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Neuigkeiten & Termine

Förderung beruflicher Weiterbildung

Social Learning

Bericht der Bundesregierung über die Förderung der beruflichen Weiterbildung vom Bundeskabinett beschlossen 

Das Bundeskabinett hat am 6. Januar 2021 den Bericht der Bundesregierung über die Förderung der beruflichen Weiterbildung und die entsprechenden Ausgaben nach § 447 Abs. 3 SGB III beschlossen. Das BMAS hat den Bericht anschließend an den Deutschen Bundestag und den Bundesrat übermittelt.

Der Bericht zeigt, dass die Weiterbildungsförderung durch die Agenturen für Arbeit und der Jobcenter im Jahr 2019 an Dynamik gewonnen hat. Dies betrifft insbesondere die Weiterbildungsförderung Beschäftigter, die mit dem Qualifizierungschancengesetz verbessert worden ist. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr ist hier mit gut 23 Prozent überdurchschnittlich hoch ausgefallen.

Diese Entwicklung hat sich im Jahr 2020 infolge der COVID-19-Pandemie nicht in gleicher Weise fortsetzen können, auch wenn viele Weiterbildungsmaßnahmen in alternativen Formaten fortgeführt werden konnten. (20.01.2021, prh)

Bericht der Bundesregierung über die Förderung der beruflichen Weiterbildung (PDF, 39 Seiten)

 

UPDATE: Einschränkungen im Weiterbildungsbereich wegen der Coronapandemie

Aktuelle Informationen zum Status der pandemiebedingten Regelungen im Weiterbildungsbereich in den Bundesländern

Aufgrund des weiteren Anstiegs der Corona-Neuinfektionen haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsident*innen der Länder am 19.01.2021 Verschärfungen des bereits geltenden Lock-Downs beschlossen und zunächst bis 14.02.2021 verlängert.

Nach erstem Anschein hat sich für Weiterbildungsangebote in Präsenzform gegenüber dem vorhergehenden Beschluss nichts geändert. Sobald uns die aktualisierten Pandemieverordnungen der Bundesländer vorliegen, werden wir sie in unsere Übersichtstabelle einarbeiten.

Weiterhin gilt: Der Präsenzunterricht in Weiterbildungseinrichtungen ist jetzt in den meisten Ländern untersagt.

Einen Überblick der Regelungen finden Sie in einer Tabelle, die als PDF-Datei heruntergeladen werden kann. Für weitere Details benutzen Sie bitte die angegebene Quelle und achten dabei auf den angegebenen Informationsstand.

Wir aktualisieren diese Liste kontinuierlich.
Falls Sie Kenntnis von neuen Änderungen erhalten, freuen wir uns über eine Nachricht an die Redaktion.

Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtum vorbehalten.
Letzte Aktualisierung: 
11. Januar 2021   
 
(20.01.2021, prh/wp)

Bildungsveranstaltungen nach Bundesländern (PDF, 5 Seiten)

siehe auch: Beschluss vom 5. Januar 2021 (PDF, 6 Seiten)

 

Niedersachsen: Corona-Hilfen für die Erwachsenenbildung

Land Niedersachsen

5,5 Millionen Euro zur Rettung gefährdeter Einrichtungen  

Die öffentlich geförderten Einrichtungen der Erwachsenen- und Weiterbildung sind von der Corona-Pandemie hart getroffen worden. Um wirtschaftlich besonders gefährdete Bildungsstätten vor der Zahlungsunfähigkeit zu retten, hat die niedersächsische Landesregierung jetzt 5,5 Millionen Euro ausgezahlt.

Im Frühjahrs-Lockdown mussten Volkshochschulen und andere Einrichtungen für fast zwei Monate den Betrieb komplett einstellen. Auch danach sind die Umsätze teilweise erheblich eingebrochen, weil weiterhin immer wieder Kurse ausfallen und Teilnehmer wegbleiben. Gefährdet waren vor allem die Heimvolkshochschulen, deren Beherbergungsbetrieb hohe laufende Kosten verursacht. Die Einrichtungen haben deshalb bereits viele ihrer Kurse in digitale Formate umgewandelt. Doch auch die Anpassung des Lehrens und Lernens an die Corona-Bedingungen verursacht zusätzliche Kosten.

»Die Landesregierung steht zur Erwachsenen- und Weiterbildung. Die Einrichtungen spielen eine wichtige Rolle für den Zusammenhalt in der Gesellschaft«, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. »In Krisenzeiten konnten wir immer auf sie zählen, etwa bei der Integration der Flüchtlinge und Migranten. Jetzt können sich die Einrichtungen auf uns verlassen.«

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur hatte für die Unterstützung der Einrichtungen einen Rettungsfonds von 5,5 Millionen Euro aufgelegt. Eine eigens für diesen Fonds eingerichtete Vergabekommission stellte unter Beteiligung der Verbände der Erwachsenenbildung Mittel für stark von den Einschränkungen betroffene Einrichtungen zur Verfügung. Alle Einrichtungen konnten inzwischen von dieser Finanzhilfe profitieren.

»Ohne die zusätzliche Hilfe vom Land könnten einige unserer Bildungsstätten diese schwierige Zeit kaum überstehen. Es spricht für die gelebte Solidarität unter den Einrichtungen, dass diesen besonders geholfen wurde«, kommentierte der Vorsitzende des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung, Prof. Dr. Gerhard Wegner.

QUELLE: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (07.01.2021, prh)

 

Hamburg: 20 Millionen Euro für Corona-Arbeitsmarktprogramm

Geldscheine   Euro

Insgesamt 20 Millionen Euro stellt der Senat kurzfristig bereit, um mit einem Arbeitsmarktprogramm für die Jahre 2021/2022 gezielte Impulse zu setzen. Es hilft Beschäftigten in krisenbetroffenen Unternehmen, die gegenwärtige Situation zur eigenen Weiterentwicklung zu nutzen, und unterstützt in Notlagen. Die Maßnahme ist Teil des Hamburger Wirtschafts-Stabilisierungsprogrammes HWSP, welches die Stadt im Zuge der Corona-Krise aufgelegt hat.

Die Corona-Krise wirkt sich auch auf den Hamburger Arbeitsmarkt aus. Rund 83.000 Hamburgerinnen und Hamburger waren Ende November arbeitslos gemeldet. Die Auswirkungen treffen die verschiedenen Jobs auch unterschiedlich hart: Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit infolge der Pandemie um gut 30 Prozent gestiegen, bei jungen Menschen unter 25 Jahren um 40 Prozent, und bei gering qualifizierten Menschen sogar um 60 Prozent. Aber auch für Fachkräfte bestimmter Branchen deutet sich an, dass Veränderungen erforderlich sein werden.

Viele mögliche Maßnahmen sind durch die sozialpolitischen Instrumente des Bundes bereits definiert. Mit den zusätzlichen Mitteln, die Hamburg bereitstellt, sollen Lücken geschlossen und zusätzliche Maßnahmen ermöglicht werden:

  • Mit dem Programm werden gezielt die Möglichkeiten genutzt, die das »Arbeit-von-Morgen-Gesetz« des Bundes bietet: Beschäftigte kleiner und mittlerer Unternehmen, die von Krisenauswirkungen betroffen sind, sollen angesprochen und für Qualifizierungsmaßnahmen gewonnen werden. Förderlücken, die das Qualifizierungschancengesetz offen lässt, können mit den Hamburger Mitteln geschlossen werden. So kann sowohl die Qualifizierung von Beschäftigten vorangebracht werden, und können zugleich Krisenfolgen für Unternehmen gemildert werden.
  • Im Schwerpunkt »Ausbildung sichern« sollen Kooperationsmodellen in der betrieblichen Ausbildung gestärkt werden, bei denen Betriebe und Beschäftigungsträger zusammenarbeiten; im Schwerpunkt »Qualifizierung von Un- und Angelernten« werden Sprachkenntnisse und digitale Kompetenzen gefördert.
  • Um Menschen in finanziellen Notlagen zu unterstützen, werden Angebote der Schuldnerberatung sowie der Lebenslagen- und Sozialberatung ausgebaut. Für Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) ist unter anderem die Förderung von Alleinerziehenden, und ein Zuschuss für abschlussorientierte Maßnahmen in Form einer monatliche Weiterbildungsprämie für Langzeitarbeitslose geplant.

Arbeitssenatorin Dr. Melanie Leonhard: »Dass die Krise eine Chance sein kann, klingt zunächst nicht besonders ermutigend, wenn man gerade den eigenen Job verloren hat. Aus der schwierigen aktuellen Lage wollen wir dennoch das Beste machen. Deswegen investieren wir in die Hamburger, die diese Zeit nutzen wollen, um sich für die kommenden Jahre fit zu machen, und gern noch etwas dazulernen wollen. Je besser Menschen qualifiziert sind, desto besser können sie auch in schwierigen Zeiten erfolgreich sein, und desto geringer ist das Risiko, dass sie auf staatliche Leistungen angewiesen sein werden!«

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: »Unsere Corona-Hilfen zielen immer auch auf Erhalt und Sicherung von Beschäftigung und Arbeitsplätzen. Deshalb war es uns von Anfang ein besonderes Anliegen, bei den Corona-Hilfsmaßnahmen auch ein eigenes Arbeitsmarktprogramm auf den Weg zu bringen. Wo Menschen infolge von Corona jetzt arbeitslos werden, wollen wir kurzfristig alles tun und unterstützen, um diese wieder schnelle in gute und gesicherte Beschäftigungsverhältnisse zu bringen. Mit den 20 Mio. Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsprogramm HWSP können neben den Maßnahmen des Bundes und der Bundesagentur gezielte hamburgspezifische Schwerpunkte gesetzt werden. Um diese Mittel schnell verfügbar zu machen, haben wir jetzt einen entsprechenden Vorabhaushaltsplan beschlossen, damit wir die laufende Zeit der vorläufigen Haushaltsführung bis Jahresmitte schon für erste Maßnahmen nutzen können. Unser Grundsatz war, ist und bleibt: Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz!«

Damit die Mittel kurzfristig verfügbar sind, werden sie Teil des Vorabhaushaltsplans. Dadurch können die Maßnahmen schon während der laufenden vorläufigen Haushaltsführung beginnen. Die Mittel sind befristet und sollen schnell wirksam sein. Dazu liegt ihr Fokus auf der vorübergehenden besseren Ausstattung bestehender Strukturen, statt neue Projekte zu schaffen.


Das Hamburger Wirtschaftsstabilisierungsprogramm (HWSP)

Der staatlichen Investitionstätigkeit und Aufgabenerfüllung kommt gerade angesichts der Größe der Corona-Pandemie eine besonders wichtige Rolle zu.

Deshalb hat der Senat mit der Aufstellung des Doppelhaushalts 2021/2022 ein Wirtschaftsstabilisierungsprogramm aufgelegt, welches die Nachfrage ankurbeln und die Investitions- und Innovationstätigkeit stärken wird, um damit durch zusätzliche Anstrengungen die hamburgische Wirtschaft zu stabilisieren und die sozialen Folgen der Pandemie abzufedern.

Durch das Programm leistet der Senat einen wichtigen Beitrag zur Überwindung der ökonomischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und unterstützt die Hamburger Wirtschaft bei ihrer Rückkehr auf einen langfristigen und stabilen Wachstumspfad.

Mit dem HWSP sollen in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt rund 900 Mio. Euro in diverse kurzfristig wirksame bzw. vorgezogene städtische Maßnahmen gelenkt werden, um einen Beitrag dazu leisten, dass insbesondere die Hamburger Wirtschaft durch verlässliche und verstärkte staatliche Investitionstätigkeit aus der Corona-Krise kommt.

Im Mittelpunkt des Programms stehen insbesondere die wichtigen Zukunftsthemen Klimaschutz, Mobilitätswende, Digitalisierung, Forschung, Bildung und Innovation. Die Mittel sollen dabei insbesondere für konjunkturell wirksame Maßnahmen der Sanierung und des Ausbaus der städtischen Infrastruktur (zum Beispiel in Schulen, Hochschulen, im Sport oder den Bezirken), für IT- und Digitalisierungsprojekte, für Klimaschutzmaßnahmen sowie für Förderungen in den Bereichen Gesundheit und Arbeitsmarkt, aber auch Kultur und Tourismus eingesetzt werden.
  (06.01.2021, prh)

 

Weiterbildung von Beschäftigten: Erleichterung im Antragsverfahren

BA Logo

Mit dem »Arbeit-von-morgen-Gesetz« wurde das Qualifizierungschancengesetz weiterentwickelt. Arbeitgeber erhalten ab Januar 2021 die Möglichkeit, mit einem Sammelantrag für mehrere Beschäftigte einen Kostenzuschuss für berufliche Weiterbildung zu beantragen. Die Förderleistungen werden als eine Gesamtleistung bewilligt.

Die Fördermöglichkeiten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurde nochmals verbessert, insbesondere dann, wenn deren berufliche Tätigkeiten durch neue Technologien ersetzt werden können, sie in sonstiger Weise vom Strukturwandel bedroht sind oder eine Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben.

Weiterhin besteht jetzt die Möglichkeit, bis zu fünfzehn Prozent höhere Zuschüsse zu den Lehrgangskosten und zum Arbeitsentgelt zu beantragen. Diese zusätzliche Förderleistung wurde auf alle Betriebe unabhängig von der Betriebsgröße ausgeweitet.

Ziel ist es, Arbeitgeber und ihre Beschäftigten bei der Bewältigung schwieriger struktureller Anpassungsprozesse zu stärken. Betriebe können mit Angeboten zur Weiterbildung dazu beitragen, Fachkräfte an sich zu binden oder neue Fachkräfte für künftige Herausforderungen zu qualifizieren.

Für Unternehmen, die bei der Planung und Durchführung betrieblicher Weiterbildung Unterstützung wünschen, bietet der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit umfassende Beratung und Unterstützung. (05.01.2021, prh/ba)

QUELLE: Bundesagentur für Arbeit

 

GWK: Weiterbildung im Hochschulsystem fest verankern

GWK 8

Bund-Länder-Wettbewerb »Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen« etabliert 376 neue Weiterbildungsangebote für Berufstätige mit und ohne Abitur  

Im Dezember 2020 lief der Bund-Länder-Wettbewerb »Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen« aus. In den vergangenen neun Jahren wurden 101 Hochschulen gefördert, die in Kooperation mit Forschungsund Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Verbänden Weiterbildungsangebote vor allem für Beschäftigte und beruflich Qualifizierte entwickelt haben.

Bund und Länder hatten sich im Jahr 2010 innerhalb der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) auf den Wettbewerb verständigt, um weiterbildende Studienangebote auszubauen und damit neue Zielgruppen zu erreichen. Zur Finanzierung von zwei Wettbewerbsrunden stellte der Bund in den vergangenen neun Jahren 250 Millionen Euro zur Verfügung, die Länder sorgen für die Nachhaltigkeit der Ergebnisse.

Die Vorsitzende der GWK, Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, erklärt dazu: »Das Innovationsland Deutschland ist in aller Welt hoch angesehen. Unser Erfolgsrezept fußt auf dem Können der Menschen in unserem Land, die durch exzellente Rahmenbedingungen in der beruflichen und akademischen Bildung ihren Weg gehen. Akademische und berufliche Bildung sind gleichwertig und ergänzen einander. Wir haben in den zurückliegenden neun Jahren eine wissenschaftliche Weiterbildungskultur in Deutschland etabliert, von der Berufstätige sämtlicher Bildungswege profitieren. Angesichts des digitalen Wandels wird lebensbegleitendes Lernen immer wichtiger. Wir müssen unsere Kompetenzen in allen Lebensphasen weiterentwickeln. Ich freue mich, dass sich die Hochschulen dieser wichtigen Aufgabe mit solch großem Engagement stellen und attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten für Berufstätige schaffen.«

Der stellvertretende Vorsitzende der GWK, Prof. Dr. Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, führt weiter aus: »Der Bund-LänderWettbewerb ‚Aufstieg durch Bildung: offene Hochschule‘ zeigt, wie berufliche und akademische Bildung noch enger verzahnt werden können. Er hat eine Brücke zwischen neuem Wissen und der Praxis entstehen lassen und damit einen wesentlichen Beitrag für die Wahrnehmung und Leistungsfähigkeit wissenschaftlicher Weiterbildung in Deutschland geleistet. Zudem hat der Wettbewerb die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung gefördert und somit zu einem chancengerechteren Bildungssystem beigetragen. Besonders die im Rahmen des Wettbewerbs etablierten berufsbezogenen Studienangebote eröffnen auch Berufstätigen ohne Abitur Aufstiegswege in die akademische Bildung. Ich bin zuversichtlich, dass die Hochschulen ihre durch den Wettbewerb beförderte Öffnung für Menschen mit verschiedenen Bildungsbiographien engagiert fortführen.«

 

Hintergrund
Der Bund-Länder-Wettbewerb »Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen« hat seit 2011 an 101 Hochschulen bisher insgesamt 376 wissenschaftliche Weiterbildungsangebote in einer Vielzahl von Disziplinen von Umweltwissenschaften über Gesundheitsmanagement bis zu Wirtschaftswissenschaften etabliert.

Mit dem Wettbewerb wurden bundesweit hochschulische Weiterbildungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen, insbesondere für Berufstätige, Personen mit Familienpflichten sowie Berufsrückkehrerinnen und -rückkehrer, nachhaltig entwickelt, beforscht, exemplarisch erprobt und evaluiert. Damit wurde ein Beitrag hin zu einer offenen Hochschule mit Weiterbildungsmöglichkeiten für unterschiedliche Bedarfe geleistet. Zudem wurden Hochschulen und Unternehmen neu vernetzt und Strukturen geschaffen, die vielfach dauerhaft den wachsenden Bedarf an wissenschaftlicher Weiterbildung decken können. Etwa jede vierte deutsche Hochschule wurde mit dem Bund-Länder-Wettbewerb »Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen« erreicht.

Diese Angebote stehen nun Berufstätigen mit und ohne Abitur für ihre Weiterbildung zur Verfügung. Die parallel dazu weiterentwickelten Anrechnungsmöglichkeiten von beruflichen Kompetenzen auf diese Angebote tragen zudem dazu bei, die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu erleichtern.

Ab sofort können sich Interessierte über die Website https://wettbewerb-offene-hochschulen.pageflow.io/bmbf in einer transmedialen, interaktiven Reportage (»Scrollytelling«) über die Ergebnisse des Wettbewerbs und den Weg dieser erfolgreichen Bund-Länder-Kooperation informieren. Auf einem virtuellen Marktplatz werden die Angebote und ihre Wirkung auf die deutsche Hochschullandschaft dargestellt.

Die zielgruppenspezifisch und nachfrageorientiert ausgerichteten Weiterbildungsangebote reichen von mehrjährigen Studiengängen bis hin zu kürzeren Formaten, wie Zertifikatsangeboten, und sind geprägt durch digitales Lernen und Lehren. Das hat sich in der Pandemie als Vorteil erwiesen und kommt auch der grundständigen Lehre zugute.

Auch die über 7.000 zugänglichen Veröffentlichungen, die aus den Forschungsund Entwicklungsarbeiten der geförderten 77 Projekte (53 Einzelund 24 Verbundprojekte) sowie der wissenschaftlichen Begleitung hervorgegangen sind, werden dem Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung, auch außerhalb der geförderten Projekte, einen weiteren Schub geben. Es stehen wissenschaftliche Beiträge und Publikationen sowie Lern-/Lehrmaterialien, aber auch Organisationspapiere wie Beratungskonzepte, Prüfungsordnungen und Arbeitshilfen interessierten Hochschulen zur eigenen Profilierung und Weiterentwicklung zu Verfügung. (05.01.2021, prh)

Weiterführende Informationen

 

Rheinland-Pfalz: Auch Online-Veranstaltungen werden für die Bildungsfreistellung anerkannt

Land Rheinland Pfalz

Auch die Weiterbildung ist von den Beschränkungen der Pandemiebekämpfung betroffen. Seit dem 16. Dezember können keine Weiterbildungs- und Bildungsfreistellungsveranstaltungen mehr in Präsenz durchgeführt werden. Das rheinland-pfälzische Weiterbildungsministerium hat daher rechtzeitig die Weichen für eine Anerkennung von Online-Veranstaltungen im Rahmen der Bildungsfreistellung gestellt.

»Wir helfen den Anbietern von Bildungsfreistellungsveranstaltungen mit den Neuerungen in dieser anhaltend schwierigen Lage. Gerade jetzt, wo die Weiterbildungseinrichtungen erneut schließen mussten, ist es wichtig, den Anbietern die Möglichkeit zu geben, auf das reine Onlineformat umstellen zu können. Sie entscheiden nun selbst, ob sie von dieser Möglichkeiten Gebrauch machen möchten«, so Weiterbildungsminister Konrad Wolf. »Klar ist: Auch die nächsten Wochen und Monate werden herausfordernd und wir müssen mit Einschränkungen bei Präsenzveranstaltungen rechnen. Neben den reinen Onlineformaten dürften daher auch hybride Durchführungsformen bei Bildungsfreistellungsveranstaltungen an Bedeutung gewinnen. Wir wollen, dass die Anbieter flexibel auf all das reagieren können, was aktuell erforderlich ist und noch kommen mag. Hier unterstützen wir gerne.«

Für bereits anerkannte Bildungsfreistellungsveranstaltungen ist eine Anpassung der Anerkennung notwendig. Diese kann einfach beim Weiterbildungsministerium beantragt werden. Bei Neubeantragungen erfolgt eine automatische Berücksichtigung im Rahmen der Antragsbearbeitung.

  (23.12.2020, prh)

Weiterführende Informationen und Antragsmöglichkeit

 

Potenzial für Homeoffice noch nicht ausgeschöpft

Arbeiten am Notebook mit Kaffee

38 Prozent der Beschäftigten in Betrieben mit Homeofficeoptionen können dies auch nutzen 

Eine am Montag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, dass in Betrieben, in denen zumindest für einen Teil der Belegschaft Homeoffice prinzipiell möglich ist, 38 Prozent der Beschäftigten dies auch nutzen können. Vor der Covid-19-Pandemie traf dies noch auf 27 Prozent der Beschäftigten zu.

13 Prozent der Beschäftigten können kein Homeoffice nutzen, obwohl dies ihre Tätigkeit eigentlich zulässt. Das sind 10 Prozent weniger als noch vor der Pandemie. Rund die Hälfte der Beschäftigten kann kein Homeoffice nutzen, weil ihre Tätigkeit dies nicht zulässt.

Die IAB-Studie beruht auf einer Betriebsbefragung von Mitte Oktober. 42 Prozent der Betriebe geben darin an, dass sie zumindest einem Teil ihrer Beschäftigten die Möglichkeit bieten, im Homeoffice zu arbeiten. Deutliche Unterschiede zeigen sich über die Größe der Betriebe hinweg. Über 90 Prozent aller Großbetriebe mit mehr als 250 Beschäftigten ermöglichen zumindest einem Teil der Beschäftigten Homeoffice. Bei Kleinstbetrieben mit bis zu 9 Beschäftigten ist dies bei 36 Prozent der Fall.

Ein Drittel der Betriebe, die ihren Beschäftigten, während der Pandemie Homeoffice ermöglicht hat, empfahl Homeoffice ausdrücklich, ein Drittel der Betriebe ordnete dies sogar an. Fast alle Betriebe, die kein Homeoffice einsetzen, geben an, dass sich die Tätigkeiten nicht für Homeoffice eignen. Einem Drittel der Betriebe fehlt die technische Ausstattung, 20 Prozent geben den Datenschutz als Hürde an. Die IAB-Forscher*innen prognostizieren: »Wenn solche Hemmnisse noch stärker abgebaut werden können, so besteht in der aktuellen Situation mit hohem Infektionsgeschehen und verstärkten Beschränkungen noch ein deutlicher Spielraum für mehr Homeoffice.«

Für die Betriebe ist die Umstellung auf Homeoffice auch mit Investitionen und Personalkosten verbunden. 58 Prozent der Betriebe, die den Einsatz von Homeoffice in der Pandemie forciert haben, schafften neue Hardware wie Laptops oder Headsets an. 45 Prozent investierten in neue Software wie Tools für Videokonferenzen. 47 Prozent brauten den IT-Support für Beschäftigte auf. 21 Prozent führten zusätzliche Schulungen durch.

Die Studie beruht auf der Befragung »Betriebe in der Covid-19-Krise«, in der alle drei Wochen mehr als 1.500 Betriebe zu ihrer Situation in der Corona Krise und ihren Umgang damit befragt werden.

  (22.12.2020, prh)

Zur Studie

 

Betriebliche Weiterbildung in Deutschland auf Wachstumskurs

Flipchart Vortrag

Unternehmen investierten zuletzt 41,3 Milliarden Euro 

Die Unternehmen in Deutschland geben immer mehr Geld für die betriebliche Weiterbildung aus, zeigen die Ergebnisse der neuen Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Digitalisierte Unternehmen bilden ihre Mitarbeiter besonders häufig und umfassend weiter. Um noch mehr Weiterbildung zu ermöglichen, fehlt vielen Firmen in erster Linie nicht das Geld, sehr wohl aber die Zeit.

Sei es eine IT-Fortbildung, ein Englischkurs oder ein Führungscoaching: Die Unternehmen in Deutschland gaben 2019 mehr als 1.200 Euro je Mitarbeiter für Weiterbildungen aus – das waren 16 Prozent mehr als 2016. Somit hält der Trend zu immer höheren Ausgaben für betriebliche Weiterbildung an. Die Unternehmen räumen den Mitarbeitern auch mehr Zeit dafür ein, 2019 waren es mehr als 18 Stunden pro Jahr und Mitarbeiter – eine Stunde mehr als drei Jahre zuvor. »Weiterbildungen sind eine wichtige Zukunftsinvestition und für den digitalen Wandel unabdingbar«, sagt Studienautorin Susanne Seyda.

Staatliche Förderung für bestimmte Gruppen sinnvoll

Bereits seit 2007 befragt das IW regelmäßig Unternehmen zu ihrem Umgang mit betrieblicher Weiterbildung. An der aktuellen Umfrage beteiligten sich 1.340 Unternehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das gesamtwirtschaftliche Investitionsvolumen für Weiterbildung inzwischen auf 41,3 Milliarden Euro beläuft. Vor allem unternehmensnahe Dienstleister und digitalisierte Firmen messen der Weiterbildung einen hohen Wert bei.

Knapp 90 Prozent der Weiterbildung finden während der bezahlten Arbeitszeit statt – die meisten Unternehmen übernehmen die dadurch entstehenden Kosten gern, da sie sie als Investition in ihre Mitarbeiter betrachten. Allerdings würden 70 Prozent der Unternehmen eine staatliche Förderung der Weiterbildung zumindest in bestimmten Fällen begrüßen, beispielsweise bei Geringqualifizierten und älteren Mitarbeitern. Hier steht die Förderung der Weiterbildung im Einklang mit gesamtwirtschaftlichen Interessen, beispielsweise um Arbeitslosigkeit zu vermeiden und Berufsabschlüsse nachzuholen.

Zeit für Fortbildungen ist knapp

Dass die Firmen nicht noch mehr weiterbilden, liegt nicht vorrangig an den Kosten: Oft schaffen es die Unternehmen schlichtweg nicht, Zeit für Weiterbildung freizuschaufeln – ob für die Freistellung der jeweiligen Mitarbeiter oder für die Organisation der Maßnahmen. »Um dieses Hemmnis zu überwinden, wären bessere Informations- und Beratungsangebote für Unternehmen und Beschäftigte wichtig«, konstatiert Seyda.

  (18.12.2020, prh)

Zur Studie (PDF, 21 Seiten)

 

Berufliche Weiterbildung: Trotz erweiterter Möglichkeiten noch ausbaufähig

IAB-Logo

Qualifizierungschancengesetz: Trotz verstärkter Förderung noch weiteres Potenzial für die Weiterbildung von Beschäftigten  

Das Qualifizierungschancengesetz hat nach seiner Einführung 2019 insgesamt nicht zu einem deutlichen Sprung bei der Zahl der geförderten Weiterbildungen von Beschäftigten geführt. Dies geht aus einer IAB-Studie hervor. Der Anstieg bei den Weiterbildungen mit Zuschüssen zu den Lehrgangskosten war 2019 in etwa so hoch wie der in den Vorjahren. Einen deutlichen Anstieg gab es 2019 aber bei den Förderungen mit einem Arbeitsentgeltzuschuss. Hier wurden doppelt so viele Weiterbildungen gefördert wie im Vorjahr.

Die Autorinnen und Autoren der IAB-Studie betonen, dass die deutliche Ausweitung der Fördermöglichkeiten einen stärkeren Anstieg der Zahl der Teilnehmenden an geförderten Weiterbildungen hätte erwarten lassen. Mit dem Qualifizierungschancengesetz waren die Fördermöglichkeiten von Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte seit 2019 stark ausgedehnt worden. So können nun Beschäftigte unabhängig von Qualifikation, Alter und Betriebsgröße mit einem Beitrag zu den Lehrgangskosten und mit einem Arbeitsentgeltzuschuss gefördert werden, wenn sie vom Strukturwandel betroffen sind oder eine berufliche Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben.

Allerdings wurden bereits vorher schwerpunktmäßig Berufe gefördert, in denen Fachkräfteengpässe vorherrschen. Am häufigsten werden Lehrgangskosten im Bereich Altenpflege bezuschusst, gefolgt von Lehrgangskosten im Bereich Fahrzeugführung. Dazu zählen zum Beispiel Berufskraftfahrer*innen sowie Straßenbahnfahrer*innen. Ein Arbeitsentgeltzuschuss wird besonders häufig bei Weiterbildungen in der Altenpflege und in der Gesundheits- und Krankenpflege gezahlt.

Die Struktur der Teilnehmenden hat sich seit Einführung des Qualifizierungschancengesetzes nur geringfügig verändert. Während in den Vorjahren noch deutlich mehr Frauen als Männer mit einem Arbeitsentgeltzuschuss gefördert wurden, so werden nun in etwa gleich viele Frauen wie Männer gefördert. Allerdings stieg gleichzeitig der Frauenanteil bei Förderungen mit Lehrgangskosten leicht an. Angestiegen ist der Anteil der Personen ohne Berufsausbildung sowie der Anteil ausländischer Beschäftigter, für deren Weiterbildungen die Lehrgangskosten übernommen wurden.

Die IAB-Forscher*innen resümieren: »Der erleichterte Zugang zur Förderung von Weiterbildung trägt sicher dazu bei, diese zu stärken«. Allerdings müssten weitere Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern besser ermöglichen, an Weiterbildungen teilzunehmen. Beispielsweise könnten einheitliche Mindestregelungen für Bildungszeiten von Beschäftigten geschaffen werden.

  (16.12.2020, prh)

Zur Studie (PDF, 8 Seiten)

 

Mecklenburg-Vorpommern erweitert Bildungsfreistellung

Seminarteilnehmer

Das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommerns setzt stärkere Anreize für Beschäftigte, an Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Der Landtag hat am Mittwoch einen entsprechenden Entwurf zur Änderung des Bildungsfreistellungsgesetzes beschlossen.

Das neue Gesetz eröffne mehr Möglichkeiten für Arbeitnehmer*innen, sich weiterzubilden. Lebenslanges Lernen sei heute wichtiger denn je - nicht nur für die Arbeitnehmer, sondern auch für die Unternehmen existentiell. Und nicht zuletzt gehe es auch um die aktive Teilhabe am demokratischen Miteinander, sagte Landesbildungsministerin Bettina Martin in Schwerin.

Nicht nur die Beschäftigten profitieren von der Weiterbildung in ihrer individuellen und beruflichen Entwicklung. »Es ist auch gut für die Unternehmen Mecklenburg-Vorpommerns, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich stetig weiterbilden«, so Martin weiter.

Das Bildungsfreistellungsgesetz regelt unter anderem, dass Unternehmen Arbeitsentgelt erstattet bekommen, wenn ihre Mitarbeiter*innen an Weiterbildungsveranstaltungen teilnehmen. In der jetzt beschlossenen Änderung finden vor allem drei Punkte Beachtung:

  • Bislang gab es Erstattungen für politische oder ehrenamtsbezogene Weiterbildung, wenn Beschäftigte mindestens drei Tage am Stück an einer solchen Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen haben. Dieser Zeitraum wird jetzt auf zwei Tage gesenkt.
  • Beschäftige können ihren jährlichen Anspruch von fünf Tagen Freistellung über zwei Jahre ansparen, so dass dann auch alle zwei Jahre eine zehntägige Maßnahme belegt werden kann.
  • Damit die Mittel besser abgerufen werden können, wird die Inanspruchnahme flexibilisiert. Künftig kann auch ein höherer Anteil der Mittel für die Unterstützung der beruflichen Weiterbildung eingesetzt werden.

Im Jahr 2019 wurden in Mecklenburg-Vorpommern Anträge von 164 Firmen auf Erstattung des Arbeitsentgeltes für die Teilnahme von Beschäftigten an den Veranstaltungen der beruflichen Weiterbildung positiv beschieden. Für die Erstattung an Veranstaltungen der politischen Weiterbildung wurden Anträge von 24 Firmen und für die Erstattung an Veranstaltungen der ehrenamtsbezogenen Weiterbildung Anträge von 16 Firmen positiv beschieden. Mit den nun beschlossenen neuen Regelungen soll die Attraktivität der Weiterbildungsförderung gesteigert werden.

Mit der jetzt vollzogenen Novellierung setzt die Landesregierung ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag um.

  (10.12.2020, prh)

 

Betriebe setzen während der Corona-Krise verstärkt auf E-Learning

eLearning

Aufgrund der Covid-19-Pandemie setzten Betriebe bei Weiterbildungen verstärkt auf E-Learning, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer Studie. So führten zwei Drittel der Betriebe ihre Weiterbildungen auch virtuell durch, ein knappes Drittel telefonisch oder per Versand von Schulungsunterlagen. 35 Prozent der Betriebe, die E-Learning in der Krise nutzen, setzten dieses während der Krise zum ersten Mal ein, 44 Prozent bauten die vorhandenen Möglichkeiten aus, 20 Prozent behielten das Niveau bei.

Die Studie zeigt, dass insgesamt ein Drittel der Betriebe seit Beginn der Covid-19-Pandemie Weiterbildungen durchgeführt hat. Sechs von zehn Betrieben mit geplanten oder bereits begonnenen Weiterbildungen sagten diese wieder ab.

Die Betriebe wurden in der Studie gefragt, aus welchen Gründen sie die Weiterbildungen absagten. Fast jeder Betrieb gab an, dass die Kontaktbeschränkungen ein Grund für die Absage waren. 39 Prozent der Betriebe berichteten, dass Lehrkräfte nicht zur Verfügung standen, beispielsweise aufgrund von einer Erkrankung oder Quarantäne. 28 Prozent gaben an, dass die Fortführung der Geschäftstätigkeit unklar war. 23 Prozent erklärten, dass Beschäftigte nicht teilnehmen konnten oder wollten.

Nur jeder zehnte Betrieb mit Kurzarbeit nutzte die ausgefallene Arbeitszeit für Weiterbildungen. 81 Prozent der Betriebe, die zwar generell während der Pandemie Weiterbildungen angeboten haben, dafür aber nicht die Ausfallzeiten durch die Kurzarbeit nutzten, begründeten dies damit, dass sie nicht absehen könnten, wann sie ihre Geschäfte in vollem Umfang wiederaufnehmen könnten. 63 Prozent sagten, dass eine Weiterbildung nicht zum angepassten Arbeitsplan der Beschäftigten passen würde. Bei 50 Prozent der Betriebe war ein Grund, dass die geschäftliche Zukunft unsicher sei. 39 Prozent hielten Weiterbildung in der aktuellen Krisensituation für nachrangig, insbesondere traf dies auf die Betriebe zu, die stark mit den negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu kämpfen hatten.

Hintergrund
Die IAB-Studie beruht auf der Befragung »Betriebe in der Covid-19-Krise«, in der alle drei Wochen mehr als 1500 Betriebe zu ihrer Situation in der Corona Krise und ihren Umgang damit befragt werden.

  (10.12.2020, prh)

Betriebe in der Covid-19-Krise

 

Öffentliche Bildungsausgaben stiegen 2019 um 6,3 Prozent

150 Milliarden Euro für Bildung aus öffentlicher Hand 

Die Bildungsausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden sind im Jahr 2019 auf 150,1 Milliarden Euro gestiegen. Das waren 8,8 Milliarden Euro oder 6,3 % mehr als 2018. In die Schulen floss 2019 mit 73,8 Milliarden Euro knapp die Hälfte (49,2 %) der öffentlichen Bildungsausgaben. 33,6 Milliarden Euro entfielen auf die Kindertagesbetreuung (22,4 %) und 32,1 Milliarden Euro auf die Hochschulen (21,4 %).

Zu diesen Ergebnissen kommt das Statistische Bundesamt (Destatis) im Bildungsfinanzbericht 2020 auf Basis vorläufiger Daten der öffentlichen Haushalte.

Länder tragen wesentlich zum Ausgabenanstieg 2019 bei

Im Vergleich zum Vorjahr sind die öffentlichen Bildungsausgaben wieder stärker gestiegen. 2018 waren die öffentlichen Bildungsausgaben noch um 6,1 Milliarden Euro beziehungsweise 4,5 % gegenüber 2017 gestiegen. Knapp die Hälfte der Mehrausgaben 2019 von 8,8 Milliarden Euro entfielen auf den Schulbereich. Hier wurden 4,2 Milliarden Euro (+6,0 %) mehr ausgegeben als im Vorjahr. Getragen wurde dieser Anstieg vor allem von den Ländern, die 59,8 Milliarden Euro für Schulen ausgaben und damit 3,5 Milliarden Euro mehr als 2018.

Auch im Bereich der Kindertagesbetreuung trugen die Länder einen großen Teil der Mehrausgaben in 2019. Die Gesamtausgaben der öffentlichen Haushalte für Kindertagesbetreuung stiegen um knapp 3 Milliarden Euro (+9,8 %). Davon entfielen 2,2 Milliarden Euro auf die Länder, die damit 16,1 Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung aufwendeten, und 0,9 Milliarden Euro auf die Kommunen, die 17,2 Milliarden Euro ausgaben.

Insgesamt steigerten die Länder ihre Ausgaben im Bildungsbereich 2019 um 7,2 Milliarden Euro (+7,3 %). Die Gemeinden gaben 1,8 Milliarden Euro (+5,4 %) mehr für Bildung aus. Die Ausgaben des Bundes im Bildungsbereich sanken 2019 leicht um 0,1 Milliarden Euro beziehungsweise 1,0 %. Damit beteiligten sich 2019 die Länder mit 105,3 Milliarden Euro an den öffentlichen Bildungsausgaben und die Gemeinden mit 35,0 Milliarden Euro. Der Bund finanzierte einen Anteil von 9,9 Milliarden Euro.

Steigende Monatsbruttogehälter im Bildungsbereich

Mit dem Ausgabenplus gegenüber dem Vorjahr stiegen 2019 auch die durchschnittlichen Monatsbruttogehälter des öffentlichen Bildungspersonals. So verdiente das pädagogische Personal in Kindertageseinrichtungen im Monat durchschnittlich 100 Euro brutto mehr als 2018. An den öffentlichen Schulen und Hochschulen waren es sogar 200 Euro mehr.

Nach wie vor bestehen zwischen den verschiedenen Bildungsbereichen – auch aufgrund unterschiedlicher Qualifikationsanforderungen – signifikante Gehaltsunterschiede. Das durchschnittliche Monatsbruttogehalt des pädagogischen Personals in öffentlichen Kindertageseinrichtungen belief sich 2019 auf 3.800 Euro, während das Lehrpersonal im Schulbereich durchschnittlich 5.700 Euro monatlich verdiente. An öffentlichen Hochschulen lag das durchschnittliche Monatsbruttogehalt 2019 bei 5.500 Euro. Im Hochschulbereich sind die Gehaltsunterschiede zwischen den Beschäftigtengruppen besonders signifikant, wobei sich auch hier unterschiedliche Qualifikationsanforderungen auswirken. So verdienten die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die 2019 mehr als 40 % des Hochschulpersonals ausmachten, monatlich im Durchschnitt 4.800 Euro brutto. Professorinnen und Professoren (W3-Professuren, rund 7 % des Hochschulpersonals) erhielten ein durchschnittliches Monatsbruttogehalt von 10.700 Euro.

Hintergrund
Das Statistische Bundesamt erstellt den Bildungsfinanzbericht jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der Kultusministerkonferenz. Neben den öffentlichen Bildungsausgaben (Kapitel 3 und 4) enthält der Bildungsfinanzbericht auch die Bildungsausgaben in Abgrenzung des Bildungsbudgets (Kapitel 2) sowie in internationaler Abgrenzung (Kapitel 5). (10.12.2020, prh)

Bildungsfinanzbericht (PDF, 148 Seiten)

 

Durch Corona wächst Bedarf an Weiterbildung in Unternehmen

Seminar3

Die Corona-Krise hat den Fort- und Weiterbildungsmarkt in Deutschland beschleunigt digitalisiert: Vor Beginn der COVID-19-Pandemie standen 35 Prozent der Angebote digital zur Verfügung, heute sind es 54 Prozent. Die deutsche Wirtschaft hat die Bedeutung von Qualifizierung in Krisenzeiten erkannt. Doch obwohl der Vermittlungsbedarf in Zukunftsfähigkeiten wie digitalen und technologischen Kompetenzen rasant wächst, sinkt aufgrund der eingetrübten Wirtschaftslage das Qualifizierungsbudget bei 21 Prozent der Unternehmen; bei 49 Prozent stagniert es. Sie brauchen eine konkrete Fort- und Weiterbildungsstrategie und für deren Umsetzung mehr Unterstützung von Politik und Verbänden.

Das sind zentrale Ergebnisse der Studie »Die Zukunft der Qualifizierung in Unternehmen nach Corona«. Die Verfasser Stifterverband und McKinsey & Company haben dafür im August 550 Unternehmen in Deutschland befragt.

»Die Corona-Pandemie erhöht den Veränderungsdruck auf Unternehmen – und damit auch auf ihr Personal«, resümiert Volker Meyer-Guckel vom Stifterverband. »Egal wo – ob im Einzelhandel, in der Logistik oder im Handwerk – fast alle Berufe werden künftig digital geprägt sein. Das heißt, Zukunftskompetenzen müssen in großem Maße ausgebildet werden. Nachdem die Unternehmen während der Krise gut reagiert haben, benötigen sie nun langfristige Strategien, die auf die Unternehmensziele abgestimmt sind.«

 

Weiterbildung in Unternehmen (Corona)

 

Seit März 2020 ist allein der Anteil an Weiterbildungen in den digitalen Schlüsselqualifikationen um 75 Prozent gestiegen

Mitarbeiter mussten schnell geschult werden, um digital lernen und arbeiten zu können. Künftig wird auch die Weiterentwicklung in den technologischen Fähigkeiten wie nutzerzentriertes Designen oder komplexe Datenanalyse im Fokus stehen.

Um den weiter rasant wachsenden Qualifizierungsbedarf erfolgreich zu bewältigen, brauchen Unternehmen klare Fort- und Weiterbildungsstrategien. Für deren Umsetzung bedarf es innovative Lernformate, genaue Kenntnis über tatsächlich benötigte Fähigkeiten und eine IT-Infrastruktur, um dezentrales Lernen zu ermöglichen. Am Ende bedarf es auch eine systematische Messung von Lernerfolgen. Lediglich 36 Prozent der befragten Unternehmen loten aus, welche Wirkung ihre Weiterbildungsangebote haben.

»Unternehmen stehen bei dem Thema Qualifizierung vor einem großen Transformationsprozess«, fasst Julia Klier von McKinsey die Ergebnisse der Studie zusammen. »Die künftigen Weiterbildungsstrategien müssen auf eine integrale und unternehmensweite Kultur des lebenslangen Lernens ausgerichtet sein. Daran kommen erfolgreiche Unternehmen im digitalen Zeitalter nicht vorbei.«

Für die Umsetzung der Qualifizierungsstrategien benötigen die Unternehmen nach Ansicht von Stifterverband und McKinsey nicht nur die Unterstützung der Politik, sondern auch die Begleitung von Verbänden und Sozialpartnern. Diese könnten branchenspezifische Future-Skills-Anforderungen definieren. Julia Klier weiter: »Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen ist es eine große Herausforderung, den konkreten Kompetenzbedarf zu benennen.«

Die gezielten Qualifizierungsangebote sollten auf einer gemeinsamen Plattform gebündelt werden. Die von der Bundesregierung angestoßene Verknüpfung von Kurzarbeit und Qualifizierung müsse gestärkt sowie ein leichterer Zugang zu Fördermitteln gemäß des Qualifizierungschancengesetzes ermöglicht werden. Darüber hinaus sollte geprüft werden, ob die Voraussetzungen für die steuerlich Absetzbarkeit von Homeoffice sowie die steuerlichen Begünstigungen der Anschaffung von privaten Endgeräten für die Arbeit und Qualifizierung zu Hause noch zeitgemäß sind.

  (08.12.2020, prh)

Studie »Die Zukunft der Qualifizierung in Unternehmen nach Corona« (PDF, 13 Seiten)

 

Grenzen des Trends zu höherer Bildung

Nationaler BB 2018   Akteure

Der Report »Nationaler Bildungsbericht - Bildung in Deutschland 2020«, der einen Überblick über das gesamte Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland von der frühen Bildung über schulische, hochschulische und berufliche Bildung bis zur Weiterbildung von Erwachsenen gibt, liegt zum achten Mal vor. Schwerpunktkapitel des Berichts, der als Unterrichtung vorliegt, ist das Thema »Bildung in einer digitalisierten Welt«.

Der Bericht erscheint alle zwei Jahre und wird von einer unabhängigen wissenschaftlichen Autorengruppe erstellt. Die Autoren zeigen auf, dass die Bildungsausgaben seit 2010 kontinuierlich steigen und 2018 bei rund 218,3 Milliarden Euro gelegen haben. Allerdings verbleibe ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) seit 2014 auf relativ konstantem Niveau von circa 6,5 Prozent.

Der langjährige Trend zu höherer Bildungsbeteiligung und höheren Abschlüssen schlägt sich den Angaben zufolge in einem steigenden Bildungsstand der Bevölkerung nieder. Immer mehr Menschen verfügen über Hochschulreife und einen Hochschulabschluss, betonten die Autoren. Die Wissenschaftler unterstreichen die sehr guten Arbeitsmarktchancen für junge Menschen nach dem Abschluss eines Studiums. Die neuen Abschlüsse Bachelor und Master seien inzwischen fest etabliert und führten größtenteils in eine qualifikationsangemessene Erwerbstätigkeit. Zudem heben die Autoren die zunehmende Durchlässigkeit im Bildungssystem hervor. Eine Entkopplung von Schulabschlüssen bestimmter Schularten sowie die Verknüpfung beruflicher Bildungsgänge mit höher qualifizierenden Bildungszertifikaten etwa durch den Erwerb von Studienberechtigungen an Fachoberschulen oder beruflichen Gymnasien ermöglichten den Menschen flexible Bildungswege.

Die Bundesregierung hebt in ihrer Stellungnahme hervor, dass auch frühere Bildungsteilnahme und Förderung sowie der quantitative Ausbau des Bildungspersonals zu mehr Durchlässigkeit im System geführt hätten. Verfügten 2008 nur 24 Prozent der über 15-Jährigen über Hochschulreife, seien es 2018 schon 33 Prozent gewesen, schreibt die Bundesregierung. Der Anteil von Hochschulabsolventen sei in dieser Zeit um fünf Prozentpunkte auf 18 Prozent gestiegen. Im Hochschulbereich gebe es eine anhaltend hohe Studiennachfrage, die Hochschullandschaft und das Studienangebot würden vielfältiger: 2018/19 habe es in Deutschland über 420 Hochschulen gegeben - Mitte der 1990er Jahre seien es noch knapp 330 gewesen.

Allerdings setzt sich der langjährige Trend zu höheren Bildungsabschlüssen laut Bericht nicht überall fort. Die Autoren und die Bundesregierung betrachten mit Sorge, dass neuerdings wieder mehr junge Menschen die Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen. 2018 waren es 6,8 Prozent im Gegensatz zu 2013, wo ein bisheriger Tiefststand von 5,7 Prozent erreicht worden war. Unter den Abgängern ohne Abschluss seien immer weniger Förderschülerinnen und Förderschüler. Das heißt, dass der Anstieg ausschließlich auf vermehrte Abgänge ohne Abschluss aus den anderen Schularten zurückgeht. Um diesem Trend zu begegnen, verweist die Bundesregierung auf zahlreiche Initiativen zur Unterstützung und betont, dass frühe Förderung ein wichtiger Grundstein für Bildungserfolg ist.

Trotz der zunehmenden Durchlässigkeit des Bildungssystems sei auch weiterhin der Einfluss des sozialen Hintergrunds auf den Bildungserfolg groß. Soziale und regionale Ungleichheiten, neben schwierigerer Ausgangslagen für Menschen mit Migrationshintergrund sowie generell zunehmende Heterogenität bei Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen seien nach wie vor und vermehrt eine große Herausforderung.

Die Wissenschaftler unterstreichen, dass Kinder Alleinerziehender überproportional häufig unter der Belastung von Risikolagen aufwachsen würden. Zu Risikolagen zählten formal gering qualifizierte Eltern, eine soziale und/oder eine finanzielle Risikolage. Während in Paarfamilien rund 23 Prozent der Kinder von mindestens einer Risikolage betroffen seien, sei der Anteil bei Kindern Alleinerziehender mit 59 Prozent mehr als doppelt so hoch. Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund seien zu 47 Prozent von mindestens einer Risikolage betroffen und sie wachsen fünfmal häufiger mit formal gering qualifizierten Eltern auf als Kinder in Familien ohne Migrationshintergrund. Diese Tendenz schlägt sich laut Bericht auch im späteren Leben nieder. Die 25- bis unter 65-Jährigen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren sind und Bildungseinrichtungen in Deutschland besucht haben, verfügen mit 16 Prozent deutlich seltener über einen Hochschulabschluss als Menschen ohne Migrationshintergrund (23 Prozent).

In der beruflichen Bildung ist laut Bericht zwischen 2005 und 2018 die Zahl der Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen dualer und vollzeitschulischer Ausbildungsgänge um zwölf beziehungsweise zwei Prozent zurückgegangen. Dies erklärt sich laut der Autoren größtenteils aus demografischen Trends, aber auch aus dem Wandel von Bildungsaspirationen und Berufsstruktur. Für das duale System zeigten sich innerhalb der Berufsgruppen besonders starke Rückgänge im Ernährungshandwerk, im Hotel- und Gaststätten- sowie im Reinigungsgewerbe. Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt sei es zu starken Umschichtungen bei den Absolventinnen und Absolventen der IT-Berufe gekommen: Während die technisch ausgerichteten Berufe (Fachinformatiker, Fachinformatikerin und Software-Entwickler, -Entwicklerin) innerhalb der letzten Dekade Zuwächse verzeichnet hätten, verlieren laut Bericht die Informatik- sowie die Informations- und Telekommunikationssystem-Kaufleute an Bedeutung. Im Schulberufssystem hätten sich die Absolventenzahlen im Bereich der Erziehung und Kinderpflege in der letzten Dekade fast verdoppelt, sodass diese mittlerweile circa ein Drittel aller Absolventinnen und Absolventen des Schulberufssystems ausmachten.

Die Bundesregierung macht beim Schwerpunktthema »Bildung in einer digitalisierten Welt« darauf aufmerksam, dass sich »digitale Lernwelten« deutlich unterscheiden: Außerhalb von Bildungseinrichtungen seien sie selbstverständlich, innerhalb dieser dagegen zu oft immer noch nicht ausreichend. Nicht nur bei der Verfügbarkeit von Infrastruktur oder technischer Ausstattung, auch bei den Kompetenzen sowie der Qualifikation von Lehrenden und Lernenden gebe es große Unterschiede. Zentrale Aufgabe für den Bildungsbereich sei es, angemessene technische Infrastrukturen bereitzustellen und digitale Bildung breit verfüg- und nutzbar zu machen. Digitale Infrastruktur müsse didaktisch sinnvoll genutzt werden und die Pädagogik im Mittelpunkt stehen. Die Autoren betonen, dass mit dem bundesweiten »Digitalpakt Schule« grundlegende Eckpfeiler für eine sukzessive Modernisierung und einen Ausbau der vorhandenen medial-digitalen Ausstattung in allgemeinbildenden und beruflichen Schulen gesetzt werden.

Um besser grundsätzliche und bereichsübergreifende Fragen von Bildung in den Blick nehmen zu können, regt die Bundesregierung erneut einen Nationalen Bildungsrat an. Dieser sei für die laufende 19. Legislaturperiode vorgesehen gewesen, aber von den Ländern abgelehnt worden. Die Corona-Krise zeige, wie wichtig eine effektive Abstimmung zwischen Bund, Ländern, Kommunen sowie Wissenschaft und Praktikern sei.

 

(08.12.2020, prh)

Unterrichtung der Bundesregierung zum Bildungsbericht 2020 (PDF, 375 Seiten)

 

Inklusion von Menschen mit Behinderungen und digitale Bildung - ein Überblick

Deutscher Bildungsserver

Die Covid-19-Pandemie hat die Bedeutung der Digitalisierung für die Bildung besonders deutlich gemacht. Daher ist es wichtig, dass alle Menschen die Möglichkeiten der neuen Methoden und Techniken nutzen können – auch wenn sie geistig oder körperlich eingeschränkt sind.

Vor diesem Hintergrund bündelt eine neue Übersicht des Deutschen Bildungsservers nun die online verfügbaren Informationen zu Inklusion und digitaler Bildung. Anlass ist zudem, dass die Vereinten Nationen am 3. Dezember jedes Jahr an die Rechte von Menschen mit Behinderungen erinnern.

Einen Schwerpunkt der neuen Übersicht bilden Initiativen, die sich mit dem Thema befassen. So wird zum Beispiel das entsprechende Informationsangebot der Aktion Mensch vorgestellt. Dort kann man unter anderem nachlesen, wie Tablets und Apps Kinder mit Behinderungen beim Lernen unterstützen können. Die Zusammenstellung des Deutschen Bildungsservers verlinkt zudem auf die Förderrichtlinie »Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie auf die Informationsstelle Open Educational Resources (OERinfo). Diese zeigt beispielsweise auf, wie offene und lizenzfreie Bildungsmedien für inklusiven Unterricht genutzt und an individuelle Bedarfe angepasst werden können.

Die Informationssammlung des Deutschen Bildungsservers geht auch auf viele Forschungsarbeiten und Studien zur digitalen Teilhabe ein. So hat etwa das Meinungsforschungsinstitut forsa Lehrkräfte nach ihren Einstellungen zur Inklusion und ihren diesbezüglichen Erfahrungen befragt. In einem anderen Projekt entwickeln die Universitäten Duisburg-Essen und Siegen gemeinsam mit Lehrkräften und Studierenden digitale Lernumgebungen für einen inklusiven Unterricht. Die Übersicht verweist außerdem auf die rechtlichen Grundlagen zur Inklusion und auf Beispiele, wie Hochschulen im europäischen Ausland den Zugang behinderter Menschen sicherstellen. Nicht zuletzt erfahren Interessierte, worauf es in der Weiterbildung ankommt, um E-Learning barrierefrei umzusetzen.

Hintergrund
Der Deutsche Bildungsserver ist der zentrale Internet-Wegweiser zum Bildungssystem. Er bietet allen mit Bildung befassten Professionen und der bildungsinteressierten Öffentlichkeit Zugang zu hochwertigen thematischen Informationssammlungen und Internetquellen – aktuell, umfassend und kostenfrei. Der Bildungsserver wird als Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern vom DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation koordiniert.

 
(03.12.2020, prh)

Übersicht »Inklusion und digitale Bildung. Synergien von digitaler Bildung und Inklusion behinderter Menschen«

 

Los geht's: Weiterbildungsverbünde am Start

Artikel-Bild

Start der ersten Projekte in Berlin und Thüringen  

In Berlin und Thüringen starteten Anfang Dezember 2020 die ersten beiden von insgesamt 13 Weiterbildungsverbünden, die aus dem Bundesprogramm »Aufbau von Weiterbildungsverbünden« des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert werden.

Die weiteren Projekte nehmen ihre Arbeit zwischen Januar und April 2021 auf. Darunter sind sowohl branchenspezifische als auch branchenübergreifende Projekte. Das Interesse an dem Projekt war von allen Seiten groß.

Staatssekretär Björn Böhning:

»Weiterbildung ist die wichtigste Antwort auf den durch die Corona-Pandemie beschleunigten Strukturwandel. Damit vor allem kleine und mittlere Unternehmen ihre Beschäftigten richtig fördern können, braucht es neue Antworten und Instrumente. Weiterbildungsverbünde unterstützen Betriebe dabei, ihr Fachkräftepotenzial zu sichern und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf die veränderten beruflichen Anforderungen vorzubereiten. Das BMAS hat in der aktuellen Wirtschaftskrise schnell und entschlossen gehandelt: Schon fünf Monate nach Förderaufruf starten die ersten Projekte. Die hohe Zahl an Interessenbekundungen zeigt, wie groß der Bedarf ist. Mit den Weiterbildungsverbünden leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des lebensbegleitenden Lernens sowie zur Fachkräftesicherung«.

In Thüringen startete der Bundesverband mittelständischer Wirtschaft - Unternehmerverband Deutschlands e.V. mit Partnern vor Ort das branchenübergreifende Projekt »Weiterbildungsverbund Thüringer Mittelstand«. Unter anderem für die Metropolregion Berlin koordiniert der Bildungsträger GFBM Akademie den ebenfalls branchenübergreifenden Weiterbildungsverbund »R-Learning kollektiv«.

Hintergrund
Mit dem Bundesprogramm »Aufbau von Weiterbildungsverbünden« setzt das BMAS eine zentrale Vereinbarung aus der Nationalen Weiterbildungsstrategie (NWS) um. Ziel ist, die Teilnahme von kleinen und mittleren Unternehmen an Weiterbildungen zu steigern und regionale Wirtschafts- und Innovationsnetzwerke zu stärken.

Dabei vernetzen Koordinierungsstellen die einzelnen Akteure eines Verbundes, stellen den Betrieben spezifische Informationen zur Verfügung, identifizieren Weiterbildungsbedarfe, beraten trägerneutral und unterstützen bei der inhaltlichen Ausgestaltung neuer Weiterbildungsmaßnahmen.

  (02.12.2020, prh)

sieha auch: BMAS startet Bundesprogramm zum Aufbau von Weiterbildungsverbünden

 

Bayern: Neues Portal zur beruflichen Weiterbildung

KOMM WEITER IN BAYERN

In Zeiten zunehmender Digitalisierung und Globalisierung ist Qualifizierung der Schlüssel zum Erfolg. Um dies zu unterstützen ist seit dem 15. September 2020 in Bayern ein neues Online-Weiterbildungsportal aktiv.  

»KOMM WEITER IN BAYERN« verfolgt nach Aussage der bayerischen Arbeitsministerin Carolina Trautner das Ziel, Bürger*innen des Freistaates über Qualifikationsbedarfe ebenso zu informieren wie über verfügbare Fördermöglichkeiten der Weiterbildung. Dabei wird die Devise verfolgt: »Fehlende Informationen dürfen einer beruflichen Weiterbildung nicht im Weg stehen«.

Um dies zu realisieren und damit auch zur Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung beizutragen, ist das Portal Teil einer zielgerichteten Informationskampagne. Es enthält viel Wissenswertes rund um das Thema und weist auch auf Beratungs- und Fördermöglichkeiten hin. Mithilfe eines Lotsen können Weiterbildungsinteressierte passgenaue, detaillierte Informationen abrufen, die stets aktuell gehalten werden.

Hintergrund
Die Informationskampagne mit Onlineportal ist eine Maßnahme des Pakts für berufliche Weiterbildung 4.0. Bereits 2018 hatte die Bayerische Staatsregierung den Pakt gemeinsam mit dem Bayerischen Handwerkstag, dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, dem Deutschen Gewerkschaftsbund Bayern und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit unterzeichnet.

Ziel des Paktes ist es, das gemeinsame Engagement für die berufliche Weiterbildung zu intensivieren und mit konkreten Maßnahmen und Projekten die Weiterbildungsbereitschaft und -beteiligung bayerischer Beschäftigter und Betriebe zu steigern.

 

(26.11.2020, prh)

Portal »KOMM WEITER IN BAYERN«

 

Start des europäischen Kompetenzpakts

EU-Kommission

EU-Kommission mobilisiert Unternehmen für mehr Investitionen in Aus- und Weiterbildung 

EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit und Binnenmarktkommissar Thierry Breton haben am 10. November im Rahmen der Europäischen Woche der Berufsbildung 2020 einen neuen Pakt für Kompetenzen geschlossen. Der Pakt wird Investitionen von Unternehmen in Höherqualifizierung und Umschulung stärken. Ein Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit von Industrie, Arbeitgebern, Sozialpartnern, Handelskammern, Behörden, Bildungs- und Ausbildungsanbieter und Beschäftigungsagenturen.

Der Kompetenzpakt ist eine der Leitinitiativen der Europäischen Kompetenzagenda für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und Resilienz, die am 1. Juli 2020 vorgestellt wurde. Mit dem Pakt sollen vor allem Ressourcen mobilisiert und alle relevanten Interessenträger dazu angeregt werden, konkrete Maßnahmen für die Weiterbildung und Umschulung von Arbeitskräften zu ergreifen, indem Anstrengungen gebündelt sowie Partnerschaften zur Unterstützung des ökologischen und digitalen Wandels sowie lokaler und regionaler Wachstumsstrategien ins Leben gerufen werden.

Immer häufiger stehen auf dem Arbeitsmarkt nicht genügend Arbeitskräfte mit den richtigen Kompetenzen zur Verfügung, während gleichzeitig zahlreiche Menschen von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Der Kompetenzpakt wird von einer Charta begleitet, in der die Industrie, die Sozialpartner, Berufsbildungsanbieter und nationale, regionale und lokale Behörden ihre Vorstellungen von hochwertiger Berufsbildung festschreiben. Die Teilnehmenden des Pakts geben ein klares Bekenntnis zu Investitionen in die Ausbildung für alle Menschen im erwerbsfähigen Alter in der gesamten Union ab.

Zum Pakt für Kompetenzen erklärte der für den Binnenmarkt zuständige Kommissar Thierry Breton:

»Talente sind ein entscheidender Faktor für die Widerstandsfähigkeit unserer europäischen Industrie und werden auch beim Wiederaufbau nach der Pandemie eine zentrale Rolle spielen. Da der zweifache ökologische und digitale Wandel Fahrt aufnimmt, müssen wir alle Europäerinnen und Europäer mit den richtigen Kompetenzen ausstatten. Heute können wir die ersten Kompetenzpartnerschaften in drei industriellen Ökosystemen ankündigen: Automobilindustrie, Mikroelektronik sowie Luft- und Raumfahrt und Verteidigung. Weitere Branchen werden folgen. Dieser Start des Kompetenzpakts ist der erste Schritt in unserer europäischen Kompetenzoffensive.«

Um beim Aufbau des Pakts alle Interessenträger einzubinden, haben die Kommissare Breton und Schmit bereits eine Reihe hochrangiger Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von Industriebranchen, regionaler und nationaler Behörden, Sozialpartnern sowie Bildungs- und Berufsbildungseinrichtungen angestoßen. Weitere Gespräche werden in den kommenden Wochen folgen. Aufbauend auf diesen Gesprächen werden im Rahmen des Pakts groß angelegte Partnerschaften geschlossen, und zwar in Industriesektoren von strategischer Bedeutung, die stark von der aktuellen Krise betroffen sind, sowie in den im europäischen Grünen Deal identifizierten prioritären Bereichen. Ziel ist es, die ehrgeizigen Zusagen umzusetzen.

Die ersten europäischen Kompetenzpartnerschaften werden in den folgenden wichtigen Industriebranchen geschlossen:

  • Automobilindustrie
    Hier sollen sich jährlich 5 Prozent der Arbeitskräfte fortbilden, sodass rund 700.000 Menschen neue Kompetenzen erwerben. Dies dürfte private und öffentliche Investitionen in Höhe von insgesamt 7 Mrd. EUR erfordern. Den Anfang machen regionale Pilotprojekte.
  • Mikroelektronik
    Für die Initiativen zur Umsetzung der Partnerschaftsziele sind öffentliche und private Investitionen in Höhe von insgesamt 2 Mrd. EUR vorgesehen. Mit diesen Mitteln werden europäische Elektronikcluster im Zeitraum 2021-2025 Weiterbildungs- und Umschulungsangebote für mehr als 250.000 Beschäftigte und Lernende bereitstellen.
  • Luft- und Raumfahrt und Verteidigung
    Ziel ist es, jährlich etwa 6 Prozent der Arbeitskräfte weiterzubilden, sodass insgesamt 200.000 Menschen erreicht werden. Hierfür sind in den kommenden zehn Jahren öffentliche und private Investitionen in Höhe von 1 Mrd. EUR vorgesehen.

Weitere Industriebranchen werden in den kommenden Monaten folgen.

Hintergrund
Durch den Beitritt zum Pakt erhalten die Teilnehmenden Zugang zu Plattformen für Vernetzung, Wissensaustausch und Ressourcen. Außerdem wird die Europäische Kommission Informationen und Orientierungshilfen zu Finanzierungsangeboten und Programmen der EU im Bereich Kompetenzen anbieten und hierfür eine zentrale Anlaufstelle auf EU-Ebene einrichten. Neben den im Rahmen von REACT-EU, dem Europäischen Sozialfonds+ und anderen relevanten Programmen des neuen mehrjährigen Finanzrahmens (2021-2027) zur Verfügung stehenden Mitteln sind Weiterbildung und Umschulung auch zentrale Investitionsprioritäten der Aufbau- und Resilienzfazilität mit einem Volumen von 672,5 Mrd. EUR. (24.11.2020, prh)

Weitere Informationen

 

Corona: NRW weitet Unterstützung für Weiterbildungseinrichtungen aus

mkw

»Notfonds Weiterbildung« wird zunächst bis Ende Dezember 2020 verlängert und rückwirkend zum 1. Juli 2020 auf Volkshochschulen ausgeweitet  

Auch die gemeinwohlorientierten Weiterbildungseinrichtungen sind als Orte der Begegnung von den Corona-bedingten Einschränkungen dieser Tage maßgeblich betroffen. Vielerorts sorgt die Absage des geplanten Kursprogramms für den Ausfall wichtiger Einnahmen. Zur Unterstützung in dieser schwierigen Zeit erweitert und verlängert die nordrhein-westfälische Landesregierung daher die Bereitstellung von Hilfsmitteln aus dem »Notfonds Weiterbildung«.

Der Fonds wurde im Zuge des Corona-Rettungsschirms des Landes im Juni 2020 eingerichtet und mit 35 Millionen Euro ausgestattet. Die Verlängerung gilt zunächst bis zum 31. Dezember 2020. Neu ist, dass die Mittel seit dem 1. Juli 2020 neben den nach dem Weiterbildungsgesetz des Landes anerkannten und geförderten Einrichtungen auch von kommunal getragenen Volkshochschulen in Anspruch genommen werden können. Mit Hilfe des Fonds können akute Finanzierungslücken geschlossen werden. Rückwirkend entfällt für die Zeit ab März 2020 außerdem der Nachweis einer Existenzgefährdung der Einrichtungen.

»Die Corona-bedingten Schließungen und Einschränkungen der Bildungsangebote wirken sich erheblich auf die gemeinwohlorientierte Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen aus. Geplante Kurse können nicht mehr stattfinden, Einnahmen brechen weg und besonders kleine Einrichtungen geraten in finanzielle Nöte. Damit gemeinwohlorientierte Weiterbildungsreinrichtungen und Volkshochschulen ihre wichtige Arbeit trotzdem fortsetzen können, hat die Landesregierung mit dem Notfonds Weiterbildung eine schnelle und wirksame Unterstützung in der Krise aufgelegt. Die Ausweitung der Hilfen soll neben der Abfederung finanzieller Ausfälle aber auch als Motor für den Einsatz neuer, digitaler Vermittlungsangebote wirken«, so der Parlamentarische Staatssekretär Klaus Kaiser.

Aus den vom Land zur Verfügung stehenden Mitteln werden rückwirkend zum 1. Juli 2020 zudem Kosten erstattet, die zur Finanzierung der für den Betrieb der Einrichtungen der Weiterbildung notwendigen Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen sowie zur Schaffung digitaler Angebote entstanden sind oder entstehen.

Die Förderung kann ab dem 19. November bei den Dezernaten 48 der örtlich zuständigen Bezirksregierung beantragt werden.
  (19.11.2020, mkw/prh)

 

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Bundesweiter Fernstudientag 2021

vom 28.01.2021 bis zum 28.01.2021

Am Donnerstag, dem 28. Januar 2021, ist es wieder soweit und der Bundesverband der Fernstudienanbieter (vormals Forum DistancE-Learning) lädt zum 16. Mal zum Bundesweiten Fernstudientag ein - dem Aktionstag rund ums DistancE-Learning.

Mit dem Bundesweiten Fernstudientag will der Bundesverband deutschlandweit die Aufmerksamkeit für diese flexible Lernmethode, für die Themenvielfalt und die Bandbreite der Abschlussmöglichkeiten steigern.

 

LEARNTEC xChange (online)

vom 02.02.2021 bis zum 04.02.2021

Vom 2. bis 4. Februar 2021 veranstaltet die LEARNTEC xChange kostenlose Webinare rund um die Digitalisierung der Lern- und Arbeitswelt in Schule, Hochschule und Beruf.

Im Fokus stehen Themen wie User Experience, Workplace Learning und Future Skills sowie die digitale Hochschullehre und virtuelle Lernräume an Schulen.

Die kostenlose Anmeldung ist ab Mitte Januar möglich.

 

didacta 2021 (Stuttgart)

vom 23.03.2021 bis zum 27.03.2021

Als Fachmesse gibt die didacta - die Bildungsmesse einen umfassenden Einblick in das gesamte Bildungswesen von der frühkindlichen Bildung, über die berufliche Bildung bis hin zum lebenslangen Lernen.

Im Jahr 2020 musste die Messe wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Redaktionelle Ergänzung:

Die Bildungsmesse kann nicht wie geplant vom 23. bis 27. März 2021 in Stuttgart stattfinden.
Ein möglicher neuer Termin für didacta im Mai 2021 wird zur Zeit geprüft.

 

LEARNTEC 2021 (Karlsruhe)

vom 22.06.2021 bis zum 24.06.2021

Die Corona-Pandemie trifft die Messebranche besonders schwer, viele Veranstaltungen wurden bereits abgesagt oder verschoben.

Findet die LEARNTEC statt?

Messe Karlsruhe verschiebt LEARNTEC auf 22. bis 24. Juni 2021

Der aktuelle Verlauf der Corona-Pandemie sowie die hieraus folgenden Maßnahmen für das öffentliche Leben sind der Grund, dass die Messe Karlsruhe die LEARNTEC neu terminiert hat. Die Fachmesse und der begleitende Kongress finden nun vom 22. bis 24. Juni 2021 in der Messe Karlsruhe statt.

 

 

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