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Weiterbildungspreis Baden-Württemberg verliehen

Land Baden-WuerttembergDer Metallarbeitgeberverband Südwestmetall und das Wissenschaftsministerium haben erfolgreiche Modelle wissenschaftlicher Weiterbildung erstmals mit dem »Weiterbildungspreis Baden-Württemberg HOCHSCHULEWIRTSCHAFT« ausgezeichnet.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Karl Schäuble, Vorsitzender des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft und Mitglied des Engeren Vorstandes von Südwestmetall, prämierten am 8. Mai 2015 in Stuttgart im Rahmen des Regionalforums HOCHSCHULEWIRTSCHAFT vier Hochschulen und zwei Unternehmen in insgesamt drei Kategorien.

Aus rund 30 Bewerbungen wählte eine unabhängige Jury die jeweils erst- und zweitplatzierten Konzepte in den Kategorien Kontakt- und Modulstudien, Weiterbildende Bachelor- und Masterstudienangebote sowie Integration von wissenschaftlicher Weiterbildung in innerbetriebliche Personalentwicklungsstrategie. Zum Ausbau ihrer Weiterbildungsangebote erhalten die jeweils erstplatzierten Hochschulen ein Preisgeld in Höhe von jeweils 15.000 Euro. Die Preise für die Unternehmen sind undotiert.

»Für viele Menschen ist lebenslanges Lernen selbstverständlich geworden. Schul-, Berufs- oder Studienabschluss stellen heute nicht mehr die Weichen für das gesamte Berufsleben, sondern sind nur der Beginn einer lebenslangen Kompetenzerweiterung. Hierbei ist die wissenschaftliche Weiterbildung ein wichtiger Baustein«, so Ministerin Bauer. Der Weiterbildungspreis solle genauso wie der Landesforschungspreis und der Landeslehrpreis hervorragende Leistungen auszeichnen. »Dass Südwestmetall und das Wissenschaftsministerium ihn gemeinsam finanzieren, ist ein sichtbares Zeichen der engen Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft, für das ich dankbar bin«.

Für Südwestmetall betonte Karl Schäuble, dass eine Kultur des lebenslangen Lernens auch eine Kultur der Durchlässigkeit von Bildungswegen erfordere. Dazu gehöre, sich hochschulseitig mit den Kompetenzprofilen des Praktikers und seinen Anforderungen an Inhalte und Formate der Weiterbildung auseinanderzusetzen und gezielt für beruflich Qualifizierte Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung zu entwickeln. »Die berufsbezogene Orientierung«, so Schäuble, »ist für Hochschulen in Baden-Württemberg kein Neuland mehr. Politik, Wirtschaft und Hochschulen sind hier schon ein gutes Stück vorangekommen«. Deutschland sei bereits heute eine Wissensgesellschaft und werde es in Zukunft noch mehr sein. Umso bizarrer mute die Debatte um den vermeintlichen »Akademikerwahn« an, als ob es zwei fein säuberlich zu trennende Schubladen zwischen Hochschul- und Berufsausbildung gäbe.

Hintergrund
Nach bisher vier Regionalforen in Freiburg, Ulm, Mannheim und Überlingen bildete das Stuttgarter Regionalforum den Abschluss der Veranstaltungsreihe, die durch die Servicestelle HOCHSCHULEWIRTSCHAFT durchgeführt wurde. Getragen durch das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft und das Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg wurde in den vorangegangenen Foren Wirtschaft und Wissenschaft vor Ort zusammengebracht, um sich in regionalen Round Tables über die Bedeutung und Nutzung wissenschaftlicher Weiterbildung sowie über gute und innovative Beispiele der Zusammenarbeit auszutauschen.

(11.05.2015, prh)

 

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