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DGB Sachsen: #Weiterbildung für Arbeitslose besser unterstützen!

dgb

Zur Bekämpfung der Erwerbslosigkeit fordert der DGB Leipzig-Nordsachsen eine bessere finanzielle Unterstützung bei Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen. 

»Da die Qualifikation der Erwerbslosen und die betrieblichen Anforderungen häufig nicht zusammenpassen, sind Weiterbildungen ein entscheidendes Instrument der Arbeitsmarktpolitik«, sagt Bernd Günther, Geschäftsführer der DGB-Region Leipzig-Nordsachsen, angesichts des hohen Niveau der Arbeitslosenzahlen in Leipzig.

Für den August meldete zwar die Leipziger Agentur für Arbeit einen leichten Rückgang der Arbeitslosenzahlen insgesamt, aber weiterhin mit einer hohen Quote von 10,1 Prozent. Nötig seien sinnvolle Qualifizierungsangebote, die nicht nur die Mitwirkungsbereitschaft der Erwerbslosen prüfen. Vor allen Dingen seien bessere finanzielle Rahmenbedingungen für die fortbildungswilligen Erwerbslosen angezeigt.

Günther verweist auf eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dort nennen Erwerbslose am häufigsten finanzielle Aspekte, wenn sie nach Gründen gefragt werden, die gegen eine Teilnahme an einer längeren Weiterbildung sprechen. Die Arbeitsmarktexperten hatten untersucht, welche Schwierigkeiten mögliche Teilnehmer und Teilnehmerinnen an einer von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter geförderten Weiterbildung mit einer Dauer von mindestens einem Jahr sehen. 44 Prozent geben beispielsweise an, sie könnten es sich nicht leisten, über den Zeitraum von einem Jahr (oder länger) auf alternative Erwerbseinkommen zu verzichten. Auch ein als relativ sicher angesehener Job mit einem Einkommen etwas oberhalb des Transferbezugs werde häufig als attraktiver angesehen als die unsichere Aussicht auf ein späteres höheres Einkommen infolge der Weiterbildung.

29 Prozent antworteten darüber hinaus, dass sie das Lernen nicht mehr gewohnt seien. 21 Prozent sehen die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen als Hinderungsgrund. So sollten insbesondere im Hartz-IV-System Maßnahmen gefördert werden, die zu einem Berufsabschluss führen. Arbeitsuchende ohne Berufsabschluss tragen ein hohes Risiko länger erwerbslos zu bleiben. Ihr Anteil an der Gesamtarbeitslosigkeit in Leipzig ist mit rund 32 Prozent sehr hoch, bei Jugendlichen bis 28 Jahren liegt der Anteil sogar bei rund 46 Prozent.

Der Leipziger DGB-Chef forderte hierzu finanzielle Anreize für Erwerbslose. »Bei einer Teilnahme an einer soliden Qualifizierungsmaßnahme könnten neben dem Arbeitslosengeld eine pauschale Aufwandsentschädigung oder eine Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung von mindestens zehn Prozent und mindestens 100 Euro gezahlt werden. Auch eine Abschlussprämie nach dem Erwerb des Berufsabschlusses könne ein guter Anreiz sein«, so Günther.

Der DGB Leipzig-Nordsachsen setzt sich dafür ein, dass die Ausgaben für aktive Arbeitsmarktpolitik nicht weiter sinken, sondern wieder steigen. »Wir brauchen keine Maßnahmen, bei denen Erwerbslose kurze Zeit aus der Statistik verschwinden und in Arbeitsgelegenheiten gesteckt werden, die weder gute Arbeitsbedingungen noch eine nachhaltige Perspektive bieten«, so der Gewerkschafter. (02.09.2014, prh)

vergleiche: Weiterbildung bei Arbeitslosen: Finanzielle Aspekte sind nicht zu unterschätzen

 

Berufliche Weiterbildung mit MOOCs statt in verstaubten Klassenräumen

IZAGesprochen wird es »MUUK« (englisch: MOOC), gemeint sind über das Internet abrufbare Kursangebote für hunderttausende von Studenten. MOOCs sind »Massive Open Online Courses«: Massive, weil weltweit viele Studenten auf das Kursangebot zugreifen können; open, weil diese Kurse kostenlos oder sehr günstig sind; online, weil sie über das Netz auf Smartphone, Tablet oder Notebook Tag und Nacht abrufbar sind; courses, weil Lerninhalte strukturiert präsentiert werden und über Prüfungsaufgaben abgefragt werden.

MOOCs werden derzeit als Chance oder Bedrohung für die Universitätslandschaft diskutiert – in Deutschland (FAZ: Harvard für jedermann) und international (The Economist: The future of universities: The digital degree). Weniger diskutiert wird die Bedeutung von MOOCs für die berufliche Weiterbildung.

Berufliche Weiterbildung wird heute häufig assoziiert mit dunklen Klassenräumen, Frontalunterricht durch mehr oder weniger didaktisch begabte Dozenten, Kaffee- und Raucherpausen. Wer sich die Weiterbildungsaktivitäten international agierender deutscher Unternehmen ansieht, bekommt ein Gefühl, wie attraktiv, spannend und relevant Weiterbildung sein kann. Schweißen, Löten, CNC-Drehen und Fräsen – wer bereits eine Ausbildung als Facharbeiter in diesen Bereichen durchlaufen hat, muss sich ständig fortbilden, um mit dem rasanten technischen Fortschritt mithalten zu können.

Doch Fortbildung kann auch Laune machen: Wird bei Schulungen die Werkshalle zum Klassenraum, ist das ein Erlebnis – geschult wird selbstverständlich nicht an ausrangierten Museumsstücken, sondern am neuesten Modell. Statt der Vermittlung von zum Teil veralteten oder irrelevanten, weil arbeitsmarktfernen Lerninhalten wird auf Learning on Demand gesetzt. So werden zum Beispiel bei Reparaturen an Maschinen Videos mit allen Detailarbeitsschritten über das Tablet eingespielt – jede Schraube, jede Handbewegung wird visuell dargestellt. Hier lugt der Fachkräftemangel um die Ecke – häufig ist der Engpass das Fachpersonal, das die modernen Maschinen bedienen kann. Berufliche Weiterbildung mit hoher Arbeitsmarktrelevanz ist deshalb gefragter denn je.

MOOCs haben das Potenzial, die berufliche Weiterbildung in den etwa fünf Jahrzehnten nach dem Studien- oder Berufsabschluss weiter zu modernisieren. Die Kombination aus Top-Vorlesungen von den Superstars der jeweiligen Fächer und Tutorials in den jeweiligen Unternehmen klingt nach Zukunftsmusik. Der Weg dahin ist jedoch bereits beschritten. Was fehlt, ist die Verbindung von beruflicher Weiterbildung und einem Credit Point System für das lebenslange Lernen.

Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Autors, Alexander Spermann. (01.09.2014, as, prh)

QUELLE: IZA

 

Förderung beruflicher Weiterbildung erreicht Jahrestiefstwert

BBB

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im August 30.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Juli, so dass mit 2,902 Millionen die Arbeitslosenquote auf 6,7 Prozent kletterte.

Beunruhigend hoch ist auch die Quote, um die die Bestandszahlen der geförderten beruflichen Weiterbildung im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen ist. Diese sank um 5,7 Prozentpunkte auf nunmehr 142.471 Teilnehmer und hat damit einen Jahrestiefstwert erreicht. Auch die Zugänge ließen deutlich nach und sanken um gut 13 Prozent auf insgesamt 20.977.

Nach Berechnungen des Bildungsverbandes ergibt sich dabei folgendes Bild:

FbW August 2014

 

»Im August waren bei der BA bundesweit insgesamt 515.000 freie Arbeitsstellen gemeldet – besonders in den Bereichen Metall-, Maschinen- und Fahrzeugtechnik, aber auch Mechatronik, Energie, Elektro und Verkauf. Alles Berufsfelder, in denen mit überschaubarem Aufwand arbeitslose Menschen für den Arbeitsmarkt nachqualifiziert werden könnten. Daher sollten zukünftig die Anstrengungen im Bereich FbW gerade in den traditionell beschäftigungsärmeren Sommermonaten verdoppelt werden«, kommentierte der Vorsitzende des Bildungsverbandes, Thiemo Fojkar, die am 28.08.2014 veröffentlichten Zahlen.

Hintergrund
Der Bundesverband der Träger beruflicher Bildung, kurz Bildungsverband, ist ein Zusammenschluss maßgeblicher Anbieter von Bildungsprogrammen in Deutschland. Der Bildungsverband versteht sich als ein »Qualitätsverbund« der beruflichen Weiterbildung und hat sich und seine Mitgliedsunternehmen auf Qualitätsgrundsätze festgelegt.

QUELLE: Bildungsverband



(29.08.2014, prh/BBB)

Website des Bildungsverbandes (BBB)

 

Rheinland-Pfalz unterstützt Weiterbildung mit Millionen-Zuschüssen

rheinland-pfalz

Mit rund 8,7 Millionen Euro fördert das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz in diesem Jahr die Arbeit der anerkannten Weiterbildungsorganisationen im Land. Den Großteil der Landesmittel erhalten die Weiterbildungseinrichtungen im Rahmen der Regelförderung nach dem Weiterbildungsgesetz.

»Die Regelförderung der Volkshochschulen und der anerkannten Landesorganisationen der Weiterbildung trägt wesentlich zur Vielfalt und Qualität des Weiterbildungsangebotes in unserem Lande bei«, unterstrich Weiterbildungsministerin Doris Ahnen. Zudem habe das Land einen Fördertopf von über 700.000 Euro für die Unterstützung spezieller Maßnahmen.

Die Volkshochschulen, zumeist in Trägerschaft der Kreise und kreisfreien Städte, werden mit rund 4,7 Millionen Euro finanziell unterstützt. Daneben erhalten die Katholische Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz im laufenden Jahr rund 778.000 Euro und die Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz rund 603.000 Euro. Das Bildungswerk des Landessportbundes Rheinland-Pfalz wird mit rund 662.000 Euro und die Landesarbeitsgemeinschaft Anderes Lernen mit rund 425.000 Euro unterstützt. »Arbeit und Leben« erhält rund 273.000 Euro und die Landesvereinigung für ländliche Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz rund 369.000 Euro.

Die Förderung erfolgt entsprechend den Regelungen des rheinland-pfälzischen Weiterbildungsgesetzes auf der Grundlage des im Jahr 2012 geleisteten Weiterbildungsangebotes der einzelnen Organisationen. Danach besuchten rund 673.000 Frauen und Männer insgesamt mehr als 717.100 Unterrichtsstunden.

Für Kurse zur Vorbereitung auf den Erwerb von Schulabschlüssen, die Initiative Alphabetisierung und Grundbildung sowie für innovative Modellprojekte und die regionalen Beiräte im Bereich der Weiterbildung stellt das Land zusätzlich 753.000 Euro zur Verfügung. »Besondere Bedeutung kommt in der rheinland-pfälzischen Weiterbildungspolitik der Gewährleistung einer ‚zweiten und dritten Chance' zur Verbesserung der eigenen Bildungsbiografie zu. Angebote zur Verbesserung der Lese- und Schreibkompetenz Erwachsener und die nachholende Qualifizierung durch den Erwerb von Schulabschlüssen sind wichtige Voraussetzungen für Chancengleichheit und das Gelingen von gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Integration«, sagte Doris Ahnen.

Es ist zudem erklärtes Ziel der Landesregierung, die berufsbezogene und die betriebliche Weiterbildung zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur aller rheinland-pfälzischen Unternehmen zu machen. Auf dem Weg dorthin werden kleine und mittlere Unternehmen mit weiteren 150.000 Euro zur Bildungsfreistellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. »Neben der Stärkung der individuellen Bildungs- und Lebenschancen der Beschäftigten unterstützt dies die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen im Land«, so die Weiterbildungsministerin.

QUELLE: Landesregierung Rheinland-Pfalz


(28.08.2014, prh)

 

DIHK-Umfrage: Weiterbildung 2014

dihk

Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung.  

Die Unternehmen investieren in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter. Das zeigen die Ergebnisse der DIHK-Umfrage »Weiterbildung 2014«.  

Der Erhebung liegen nahezu 13.000 Antworten zugrunde. Ihnen zufolge plant fast ein Drittel der Betriebe, ihr Engagement in der Weiterbildung auszubauen. Knapp 70 Prozent möchten das Angebot auf einem gleichbleibenden Niveau halten. Nur 1 Prozent der Befragten gibt an, künftig weniger in die Weiterbildung investieren zu wollen.

Der DIHK sieht darin vor allem eine Reaktion der Betriebe auf die gute wirtschaftliche Entwicklung und den immer deutlicher spürbaren Fachkräftemangel: Unternehmen engagieren sich, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Und mehr Kraftanstrengungen bei der betrieblichen Weiterbildung sind nach wie vor die häufigste Reaktion der Betriebe auf das altersbedingte Ausscheiden von Mitarbeitern.

Die Untersuchung verdeutlicht aber auch weitere Trends bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels: In vielen Unternehmen wächst das Bewusstsein für das Erfordernis, neue Fachkräfte zu rekrutieren und dabei auch bisher weniger genutzte Potenziale zu erschließen. Immerhin 6 Prozent der Befragten geben an, in Zukunft verstärkt auf die Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland setzen zu wollen.

Eine weitaus größere Rolle aber spielt die Förderung Geringqualifizierter und älterer Arbeitnehmer. Mehr als ein Drittel der Befragten plant, künftig mehr in die Förderung und Qualifizierung dieser Mitarbeiter zu investieren.

Woran es aus Sicht der Betriebe häufig mangelt, sind betriebsspezifische und damit auch aus Sicht der Unternehmen lohnenswerte Weiterbildungsangebote. Hier sind die Bildungsträger gefordert, noch stärker auf die Bedürfnisse der Wirtschaft einzugehen.

QUELLE: DIHK


(25.08.2014, prh)

Zusammenfassung der Ergebnisse (PDF, 7 Seiten)

 

Stiftung Warentest: Aktuelle Broschüre zur Weiterbildungsfinanzierung

Stiftung Warentest

Leitfaden zeigt wertvolle Zuschüsse.  

Der Staat unterstützt berufliche Weiterbildung mit zahlreichen Zuschüssen. Neben der Bildungsprämie des Bundes stehen für Bildungsinteressierte noch vielfältige weitere Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

In insgesamt sechs Bundesländern existieren zusätzlich eigene Programme zur Weiterbildungsförderung mit jeweils separatem Konzept. Antrags­verfahren und Ansprech­partner.

Darauf weist die Stiftung Warentest in ihrem aktualisierten kostenlosen Online-Special »Weiterbildung finanzieren« hin, das über den untenstehenden Link direkt abgerufen werden kann.

Weitere Tipps finden Sie in einem Artikel auf der Website test.de.


(21.08.2014, prh)

Stiftung Warentest: Weiterbildung finanzieren

Zum Online-Special

 

Bundeskabinett beschließt BaFöG-Novelle

BMBF

Die Bundesregierung hat bei ihrer heutigen Kabinettssitzung den Entwurf für das 25. BAföG-Änderungsgesetz verabschiedet. Das Reformpaket besteht aus zwei wesentlichen Teilen: Der dauerhaften Übernahme der gesamten Finanzierung des BAföG durch den Bund sowie substanziellen und strukturellen Verbesserungen der BAföG-Leistungen für Schülerinnen, Schüler und Studierende.

Bereits vom kommenden Jahr an wird der Bund demnach die volle Finanzierung der Geldleistungen nach dem BAföG übernehmen. Dadurch werden die Länder künftig jährlich um rund 1,2 Milliarden Euro entlastet. Laut Gesetzesentwurf soll der den Ländern so zusätzlich entstehende finanzielle Spielraum dem Bildungsbereich, insbesondere den Hochschulen, zugute kommen, wie es bereits am 26. Mai in der politischen Verständigung zwischen Bund und Ländern verabredet worden war.

Mit den substanziellen und strukturellen Verbesserungen wird das BAföG ab Sommer 2016 bzw. Wintersemester 2016/17 an die Lebens- und Ausbildungswirklichkeit derer angepasst, die auf die Leistungen angewiesen sind. So soll etwa die geplante Anhebung der Bedarfssätze und Einkommensfreibeträge um sieben Prozent die Förderungsbeträge steigen lassen und den Kreis der BAföG-Empfänger um rund 110.000 vergrößern. Die Kinderbetreuungszuschläge werden auf einheitlich 130 Euro pro Kind und der Wohnzuschlag auf 250 Euro überproportional angehoben. Für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, steigt damit der monatliche Förderungshöchstsatz um rund 9,7 Prozent von derzeit 670 Euro auf künftig 735 Euro. Die Freibeträge für eigenes Vermögen von Auszubildenden werden ebenfalls erhöht - von bisher 5200 auf 7500 Euro. Bisher bestehende Förderungslücken beim Übergang zwischen einem Bachelor- zu einem Masterstudium werden geschlossen.

Zudem werden mit dem 25. BAföG-Änderungsgesetz Ausbildungsaufenthalte im Ausland ebenso erleichtert wie der Zugang zu einer Förderung für nichtdeutsche Auszubildende. Unter anderem haben künftig Drittstaatsangehörige mit Aufenthaltstiteln aus humanitären oder familiären Gründen oder einer Duldung bereits nach 15 Monaten statt bisher vier Jahren Aufenthalt in Deutschland die Möglichkeit, BAföG zu beantragen.

Für die bessere Unterstützung von BAföG-Empfängern und mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit investiert der Bund jährlich zusätzlich rund 500 Millionen Euro. Zusammen mit den zusätzlich durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bereitzustellenden Mittel in Höhe von 325 Millionen Euro für Darlehensanteile am Studierenden-BAföG werden mit dem gesamten Reformpaket 825 Millionen Euro zusätzlich für das BAföG zur Verfügung gestellt.

QUELLE: Nach einer BMBF-Meldung

(20.08.2014, prh)

Weitere Informationen

 

Baden-Württemberg: Bildungszeitgesetz in der Diskussion

VHS-Verband zum Bildungszeitgesetz: Berufliche und allgemeine Weiterbildung lassen sich nicht abstrakt unterscheiden

Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg kritisiert die aktuelle Diskussion um das geplante Bildungszeitgesetz, in der zwischen allgemeiner und beruflicher Weiterbildung abstrakt unterschieden wird. »Ohne Bezug auf eine konkrete berufliche Funktion kann beruflicher Nutzen nicht festgestellt werden«, sagt Verbandsdirektor Dr. Hermann Huba, »denn die Person ist unteilbar. Also muss das Bildungsverständnis ganzheitlich sein«.

»Allgemeinbildung für alle: Zukunftsfrage und Menschenrecht« lautet die Überschrift der kürzlich veröffentlichten Stuttgarter Erklärung des VHS-Verbandes. Darin wird das Bildungsverständnis der Volkshochschulen als Vermittlung umfassender Fähigkeiten und Fertigkeiten beschrieben, die der individuellen Entfaltung ebenso dienen wie der beruflichen Entwicklung und der gesellschaftlichen Mitwirkung. »Es sollte sich herumgesprochen haben, dass es keine Schublade gibt, die berufliche Weiterbildung enthält und eine andere mit allgemeiner Weiterbildung«, sagt Dr. Hermann Huba, Direktor des Volks­hochschulverbandes Baden-Württemberg, zur aktuellen Diskussion in den Medien. »Die abstrakte Möglichkeit, beruflichen Nutzen unabhängig von einer konkreten beruflichen Aufgabe festzustellen, die in der Politik und von den Arbeitgebern in der gegenwärtigen Diskussion vorausgesetzt wird, existiert nicht. Ohne Bezug auf eine konkrete berufliche Funktion ist diese Feststellung nicht möglich, denn die Person ist unteilbar. Also muss das Bildungsverständnis ganzheitlich sein«.

Der Volkshochschulverband spricht sich deshalb dafür aus, dass prinzipiell alle anerkannten Kurse der sogenannten allgemeinen und beruflichen Weiterbildung im Gesetz zugelassen werden. »Für den beruflichen Nutzen entscheidend ist nicht eine abstrakte Kategorisierung, sondern die konkrete berufliche Aufgabe, die erfüllt wird. Wer will bestreiten, dass in besonders nervenaufreibenden beruflichen Funktionen ein Entspannungskurs auch von beruflichem Nutzen ist?«, betont Huba.

Für den Beruf umsetzbare und gleichzeitig für die Entwicklung der Persönlichkeit geeignete Weiterbildung findet sich in vielen VHS-Kursen, zum Beispiel im VHS-Studium generale, in Kursen zu interkultureller Kompetenz, Stimmbildung, Präsentationstechniken, EDV, Gesund­heitsbildung, Stressbewältigung, gesunder Ernährung sowie in Sprachkursen, einschließlich zertifizierter Prüfungen in unterschiedlichen Bereichen.

Die aktuelle Statistik zeigt, dass im Jahr 2013 rund 143.000 VHS-Veranstaltungen von 2,16 Millio­nen Interessierten besucht wurden, gut 80.000 Personen mehr als im Jahr zuvor. Zum Volkshoch­schulverband Baden-Württemberg gehören 173 Volkshochschulen mit über 730 Außenstellen. Die Einrichtungen vor Ort bieten ein flächendeckendes Netz an vielfältigen Angeboten zur Allgemein­bildung, Gesundheitsbildung, in den Sprachen und zur beruflichen Qualifizierung sowie in der Alphabetisierung und Grundbildung.  (18.08.2014, prh)

Zur »Stuttgarter Erklärung« (PDF, 2 Seiten)

 

Sachsen: 235 Millionen Euro für Weiterbildung und Qualifizierung

Land Sachsen

Das Sächsische Kabinett hat die ESF-Richtlinie »Berufliche Bildung« verabschiedet, in deren Rahmen im Förderzeitraum 2014-2020 aus Mitteln der EU und des Landes 81,9 Millionen Euro für die Weiterbildung, 63,4 Millionen Euro für die betriebliche Ausbildung und 92,9 Millionen Euro für die Förderung von Arbeitslosen bereitstehen. Die aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierten Programme sind die wichtigsten Förderinstrumente für die Aus- und Weiterbildung am sächsischen Arbeitsmarkt.

»Damit können erfolgreiche Instrumente wie der Weiterbildungsscheck, die Ausbildung lernschwacher Jugendlicher oder die Qualifizierung von Arbeitslosen ohne Berufsabschluss fortgesetzt werden«, meint Staatsminister Sven Morlok. »Unser Fokus bleibt ganz klar der erste Arbeitsmarkt. Mit individueller Aus- und Weiterbildung können Arbeitnehmer und Auszubildende ihre Berufs- und Karrierechancen deutlich verbessern, und Unternehmen ihre Mitarbeiter fit für neue Herausforderungen machen. Bei der Ausbildung von Fachkräften setzen wir auf das bewährte System der dualen Berufsausbildung, um das Deutschland in vielen Ländern beneidet wird«.

»Wir haben in Sachsen die niedrigste Arbeitslosenquote seit der Wiedervereinigung und eine seit Jahren kontinuierlich steigende Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter. Nie waren die Chancen auf Beschäftigung und Karriere in Sachsen in den zurückliegenden 25 Jahren besser«, so Staatsminister Morlok weiter. »Wir wollen die bestehenden Chancen allen Menschen zugänglich machen, gerade auch denen, die eine intensivere Betreuung für den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt benötigen. Langzeitarbeitslose oder junge Menschen ohne Schul- oder Ausbildungsabschluss sollen mit Angeboten wie der individuellen Einstiegsbegleitung, ‚Vorrang duale Ausbildung' und QAB (Qualifizierung von Arbeitslosen ohne Berufsabschluss) besonders unterstützt werden«.

QUELLE: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr



(17.08.2014, prh)

 

Social Media in der Bildungsberatung

Möglichkeiten, Chancen und Risiken des Einsatzes sozialer Medien (insbesondere von Facebook) in der Bildungsberatung

Viele Unternehmen und NGOs arbeiten bereits erfolgreich mit Social Media Tools – aber lassen sich diese Mittel der Öffentlichkeits- und Communityarbeit auch auf den Kontext der Bildungs- und Berufsberatung übertragen? Kann Facebook das Versprechen einlösen, zur Erreichung neuer Zielgruppen beizutragen, neue Kommunikationswege zu schaffen und eine virtuelle Interaktion mit KlientInnen zu ermöglichen?

Recherchestudie veröffentlicht

Diesen Fragen geht eine österreichische Recherchestudie nach, die jetzt in Berichtsform vorliegt. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem sozialen Netzwerk Facebook als einem der bekannten und meistgenutzten Social-Media-Tools in Österreich.

Facebook steht hierbei stellvertretend für viele andere Social-Media-Angebote, die durch bestimmte Prinzipien, Chancen wie auch Herausforderungen gekennzeichnet sind. Auf nationaler und internationaler Ebene gibt es bereits Einiges an Erfahrung mit Facebook in Beratungskontexten. Diese Erfahrungswerte wurden in der Studie erhoben und daraus das Potenzial des Einsatzes von Facebook in der Beratung abgeleitet, mögliche Einsatzformen analysiert und Herausforderungen und Grenzen in der Umsetzung kritisch beleuchtet.

Der Einsatz von sozialen Medien (Facebook, Twitter, Blogs) im Kontext der Bildungs- und Berufsberatung verspricht ein großes Potenzial für die Zielgruppenerreichung, für die Schaffung neuer Kommunikationswege und für die virtuelle Interaktion mit KlientInnen.

Der vorliegende Bericht beleuchtet für Österreich dieses Potenzial kritisch, analysiert mögliche Einsatzformen, zeigt aber auch Herausforderungen in der Umsetzung und Grenzen der Anwendung auf.

QUELLEN: erwachsenenbildung.at und Deutscher Bildungsserver (15.08.2014, prh)

Zum Bericht »Social Media in der Bildungsberatung« (PDF, 48 Seiten)

 

Unternehmen mit Betriebsrat tun mehr für Weiterbildung und Innovation

hans boeckler stiftungUnternehmen bieten mehr Weiterbildung an, wenn es einen Betriebsrat gibt. Dadurch steigt die Innovationskraft, zeigt eine aktuelle Studie von Wirtschaftswissenschaftlern der Universitäten in Jena und Odense. 

Um neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen, braucht man kompetentes Personal. Eine Möglichkeit, auf die Kompetenz von Beschäftigten Einfluss zu nehmen, besteht darin, sie weiterzubilden. Wie genau verschiedene Formen der Weiterbildung mit Innovationen zusammenhängen und welche Rolle Betriebsräte dabei spielen, haben Prof. Dr. Uwe Cantner und Ipsita Roy von der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Prof. Dr. Wolfgang Gerstlberger von der Süddänischen Universität in Odense untersucht. Gefördert wurde ihre Studie von der Hans-Böckler-Stiftung. Das Ergebnis: Mitbestimmte Betriebe kümmern sich stärker um die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, zumindest wenn es um allgemeine Fähigkeiten geht. Das erleichtert Innovationen.

Die Forscher unterscheiden zwei Typen von Weiterbildung: Bei der betriebsspezifischen Variante werden technische Fähigkeiten vermittelt, die sich auf genau umrissene Aufgaben beziehen und kaum auf andere Tätigkeiten übertragbar sind, wie zum Beispiel Kenntnisse in der Bedienung spezieller Maschinen. Allgemeine Weiterbildung erhöht dagegen die generelle Beschäftigungsfähigkeit, ist also unabhängig von einem bestimmten Arbeitsplatz verwertbar. Zu dieser Kategorie gehören beispielsweise Kurse in Mitarbeiterführung und Management oder Teamwork und Kommunikation. Die Autoren gehen davon aus, dass die meisten Firmen aus Eigeninteresse ausreichend in die betriebsspezifischen Fähigkeiten ihrer Belegschaften investieren. Im Vergleich dazu dürfte nach ihrer Einschätzung das unternehmerische Interesse an der Vermittlung von überbetrieblich verwendbarem Wissen eher gering sein. Der Grund: Beschäftigte könnten den Arbeitgeber wechseln und das erworbene Wissen bei der Konkurrenz zu Geld machen. Betriebsräte dagegen, die auch das Wohl der Arbeitnehmer im Auge haben, sollten sich für allgemeine Weiterbildung engagieren.

Bei Innovationen nehmen die Wissenschaftler ebenfalls eine Unterscheidung vor: Unter einer »inkrementellen Innovation« verstehen sie die Verbesserung eines Produkts oder die Übernahme einer fremden Idee. Wenn Unternehmen eigenständig ein komplett neues Produkt entwickeln, handele es sich um eine »radikale Innovation«. Da radikale Innovationen technisch enorm anspruchsvoll seien, so die Hypothese, sollten sie vor allem von betriebsspezifischer Weiterbildung begünstigt werden. Zu mehr inkrementellen Innovationen müsste hingegen auch allgemeine Weiterbildung beitragen.

Um ihre Annahmen empirisch zu überprüfen, haben Cantner, Gerstlberger und Roy die Ergebnisse einer Befragung von etwa 350 privaten Industrie- und Dienstleistungsbetrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern ausgewertet. Dabei haben sie festgestellt, dass mitbestimmte Firmen mehr in Weiterbildung investieren und innovativer sind als Firmen ohne Betriebsrat. Auch wenn Faktoren wie die Betriebsgröße, die Branche oder die Qualifikation der Beschäftigten herausgerechnet werden, ist ein signifikant positiver Einfluss von Betriebsräten auf die allgemeine Weiterbildung nachweisbar. Das Ausmaß der allgemeinen Weiterbildung wiederum lässt den Berechnungen zufolge die Menge der inkrementellen Innovationen steigen. Radikale Innovationen scheinen dagegen allenfalls schwach mit Weiterbildung zusammenzuhängen. Ein effektives Mittel, die allgemeine Weiterbildung und damit die Qualifikation der Arbeitnehmer zu stärken, wäre demnach eine möglichst große Verbreitung der betrieblichen Mitbestimmung, resümieren die Forscher.


(14.08.2014, prh)

Zur Studie (PDF, 28 Seiten - in englischer Sprache)

 

Rheinland-Pfalz will digitales Lernen fördern

rheinland-pfalz

Mit lebensnahen Lernbeispielen und flexibel nutzbaren digitalen Lernmodulen im Internet das Interesse vor allem jüngerer Menschen an Weiterbildung zu stärken und sie zugleich im Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln zu schulen - das sind Ziele des neuen Modellprojekts »Digitales Lernen«.  

Das Projekt wird von 2014 bis 2016 von der Landesvereinigung für ländliche Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz, vom Bildungswerk des Landessportbundes und von dem Weiterbildungsanbieter medien+bildung.com Ludwigshafen erprobt. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur unterstützt das Modellprojekt mit einem Landeszuschuss in Höhe von insgesamt rund 88.000 Euro.

»Durch den Einsatz digitaler Medien soll insbesondere das Interesse an Weiterbildung bei jungen Menschen geweckt werden, die bisher eher selten an Weiterbildungsangeboten im Land teilnehmen«, sagte Weiterbildungsministerin Doris Ahnen. Internetbasierte Lernplattformen ermöglichten es zudem die Lernmodule sehr flexibel zu nutzen. Damit könnten Menschen mit unterschiedlichen Lernstrategien bestmöglich erreicht werden. »Die Weiterbildungsinteressierten müssen sich also nicht so stark an einen vorgegebenen Lehrplan anpassen, sondern die Schulung passt sich eher den individuellen Lebenssituationen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an«, so Ahnen.

Das Projekt konzentriere sich auf Bereiche, für die bisher kaum Lehrmaterialien in gedruckter Form vorhanden sind wie insbesondere Rhetorik und Kommunikation, Schulungen für das Ehremamt sowie die Weiterbildung von Weiterbildnern. Für Selbstlernphasen erstellen Dozentinnen und Dozenten kurze Videoaufnahmen der Wissensinhalte. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden diese Videos zu Hause angesehen und nachbereitet. Anhand konkreter Anwendungsfälle werden die vorgestellten Inhalte während anschließender Präsenzphasen vertieft. Das Besondere dabei ist, dass die Teilnehmenden selbst über diese Fallbeispiele entscheiden. »Erfahrungsgemäß motiviert das ungemein, wenn genau bekannt ist, für was ich etwas lerne und wo ich es anwenden kann – und erst recht, wenn man selbst darüber bestimmen kann«, betonte die Ministerin. Neben den Schulungsinhalten würden zudem auch wichtige soziale Kompetenzen wie Eigenverantwortung und Selbstständigkeit gestärkt.

Eine nicht zu unterschätzende Bedeutung komme auch dem Umgang mit PC, Laptop, Notebook oder Smartphone im Rahmen des Modellprojekts zu. »Denn ein sicherer Umgang mit modernen Kommunikations- und Informationstechnologien ist heutzutage eine wichtige methodische Schlüsselqualifikation und zwar in jedem Bereich von Wirtschaft, Arbeitswelt und gesellschaftlichem Leben«, so Ministerin Doris Ahnen, die ankündigte, Erkenntnisse aus dem Modellprojekt sollten schrittweise in weitere Bereiche des Weiterbildungsangebotes in Rheinland-Pfalz übertragen werden.


(13.08.2014, prh)

 

Berufliche Bildung fit machen für die Zukunft

BIBB

BIBB legt neuen Jahresbericht vor. 

Die Stärkung der dualen Ausbildung, die Sicherung des Zugangs aller zu einer anerkannten Berufsausbildung, die Durchlässigkeit von beruflicher und akademischer Bildung, die internationale Berufsbildungskooperation sowie der Ausbau der Weiterbildung – dies sind Schwerpunktthemen, die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im letzten Jahr beschäftigt haben.

Über wichtige Projekte und Programme, Ergebnisse und Dienstleistungen, mit denen das BIBB die berufliche Aus- und Weiterbildung für die Zukunft fit gemacht hat, informiert exemplarisch der neue BIBB-Jahresbericht 2013.

»Die berufliche Bildung ist ein entscheidendes Plus der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands«, so Reinhold Weiß, stellvertretender Präsident und Forschungsdirektor des BIBB. »Die Forschungs-, Entwicklungs- und Beratungsarbeit des BIBB liefert hierzu wichtige Grundlagen und Impulse, über die wir mit dem Jahresbericht fokussiert informieren«.

Der BIBB-Jahresbericht enthält eine repräsentative Auswahl von Beiträgen und Analysen zu Projekten und Dienstleistungen, die das BIBB für Wissenschaft, Praxis und Politik erbringt. Die Kapitel »Ausbildungsmarkt und Beschäftigungssystem«, »Modernes und leistungsfähiges Ausbildungssystem«, »Lebensbegleitendes Lernen, Durchlässigkeit und Gleichwertigkeit der Bildungswege«, »Weitere Öffnung der beruflichen Bildung« und »Internationalisierung der Berufsbildung« werden durch umfangreiche Hinweise zu Internetportalen und Datenbanken sowie aktuellen Fachbeiträgen ergänzt.

Eine große Bedeutung hatte 2013 die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnern. Mit der im September 2013 offiziell eröffneten »Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation« im BIBBGOVET (German Office for International Cooperation in Vocational Education and Training) wurde die Voraussetzung geschaffen, um Partnerländer bei ihren Bildungsreformen zu unterstützen. Im Rahmen von GOVET begleitet das BIBB fachlich die europäische und außereuropäische Berufsbildungskooperation des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Zentralstelle koordiniert den »Runden Tisch internationale Berufsbildungskooperation« und ist Anlaufstelle für Interessenten aus dem Ausland, wenn es um deutsche Berufsbildungsexpertise geht.

Der BIBB-Jahresbericht bietet detaillierte Informationen zum Stand der internationalen Zusammenarbeit. Weiterführende Links ermöglichen – wie auch bei anderen Themen – das gezielte Vertiefen.

Der Jahresbericht 2013 kann über den Link unten kostenlos heruntergeladen werden.


(11.08.2014, prh)

BIBB-Jahresbericht 2013 (PDF, 99 Seiten)

 

Konzepte für Inklusion in der Weiterbildung entwickeln

rheinland-pfalz

Die Volkshochschule Mainz erstellt in den kommenden drei Jahren in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e.V. einen Praxisleitfaden über die Möglichkeiten inklusiven Lernens in der Erwachsenenbildung. 

Rheinland-Pfalz fördert dieses Modellprojekt mit rund 80.000 Euro. Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann unterstreicht: »Die Ergebnisse der Studie sollen eine Hilfe für alle Beteiligten darstellen und konstruktive Wege zu einer inklusiven Erwachsenbildung aufzeigen. Die Ergebnisse werden dazu beitragen, den Blick für eine Verbesserung im Umgang mit Behinderungen im Bereich der Weiterbildung zu schärfen und werden hoffentlich als Leitfaden für die Weiterbildungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz insgesamt wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft liefern«.

Das in der UN-Behindertenkonvention festgeschriebene Recht von Menschen mit Behinderungen auf gleichberechtigten Zugang zu Bildung umfasse alle Bereiche der Bildungskette, so Beckmann. Durch die Befragung von Betroffenen, Expertinnen und Experten sowie anhand von Best Practice-Beispielen sollten daher nun konkrete Handlungsvorschläge erarbeitet werden, wie die Abläufe in einer Einrichtung der Erwachsenenbildung künftig auf verschiedensten Ebenen barrierefrei gestaltet werden können. Das reicht von einer barrierefreien Internetpräsenz über neue Möglichkeiten der Kurseinstufung, der Anmeldung und der Teilnahme bis hin zur Konzeption inklusiver Kursangebote.

Basis dafür ist eine Bestandsaufnahme, in welcher Form Menschen mit Behinderung Hürden zu überwinden haben, welche Bildungsangebote sie gerne nutzen würden und was sie bisher davon abhält.


(05.08.2014, prh)

 

Studie zu Arbeitsbedingungen in der Weiterbildung

wbpersonalmonitor

Jetzt noch an der Personalumfrage teilnehmen!  

Die Umfrage des wb-personalmonitors läuft noch bis zum 10. August 2014. Um aussagekräftige Daten zu erhalten, sind alle Weiterbildungsanbieter und Beschäftigte aufgerufen, sich an der Großerhebung zu beteiligen! Die Umfrage richtet sich an alle, die haupt- oder nebenberuflich in der Weiterbildung arbeiten.

Das Personal in der Weiterbildung spielt eine entscheidende Rolle dafür, dass lebenslanges Lernen gelingen kann. Über dessen Arbeitsbedingung ist jedoch nur wenig bekannt. Die Online-Befragung des wb-personalmonitors will Licht ins Dunkel bringen.

Ziel ist es, transparent zu machen, wer in der Weiterbildung arbeitet und wie viele Menschen dort beschäftigt sind, wie ihre Tätigkeitsfelder und Arbeitsbedingungen aussehen, was ihre Aufgaben sind und welche Qualifikationen sie dafür mitbringen.

Über Hintergrund, Herausforderungen und Ziele der Personalstudie berichten die Projektleiter im Interview mit der »DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung«. Oder lassen Sie sich das Projekt im Kurzfilm erläutern:

Die Befragung wird von ForscherInnen des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE), des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Universität Duisburg-Essen (UDE) umgesetzt. Finanziert wird das Forschungsprojekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Weitere Informationen zu den Teilnahmemöglichkeiten und zum Datenschutz finden Sie auf der Website des wb-personalmonitors. (01.08.2014, prh)

Zum wbpersonalmonitor

Interview mit der »DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung« (PDF, 1 Seite)

vergleiche: Umfrage zum Weiterbildungspersonal am Start

 

Juli 2014: FbW-Bestand geht zurück

BBB

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli um 39.000 auf 2,871 Millionen gestiegen. Die Zunahme gehe allein auf die Sommerpause zurück, teilte die Bundesagentur für Arbeit mit. »Der Arbeitsmarkt steht insgesamt stabil da«, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres lag die Zahl der Jobsuchenden dem Arbeitsmarktbericht zufolge um 43.000 niedriger. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von Juni auf Juli leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent..

Die Nachfrage nach Arbeitskräften befindet sich laut BA weiterhin auf einem guten Niveau. Im Juli waren 502.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Besonders gesucht sind zurzeit Arbeitskräfte in den Berufsfeldern Metall-, Maschinen- und Fahrzeugtechnik, Mechatronik, Energie und Elektro, Verkehr und Logistik sowie Gesundheit.

Zugänge zu FbW leicht gestiegen

Die Neueintritte in geförderte Qualifizierungsmaßnahmen der BA stiegen im Juli gegenüber dem Vormonat leicht an (+12%), erreichten aber noch nicht die Werte der Monate des ersten Halbjahres. Durch die zurückgegangenen Eintrittszahlen der letzten Monate sank der Bestand an Personen, die sich in einer Maßnahme der beruflichen Weiterbildung befinden, auf den Jahrestiefstwert von 152.000 (Durchschnitt 2013 lag bei 155.500).

 

FbW Juli 2014

»Immer noch warten wir darauf, dass die Bundesregierung ihre erklärte Schwerpunktsetzung in der Arbeitsmarktpolitik auch umsetzt«, kommentierte der BBB-Vorsitzende Thiemo Fojkar. »Deutlich höhere Anstrengungen beim Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente, insbesondere FbW, wären aus arbeitsmarkt- und sozialpolitischer wie auch aus wirtschaftspolitischer Sicht notwendig, zumal die Nachfrage nach Arbeitskräften weiterhin hoch ist!«.

Hintergrund
Der Bundesverband der Träger beruflicher Bildung, kurz Bildungsverband, ist ein Zusammenschluss maßgeblicher Anbieter von Bildungsprogrammen in Deutschland. Der Bildungsverband versteht sich als ein »Qualitätsverbund« der beruflichen Weiterbildung und hat sich und seine Mitgliedsunternehmen auf Qualitätsgrundsätze festgelegt.

QUELLE: Bildungsverband


(31.07.2014, prh)

Website des Bildungsverbands (BBB)

 

DIHK-Umfrage: Aufstieg mit Weiterbildung

dihk

Die berufliche Aus- und Weiterbildung bietet sehr gute Perspektiven, die mit denen von Hochschulabsolventen durchaus Schritt halten können. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der DIHK-Weiterbildungserfolgsumfrage 2014.

Der Umfrage liegen die Antworten von 10.898 Absolventen einer Aufstiegsfortbildung zugrunde. Sie gibt Aufschluss über die Motive der Weiterbildungsteilnehmer und veranschaulicht die Karrieresprünge, die erzielt wurden. Der Befragungszeitraum lag zwischen dem 24. Januar und dem 19. Februar 2014. Die Prüfungen wurden zwischen 2008 und 2013 absolviert.

Die zentralen Ergebnisse der Erhebung:

  • Absolventen einer Aufstiegsfortbildung wollen vor allem beruflich weiterkommen: 63 Prozent der Absolventen einer solchen betriebsnahen Weiterbildung möchten aufsteigen oder einen größeren Verantwortungsbereich erreichen. 45 Prozent wollen sich finanziell verbessern. Knapp ein Viertel gibt an, etwas Neues lernen und den persönlichen Horizont erweitern zu wollen. Das Gros der Absolventen (82 Prozent) bereitet sich berufsbegleitend auf die anspruchsvollen Prüfungen vor.

  • Durchhaltevermögen und individuelles Engagement lohnen sich: Für 62 Prozent der Befragten hat die Weiterbildung positive Auswirkungen auf ihre berufliche Karriere. Drei Viertel derer, die einen entsprechenden Erfolg vermelden, geben an, aufgestiegen zu sein oder einen größeren Verantwortungsbereich zu haben. 69 Prozent derjenigen, die von positiven Effekten der Weiterbildung sprechen, haben sich finanziell verbessert – und das nicht zu knapp: Ein Viertel derjenigen, für die sich die Weiterbildung in Euro und Cent auszahlt, berichtet von Einkommenszuwächsen in Höhe von monatlich 750 Euro und mehr. Über 50 Prozent haben nach der Weiterbildung mindestens 450 Euro pro Monat zusätzlich in der Tasche.

  • Auch Frauen geben an, dass sich Weiterbildung positiv auf ihre berufliche Entwicklung auswirkt – mit 56 Prozent der Befragten allerdings seltener als Männer (65 Prozent). Sie geben aber fast genau so häufig wie Männer finanzielle Verbesserungen an (68 bzw. 69 Prozent).

  • Absolventen mit Migrationshintergrund machen etwa zehn Prozent der Umfrageteilnehmer aus. Sie berichten genauso häufig von positiven Effekten ihrer Weiterbildung wie diejenigen ohne Migrationshintergrund. Beim Einkommen legen diejenigen mit Migrationshintergrund sogar etwas stärker zu: Über zwei Drittel verdienen nach der Weiterbildung monatlich mehr als 450 Euro zusätzlich. Insofern leistet Weiterbildung auch einen Beitrag zur besseren Integration.

  • Erwartungsgemäß berichten jüngere Absolventen häufiger von einem beruflichen Aufstieg als ältere, die meist ohnehin schon weiter oben auf der Karriereleiter stehen. Allerdings erreichen immerhin mehr als 50 Prozent der über 45-Jährigen einen (weiteren) beruflichen Aufstieg nach der Weiterbildung. Für 48 Prozent der über 45-Jährigen schlägt sich die Weiterbildung in einem höheren Einkommen nieder. Auch erfahrene Arbeitnehmer profitieren damit unmittelbar von der eigenen Weiterbildung – und von dem beruflichen Karriereweg, den sie vormals eingeschlagen haben.

  • Gerade angesichts der positiven Effekte auf das eigene berufliche Vorankommen ist die Zufriedenheit der Teilnehmer hoch: 76 Prozent der Befragten würden sich für das gleiche Weiterbildungsziel entscheiden. Last not least zahlt sich Weiterbildung auch für die Unternehmen aus: Knapp zwei Drittel der Befragten geben an, dass für die berufliche Verbesserung kein Firmenwechsel erforderlich war. Den Betrieben gelingt es demnach durch Weiterbildung häufig auch, motivierte und leistungsstarke Mitarbeiter an sich zu binden.

Der Hintergrund:
Zahlreiche Hochschulen in Deutschland platzen angesichts der aktuellen Studierendenzahlen aus allen Nähten: Mit weit über 500.000 Erstsemestern gibt es derzeit fast so viele Studien- wie Ausbildungsanfänger. Zugleich verzeichnet man in vielen Branchen und Berufen Ausbildungsplätze, die nicht besetzt werden können. Das jahrelang bedarfsgerechte Verhältnis von beruflich qualifizierten Fachkräften auf der einen Seite und Akademikern auf der anderen Seite ist dadurch zunehmend gefährdet. Um Wachstum und Wohlstand hierzulande auch künftig zu sichern, ist es wichtig, den unreflektierten Trend zur Akademisierung zu bremsen und gerade junge Leute wieder stärker für den Karriereweg der Beruflichen Bildung zu begeistern.

Dass ein Studium für viele Jugendliche die erste Wahl ist, fußt nicht selten auf Missverständnissen und falschen Vorstellungen – häufig auch aufseiten der Eltern. Dass Akademiker durchweg die besseren Karriereperspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten hätten, ist nur eines der gängigen Vorurteile. Dabei wird häufig übersehen, welche beruflichen Chancen sich für den Einzelnen mit einer dualen Ausbildung als Einstieg und einer darauf aufsetzenden Aufstiegsfortbildung ergeben.

Jährlich absolvieren rund 50.000 Frauen und Männer bei den IHKs eine Prüfung der Aufstiegsfortbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) zum Beispiel zum Fachwirt oder Industrie- beziehungsweise Fachmeister. Diese Fortbildungsabschlüsse befinden sich auf der gleichen Stufe wie der Bachelorabschluss der Hochschulen (DQR Niveau 6).

Zwischen 2003 und 2013 haben mehr als eine halbe Million Menschen einen solchen qualifizierten Weiterbildungsabschluss bei einer IHK erworben. Damit nimmt jeder fünfte dual Ausgebildete im weiteren Verlauf seines Erwerbslebens an einer Prüfung der Aufstiegsfortbildung teil.

QUELLE: DIHK (mit freundlicher Genehmigung) (31.07.2014, prh)

 

Weiterbildung oft zu teuer?

forsa

Forsa-Studie zeigt auf, wo Weiterbildung in Deutschland steht: Weiterbildungsangebote übersteigen das Budget, Sparmaßnahmen im Unternehmen erschweren Weiterbildung in der beruflichen Praxis. 

Gerade in Zeiten des demographischen Wandels sind die Notwendigkeit und der Wert von Weiterbildung unumstritten. Doch wie sieht die berufliche Weiterbildung in der Praxis aus? »Vor allem die mitunter hohen Weiterbildungskosten erschweren berufliche Weiterbildung«, so Ruben Timmerman von der Weiterbildungsdatenbank Springest. Doch dank neuer Lehr- und Lernmethoden wie der des Blended Learnings und E-Learnings ist Weiterbildung nicht länger an hohe Kosten gebunden. Dass netzbasierte Formen des Lernens an Beliebtheit und Akzeptanz gewonnen haben, ist jedoch nicht nur ökonomischen Aspekten zu verdanken. Viele Lerner schätzen die Möglichkeit, selbstgesteuert und flexibel lernen zu können.

Forsa-Studie: Weiterbildungsbudgets verfallen, Weiterbildung zu teuer

Dass der Trend hin zur Weiterbildung eigener Mitarbeiter geht, ergab auch eine kürzlich vom Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführte Studie. Im Auftrag von Springest hatte forsa Personalverantwortliche in Deutschland zum Stellenwert beruflicher Weiterbildung befragt. Die Ergebnisse zeigen: Obgleich der Stellenwert von Weiterbildung unumstritten ist, bleiben Weiterbildungsbudgets häufig unausgeschöpft: 31 % der befragten Unternehmen schöpften ihr Weiterbildungsbudget in der Vergangenheit nicht aus.

Noch könne man nicht von einer Weiterbildungskultur in den Unternehmen sprechen, stellt Hans Ulrich Nordhaus vom Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes fest und fordert zugleich, Weiterbildungspotenziale der Beschäftigten besser zu nutzen. Fragt man nach den Gründen des Verfalls, so werden unter anderem die hohen Kosten für Weiterbildungsmaßnahmen genannt. Den Ergebnissen der Forsa-Umfrage zufolge übersteigen Weiterbildungsangebote das Budget häufig. Mehr als ein Drittel (35 %) der befragten Professionals gab dies selbst als größtes Hindernis beim Finden geeigneter Weiterbildungsangebote an. Darüber hinaus zeigt die Umfrage, dass Weiterbildungsmaßnahmen in vielen Unternehmen von Sparmaßnahmen betroffen sind. Fast die Hälfte der befragten Teilnehmer (44 %) nannte Sparmaßnahmen im Unternehmen als Grund für den Verfall der Weiterbildungsbudgets.

E-Learning als Alternative zum klassischen Seminar

Vergleicht man die Kosten für Präsenzseminare mit den Kosten für E-Learning-Lösungen, so zeigt sich in der Regel ein deutlicher Preisunterschied zu Gunsten netzgestützter Lernformen. Insbesondere bei großen Nutzergruppen, bei denen sich die räumliche Zusammenführung der Lernenden problematisch gestaltet, können mit E-Learnings Kosten eingespart werden. Doch nicht nur im Hinblick auf ökonomische Aspekte sind netzbasierte Lernangebote interessant. Mit der Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) hat die Bedeutung netzbasierten Lernens und Lehrens zugenommen und nicht nur die Vielfalt der E-Learning-Lösungen wird stets größer, auch ihre Akzeptanz steigt. Gründe hierfür sind unter anderem, dass E-Learning neben Ökonomisierungseffekten zu einer Qualitätssteigerung des Lernens führen kann. Gerade im Unternehmen wird davon ausgegangen, dass die Bedeutung von E-Learning steigt. Denn neben einer erhöhten Flexibilität bietet netzbasiertes Lernen die Möglichkeit zu einer effizienten arbeitsplatznahen Qualifizierung.

Persönliche und organisationale Faktoren bestimmen Trainingserfolg

Dass die Umsetzung beruflicher Weiterbildung in der Praxis nicht immer ohne Schwierigkeiten verläuft, weiß auch Ruben Timmerman: »Weiterbildung in der beruflichen Praxis ist komplex und hängt von zahlreichen Faktoren ab - nur, wenn sowohl Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber investieren, kann sie erfolgreich sein«. Fragt man nach den erfolgskritischen Faktoren für Weiterbildung, so sind neben persönlichen Faktoren wie der Trainingsmotivation sowie den Erwartungen und Einstellungen gegenüber Weiterbildungsaktivitäten auch organisationale Faktoren entscheidend. Timmerman betont, dass die Lernkultur, sprich die Werte und Normen des Unternehmens in Bezug auf das Lernen seiner Mitarbeiter, Einfluss darauf hat, wie effektiv Trainings sind. Entscheidend ist in dieser Hinsicht auch, inwiefern Unternehmen lernförderliche Rahmenbedingungen gestalten und ob finanzielle und zeitliche Restriktionen in Bezug auf die Art und Form des Lernens existieren.

Auch Dirk Werner, Leiter des Kompetenzfeldes Bildung und stellvertrender Leiter am Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) betont, wie wichtig es ist, die betriebliche Lernkultur zu stärken, auch im Hinblick auf die Motivation der Mitarbeiter: »Wenn es gelingt, eine gelebte Lernkultur im Unternehmen zu verankern, bedarf es meist auch keiner gesonderten Motivation der Mitarbeiter, da etablierte Strukturen wirken«. Weiter rät Werner dazu, die Weiterbildung in regelmäßigen Mitarbeitergesprächen zwischen Führungskraft und Mitarbeiter zu planen. »Weiterbildung sollte eine Selbstverständlichkeit für alle Beschäftigten sein und auch von den Führungskräften vorgelebt werden«. Dass dies jedoch noch nicht der Fall ist, zeigen die Ergebnisse der forsa-Umfrage. Laut forsa halten es nur 22 % der befragten Professionals für sinnvoll, Mitarbeiter in die Wahl und Verwendung der Budgets einzubeziehen. Demotivierend sei dies, so Nordhaus, der das Verhalten der Personaler als »Armutszeugnis« beschreibt. Und zurecht dies, ist die Trainingsmotivation einer der bedeutendsten Einflussfaktoren des Erfolgs von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. »Wie groß die Trainingsmotivation ist, hängt auch davon ab, wie hoch der erwartete Nutzen in Bezug auf die Erfüllung eigener Ziele ist«, erklärt Timmerman. Berücksichtige man dies, so liege auf der Hand, dass die unzureichende Einbeziehung der Mitarbeiter mit negativen Konsequenzen für Trainingsmotivation und Trainingserfolg einhergehe. Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, ihre persönliche und berufliche Entwicklung selbst aktiv mitzugestalten, ist einer der bedeutendsten Faktoren wenn es um den Erfolg von Weiterbildung geht, weiß Timmerman.

Mehr Initiative auf Mitarbeiter- und Arbeitnehmerseite

Dass der Erfolg von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen von zahlreichen Faktoren abhängt, macht das Thema berufliche Weiterbildung zu einer komplexen Angelegenheit. Doch wo es viele Einflussfaktoren gibt, gibt es auch viele Möglichkeiten zur Einflussnahme. Hierfür ein Bewusstsein zu schaffen ist die Herausforderung, vor die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gestellt sind.

QUELLE: Nach einer Springest-Meldung



(31.07.2014, prh)

Zu den Umfrageergebnissen im Detail (PDF, 23 Seiten)

 

Aktivitäten der Sozialpartner in der Weiterbildung: Noch Luft nach oben

IAQDie Sozialpartner haben in der Weiterbildung über Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen eine zentrale Rolle inne. Allerdings ist in dem Bereich in den letzten Jahren eher Stagnation als Aufbruchstimmung zu erkennen. Angesichts dessen, dass immer mehr Ältere länger arbeiten (müssen), die Qualifikationsanforderungen steigen und Fachkräftemangel in einigen Regionen bereits eingetreten ist, müsste die Weiterbildung viel stärker ausgebaut werden.

»Hier ist für gemeinsame Aktivitäten der Sozialpartner noch sehr viel 'Luft nach oben'«, konstatiert der Arbeitsmarktforscher Prof. Dr. Gerhard Bosch, Direktor des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Anders als bei Lohnverhandlungen ist Weiterbildung kein Konfliktthema zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern. Bis Ende der 1990er Jahre gab es dazu Tarif- und Betriebsvereinbarungen – anlässlich von Rationalisierungen und Sozialplänen, um Beschäftigung zu sichern. Der Ausstrahlungseffekt blieb gering. Erst seit der Jahrtausendwende verbreiten sich originäre Weiterbildungsvereinbarungen auch in größeren Wirtschaftsbranchen. Sie regeln Fragen der Finanzierung, der Freistellung, der Rechte auf Beteiligung und der Karriereentwicklung, wirken aber lediglich als Trendverstärker in den Betrieben, in denen die Akteure die Notwendigkeit von Weiterbildung schon erkannt haben. »Hier ist offensichtlich ein neuer Anlauf nötig«, meint Professor Bosch.

»Das Spektrum der betrieblichen Weiterbildung ist schwer überschaubar«, stellt Bosch fest. Es reicht von kurzen Einweisungen in neue technische Anlagen bis hin zu längerfristiger Fortbildung mit Abschluss. Ebenso gibt es gesetzlich vorgeschriebene Pflichtveranstaltungen (z.B. Unfallschutz), angeordnete Kurse oder freiwillige Maßnahmen außerhalb der Arbeitszeit mit betrieblicher Unterstützung.

Nach Einschätzung des Arbeitsmarktforschers müssen vor allem neue Angebote geschaffen werden, um An- und Ungelernte zu qualifizieren. Deren Arbeitsmarktsituation werde immer prekärer, da es nach offiziellen Berechnungen bis 2025 rund 1,3 Millionen mehr gering Qualifizierte geben wird, als Arbeitsplätze für sie zur Verfügung stehen. Da rund 80 Prozent der An- und Ungelernten beschäftigt sind, dürfe die Nachqualifizierung nicht den Arbeitsbehörden alleine überlassen werden. Aus einer konkreten Arbeitsstelle ließen sich viele Teilnehmer oft leichter für eine Weiterbildung begeistern als aus der demotivierenden Situation der Arbeitslosigkeit. Bosch: »Hier wird es notwendig sein, kreative Lösungen durch eine Kombination von öffentlichen und privaten Ressourcen zu entwickeln«. (30.07.2014, prh)

 

Studie: Verbesserung der Erwerbschancen gering Qualifizierter

FORBA

Lernen im Arbeits­prozess ist gerade für Geringqualifizierte und für an angelernten Arbeitsplätzen einge­setzte Beschäftigte von zentraler Bedeutung. 

Österreich: Obwohl »Einfacharbeit«, gemeint sind un- und angelernte Tätigkeiten, die ohne spezifische Berufsausbildung ausgeübt werden können, gut ein Fünftel der Gesamtbeschäftigung (21,7%) in Österreich ausmacht, spielt sie im öffentlichen Diskurs kaum mehr eine Rolle. Darüber hinaus ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit geringen Lernanreizen (Zahlen für Deutschland 35%, für Österreich 30%) noch bedeutend größer.

Das Arbeitslosigkeitsrisiko von sogenannten formal gering Qualifizierten, also Personen mit »nur« Pflichtschulabschluss, ist keineswegs einem Mangel an nicht ohne Fachausbildung zugänglichen Arbeitsplätzen geschuldet.

Das heißt, hier finden in hohem Maße Verdrängungsprozesse von formal gering Qualifizierten durch höher Qualifizierte mit begrenzten Arbeitsmarktalternativen bzw. von Personen mit lebensphasenspezfischen, besonderen Arbeitszeitbedürfnissen (StudentInnen, ...) statt.

Gleichzeitig ist aus allen Studien zur Weiterbildungsbeteiligung bekannt, dass gering Qualifizierte sich kaum an Weiterbildung beteiligen und dass Kompetenzen, wenn sie über längere Zeit nicht angewendet werden, verloren gehen.

Diese Situation im Hinblick auf die Erwerbschancen gering Qualifizierter, die gemeinhin als Problemgruppe am Arbeitsmarkt gelten, nimmt eine neue Studie im Auftrag des österreichischen BMASK (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz) in den Fokus. Auf Grundlage einer Sekundäranalyse quantitativer Daten kann die Untersuchung zeigen, dass ihre prekäre Stellung am Arbeitsmarkt nicht einem Mangel an »einfachen« Tätigkeiten geschuldet ist, sondern Prozessen der Verdrängung und Stigmatisierung.

Des Weiteren ist ein zent­rales Ergebnis dieser Studie, dass Lernen im Arbeits­prozess gerade für gering Qualifizierte und für an angelernten Arbeitsplätzen einge­setzte Beschäftigte von zentraler Bedeutung ist. Die lernförderliche Gestaltung dieser Tätigkeiten wird als entscheidender Ansatz präventiver Arbeitsmarktpolitik präsentiert, um die sich ausdehnende Kluft zwischen gut Ausgebildeten und gering Qualifizierten in Bezug auf die Beteiligung an lebenslangen Lernprozessen und die damit einher­gehenden sozialen Teilhabe­chancen zu schmälern. (30.07.2014, prh)

Zur Studie (PDF, 140 Seiten)

 

In Neuigkeiten & Terminen

11. Fernausbildungskongress 2014 der Bundeswehr (Hamburg)

vom 02.09.2014 bis zum 04.09.2014

Der »1. (Aus)Bildungskongress der Bundeswehr – 11. Fernausbildungskongress 2014« wird vom 2. bis 4. September 2014 an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr in Hamburg stattfinden. 

Unter dem Motto »(Aus)Bildung – Forschung – Technik« stehen die folgenden Themenschwerpunkte im Mittelpunkt:

  • Trends der (Aus)Bildung in den Streitkräften
  • Kompetenzorientierte (Aus)Bildung: Umsetzung in der Praxis
  • Fachkräftemangel: Chimäre oder Herausforderung für einen attraktiven Arbeitgeber?

 

 

7. Berufsbildungskongress des Bundesinstituts für Berufsbildung (Bonn)

vom 18.09.2014 bis zum 19.09.2014

Wie kann die Attraktivität der beruflichen Bildung gesteigert werden? Wie können die Bildungsbereiche durchlässiger gestaltet werden, und wie ist es um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung bestellt? Diese und andere Leitfragen stehen im Mittelpunkt des 7. Berufsbildungskongresses des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).  Ihre Positionen zur Diskussion stellen werden Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Sylvia Löhrmann, Prof. Dr. Dietmar Harhoff, Direktor des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb, der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Horst Hippler, sowie weitere hochrangige Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Der BIBB-Kongress findet am 18. und 19. September unter dem Motto "Berufsbildung attraktiver gestalten - mehr Durchlässigkeit ermöglichen" im Berliner Congress Centrum (bcc) statt. Erwartet werden rund 1.000 Berufsbildungsexpertinnen und -experten aus dem In- und Ausland. Die Anmeldung ist online möglich. Der Frühbucherpreis endet am 18. Juni.

Dazu stehen folgende Themenschwerpunkte im Mittelpunkt des BIBB-Kongresses:
Forum I beschäftigt sich mit den Übergängen von der Schule in die Ausbildung sowie von der Ausbildung in die Erwerbstätigkeit. Forum II widmet sich den Fragen, wie die Durchlässigkeit zwischen der beruflichen und der hochschulischen Bildung erhöht werden kann. Die Steigerung der Attraktivität der beruflichen Bildung stellt den Kern des Forums III dar, und das Forum IV befasst sich mit den Themen Nachqualifizierung und grenzüberschreitende Fachkräftesicherung. Die berufliche Weiterbildung im Forum V rundet das Angebot ab. Zwei Sonderforen zur Berufsbildungsforschung sowie zur Internationalisierung der beruflichen Bildung komplettieren das Programm.

Der BIBB-Kongress bietet für alle Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Berufsbildungspraxis aus dem In- und Ausland eine einzigartige Plattform zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch.


 

Deutscher Weiterbildungstag 2014 (bundesweit)

vom 19.09.2014 bis zum 19.09.2014

Motto: »europa BILDEN«

Bundesweite Informationsveranstaltungen zur Weiterbildung.

 

Wissenschaftliche Weiterbildung – Perspektiven für die Zukunft (Frankfurt/Main)

vom 19.09.2014 um 10:00 Uhr bis zum 19.09.2014 um 13:00 Uhr

Ein moderiertes Gesprächsforum zur wissenschaftlichen Weiterbildung und ihrer Zukunft.

 

Aktive Lebensgestaltung im Alter - was kann Bildung leisten? (Bonn)

vom 23.09.2014 bis zum 24.09.2014

Nationale Fachkonferenz im Universitätsclub Bonn

Die Konferenz nimmt verschiedene Aspekte der Bildung für Ältere sowie der Bildungsangebote für Menschen im 3. und 4. Lebensalter (nachberufliche Phase) in den Fokus. Vor allem im Hinblick auf eine immer älter werdende Gesellschaft und den voranschreitenden demographischen Wandel wird diese Zielgruppe immer größer und heterogener. Auch die Ansprüche und Interessen dieser Zielgruppe haben sich verändert. Die Veranstaltung geht der Frage nach, wie Bildung aktivierend und motivierend auf eine positive und selbstbestimmte Lebensgestaltung Älterer wirken kann.

 

Bildungspolitisches Forum des Forschungsverbunds Bildungspotentiale (Bonn)

vom 07.10.2014 bis zum 07.10.2014

Am 7. Oktober 2014 findet in Bonn das zweite bildungspolitische Forum des Forschungsverbunds Bildungspotentiale der Leibniz-Gemeinschaft statt, das in diesem Jahr vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung organisiert wird. Thema des Forums ist das Verhältnis von Bildungsinvestitionen und Bildungserträgen im Lebenslauf. Die Ausgestaltung von Bildungsangeboten und die Leistungsfähigkeit des Bildungswesens sind für die wirtschaftliche Entwicklung, den kulturellen Reichtum und den sozialen Zusammenhalt in modernen Gesellschaften unverzichtbar. Für jeden Einzelnen ist Bildung der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und zu einem eigenbestimmten Leben. Die Bildungssysteme und die einzelnen Bildungsbereiche weisen dabei unterschiedliche Stärken und Schwächen auf, die z.B. durch die großen Assessment-Studien von der Grundschule bis zur Weiterbildung in das öffentliche Bewusstsein gerückt wurden.

Der Forschungsverbund setzt hier an und versucht Antworten auf die von Bildungspolitik und ­verwaltung sowie von anderen gesellschaftlichen Akteuren gestellten Fragen zu geben. Auf individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene werden Ansatzpunkte für tragfähige Konzepte und erfolgversprechende Reformen gesucht, um Potenziale von und für Bildung weiter nutzbar machen zu können. Der Verbund ist - wie sein Name bereits sagt - nicht auf die Outcomes von Bildungsprozessen und Bildungssystemen beschränkt, sondern rückt - wie der Bildungsbegriff selbst - die (ungenutzten) Möglichkeiten individueller und gesellschaftlicher Entwicklung in den Mittelpunkt.

Die Tagung wird durch die Ministerin für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen und derzeitige Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Frau Ministerin Sylvia Löhrmann, eröffnet. In einem Hauptvortrag wird Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth von der Humboldt-Universität Berlin die historischen Erfahrungen und aktuellen Herausforderungen im Verhältnis von Bildungsforschung, Bildungspolitik und Bildungspraxis beleuchten. In Arbeitsgruppen werden sodann aktuelle bildungspolitische Reformen auf ihre Motive und Erträge hin analysiert und mit Vertretern aus Bildungspolitik und Bildungsadministration diskutiert. Die Arbeitsgruppen widmen sich der Frühpädagogik, der Schulbildung, der Arbeitsmarktintegration, der Weiterbildung sowie der Fortbildung des pädagogischen Personals.

Das bildungspolitische Forum richtet sich an interessierte Fachkolleginnen und -kollegen, an Repräsentanten aus Bildungspolitik, Bildungsadministration, Sozialpartner, Stiftungen, Berufs- und Trägerverbänden sowie an die bildungspolitisch interessierte Öffentlichkeit.

Zur Anmeldung: http://www.die-bonn.de/weiterbildung/veranstaltungskalender/veranstaltungen_anmeldung.aspx?ID=548

 

Zukunft Personal 2014 (Köln)

vom 14.10.2014 bis zum 16.10.2014

15. Fachmesse für Personalwesen

 

Betriebliche Weiterbildung mitgestalten. Sozialpartnerinitiative zur Fachkräftesicherung (Berlin)

vom 16.10.2014 um 11:00 Uhr bis zum 16.10.2014 um 17:00 Uhr

Über 200 Projekte haben im Rahmen der Initiative »weiter bilden« in den vergangenen fünf Jahren sehr erfolgreich mit innovativen Konzepten die Weiterbildung von Beschäftigten und Unternehmen voran gebracht.

Auf der Fachtagung sollen nun zusammen mit Vertretern aus Politik und Praxis Bilanz gezogen und mit Blick auf die neue ESF-Förderperiode erfolgreiche Ansätze für sozialpartnerschaftliches Handeln vorstgestellt werden.

 

Perspektive Didaktik - Bildung in erweiterten Lernwelten (Bielefeld)

vom 29.10.2014 bis zum 30.10.2014

10. wbv-Fachtagung mit BarCamp

 

Der Vielfalt gerecht werden!? Berufliche Beratung in der Migrationsgesellschaft (Berlin)

vom 02.12.2014 um 10:30 Uhr bis zum 02.12.2014 um 17:00 Uhr

Gemeinsam mit VertreterInnen aus der Beratungspraxis, aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft wollen die Veranstalter die gegenwärtigen Herausforderungen der migrationsspezifischen beschäftigungsorientierten Beratung beleuchten und den zukünftigen Trends auf den Grund gehen.

 

ONLINE EDUCA BERLIN 2014 (Berlin)

vom 03.12.2014 bis zum 05.12.2014

20. Internationale Konferenz für technologisch gestützte Aus- und Weiterbildung.

Die ONLINE EDUCA BERLIN ist die weltweit größte internationale E-Learning-Konferenz für Unternehmen, den Bildungsbereich und öffentlichen Sektor. Die jährlich stattfindende Veranstaltung zu technologisch gestützter Aus- und Weiterbildung bietet Experten, bereits erfahrenen Anwendern und E-Learning-Einsteigern aus aller Welt ein Forum, um sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Über 2000 Konferenzteilnehmer aus mehr als 100 Ländern machen die ONLINE EDUCA BERLIN zum vielseitigsten Treffpunkt der Branche. Teilnehmer der Konferenz sind hochkarätige Entscheidungsträger aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Verwaltung. Die Konferenzsprache ist Englisch. Ein vielfältiger Ausstellungs- und Präsentationsbereich gibt führenden internationalen Anbietern die Möglichkeit, ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen vorzustellen.

 

Petersberger Trainertage 2015 (Königswinter bei Bonn)

vom 17.04.2015 bis zum 18.04.2015

Der Weiterbildungskongress

 

 

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