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ESF-Bundesprogramm "Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern" (Sozialpartnerrichtlinie)

ESF-Bundesprogramm "Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern" (Sozialpartnerrichtlinie)

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) auf der Grundlage regionaler oder branchenspezifischer Vereinbarungen Maßnahmen der Sozialpartner zur Verankerung systematischer Weiterbildung in Unternehmen, Organisationen und Branchen sowie zur Chancengleichheit in den Unternehmen.
Gefördert werden Projekte in den folgenden Handlungsfeldern:
– Aufbau von Personalentwicklungsstrukturen,
– Aufbau von vernetzten Weiterbildungsstrukturen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU),
– Initiierung von Branchendialogen,
– Stärkung der Handlungskompetenz betrieblicher Akteure zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern auch im Hinblick auf die Überwindung von Rollenstereotypen,
– Entwicklung lebensphasenorientierter Arbeitszeitmodelle und Karrierewegplanungen.
Ziel ist es, Sozialpartner und betriebliche Akteure bei der Fachkräftesicherung und Anpassung an den demografischen Wandel zu unterstützen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Tarifvertragspartner, Sozialpartner und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts sowie rechtsfähige Personengesellschaften mit Betriebsstätte in Deutschland, die in den Regelungsbereich eines Qualifizierungstarifvertrages oder anderer Vereinbarungen der jeweils zuständigen Sozialpartner fallen.

Voraussetzungen

Es müssen Maßnahmen in mindestens einem der genannten Handlungsfelder umgesetzt werden, die einen Beitrag zur Anpassung der Beschäftigten und Unternehmen an den demografischen und technologischen Wandel leisten.
Für das Projekt sind in den Handlungsfeldern überprüfbare Ziele zu formulieren sowie Verfahren zu benennen, wie diese Ziele erreicht werden sollen.
Für die Handlungsfelder Personalentwicklungsstrukturen, Weiterbildungsstrukturen sowie die Initiierung von Branchendialogen muss eine regionale oder branchenbezogene, von den jeweils zuständigen Sozialpartnern getroffene Vereinbarung zur Weiterbildung vorliegen.
Mit dem Vorhaben darf noch nicht begonnen worden sein.
Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss sichergestellt sein.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Weiterbildungsmaßnahmen, die zu den Pflichtaufgaben eines Antragstellers gehören, reine Forschungsvorhaben, Ausbildungsvorhaben im Sinne der beruflichen Erstausbildung und reine Qualifizierungsmaßnahmen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für die Höchstdauer von bis zu drei Jahren.
Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Art des Vorhabens sowie dem Antragsteller und beträgt maximal 70% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben.

Thematik: Berufliche Qualifizierung

Zielgruppe: ArbeitnehmerInnen

Zuständige Stelle:

Regiestelle "Fachkräfte sichern"
Wichmannstraße 6
10787 Berlin

Telefon-Hotline: 030 417498630 (Di./Do. von 10:00 - 12:30 Uhr)

E-Mail info@regiestelle-fachkraefte-sichern.de


https://www.initiative-fachkraefte-sichern.de/

Volltext:
https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BMAS/esf-sozialpartnerrichtlinie.html

 

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