert wurden wie Arbeitsuchende in der Zuständigkeit der Arbeitsagenturen (Rechtskreis SGB III).

»Ob sich diese Entwicklung verstetigt, oder ob es sich um ein kurzfristiges Strohfeuer handelt, müssen die kommenden Monate zeigen«, kommentierte der BBB-Vorsitzende Thiemo Fojkar die aktuellen Zahlen aus Nürnberg. »Nachdem BA-Vorstand Raimund Becker erst vergangene Woche anlässlich des Deutschen Weiterbildungstages die Weiterbildung als ‚dringliche Investition in die Zukunft' bezeichnet hat, sollte die Bundesagentur in ihren Bemühungen in dieser Richtung keinesfalls nachlassen! Gerade in den oben genannten Bereichen können über berufliche Weiterbildung deutliche Beschäftigungseffekte erzielt werden«. (28.09.2012, prh)

Website des Bildungsverbandes (BBB)

 

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