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Umfrage: Sozialkompetenz wichtiger als Englisch

Personalchefs achten bei Bewerbern in erster Linie auf ausgeprägte Sozialkompetenzen wie Team- und Kommunikationsfähigkeit. Auf dem zweiten und dritten Platz liegen kaufmännisches Wissen und IT-Kompetenz. Die viel beschworenen Englischkenntnisse hält nur jeder zweite Personalverantwortliche für ausschlaggebend. Das ergab eine Umfrage, die die Stiftung Warentest unter 150 Personalchefs mittlerer und großer Unternehmen gemacht hat.

Mit Soft Skills mittlere und große Firmen überzeugen

Die Stiftung Warentest wollte wissen, worauf Personalchefs bei ihren jetzigen und künftigen Mitarbeitern Wert legen. Zur Auswahl standen neben sozialen Kompetenzen kaufmännisches Wissen, IT-Kompetenzen, Englischkenntnisse und Kenntnisse in mehreren Fremdsprachen. Auffällig: 97 Prozent aller Personalchefs halten die sozialen Kompetenzen, auch genannt Soft Skills, für wichtig oder sehr wichtig. Und zwar unabhängig davon, wie groß der jeweilige Betrieb ist.

Mit IT-Kompetenz bei großen Unternehmen punkten

Kaufmännisches Wissen und IT-Kompetenz stufen rund vier Fünftel aller Personalverantwortlichen als bedeutend ein. Aber nur 57 Prozent der Personaler legen Wert auf gutes Englisch, aber nur knapp ein Drittel (29 Prozent) auf Kenntnisse in mehreren Fremdsprachen. Die Umfrage zeigt auch: Im Grundsatz sind sich die Personalchefs einig, egal ob sie für große oder mittlere Firmen arbeiten. Ausnahme: Die IT-Kompetenz ist für Personalchefs größerer Unternehmen wichtiger als kaufmännische Kenntnisse der Bewerber.

Geregelte Abschlüsse unbedingt belegen

Die Stiftung Warentest fragte auch, welche Qualifikationen ein Bewerber in der Bewerbungsmappe mit Dokumenten nachweisen sollte. Zwingend erforderlich ist das nur für die kaufmännischen Kenntnisse in knapp der Hälfte der Unternehmen. Belege für Englisch oder gar Soft Skills sind weniger wichtig. Anders sieht das bei Zusatzausbildungen oder geregelten Fortbildungen, etwa der Industrie- und Handels- oder auch Handwerkskammern, aus. 90 Prozent aller Personalchefs wollen dafür einen Nachweis sehen. Wer also zum Beispiel einen IHK-Fachwirt in der Tasche hat, sollte diesen unbedingt belegen.

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  (03.02.2012, prh)

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