Die Suchmaschine des Deutschen Bildungsservers für Weiterbildungskurse

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Weiterbildungsmarkt stabilisiert sich, Qualitätsansprüche steigen aber während der Krise

Unternehmen möchten trotz wirtschaftlicher Turbulenzen ihre Mitarbeiter weiterbilden. Sie nutzen freie Kapazitäten, die durch geringe Auslastungen entstehen, für die Qualifizierung der Belegschaft. Doch die Ansprüche der Firmen an die Qualität und Effizienz von Trainings wachsen.

Aktuelle Studien belegen: Neben Führung und Kommunikation halten Unternehmen die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter für das wichtigste Handlungsfeld in der Krise. Dennoch leiden viele Trainer und Weiterbildungsanbieter unter den Folgen der Rezession. Zum einen decken Unternehmen ihren Qualifizierungsbedarf intern ab. Zum anderen stellen sie höhere Ansprüche an Weiterbildungen.

»Von Oktober 2008 bis Juli oder August 2009 war die Krise im Weiterbildungsbereich deutlich spürbar«, erläutert Gianni Liscia vom Deutschen Verband für Coaching und Training e.V. (dvct) und verweist auf Auftragsrückgänge bei vielen Weiterbildungsanbietern.

Nicht nur bei der Auswahl, sondern auch beim Nutzen der Weiterbildung nehmen es die Betriebe heute genauer. Die Betriebe wollten wissen, ob sich Weiterbildung rechnet und was sie unterm Strich tatsächlich bringt, so Gianni Liscia. Dennoch zeichne sich derzeit ein Streif am Horizont ab: »Insgesamt wird sich der Markt für Weiterbildung in diesem Jahr sicher weiter stabilisieren, auch wenn es wohl noch eine Weile dauern wird, bis wir den Stand von 2007/2008 wieder erreicht haben«, prognostiziert der dvct-Verbandsvertreter.

Nach einer Pressemeldung der Personal 2010 (08.02.2010, prh)

Vollständige Meldung

Saarland: Änderungen des Weiterbildungsrechts heftig umstritten

Die SPD-Landtagsfraktion hat die Landesregierung aufgefordert, den Gesetzentwurf zum Bildungsfreistellungsgesetz zu verändern. Dies meldet der Saarländische Rundfunk und verweist dabei auf die Abgeordnete Isolde Ries, nach deren Angaben sich in der gestrigen Anhörung des Wirtschaftsausschusses die meisten Verbände gegen eine Zertifizierung von Bildungseinrichtungen ausgesprochen haben.

Die Verbandsvertreter hätten argumentiert, dass die inhaltliche Arbeit wichtiger als eine Prozessbeschreibung sei. Wörtlich heißt es in der Meldung, »seit 2003 (fände) im Saarland kaum noch Weiterbildung statt«, so die Verbände.

Auch die Linke im Saarländischen Landtag tritt für Änderungen im Weiterbildungs- und Bildungsfreistellungsgesetz ein. »Mit dem jetzigen Gesetzgebungsverfahren ist eine weitere Schwächung der Bildungsfreistellung und Weiterbildung eingetreten«, heißt es in einer Erklärung. Darin seien sich überraschend fast alle Experten von Kammern und Verbänden einig. Insbesondere der paritätisch besetzte Landesausschuss für Weiterbildung mit seinen bewährten Kompetenzen, den die Landesregierung für »entbehrlich« halte, müsse dringend beibehalten werden.

Der Gesetzentwurf soll am Mittwoch im Landtag verabschiedet werden. (05.02.2010, prh)

vergleiche: Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Saarländischen Weiterbildungs- und Bildungsfreistellungsrechts (PDF, 25 Seiten)

Saarland: Weiterbildungsgesetz wird nach EU-Kritik ergänzt

Meldung des Saarländischen Rundfunks vom 04.02.2010

Schweiz: Arbeitende Frauen finanzieren ihre Weiterbildung zu 60 Prozent selbst

Mit dem ersten nationalen Bildungsbericht verfügt die Schweiz über eine neue Grundlage für die Bildungspolitik. Die Autoren des heute vorgestellten Berichts geben keine direkten Handlungsanweisungen für die Bildungspolitik. Sie kommen aber zu verschiedenen Befunden, die nun Bund und Kantone in Zusammenarbeit mit weiteren Bildungskreisen auswerten sollen.

Eines dieser Ergebnisse bezieht sich auf geschlechtsspezifische Unterschiede in der Weiterbildungsförderung. Dabei kommt der Bericht zu dem Ergebnis, dass erwerbstätige Frauen ihre Weiterbildung zu 60 Prozent selbst finanzieren, während die Männer nur für ein Drittel selbst aufkommen müssen. Diese Ungleichbehandlung der Geschlechter könne nicht wirklich mit objektiven Tatbeständen erklärt werden, heisst es, weshalb davon ausgegangen werde, dass es sich hier um Diskriminierung und eine Verletzung der Chancengleichheit handele.

  (04.02.2010, prh)

Vollständige Meldung

siehe auch: Bildungsmonitoring Schweiz: Erster schweizerischer Bildungsbericht vorgelegt

Bildungsbericht bestellen (gebührenpflichtig: 60 Schweizer Franken)

Bildungsprämie: SPD fordert Evaluierung

Mit dem Ziel, die Weiterbildungsbeteiligung von ca. 43 Prozent auf 50 Prozent bis 2015 zu steigern und den drohenden Fachkräftemangel abzumildern, hat die Bundesregierung in ihrer Qualifizierungsinitiative »Aufstieg durch Bildung« im Januar 2008 zur Förderung der individuellen beruflichen Weiterbildung das Instrument der »Bildungsprämie«, mit seinen drei Komponenten Weiterbildungsprämie, Weiterbildungssparen und Weiterbildungsdarlehen, auf den Weg gebracht.

Auf eine Evaluierung dieses Instruments der Bildungsprämie dringt die SPD-Fraktion. Ihre Bestandteile seien als »kleine Maßnahme zur Steigerung der Weiterbildungsbeteiligung« eingeführt worden, doch habe es »berechtigte Zweifel« an ihrer Wirksamkeit gegeben, schreibt die Fraktion in einer Kleinen Anfrage.

Die Abgeordneten erkundigen sich darin unter anderem nach der Anzahl der bislang ausgestellten Prämiengutscheine, nach den in die Bildungsprämie geflossenen Mitteln und nach der inhaltlichen Ausrichtung der Weiterbildungsmaßnahmen. Darüber hinaus interessiert sich die Fraktion auch dafür, wie die Bundesregierung die Bildungsprämie insgesamt bewertet und wie diese in Zukunft weitergeführt werden soll. (04.02.2010, prh)

Kleine Anfrage (PDF, 4 Seiten)

Vergleiche: Bildungsprämie wirkt: Interesse an Weiterbildung nimmt deutlich zu

Investitionen in Bildung lohnen sich – und zwar noch deutlich mehr als bisher angenommen

Neue Berechnungen des DIW Berlin zeigen deutlich höhere, in Einzelfällen fast verdoppelte Bildungsrenditen. Neu dabei ist vor allem die Berücksichtigung des durch bessere Bildung sinkenden Arbeitslosigkeitsrisikos. Wenn man diesen Faktor mit einbezieht, dann zeigt sich: Gerade in Deutschland lohnen sich Bildungsinvestitionen sowohl für Privatpersonen als auch für den Staat.

Wer investiert, der erwartet eine Rendite. In den meisten Fällen lässt die sich vorher berechnen – das gilt für Wertpapiere ebenso wie für Bildung. Bildungsrendite bedeutet in diesem Fall üblicherweise: Wer eine längere und aufwändigere Ausbildung absolviert, der verzichtet währenddessen auf einen Teil seines Gehalts und erhält dafür später umso mehr. In Deutschland liegen diese Bildungsrenditen nach Angaben der OECD zwischen 6 und 10 Prozent – und damit über den Renditen auf dem Kapitalmarkt. Darüber hinaus gibt es auch eine fiskalische Bildungsrendite: Das Plus an Steuereinnahmen, das der Staat erhält, wenn seine Bürger mehr verdienen. Die Rendite liegt in Deutschland durchschnittlich bei etwa sieben Prozent.

Ungebildete in Deutschland besonders oft arbeitslos

Bisher wurde dabei aber nicht berücksichtigt, dass besser Gebildete auch seltener arbeitslos werden. Viktor Steiner, Leiter der Abteilung »Staat« am DIW Berlin hat jetzt erstmals Bildungsrenditen mit Hilfe von Daten des soziooekonomischen Panels (SOEP) untersucht und dabei das Arbeitslosigkeitsrisiko mit einbezogen. Das Ergebnis: Die Bildungsrenditen sind mit durchschnittlich ein bis drei Prozentpunkten mehr deutlich höher als bisher angenommen. Denn in kaum einem anderen Land ist das Arbeitslosigkeitsrisiko so sehr vom Bildungsstand abhängig wie in Deutschland. (03.02.2010, prh)

Zur Studie »Investition in Bildung senkt die Arbeitslosigkeit« (PDF, 12 Seiten)

Bundesweiter Aktionstag für Bildung und Weiterbildung: Deutscher Weiterbildungstag 2010 am 24. September 2010

Mit einem bundesweiten Aktionstag am 24. September 2010 werden rund 100.000 Beteiligte aus mehr als 500 Bildungs-Einrichtungen und -Unternehmen für mehr Investitionen in Bildung und Weiterbildung werben. Das kündigte ein Veranstalterkonsortium um den Bundesverband der Träger Beruflicher Bildung (Bildungsverband) e.V. heute in Berlin an.

Der geplante Aktionstag will auf die wachsende Bedeutung von Bildung und Weiterbildung für die Gesellschaft und den Wirtschaftsstandort Deutschland aufmerksam machen. Denn obwohl unbestritten ist, dass die Zukunft in hohem Maße von Kompetenzen und Qualifikationen der Menschen abhängt, sind notwendige Investitionen in die Weiterbildung unterblieben. Im Gegenteil. Von Bund, Ländern und Kommunen wurden in den letzten Jahren Mittel gekürzt. Dadurch ist das deutsche Weiterbildungssystem im europäischen Vergleich noch weiter zurückgefallen.

Mit dem »Deutschen Weiterbildungstag 2010« knüpfen die Organisatoren an den Erfolg früherer Weiterbildungstage an, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler standen. Auch zahlreiche Prominente wie ARD-»Tagesthemen«-Moderator Tom Buhrow, Entertainer Jürgen von der Lippe oder Handball-Bundestrainer Heiner Brand unterstützten den Tag.

Die Veranstalter rechnen auch für 2010 mit hohen bzw. steigenden Teilnehmerzahlen zum Weiterbildungstag. Alle Unternehmen, Verbände und Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sind zur Beteiligung eingeladen.

Der »Deutsche Weiterbildungstag« ist eine gemeinsame Initiative verschiedener Verbände, Institutionen und Unternehmen der Weiterbildungsbranche. Er wurde im Jahr 2007 vom Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband) und dem Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) initiiert. Inzwischen ist der Kreis der Veranstalter erheblich größer geworden. Veranstalter des Deutschen Weiterbildungstages 2010 sind:

  • Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband)
  • Deutscher Volkshochschulverband (dvv)
  • Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP)
  • Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (AL)
  • Bundesgemeinschaft der Landesbildungsverbände (BALB)
  • Initiative Bundesregelungen in der Weiterbildung (ver.di, IGM, GEW)
  • Woche der Weiterbildung (WdW)/ Pro Qualifizierung
  • Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB)
  • Deutsche Angestellten Akademie GmbH (DAA)
  • Berufsfortbildungswerk des DGB (bfw)
  • Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) und
  • TÜV Rheinland Akademie
  • (02.02.2010, prh)

    Website des Deutschen Weiterbildungstages

    Bildungsprämie wirkt: Interesse an Weiterbildung nimmt deutlich zu

    »Das Interesse an Weiterbildung nimmt erfreulich zu." Mit diesen Worten kommentierte Bundesbildungsministerin Annette Schavan die Ausgabe des zehntausendsten Prämiengutscheines, mit dem die Bundesregierung die individuelle berufliche Weiterbildung fördert. Schavan weiter: "Es ist ein gutes Zeichen, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger die wachsende Bedeutung der Weiterbildung erkennen - und die Bundesregierung hilft dabei, den Weiterbildungswunsch auch zu realisieren.« Dies sei ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Bildungsrepublik.

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Erwerbstätige in Deutschland in ihrer beruflichen Weiterbildung mit bis zu 500 Euro Zuschuss in Form eines Prämiengutscheins. Damit können sie einmal im Jahr einen Kurs oder eine Prüfung der beruflichen Weiterbildung zur Hälfte bezahlen. Jeder Angestellte und Selbständige in Deutschland kann einmal im Jahr davon profitieren, wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen nicht über 25.600 Euro liegt (bzw. 51.200 Euro für gemeinsam veranlagte Ehepaare).

    Derzeit werden täglich über 200 Prämiengutscheine verteilt, das macht pro Woche über 1000 Gutscheine. Damit wird die bisherige Nachfrage in etwa vervierfacht. »Je mehr Lerner und Anbieter davon profitieren, desto mehr spricht sich das Angebot offenbar herum. Bei Nutzern, Anbietern und Beratern wächst das Interesse. Diesen Trend werden wir unterstützen und ausbauen«, sagte Schavan.

    Die Förderbedingungen der Prämiengutscheine wurden zum 1. Januar 2010 deutlich verbessert: Zuvor betrug der Maximalwert 154 Euro, die Einkommensgrenze lag bei 20.000 Euro (bzw. 40.000 Euro für gemeinsam veranlagte Ehepaare). Damit kann jetzt auch hochwertigere Weiterbildung finanziert werden. Zudem können mehr Erwerbstätige profitieren, denn Arbeitnehmer, die in strukturstarken Gebieten mit hohem Einkommensniveau in Vollzeit arbeiten oder auch Ältere, deren Gehalt mit der Zeit gestiegen ist, sind jetzt häufig ebenfalls förderfähig.

    Das Programm Bildungsprämie bietet neben den Prämiengutscheinen auch das sogenannte »Weiterbildungssparen« an. Wer Ansparvermögen, das im Rahmen des Vermögensbildungsgesetzes gefördert wird, vor Ende der Sperrfrist für berufliche Weiterbildung verwendet - etwa um den Eigenanteil zur Bildungsprämie aufzubringen - der erhält trotzdem die Arbeitnehmersparzulage. (01.02.2010, prh)

    Weitere Informationen

    Infostellen zur Weiterbildung

    Vergleiche: Bildungsprämie: SPD fordert Evaluierung

    Mit Stipendium nach Mexiko: Zwölf Monate Weiterbildung für Absolventen

    Hochschulabsolventen aus den Bereichen Umweltpolitik, Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, erneuerbare Energien, Wirtschaft/Tourismus, Medizin, Architektur, Ingenieurwesen und angewandte Technik sowie Sozialpädagogik, Archäologie, Regionalwissenschaften und Museum bietet die Inwent – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH eine praxisorientierte Fortbildung in Mexiko. Die zukünftigen Fach- und Führungskräfte lernen bei diesem einjährigen Arbeitsaufenthalt ab Oktober 2010 die Lebens- und Arbeitsweise des Gastlandes kennen und verbessern ihre Sprachkenntnisse.

    Die Fortbildung richtet sich an Absolventen bis 35 Jahre mit Berufserfahrung und guten Spanischkenntnissen. Für ihr Praktikum in mexikanischen Institutionen oder Firmen erhalten sie ein Stipendium der Partnerorganisation CONACYT in Mexiko. Die Praktikumssuche liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmer.

    Bewerbungsschluss ist der 16. April 2010.

    Zu InWent
    Inwent – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Personalentwicklung, Weiterbildung und Dialog. Die Capacity Building-Programme richten sich an Fach- und Führungskräfte aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Inwent arbeitet im Auftrag der Bundesregierung mit an der Umsetzung der Entwicklungsziele der Vereinten Nationen und berät die deutsche Wirtschaft in Public Private Partnership Projekten. Jungen Menschen aus Deutschland gibt Inwent die Chance, in einem Austausch weltweite Erfahrungen zu sammeln.
    (29.01.2010, prh)

    Weitere Informationen...

    Weiterbildungspflicht für Berufskraftfahrer wird oft unterschätzt

    Seit dem 10. September 2009 gilt das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG), das eine regelmäßige Weiterbildung von Berufskraftfahrern vorsieht. Doch viele Logistikunternehmen sind auf die neuen Regelungen noch nicht oder nur unzureichend vorbereitet. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Instituts für Verkehrspädagogik (ifv). So haben knapp die Hälfte der befragten Unternehmen noch keine Weiterbildungsmaßnahmen terminiert. Dessen ungeachtet gab mehr als jeder zweite Betrieb an, in den nächsten zwölf Monaten zusätzliche Fahrer einstellen zu wollen, wodurch sich der Bedarf noch weiter erhöhen würde.

    »Obwohl das neue Gesetz für Berufskraftfahrer bereits seit September letzten Jahres in Kraft ist, werden die Auswirkungen von vielen Unternehmen noch immer unterschätzt«, sagt Kay Burmester, Geschäftsführer des Instituts für Verkehrspädagogik. So liefen zahlreiche Logistikdienstleister Gefahr, ihren Weiterbildungspflichten nicht rechtzeitig nachkommen zu können, was mit erhöhten Kosten, Wartezeiten und zusätzlichen Behördengängen einherginge. Nach dem neuen BKrFQG müssen Unternehmen eine 35-stündige Weiterbildung für ihre Berufskraftfahrer bis zum 10. September 2014 nachweisen. (29.01.2010, prh)

    Vollständige Meldung...

    Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz - BKrFQG

    EU-Richtlinie 2003/59/EG über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge

    Eurobarometer: Deutsche halten bessere Bildung für einen Schlüssel zur Stärkung der Wirtschaft.

    Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt trotz einer insgesamt wieder größeren Zuversicht die Hauptsorge der Deutschen. 55 Prozent (+ 5 Prozentpunkte) nannten Arbeitslosigkeit und 46 Prozent (- 3 Prozentpunkte) die wirtschaftliche Lage als größte Herausforderungen für Deutschland. Das ist ein Ergebnis des heute von der Europäischen Kommission in Berlin vorgestellten Eurobarometers 72. Zur Bewältigung der Krise setzen die Deutschen auf internationale Zusammenarbeit: Am häufigsten wird die Gruppe der G20 und danach die Europäische Union als bester Akteur zur Lösung der Krise genannt. Erst danach folgt die nationale Regierung.

    Deutlich stärker als im EU-Durchschnitt erwarten die Deutschen von der Europäischen Union Investitionen in Bildung, Ausbildung und Forschung, um im weltweiten Wettbewerb zu bestehen. Entsprechend halten die Deutschen eine bessere Bildung (78 %) für einen Schlüssel zur Stärkung der Wirtschaft (EU-weit: 60 %). Auch den kleinen und mittleren Unternehmen und der Sicherung der Gesundheitsversorgung messen die Deutschen mehr Bedeutung bei. Weniger als die Bürger anderer Länder erwarten sie dagegen von der EU Hilfe für Arbeitslose, Rentner oder auch große Unternehmen. (28.01.2010, prh)

    Zusammfassung der Hauptergebnisse (PDF, 8 Seiten)

    Vollständiger Eurobarometer-Bericht für Deutschland (PDF, 110 Seiten)

    FIS Bildung Literaturdatenbank jetzt kostenfrei im Internet

    Die renommierte FIS Bildung Literaturdatenbank ist jetzt kostenfrei im Internet verfügbar. Die Datenbank enthält über 700.000 Literaturnachweise zu allen Bereichen des Bildungswesens und wird vom Fachinformationssystem (FIS) Bildung erstellt, einem Verbund von fast 30 Dokumentationseinrichtungen. Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), an dem die FIS Bildung Literaturdatenbank angesiedelt ist, bringt damit Open Access im Bildungsbereich weiter voran. (25.01.2010, prh)

    Fachinformationssystem Bildung

    Vollständige Meldung (PDF, 1 Seite)

    Brandenburgischer Weiterbildungspreis 2010 für innovative Projekte ausgeschrieben

    Mit dem Weiterbildungspreis zeichnet das Land Brandenburg seit 2002 innovative Modelle, Projekte und Initiativen in der Weiterbildung im Land Brandenburg aus und macht sie einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Die Nominierung der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige, ehrenamtliche Fachjury.

    In diesem Jahr wird der Weiterbildungspreis zum 5. Mal vergeben. Bildungsminister Holger Rupprecht ist der Schirmherr des Wettbewerbs. Der Weiterbildungspreis ist mit 2000 Euro dotiert. Ausgelobt wird der Wettbewerb vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und dem Landesbeirat für Weiterbildung in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg.

    Die Preisverleihung findet am 23. Juni 2010 statt. Alle Wettbewerbsteilnehmer werden gebeten, ihre Beiträge im Rahmen der öffentlichen Festveranstaltung zu präsentieren.

    Ausschreibungsbedingungen für den Weiterbildungspreis 2010:

    • Ihr Beitrag beschreibt ein Modell, ein Projekt oder eine Initiative, die bereits nach dem 1. Januar 2008 im Land Brandenburg abgeschlossen wurde oder jetzt kurz vor dem Abschluss steht.
    • Ihr schriftlicher Beitrag hat einen Umfang von fünf bis maximal zehn Seiten.
    • Bewerben können sich alle Organisationen oder Verbünde der Weiterbildung mit Sitz und Tätigkeitsbereich im Land Brandenburg.
    • Im Beitrag werden u. a. Hintergründe, Ziele und Umfang beschrieben, der Innovationsgehalt, der Teilnehmernutzen, Abläufe und Methoden, Probleme und Erfolge.

    Einsendeschluss für Wettbewerbsbeiträge ist der 15. April 2010. (22.01.2010, prh)

    Das detaillierte Ausschreibungsfaltblatt finden Sie ab 30. Januar 2010 hier.

    Weiterbildung: Wer selbst investiert, ist zufriedener im Job

    Eine aktuelle Studie des internationalen IT-Branchenverbandes CompTIA zeigt, dass Zertifizierungen im Bereich IT-Sicherheit der Renner unter den Weiterbildungsangeboten für IT-Profis bleiben: 37 Prozent der Befragten gaben an, in den nächsten fünf Jahren eine Sicherheits-Zertifizierung absolvieren zu wollen. Im selben Zeitraum streben 18 Prozent eine Zertifizierung zum Ethical Hacking und weitere 13 Prozent eine Zertifizierung im Bereich der digitalen Forensik an.

    Dabei nehmen die IT-Profis ihr Weiterbildungsprogramm selbst in die Hand: Die Mehrheit der Befragten übernimmt die Kosten für die Zertifizierung selbst und investiert Freizeit in die Vorbereitung für die Prüfung. Die Investitionen scheinen sich auszuzahlen: 79 Prozent der Profis mit Zertifizierung sind in ihrem Job zufrieden oder gar sehr zufrieden.

    Zertifizierung für höheres Gehalt und Karrieresprung

    Die Hauptbeweggründe für den Erwerb einer Zertifizierung sind zum einen wirtschaftliche Erwägungen und zum anderen der Wunsch nach weiteren Schritten auf der Karriereleiter: 88 Prozent der Zertifizierungsinhaber geben an, eine Zertifizierung absolviert zu haben, um das Einkommen zu erhöhen. Ebenfalls 88 Prozent berichten, dass sie ihre Karrierechancen durch die Zertifizierung verbessern wollten.

    Investition in die Zufriedenheit im Job

    Für ihr Weiterbildung greifen die IT-Fachkräfte in die eigene Tasche: 50 Prozent gaben an, ihre Zertifizierung aus eigenen finanziellen Mitteln bestritten zu haben, bei 38 Prozent hat der Arbeitgeber zumindest unterstützt. Doch die IT-Profis sind nicht nur bereit, eigene finanzielle Mittel in die Weiterbildung zu stecken, sondern auch Freizeit: Im Durchschnitt verbringen Kandidaten 44,5 Stunden mit der Vorbereitung auf eine Zertifizierung. Rund jeder Dritte investiert sogar 60 Stunden und mehr. Die IT-Profis scheinen zu wissen, wofür sie diese Opfer bringen. So geben 74 Prozent der befragten Zertifizierungsinhaber an, zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit ihrem Job zu sein. (20.01.2010, prh)

    Quelle: CompTIA (PDF, 2 Seiten)

    Weiterbildner fordern angemessenere Berücksichtigung der Weiterbildung im Deutschen Qualifikationsrahmen

    »Eine einseitige Orientierung am wirtschaftlichen Nutzen und der beruflichen Verwertbarkeit von Wissen verkennt die Bedeutung von Weiterbildung für den Prozess des Lebenslangen Lernens.“ Das ist eine Schlussfolgerung der gemeinsamen Stellungnahme des Verbands Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) und sieben weiterer Verbände, Träger und Institutionen der Weiterbildung zum Entwurf des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR).

    Zukünftig soll innerhalb Europas eine Vergleichbarkeit von Qualifikationen mit Hilfe nationaler Qualifikationsrahmen als Schema zur Einordnung fachlicher und personaler Kompetenzen in unterschiedliche Niveaustufen hergestellt werden. In Deutschland hatten die Bund-Länder-Koordinierungsgruppe und der Arbeitskreis DQR Anfang 2009 ein Diskussionspapier vorgelegt. In der anschließenden Erarbeitungsphase werden derzeit ausgewählte Qualifikationen einzelner Berufsgruppen zugeordnet.

    In ihrer Stellungnahme zum DQR-Entwurf fordern die Weiterbildner, dass die Leistungen und Formen der Weiterbildung angemessener im DQR berücksichtigt werden. Schließlich ist die Weiterbildung mit über 22 Millionen Teilnehmern (2008) ein bedeutender Bildungsbereich in Deutschland. »Eine systematische Verankerung des Weiterbildungssektors im DQR ist aber nicht nur aufgrund der steigenden Teilnehmerzahlen dringend geboten«, so Julia Schier, Bundesgeschäftsführerin des VDP und Vorstandsmitglied des Rates der Weiterbildung. Vor dem Hintergrund des beschleunigten Wissensverfalls, des globalen Wettbewerbs und der steigenden Bedeutung von Querschnittskompetenzen habe die Weiterbildung eine zentrale Schlüsselfunktion im Rahmen des Lebenslangen Lernens eingenommen. Jeder Arbeitnehmer müsse sich heutzutage kontinuierlich weiterqualifizieren, wolle er langfristig erwerbsfähig bleiben. »Dabei werden für Arbeitnehmer neben speziellem Fachwissen die sogenannten Soft-Skills, beispielsweise kommunikative Fähigkeiten und Urteilsvermögen, immer wichtiger. Sie müssen also in dem DQR aufgenommen und hoch bewertet werden«, so Schier weiter.

    Die Stellungnahme zum Deutschen Qualifikationsrahmen ist ein gemeinsames Papier des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen, des Bundesverbands der Träger beruflicher Bildung, der Deutschen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung, des Bundesarbeitskreises Arbeit und Leben, des Deutscher Volkshochschul-Verbands, der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung, des Rates der Weiterbildung und des VDP. (19.01.2010, prh)

    Stellungnahme der Weiterbildner zum Deutschen Qualifikationsrahmen (PDF, 5 Seiten)

    Sachsen: Nun auch Studienangebote in der Landes-Weiterbildungsdatenbank

    Ob Schülerpraktika, Ausbildungsplatz oder Weiterbildung: Bei den umfangreichen Angeboten des Bildungsmarktes Sachsen von mehr als 2.900 Anbietern kann man leicht fündig werden. Seit diesem Jahr sind auch die sächsischen Hochschulen und Universitäten dabei. Interessenten erhalten einen vollständigen Überblick über alle Studiengänge in Sachsen sowie zentrale Informationen zu den Studieneinrichtungen.

    »bildungsmarkt-sachsen.de«, betrieben im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, wird sich vom 22. bis 24. Januar 2010 auch auf der Dresdner Messe KarriereStart in Halle 4, Stand G4 präsentieren. Schüler können sich in Fragen Berufsorientierung oder bei der Suche nach einem passenden Ausbildungs- und Studienplatz beraten lassen. Doch auch für »ältere Semester« lohnt sich ein Besuch am Stand. Für sie gibt es Informationen zu Fördermöglichkeiten für Umschulungen, Reha-Maßnahmen und Weiterbildung. (19.01.2010, prh)

    Bildungsmarkt Sachsen

    Learntec 2010: Wir sind dabei!

    Am Stand des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) können sich Interessierte auf der Learntec 2010 in Karlsruhe über den Deutschen Bildungsserver (DBS) und seine Partnerportale informieren. Unter dem Motto "Wege zur Beratung" helfen Redakteurinnen und Redakteure bei Fragen zu Angeboten wie dem InfoWeb Weiterbildung, dem Informationssystem Medienpädagogik oder dem Einsatz von Web 2.0-Technologien im Rahmen des DBS weiter. Das Informationsangebot findet sich am Standplatz B8 in der Halle 1.

    Die Learntec ist eine namhafte internationale Messe mit angeschlossenem Kongress zu den Themen professionelle Bildung, Lernen und IT. An seinem Infostand setzt das DIPF an allen drei Tagen unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte. Am Dienstag, 2. Februar, informiert Doris Hirschmann, Redakteurin für Erwachsenenbildung/Weiterbildung beim DBS, zu Fragen der beruflichen Bildung, der Weiterbildungsberatung und der Kurssuche, Thomas Oerder steht für alle Fragen rund um die Online-Plattform pedocs zur Verfügung. Am Mittwoch, 3. Februar, stehen die Themen "Informations- und Medienkompetenz" und "Qualität und Bildung" im Fokus von Renate Tilgner vom Deutschen Bildungsserver und Jörg Muskatewitz vom Informationssystem Medienpädagogik (ISM). Am Donnerstag, 4. Februar, widmet sich Ingo Blees, beim DBS für die Web 2.0-Projekte verantwortlich, den Möglichkeiten sozialer Software für die Bildungsinformation.

    Zudem ist das Institut mit zwei Vorträgen vertreten. Am Dienstag gibt Thomas Oerder, Diplom-Informationswirt am DIPF, von 12.40 bis 13.10 Uhr einen Überblick zu Open-Access-Publikationen im Bildungsbereich. Im Bereich Open Access ist das DIPF mit der Online-Plattform pedocs aktiv, die Veröffentlichungen der Bildungsforschung und der Pädagogik sammelt, die nach Absprache von den Verlagen freigegeben wurden. Von 16.10 bis 16.40 Uhr informiert Doris Hirschmann zu "Suchen mit spezialisierten Suchmaschinen" und stellt dabei auch den Relaunch des InfoWeb Weiterbildung (IWWB) vor. Über das IWWB bietet das DIPF die Möglichkeit, mit einer Abfrage derzeit 67 Online-Datenbanken zum Thema Weiterbildung abzusuchen (15.01.2010, prh)

    Learntec-Website

    Schleswig-Holstein: Wer unterstützt meine Qualifizierung?

    Die Broschüre des Wirtschaftsministeriums zur Landesförderung von Aus- und Weiterbildung in Schleswig-Holstein liegt wieder vor – aktualisiert und mit umfassenden Informationen. »Das Wissen der Beschäftigten entscheidet letztlich über die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in unserem Land. Vorausschauende Unternehmen nutzen die schwierigen Zeiten als Chance, um junge Fachkräfte auszubilden und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Zukunft zu qualifizieren«, erklärte Wirtschaftsminister Jost de Jager. Die Landesregierung wolle die Menschen und Betriebe im Land bei ihren Aus- und Weiterbildungsbemühungen unterstützen und biete infrastrukturelle und individuelle finanzielle Hilfen an.

    Auf 28 Seiten gibt das Wirtschaftsministerium mit der Broschüre einen Überblick über die bestehenden Fördermöglichkeiten, die von der Unterstützung der Ausbildung in Teilzeit und in Migrantenbetrieben bis zur Förderung der Weiterbildung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen und der beruflichen Aufstiegsfortbildung reicht. Beratungsangebote und Internet-Recherchetipps runden den Service ab.

    Interessierte können das Heft kostenlos anfordern im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, Pressestelle, Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel, Telefon: 0431/ 988- 4422, Pressestelle@wimi.landsh.de oder von dieser Internetseite herunterladen. (14.01.2010, prh)

    Broschüre herunterladen (PDF, 15 Seiten)

    Bildung bis ins hohe Alter?

    Studien zeigen: Die Weiterbildungsbeteiligung lässt im höheren Alter nach. Dabei geraten Anspruch und Wirklichkeit einer Bildung Älterer in den Widerspruch. In den DIE FAKTEN stellt Jens Friebe (DIE) das Bildungsverhalten älterer Menschen, aktuelle Daten und die notwendigen Handlungserfordernisse für die Weiterbildung vor.

    Die Bildung älterer Menschen wird besonders dann ein Thema in Politik und Gesellschaft, wenn es um die Bewältigung der Auswirkungen des demografischen Wandels geht. Wer  ist jedoch zu der Gruppe der Älteren zu zählen und welche Bildungsbedarfe entstehen in diesen Gruppen?

    Bereits in der Altersgruppe der über 45-Jährigen macht sich eine geringere Weiterbildungsbeteiligung von 44 Prozent bemerkbar; diese sinkt in der Gruppe der 65 bis 80-Jährigen noch weiter bis auf gerade mal 13 Prozent. Zudem ist anhand der Studien zu erkennen, dass die Bildungsbeteiligung im Zusammenhang mit anderen Faktoren steht, insbesondere dem Bildungshintergrund. Die Weiterbildungsbeteiligung liegt bei Personen mit einem höherem Bildungs- und/oder Berufsabschluss doppelt so hoch wie bei Personen mit geringem Bildungsabschluss.

    Für erfolgreiche Strategien zum aktiven Altern wird jedoch eine Bildungsbeteiligung in allen Bevölkerungsgruppen benötigt. So fördert die Weiterbildung die Teilhabe Älterer an der Arbeitswelt sowie deren soziale und politische Teilhabe, d.h. sie trägt zur Kommunikation in sozialen Kontakten und zum Wissens- und Erfahrungsaustausch bei. Ein finanzpolitischer Rahmen, barrierefreie Bildungsangebote und eine altersrelevante Forschung können die Grundlage für eine Strategie zur Steigerung der Lernaktivität Älterer bilden. (12.01.2010, prh)

    Zur aktuelle Ausgabe DIE FAKTEN (PDF, 9 Seiten)

    Fachkräftemangel: Bayerischer Wirtschaftverband fordert »nachhaltige Weiterbildungsinitiative«

    Die Wirtschaftskrise ändert kaum etwas am bevorstehenden Fachkräftemangel. Das hat die Studie »Arbeitslandschaft 2030« der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) ergeben. Die Studie wurde von der Prognos AG für die vbw erstellt und geht davon aus, dass bis 2030 rund 5,2 Millionen Fachkräfte fehlen werden.

    Die Studie zeigt unter anderem, dass der Arbeitskräftebedarf auf allen Qualifikationsebenen zunehmen wird. Am deutlichsten wird dies bei Facharbeitern und Akademikern. Allein bei den Hochschulabsolventen steigt die Fachkräftelücke bis 2030 auf knapp 2,4 Millionen Personen. Betroffen sind insbesondere Tätigkeiten in der Forschung sowie in den Bereichen Werbung, Beratung, Gesundheit und Pädagogik. Bei Tätigkeiten in der Landwirtschaft und im Bergbau wird dagegen kaum ein Arbeitskräftemangel auftreten.

    Angesichts dieser prognostizierten Entwicklung kommt die vbw zu der Einschätzung: »Elementar ist, dass kein Talent auf der Strecke bleibt. Wir brauchen daher eine nachhaltige Qualifizierungs- und Weiterbildungsinitiative, die von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gemeinsam getragen wird. Durch eine höhere Bildungsbeteiligung könnte die Lücke laut Studie um 1,4 Millionen reduziert werden.« (10.01.2010, prh)

    Studie herunterladen (PDF, 29 Seiten)

    Schlafende Riesen wecken: Stifterverband stärkt Hochschulen als Weiterbildungspartner

    Mit einem gemeinsamen Modellprojekt wollen die Leuphana Universität Lüneburg und der Stifterverband die Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen im Bereich der Weiterbildung stärken. Ein hochrangig besetzter Expertenbeirat hat mit einem Positionspapier dazu noch vor Weihnachten den Startschuss gegeben. Ziel des Programms ist es, modellhafte Lösungsansätze für mehr Qualität und Transparenz im Weiterbildungsangebot von Hochschulen zu erarbeiten.

    Eine breit angelegte Studie des Stifterverbandes im vergangenen Jahr hatte nämlich zutage gefördert, dass Unternehmen im Bereich der Weiterbildung gerne mehr mit Hochschulen zusammenarbeiten würden, als dies bislang der Fall ist, ihnen jedoch häufig der Überblick über geeignete Angebote und deren Qualität fehlt. Und die Hochschulen haben noch nicht das Potenzial erkannt, das sich ihnen in diesem Sektor bietet. Der Expertenbeirat charakterisiert sie deshalb in diesem Bereich als »schlafende Riesen«.

    An dieser Stelle setzt das Programm an. Hochschulen sollen sich künftig als Dienstleister begreifen und sich auf die Bedürfnisse einstellen, die Unternehmen in der Weiterbildung haben. Unternehmen erwarten, dass sie Auskunft über die Qualität der Hochschule als Weiterbildungsanbieter erhalten. Darüber hinaus muss der Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen auch messbar sein. Hierzu will die Leuphana Instrumente entwickeln, um sicherzustellen, dass das erlernte Wissen auch hilfreich in der Praxis angewendet werden kann. Und nicht zuletzt will das Programm mehr Markttransparenz schaffen, damit Unternehmen Weiterbildungsangebote besser finden und bewerten können.

    Diese Fragestellungen sollen modellhaft an der Leuphana Universität erforscht und Lösungsansätze erprobt werden, um sie im Anschluss auf andere Hochschulen übertragen zu können. Begleitet wird die Arbeit von einem Expertenbeirat mit Mitgliedern aus der Wirtschaft, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung oder der Bundesagentur für Arbeit. Das Forschungsprogramm leitet Sabine Remdisch, Vizepräsidentin für Lebenslanges Lernen und Leiterin der Leuphana Professional School. (09.01.2010, prh)

    Positionspapier des Beirats im Modellprojekt Qualität und Transparenz in der Quartären Bildung (PDF, 9 Seiten)

    Leuphana Lüneburg entwickelt neue Ansätze in der Weiterbildung

    Fernstudientag 2010 (bundesweit)

    vom 26.02.2010 bis zum 26.02.2010

    Info-Tag in vielen Städten Deutschlands. An diesem Tag öffnen DistancE-Learning-Anbieter bundesweit ihre Türen, um einen anbieterunabhängigen Überblick über die Lernmethoden und Abschlussmöglichkeiten sowie einen umfassenden Einblick in die Arbeitsweise einer Fern-(hoch)schule zu geben.

    didacta 2010 (Köln)

    vom 16.03.2010 bis zum 20.03.2010

    Unter dem Motto »Bildung macht zukunftsfähig - Neue Bildungsprofile für eine neue Welt« widmet sich die Didacta diesmal dem Schwerpunkt Schule und Hochschule und informiert über Angebote, Trends und aktuelle Themen in den vier Bildungsbereichen Kindergarten, Schule/Hochschule, Ausbildung/Qualifikation sowie Weiterbildung und Beratung.

    StudyWorld 2010 (Berlin)

    vom 23.04.2010 bis zum 24.04.2010

    Die internationale Hochschulmesse StudyWorld 2010 bietet Informationen aus erster Hand zu Bachelor- und Masterstudiengängen in Deutschland und weltweit, Praktika im Ausland, Förderungsmöglichkeiten sowie zahlreiche Anregungen zur Studien- und Karriereplanung. Zu den Ausstellern gehören u.a. staatliche und private Hochschulen aus aller Welt, Stipendien- und Förderinstitutionen, Studieninformations- und Beratungsdienste, Praktikumsvermittlungen, Austauschorganisationen und Stiftungen. Insgesamt werden 170 Aussteller aus 25 Ländern erwartet. Im Vortragsprogramm stehen über 70 Seminare und Präsentationen rund um Studium und Karriere zur Auswahl. Die Messe richtet sich an Schüler, Studenten, Absolventen und Berufstätige.

    Petersberger Trainertage

    vom 23.04.2010 bis zum 24.04.2010

    »Menschen - Marken - Märkte« lautet das Motto der 6. Petersberger Trainertage, die vom 23. bis 24. April 2010 im Steigenberger Grandhotel Petersberg bei Königswinter stattfinden. Auf dem Branchentreff für Trainer und Personalentwickler werden Vorträge und Workshops zu aktuellen Themen der Weiterbildung und Personalarbeit geboten, neue Produkte und Services des Trainingsmarktes präsentiert sowie der Life Achievement Award 2010 an Wolfgang Mewes, den Erfinder der 'Engpasskonzentrierten Strategie' (EKS), verliehen.

    AGBFN-Forum (Bonn): Herausforderungen an das Bildungspersonal in der beruflichen Aus- und Weiterbildung

    vom 27.04.2010 bis zum 28.04.2010

    Durch den demografischen Wandel und den sich abzeichnenden Mangel an jungen Fachkräften, die heterogener gewordene soziokulturelle Herkunft der Lernenden sowie durch neue Formen der Arbeitsorganisation ergeben sich veränderte Herausforderungen für das Berufsbildungspersonal. Hierzu bedarf es innovativer Aus- und Fortbildungskonzepte für das Berufsbildungspersonals, aber auch einer wissenschaftlichen Aufklärung über veränderte Aufgaben und Herausforderungen, einer Analyse der Berufspraxis sowie einer Evaluation von Handlungskonzepten.

    Personal 2010 (Stuttgart)

    vom 27.04.2010 bis zum 28.04.2010

    Am 27. und 28. April 2010 findet die 11. Fachmesse für Personalmanagement PERSONAL 2010 in Stuttgart statt. Auf der Messe können Personalentscheider aus Wirtschaft und Verwaltung Anbieter von Dienstleistungen und Produkten für das Personalwesen treffen sowie verschiedene Praxisforen besuchen. Aussteller und Besucher finden weitere Infos zur Messe auf der Website.

    Inklusion und Weiterbildung: Welchen Beitrag kann die Weiterbildung zur gesellschaftlichen Inklusion leisten? (Bonn)

    vom 04.05.2010 um 10:00 Uhr bis zum 04.05.2010 um 16:30 Uhr

    Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) wird am 4. Mai 2010 in Bonn einen Workshop zum Thema »Inklusion und Weiterbildung« veranstalten und möchte herzlich zur Teilnahme einladen. Es sollen die gesellschaftlichen Erfordernisse, bildungspoltischen Ziele und Realisierungschancen des Konzepts Inklusion und Exklusion diskutiert werden.

    eLBa eLearning Baltics 2010 (Rostock)

    vom 01.07.2010 bis zum 02.07.2010

    Die eLBa versammelt die wissenschaftliche Konferenz eLBaScience, das Anwenderforum eLBaBusiness und eine begleitende Fachausstellung unter einem Dach. Diese Kombination unterschiedlicher Veranstaltungsformate bietet allen Teilnehmern die Möglichkeit, sich über neue Erkenntnisse und Entwicklungen beim Lehren und Lernen mit digitalen Medien zu informieren und mit anderen Akteuren ins Gespräch zu kommen.