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Weiterbildung verbessert oft Optionen und Gehalt

WISLebenslanges Lernen ist für Arbeitnehmer wichtiger denn je – nicht nur mit Blick auf die Verdienstmöglichkeiten. Darauf hat jetzt Knut Diekmann, Weiterbildungsexperte des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), hingewiesen.

Bei den von den Industrie- und Handelskammern abgenommenen Weiterbildungsprüfungen äußerten sich die meisten Absolventen zufrieden darüber, was ihnen die Qualifikation gebracht habe, berichtete Diekmann der Tageszeitung »Die Welt«.

Dabei stehe nicht zwangsläufig der objektiv messbare Gehaltzuwachs im Vordergrund. Für eine positive Bewertung der Qualifikation seien auch Faktoren wie etwa die konkrete Umsetzung des Gelernten, mehr Verantwortung im bestehenden Job oder die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen wichtig, so Diekmann.

Ob sich das Einkommen unmittelbar erhöhe, hänge von vielen Faktoren ab, etwa der Branche, Art und Abschluss der Weiterbildung und dem Alter des Arbeitnehmers. So zeichne sich »etwa die Finanz- und Versicherungsbranche durch eine durchgängig hohe Weiterbildungsquote aus«, berichtete Diekmann. Hier gehöre Weiterbildung einfach dazu. Deshalb folgten Gehaltszuwächse auch nicht automatisch.

»Anders sieht es im Bau- oder Logistikgewerbe aus. Dort sind die Quoten geringer«. Gleichzeitig habe gerade die Bauwirtschaft wegen neuer Baumaterialien einen erhöhten Qualifikationsbedarf.

Daraus ergibt sich, laut Diekmann, ein Vorteil für Weiterbildungswillige: Zähle man zu den wenigen Arbeitskräften mit zusätzlichen Kompetenzen, steche man im Arbeitnehmerfeld besonders hervor. Das bringe neue Beschäftigungsmöglichkeiten und eine bessere Bezahlung.

 

(06.09.2013, prh)

 

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