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von der Leyen: Wir brauchen »maßgeschneiderte Weiterbildung«

Vor einem dramatischen Fachkräftemangel in Deutschland hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gewarnt. Obwohl der deutsche Arbeitsmarkt »verblüffend robust« geblieben sei, könne nicht davon ausgegangen werden, dass die Krise überstanden ist, sagte sie in einem Interview des »Hamburger Abendblatts«.

Gründe für die relative Stabilität sieht die Ministerin in der Kurzarbeit und den Arbeitsmarktreformen der vergangenen Jahre. Da sich jedoch bereits heute ein drohender Fachkräftemangel abzeichne, werde Qualifikation zum wichtigsten Thema avancieren.

In zwanzig Jahren wird sich die Zahl der Erwerbstätigen als Folge des demografischen Wandels um fünf Millionen reduziert haben, falls weiter wie bisher agiert werde. »Wir bleiben bisher unter unseren Möglichkeiten, das Land hat Reserven: gut ausgebildete Frauen, die gerne arbeiten würden, aber Beruf und Familie nicht vereinbaren können; sozial benachteiligte Kinder, die zu wenig gefördert werden und Schule oder Ausbildung nicht schaffen; Ältere, deren Berufserfahrung ungenügend genutzt wird. Den Silberschatz des Alters zu entdecken wird die Herausforderung der nächsten Jahre sein«, mahnte von der Leyen.

Da Zuwanderung das Problem allein nicht lösen kann, bleibe die Aufgabe bestehen, die Qualifikation der Menschen zu verbessern. (12.04.2010, prh)

Zum Abendblatt-Interview

 

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