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Wuppertaler Kreis: Weiterbildung auf Wachstumskurs

Wuppertaler KreisJährliche Verbandsumfrage des Wuppertaler Kreises: Geschäftslage-Indikator Weiterbildung weiterhin positiv.

1,3 Millionen TeilnehmerInnen - überwiegend Fach- und Führungskräfte der Wirtschaft - haben sich im Jahr 2012 in einem der über 131.000 Seminare, Lehrgänge und Veranstaltungen der Mitgliedsinstitute des Wuppertaler Kreises für ihre berufliche Qualifikation weitergebildet. Die Institute im Wuppertaler Kreis erzielten mit den Weiterbildungsdienstleistungen im Jahr 2012 gemeinsam einen Jahresumsatz von 1,3 Milliarden Euro. Die meisten der Institute erwarten für das laufende Jahr stabile bzw. zum Teil auch steigende Umsätze.

Seit 2009 ermittelt der Wuppertaler Kreis im Rahmen seiner jährlichen Verbandsumfrage den Geschäftslage-Indikator Weiterbildung. Kern dieses Indikators ist eine Abfrage bei den Weiterbildungseinrichtungen zu ihren Markterfolgen im vergangenen und laufenden Jahr sowie den Erwartungen für das kommende Jahr. Dabei wird neben der Entwicklung von Anmeldungen und Aufträgen auch die Entwicklung der Marktpreise für die angebotenen Dienstleistungen mit einbezogen. Indexwerte über 100 signalisieren eine positive Entwicklung, Werte unter 100 bedeuten Rückgänge.

WTK Verbandsumfrage 2012

Bereits im dritten Jahr in Folge erwarten die Institute ein stabiles Wachstum. Gegenüber den Vorjahren fällt der Indikator mit 119 Punkten zwar etwas niedriger aus, grundsätzlich bleibt die Erwartung für das kommende Jahr allerdings weiterhin ausgesprochen positiv.

Die Weiterbildungseinrichtungen entwickeln die Bildungsangebote kontinuierlich weiter. Wachstumsimpulse erwarten die Institute in den kommenden Jahren vor allem in dem Bereich der unternehmensnahen Dienstleistungen. Weiterbildungsveranstaltungen werden zunehmend zur Begleitung von Veränderungsprozessen gemeinsam mit den Unternehmen entwickelt und umfassen neben Seminaren auch individuelle Coaching-Angebote und arbeitsplatznahe Dienstleistungen.

Die Entwicklung des Internets bietet neue Chancen für die betriebliche Weiterbildung als Lernmedium und auch für die Kundenbindung. Die Verfügbarkeit von Breitbandkommunikation und schnellen Datenverbindungen schafft für Weiterbildung neue Optionen: Vor allem für Audio- und Videoformate erwarten die Weiterbildungseinrichtungen in den kommenden Jahren eine ausgesprochen positive Entwicklung. Betriebliche Weiterbildung wird zukünftig immer häufiger nicht ausschließlich im Seminarraum, sondern auch auf mobilen Endgeräten und im Internet stattfinden.

Vordringliches Problem der Unternehmen in der Personalarbeit ist die Sicherung des Fachkräftebedarfs. Die Unternehmen bauen dabei auf eine längerfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Weiterbildungseinrichtungen der Wirtschaft als kompetente Partner. Im Vordergrund steht dabei die Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter, um Fach- und Führungspositionen jederzeit mit qualifiziertem Personal besetzen zu können.

Darüber hinaus ist es notwendig, Potenziale für den Arbeitsmarkt zu erschließen und z.B. Frauen nach einer Familienphase, Langzeitarbeitslose und Studienabbrecher zu fördern und in die Unternehmen zu integrieren. Auch die Anpassungsqualifikation für im Ausland angeworbene Fachkräfte wird von den Weiterbildungsinstituten unterstützt.

Mehr als die Hälfte der Mitgliedseinrichtungen des Wuppertaler Kreises führen in unterschiedlichem Umfang neben ihrem Angebot für Unternehmen auch Maßnahmen der Arbeitsförderung durch. Nachdem die Institute in diesem Bereich in den vergangenen Jahren über zum Teil sehr deutliche Umsatzrückgänge berichtet haben, hat sich die Entwicklung für einen Teil der Bildungsdienstleister im Vorjahr wieder verbessert. Beispielsweise bei Maßnahmen zur Integration behinderter Menschen konnten viele Institute Auftragssteigerungen erzielen.

Hintergrund
Mit seiner jährlichen Verbandsumfrage analysiert der Wuppertaler Kreis die Entwicklung des Weiterbildungsmarktes anhand von Trendaussagen zu Auftragseingängen, Geschäftslage und Entwicklungstendenzen im Markt.


(24.07.2013, prh)

Ergebnisse der Verbandsumfrage 2013 (PDF, 18 Seiten)

 

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