Die Suchmaschine des Deutschen Bildungsservers für Weiterbildungskurse
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Neuigkeiten & Termine

Digitalisierung: Für manche Unternehmen sind Neueinstellungen wichtiger als Weiterbildung

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Durch die Digitalisierung ändern sich Berufsbilder und Personalanforderungen. Um dem gestiegenen Bedarf an Fachkräften zu begegnen, sind Arbeitgeber eher bereit, in neues Personal zu investieren als in ihre eigenen Mitarbeiter.

Während 58% der Befragten Weiterbildungen als wichtig oder sehr wichtig ansehen, werden Neueinstellungen von 90% der Personalleiter als wichtige oder sehr wichtige Methode zur Vorbereitung auf die Digitalisierung eingestuft. Damit wollen sie möglichst schnell auf die Personalengpässe reagieren, die durch den digitalen Wandel entstehen.

Jedes zweite Unternehmen ist laut Randstad-ifo-Personalleiterbefragung schon jetzt stark von der Digitalisierung betroffen sieht. Gleichzeitig sind knapp 40% der Personalleiter der Meinung, dass ihre Angestellten weniger gut bis schlecht auf die neuen Anforderungen vorbereitet sind. Ihnen ist klar, dass sie diese Wissenslücke bald schließen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Vor allem große Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern setzen deshalb auf Neueinstellungen. Den Wissenszugewinn durch neues Personal schätzen 88% von ihnen als wichtig oder sehr wichtig für ihre Personalstrategie ein.

Vorbereitung auf Digitalisierung

»Gerade wenn sich Unternehmen für die Digitalisierung aufstellen, sollten sie Weiterbildungen große Bedeutung beimessen«, so Dr. Christoph Kahlenberg von Randstad. »Frisch eingestellte Fachkräfte bringen zwar relativ schnell neues Know-how ins Unternehmen, das kann aber andere Maßnahmen nicht ersetzen. Mitarbeiterschulungen und Angebote zum lebenslangen Lernen sind auf lange Sicht nachhaltiger und effektiver. So sind Unternehmen unabhängiger vom Arbeitsmarkt und beugen einem Fachkräftemangel vor«.

Hintergrund
Die in Zusammenarbeit von Randstad und dem ifo-Institut entwickelte Randstad-ifo- Personalleiterbefragung zeigt die langfristige Bedeutung und Funktion von Flexibilisierung im Personaleinsatz. Dazu werden vierteljährlich mehr als 1.000 Personalleiter befragt. Im Rahmen der Sonderfrage werden zusätzlich aktuelle Personalthemen aufgegriffen.

(06.10.2017, rand/prh)

Weitere Informationen

 

Aufwärtstrend im Dualen Studium hält an

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AusbildungPlus verzeichnet mehr als 100.000 dual Studierende 

Die aktuelle Auswertung der Datenbank »AusbildungPlus« des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt: Der Aufwärtstrend bei dualen Studiengängen setzt sich fort. Erstmals sind bei AusbildungPlus mehr als 100.000 dual Studierende gemeldet. Auch bei den Studiengängen ist ein stetiger Zuwachs zu verzeichnen: Derzeit sind 1.592 Angebote von deutschen Hochschulen registriert. Zugleich bieten immer mehr Betriebe Ausbildungsplätze für ein duales Studium an.

Während im Jahr 2004 von den Unternehmen knapp 18.200 Angebote zur Verfügung standen, waren es zum jetzigen Stichtag rund 48.000 Kooperationsangebote. Die Zahl der Studierenden (2004: 40.982) und der kooperierenden Unternehmen haben sich somit in diesem Zeitraum jeweils mehr als verdoppelt. Die Zahl der dualen Studiengänge hat sich seit 2004 – damals waren es 512 – mehr als verdreifacht.

Nach wie vor gibt es in den Fachrichtungen des Ingenieurwesens mit 600 und Wirtschaftswissenschaften mit 540 Studiengängen die größte Zahl der angebotenen Studiengänge. Im Vergleich zum Gesamtangebot sind das 38 % beziehungsweise 34 % aller zur Auswahl stehenden dualen Studienangebote. Am stärksten nachgefragt sind die Fachrichtungen Wirtschaftswissenschaften mit 44.631 Studierenden, gefolgt von Ingenieurwesen mit 27.410 sowie Sozialwesen/Erziehung/Gesundheit und Pflege, in denen 10.661 Studierende erfasst sind.

Zu beobachten ist eine weiter zunehmende Ausdifferenzierung bei den Studienangeboten. Ein hoher Zuwachs an Angeboten ist in den vergangenen Jahren in der Wirtschafts- und Gesellschaftslehre festzustellen, gefolgt von Angeboten der öffentlichen Verwaltungen und des Polizeidienstes. Der Bereich Sozialwesen, Gesundheit und Pflege bleibt in seiner Entwicklung mit 159 Angeboten konstant. Hier wächst aber die Zahl der Studierenden. Am häufigsten werden hier Studiengänge aus der Kategorie Pflegewissenschaften angeboten. Dabei dominieren die Kombinationen mit Ausbildungsberufen in der Altenpflege und in kaufmännischen Berufen.

Der Hauptausschuss des BIBB, das sogenannte »Parlament der Berufsbildung«, in dem mit gleichem Stimmenanteil Beauftragte der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, der Länder und des Bundes zusammenarbeiten, hat im Juni 2017 in einem Positionspapier duale Studiengänge als innovative Bildungsangebote zur Fachkräftesicherung und Gestaltung individueller Bildungsbiografien hervorgehoben und »Empfehlungen zu den Qualitätsdimensionen für duale Studiengänge als Praxisanregungen/Orientierungshilfe« formuliert (siehe Link unten).

»AusbildungPlus« ist ein seit 2015 vom BIBB betriebenes Fachportal. Herzstück ist eine Datenbank, die bundesweit über duale Studiengänge und Zusatzqualifikationen in der dualen Berufsausbildung informiert, also über Qualifizierungsangebote, die eine duale Ausbildung mit weiteren Bildungsangeboten verknüpfen. Interessierte Jugendliche können die Datenbank nach passenden Angeboten durchsuchen. Anbieter – zum Beispiel Betriebe, (Fach-)Hochschulen oder Berufsakademien – können ihre Ausbildungs- und Studienangebote kostenlos veröffentlichen.

Die Auswertung »AusbildungPlus: Duales Studium in Zahlen – Trends und Analysen 2016« mit weiteren Informationen steht im Portal AusbildungPlus zum Download zur Verfügung.



(27.09.2017, prh)

Portal AusbildungPlus

BIBB-Positionspapier duale Studiengänge (PDF, 12 Seiten)

 

Bildungspolitik: Prüfsteine für die Bundestagswahl

Deutscher Bundestag 2

In wenigen Wochen findet die Wahl zum nächsten Deutschen Bundestag statt. Auf der politischen Bühne haben Themen wie Migration/Islam, Innere Sicherheit/Terror und öfters auch drohenden Fahrverbote in den Innenstädten Hochkunjunktur. Die in Sonntagsreden oft beschworene Bedeutung der Bildung ist in diesem Kontext oft kaum auszumachen.

Dennoch werden von vielen Akteuren der Bildungslandschaft sehr wohl Anforderungen an die kommenden Rahmenbedingungen, Inhalte und Finanzierungsmöglichkeiten formuliert. Dabei steht verständlicherweise nicht immer das gesamte komplexe Gebäude der Bildungspolitik im Fokus. Es geht vielmehr um die differenzierten Bereiche der Bildung, zu denen von der Politik Antworten erwartet werden. Zumindest sollen die Bildungs-Wahlprüfsteine den Wählern eine Orientierung darüber ermöglichen, welche Themen von Relevanz sind und  - sofern die Parteien sich hierzu äußern -  welchen Stellenwert ihnen die Politik jeweils beimisst.

Unsere Redaktion hat hierzu verschiedene Quellen gesichtet und zusammengetragen.

HRK2 Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
DVV2 Deutscher Volkshochschul-Verband
managerSeminare managerSeminare
GEW2 Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
 dgb Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Keine Bildung ohne Medien Keine Bildung ohne Medien
LMZ Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)
digitalwahl

digitalwahl

Logo Netzpolitik Digitale Bildung
 Deutscher Kulturrat Deutscher Kulturrat
nfb Nationales Forum Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung
 ig metall IG Metall
VDI-Logo Bildung und Digitalisierung
DGWF-Logo Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium

  (23.09.2017, prh)

Siehe auch: Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017

Siehe auch: Die Bildungspolitik in den Wahlprogrammen der Parteien

 

Ohne Weiterbildung wackelt der Job

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Weiterbildung in der digitalisierten Arbeitswelt ist ein heißes Thema im Bundestagswahlkampf. In den Programmen aller großen Parteien spielen die Unterstützung bei Fortbildungen und die Nachqualifizierung im oder außerhalb des Jobs eine wichtige Rolle.

Das aktuelle Randstad Arbeitsbarometer hat nachgefragt, was die Arbeitnehmer in Deutschland eigentlich zu diesem Wahlkampfthema zu sagen haben.

82% der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, dass lebenslanges Lernen wichtig ist, um ihre Arbeitsfähigkeit zu erhalten. Die Erkenntnis, dass es ohne Weiterbildung in Zukunft schwerer werden wird, auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen, kommt schnell bei immer mehr Arbeitnehmern an. Noch vor einem halben Jahr hatten lediglich 51% der Befragten den Eindruck, dass sie ihre digitalen Kompetenzen verbessern müssen, um ihre Arbeitsfähigkeit zu erhalten. Mit dem technologischen Fortschritt ändern sich Anforderungen immer schneller, Berufsbilder bekommen einen anderen Schwerpunkt oder lösen sich auf und gewohnte Prozesse werden durch neue ersetzt.

Leistungsanspruch im Job

Aus der Politik kommt für Fortbildungsprogramme, die auf Berufstätige zugeschnitten sind, bisher aber kaum aktive Unterstützung. »Um wirklich alle, die fest in einem Job sind, fit für die digitale Arbeitswelt zu machen, müssen Weiterbildungen stärker von der Politik gefördert werden«, fordert Dr. Christoph Kahlenberg von der Randstad Akademie. »Aber auch Unternehmen müssen umdenken und ihren Arbeitnehmern Zeit verschaffen, damit sie in sich selbst investieren können. Dazu gehört nicht nur das Fachwissen aufzufrischen, sondern auch den richtigen Umgang mit digitalen Techniken zu erproben und eine Balance in dem immer schneller werdenden Arbeitsalltag zu finden«.

Hintergrund
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.


(21.09.2017, prh)

 

Fachportal Pädagogik in neuem Outfit

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Relaunch des Fachportals Pädagogik für Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung und Fachdidaktik

Das Fachportal Pädagogik präsentiert sich mit einem neuen Internetauftritt. Mit dem Relaunch bündelt das Portal seine Wissenschaftsservices. Die Angebote für Forscherinnen und Forscher, die sich mit Bildung befassen, sind jetzt in drei Bereiche unterteilt: Literatur, Forschungsdaten und Forschungsinformation. Die Nutzerinnen und Nutzer profitieren außerdem von einer für alle Endgeräte optimierten und barrierefreien Darstellung, einer übergreifenden Suche und einer bedarfsorientierten Navigation.

»Wir vernetzen unsere Angebote, um als zentrale Infrastruktur für Forschungsinformationen die Bedarfe der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler möglichst genau und gebündelt zu bedienen«, erklärt Dr. Christoph Schindler, Leiter der Literaturinformationssysteme am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), dem Anbieter des Fachportals Pädagogik.

Im Bereich »Literatur« stehen neben der FIS Bildung Literaturdatenbank mit mehr als 900.000 Nachweisen bildungsbezogener Fachliteratur weitere wissenschaftliche Datenbanken und -bestände für die Recherche zur Verfügung. Hohe Priorität hat dabei der Nachweis digitaler und insbesondere frei zugänglicher Publikationen. Sie werden unter anderem von dem Open-Access-Repositorium peDOCS bereitgestellt.

Unter »Forschungsdaten« weist das Fachportal Instrumente und Studien der Bildungsforschung nach, bereitet Informationen zum Datenmanagement auf und erläutert die Möglichkeiten, eigene Daten und Instrumente zur Nachnutzung bereitzustellen. Der Bereich »Forschungsinformation« bietet Übersichten und Themendossiers, die die Forschungsplanung und den Forschungsprozess unterstützen.

Die Nutzerinnen und Nutzer können jetzt parallel über alle Angebotsbereiche recherchieren. Sie erhalten auf diesem Weg sämtliche Ressourcen zu ihrem Thema im Überblick. Um spezielle Bedarfe an ausländischer Literatur kümmert sich im Fachportal der DFG-geförderte Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung. Der kostenfreie Dienst beschafft internationale Fachliteratur und Zeitschriften. Außerdem digitalisiert er auf Anfrage urheberrechtsfreie, gedruckte Quellen. Die neue Website ist ansprechender und nutzerfreundlicher gestaltet, verfügt über eine Struktur und Navigation, die sich an den Bedarfen der Nutzerinnen und Nutzer orientiert, und passt sich gezielt an das jeweilige Endgerät an.

(15.09.2017, dipf/prh)

 

Deutscher Bildungsserver mit neuem Auftritt online

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Der Deutsche Bildungsserver wurde im Zuge eines Relaunches komplett überarbeitet. Das Portal bereitet bildungsbezogene Internet-Inhalte jetzt noch übersichtlicher und nutzerfreundlicher auf. Außerdem wurde die Darstellung des Angebots für alle Endgeräte optimiert – unter besonderer Berücksichtigung des Smartphones.

Der Server wendet sich weiterhin an alle Bildungsinteressierten, an deren Bedürfnissen sich das neue Design bestmöglich orientieren soll. Daher ist der aktualisierte Auftritt nun zunächst in einer Beta-Version online gegangen: Feedback und Anregungen sind ausdrücklich erwünscht.

Zahlreiche Fotos und Icons, erläuternde Texte zu den Neuigkeiten und Themen aus den Bildungsbereichen, eine aufgeräumte Gestaltung: Einige Anpassungen am Deutschen Bildungsserver sind schnell zu sehen. Doch der Relaunch des Wegweisers zu Bildungsinformationen im Internet bringt weitere Neuerungen mit sich, die sich erst bemerkbar machen, wenn man das Angebot nutzt – was nun einfacher und flexibler möglich ist. Unter besonderer Berücksichtigung des Smartphones wurde die Darstellung der Inhalte für alle Endgeräte optimiert und komplett barrierefrei gestaltet. Die gesamte Navigation zu den Bildungsthemen und den weiteren zentralen Menüpunkten ist immer mit einem Klick verfügbar.

»Auf dem zeitgemäßen Auftritt sollen alle Bildungsinteressierten komfortabel und zielführend recherchieren können. Wir bereiten die Inhalte weiterhin fachlich fundiert, zugleich aber auch übersichtlicher und nutzerfreundlicher auf«, so Axel Kühnlenz, Leiter der Koordinierungsstelle des Bildungsservers. Der Relaunch soll sich bestmöglich am Nutzerbedarf orientieren. Aus diesem Grund ist der neue Auftritt nun zunächst in einer Beta-Version online gegangen, um Verbesserungsvorschläge sammeln zu können.

Bei allen Anpassungen bleibt die Kernfunktion des Deutschen Bildungsservers, der als Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) koordiniert wird, gleich: Er sammelt und verlinkt bildungsbezogene Internet-Ressourcen von Bund und Ländern, der Europäischen Union, von Hochschulen und Schulen sowie von Forschungs-, Service- und Fachinformationseinrichtungen. Die Informationen werden sorgfältig und aktuell aufbereitet und in redaktionellen Beiträgen und in Datenbanken kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Inhalte sind nach Bildungsthemen gegliedert: Bildungswesen allgemein, Elementarbildung, Schule, Berufliche Bildung, Hochschule, Erwachsenenbildung, Förderpädagogik/Inklusion und Sozialpädagogik. Zusätzlich wurde das bislang eigenständige Portal »Bildung weltweit« als Thema integriert. Es informiert über internationale Entwicklungen. Das Themengebiet Bildungsforschung wird vom Partner-Angebot Fachportal Pädagogik abgedeckt. Die Bildungsthemen verfügen jetzt über eigene Einstiegsseiten. Sie sind vergleichbar aufgebaut, bieten aber darüber hinaus Raum für individuelle Schwerpunkte und aktuelle Hinweise. Klare Strukturierung und Aufklapp-Menüs ermöglichen ein schnelles Navigieren.

Das Team des Bildungsservers legt großen Wert auf einen direkten Austausch mit den Nutzerinnen und Nutzern. Die können sich zum Beispiel über die Funktion »Link vorschlagen« in die Gestaltung des Portals einbringen. Feeds, Blog, Newsletter, Facebook und Twitter bieten weitere Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten. Anregungen zum neuen Design sind auf allen Wegen willkommen.

Erreichbarkeit

Der neue Deutsche Bildungsserver: www.bildungsserver.de
Facebook: www.facebook.com/DeutscherBildungsserver
Twitter: https://twitter.com/DBS_20
Hashtag für Feedback: #DBSRelaunch
Webseite für Feedback: www.bildungsserver.de/Der-Relaunch-beim-Deutschen-Bildungsserver-12320-de.html
E-Mail: dbs@dipf.de


(12.09.2017, dbs/prh)

 

Digitalisierung betrifft alle Firmen in Deutschland

CESifo

Umfrage: Personalbestand ist insgesamt gut vorbereitet, aber Weiterbildung sollte in Unternehmen hohe Priorität haben 

Praktisch alle Unternehmen in Deutschland sind in irgendeiner Form von der Digitalisierung betroffen. Lediglich 2 Prozent gaben an, dass die Digitalisierung überhaupt keine Rolle in ihrem Unternehmen spielt.

Das hat die neueste Personalleiterbefragung des ifo Instituts gemeinsam mit Randstad ergeben. 51 Prozent der Firmen gaben sogar an, »stark« bis »sehr stark« betroffen zu sein. Der Einfluss der Digitalisierung nimmt mit steigender Größe der Unternehmen zu. Unterschiede gibt es auch nach Branchen: Der Anteil der Unternehmen, den die Digitalisierung »stark« bis »sehr stark« betrifft, liegt in der Industrie 42 Prozent, im Handel bei 55 Prozent und bei den Dienstleistern bei 56 Prozent. Befragt wurden rund 1.000 Personalleiter.

Die Digitalisierung hält die Unternehmen offenbar nicht vom Beschäftigungsaufbau ab: Über alle Sektoren hinweg gehen 73 Prozent aller Personalleiter in Unternehmen, die »stark« oder »sehr stark« von der Digitalisierung betroffen sind, von einem wachsenden Personalstand in den nächsten fünf Jahren aus. Bei den Dienstleistern sind es sogar 80 Prozent, in der Industrie 72 Prozent und im Handel 61 Prozent.

Die überwiegende Mehrheit der Personaler (60 Prozent) sieht ihre eigenen Leute »gut« auf die Digitalisierung vorbereitet, drei Prozent halten ihre Angestellten sogar für »sehr gut« vorbereitet. Gleichzeitig geben jedoch 35 Prozent an, dass ihr Personal »weniger gut« auf die Digitalisierung eingestellt ist, vier Prozent sogar »eher schlecht«. Auch hier sind die Personaler bei den Dienstleistern am optimistischsten: Ihre Mitarbeiter »gut« und »sehr gut« vorbereitet halten hier 70 Prozent, in der Industrie und im Handel nur jeweils 54 Prozent.

Die Unternehmen reagieren auf die Anforderungen mit einer Reihe von Maßnahmen. Über alle Sektoren hinweg ist die Weiterbildung das am stärksten genutzte Mittel. 94 Prozent der Unternehmen bereiten auf diesem Weg ihre Beschäftigten auf die Digitalisierung vor. Allerdings stufen davon nur 58 Prozent die Weiterbildung als »wichtige« oder »sehr wichtige« Maßnahme ein. »Vor dem Hintergrund des durch die Digitalisierung ausgelösten rasanten Wandels vieler Tätigkeiten stellt sich die Frage, ob die Weiterbildung nicht einen höheren Stellenwert in den Unternehmen erhalten sollte. Vereinzelte Weiterbildungskurse können dies nicht leisten, das Konzept von Weiterbildung muss sich hier weiterentwickeln und lebenslanges Lernen muss fester Bestandteil im Arbeitsleben werden«, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. (12.09.2017, prh)

Zu den Ergebnissen der Umfrage

 

Lebenslanges Lernen statt Nine-to-Five

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Zwei von drei Arbeitnehmern in Deutschland sind bereit, sich regelmäßig weiterzubilden, um auf dem Jobmarkt nicht den Anschluss zu verlieren  

Lebenslanges Lernen statt Nine-to-Five: Die Deutschen stellen sich für die Zukunft auf eine Arbeitswelt ein, in der die eigenen Jobchancen entscheidend von der Bereitschaft abhängen, sich regelmäßig weiterzubilden. Das zeigt eine PwC-Umfrage unter mehr als 10.000 Beschäftigten in den USA, China, Indien, Großbritannien und Deutschland. Die Teilnehmer wurden dabei unter anderem mit folgendem Statement konfrontiert: »Um meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu wahren, bin ich bereit, mir neue Fähigkeiten anzueignen oder sogar komplett umzuschulen«. 41 Prozent der Befragten hierzulande stimmten dieser Aussage grundsätzlich zu, 24 Prozent unterstützten sie sogar ausdrücklich. Während sich 18 Prozent unentschieden zeigten, meinten nur 12 Prozent, sie seien nicht dazu bereit.

»Im digitalen Zeitalter wird die Arbeitswelt komplexer. Technologische Entwicklungen wie 'Künstliche Intelligenz' oder 'Machine Learning' lassen alte Jobs verschwinden, aber auch neue entstehen. Dabei ändern sich die Anforderungen an Arbeitnehmer. Es kommt weniger auf einmal erworbenes Wissen an - sondern darauf, sein Know-how fortlaufend den sich verändernden Umständen anzupassen. Dass 65 Prozent der Deutschen genau dazu bereit sind, deute ich als sehr positives Signal - auch wenn die Zustimmungsraten in den anderen untersuchten Ländern im Schnitt etwas höher sind«, konstatiert Nicole Elert von PwC in Deutschland.

In Indien sind sogar 89 Prozent zum lebenslangen Lernen bereit

Tatsächlich sind in den USA 75 Prozent der Arbeitnehmer zum lebenslangen Lernen bereit. In China liegt die Zustimmung bei 73 Prozent, in Indien sogar bei 89 Prozent - dafür zeigen sich die Briten mit 62 Prozent etwas zurückhaltender als die Deutschen. »Dass die Veränderungsbereitschaft in den aufstrebenden asiatischen Ländern tendenziell höher ausfällt als in Europa, war zu erwarten: Viele Chinesen und Inder haben von der Globalisierung des Arbeitsmarkts stark profitiert - entsprechend setzen sie darauf, dass es in Zukunft weiter aufwärts geht. Im Vergleich dazu fällt das Meinungsbild hierzulande eher differenziert aus«, meint Till Lohmann (PwC).

Jeder dritte Deutsche sorgt sich um seinen Arbeitsplatz

Ein Beispiel: Befragt nach ihren zukünftigen Aussichten auf dem Arbeitsmarkt, zeigen sich 36 Prozent der Deutschen »sehr zuversichtlich, den Anforderungen gerecht zu werden«. Und: Weitere 22 Prozent sehen für sich selber sogar »tolle Gelegenheiten«. Zugleich meinen allerdings 33 Prozent, sie betrachteten ihre persönlichen Jobperspektiven für die Zukunft eher mit Sorge. Dabei ist die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes jedoch nicht gleichzusetzen mit der Furcht, dass Maschinen oder Roboter die eigene Tätigkeit übernehmen könnten. Denn: Nur 18 Prozent der Deutschen rechnen damit, dass der technologische Fortschritt die eigenen Jobchancen in Zukunft sinken lässt. Dagegen glauben 48 Prozent an einen positiven Effekt, 34 Prozent zeigen sich neutral.

Das Wichtigste am Job? Dass er sicher ist!

Eine weitere Frage lautete, welcher Aspekt den Menschen im Hinblick auf den eigenen Arbeitsplatz besonders wichtig ist. Hier meinten 42 Prozent der Teilnehmer in Deutschland, ihnen komme es in erster Linie darauf an, dass ihr Job langfristig sicher sei. Dagegen sagten nur 15 Prozent, ihnen sei es vor allem wichtig, ihr Gehalt zu maximieren. Bei den 18- bis 34-Jährigen - also bei den sogenannten Millennials - sieht es etwas anders aus: In dieser Altersgruppe spielt der Sicherheitsfaktor nur noch für 34 Prozent der Befragten die entscheidende Rolle, während für immerhin 22 Prozent die Gehaltsmaximierung im Mittelpunkt steht.

Nur jeder dritte Deutsche würde sich gern selbständig machen

Dass Jobsicherheit für die Deutschen ein wichtiger Faktor ist, bedeutet nicht zwingend, dass sie an der etablierten Arbeitswelt festhalten wollen. Im Gegenteil: Auf die Frage, wo sie idealerweise in den nächsten fünf bis zehn Jahren tätig sein möchten, meinten nur 23 Prozent, »in einem traditionellen Arbeitsumfeld« (unter den jüngeren Befragten waren es sogar nur 15 Prozent). 31 Prozent gaben hingegen an, für sie sei der Arbeitsplatz im besten Fall »ein Ort, an dem man sich mit anderen Menschen persönlich austauschen kann« (hier waren es unter den Jüngeren 35 Prozent). Nur 14 Prozent meinten dagegen, ihnen komme es in erster Linie darauf an, möglichst selbstbestimmt zu arbeiten. Dazu passt, dass sich nur gut jeder dritte Deutschen (35 Prozent) gerne selbständig machen würde - in den USA sind es 62 Prozent, in China 53 Prozent und in Indien sogar 74 Prozent. »Das zeigt, dass der Unternehmergeist hierzulande leider immer noch vergleichsweise schwach ausgeprägt ist«, sagt Nicole Elert.

Vier Szenarien, in welche Richtung sich der Jobmarkt entwickelt

Die Befragung war Teil der kürzlich veröffentlichte PwC-Studie »Workforce of the future«, in der vier mögliche Pfade skizziert werden, die der Jobmarkt bis 2030 nehmen könnte. Ein Szenario handelt dabei von einer Arbeitswelt, die immer stärker von den Bedürfnissen entfesselter digitaler Unternehmen dominiert wird - auf Kosten klassischer Arbeitnehmerrechte. Soweit muss es allerdings nicht kommen. Denn ebenso denkbar ist, dass es Politik und Verbrauchern auch im digitalen Zeitalter gelingen wird, die Innovationskraft der Wirtschaft in Bahnen zu lenken, die einen gesellschaftlichen Mehrwert versprechen. »Wie auch immer die Arbeitswelt in 2030 aussehen wird - Unternehmen und Arbeitnehmer tun gleichermaßen gut daran, sich jetzt schon intensiv mit den anstehenden Veränderungen auseinanderzusetzen«, so Lohmann.

(11.09.2017, pwc/prh)

 

BIBB veröffentlicht Fernunterrichtsstatistik 2017

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Angesichts rasanter technologischer Entwicklungen und einer umfassenden Digitalisierung von Gesellschaft und Arbeitswelt gewinnt lebensbegleitendes Lernen zunehmend an Bedeutung. Bildungsangebote in Form von Distance Learning / Distance Education bieten dabei ein etabliertes didaktisches Format, um (Weiter-)Bildung mit Erwerbstätigkeit, familiären Verpflichtungen oder Einschränkungen in der Mobilität vereinbaren zu können.

Seit 1984 stellt die Fernunterrichtsstatistik Strukturdaten zu Anbieter-, Angebots- und Teilnahmeentwicklung in diesem Bildungssegment bereit, die jährlich auf freiwilliger Basis bei den Anbietern erhoben werden. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes führte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Zeitraum 09/2015 – 08/2017 eine grundlegende Revision dieser Statistik durch. Dabei erfolgte auch ihre Umbenennung.

In der vorliegenden Publikation werden die Ergebnisse der diesjährigen Erhebung »Strukturdaten Distance Learning / Distance Education 2017« vorgestellt. (07.09.2017, prh)

Fernunterrichtsstatistik 2017 (PDF, 46 Seiten)

 

Welt-Alphabetisierungstag: Besser lesen und schreiben lernen

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Ministerin Johanna Wanka: »Alphabetisierung sollte selbstverständlicher Bestandteil beruflicher Weiterbildung sein« 

Zwölf Prozent der Berufstätigen in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben. Betroffen sind insbesondere Menschen, die einfachen Hilfstätigkeiten nachgehen und in der Regel geringe berufliche Aufstiegschancen haben. Nach neuesten Berechnungen des Forschungsprojekts »LEO - Level-One-Studie« der Universität Hamburg im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) liegt der Anteil funktionaler Analphabeten und Analphabetinnen unter den Hilfskräften im Durchschnitt bei 27 Prozent; in einzelnen Branchen ist die Quote jedoch doppelt so hoch. Funktionale Analphabeten können zwar einzelne Sätze lesen oder schreiben, nicht jedoch zusammenhängende, auch kürzere Texte wie zum Beispiel eine schriftliche Arbeitsanweisung verstehen.

Die zunehmende Digitalisierung und wachsende Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt stellen Menschen mit geringen Lese- und Schreibkompetenzen am Arbeitsplatz vor große Herausforderungen. Wer nicht ausreichend lesen und schreiben kann, läuft durch den rasanten Wandel der Arbeitswelt langfristig Gefahr, nicht mehr einsetzbar zu sein. Entsprechende Weiterbildungsangebote können dem entgegenwirken. Angebote zur Alphabetisierung und Grundbildung sind in der betrieblichen Weiterbildung jedoch kaum vorhanden.

»Alphabetisierung und Grundbildung sollten ein selbstverständlicher Bestandteil beruflicher Weiterbildung sein. Die Qualifizierung von Menschen mit Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. Qualifizierung trägt langfristig dazu bei, den Arbeitsplatz zahlreicher ungelernter Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zu sichern«, sagte Johanna Wanka anlässlich des Welttags der Alphabetisierung, der am 8. September stattfindet.

Im Rahmen der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung (2016-2026) fördert das Bundesbildungsministerium innovative Projekte, die Beschäftigte mit Alphabetisierungs- und Grundbildungsbedarf am Arbeitsplatz unterstützen. So werden aktuell Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können, in bundesweiten Pilotprojekten zu Pflegehilfskräften ausgebildet. Im Gegensatz zu klassischen Weiterbildungsangeboten gehört es hier zur Qualifizierung wie selbstverständlich dazu, auch Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen zu erlernen. Denn auch in diesem Berufsfeld spielen schriftliche Arbeitsanweisungen, Protokolle und Tätigkeitsberichte eine zentrale Rolle.

Auch webbasierte Trainings für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aus der Logistikbranche, dem Gastgewerbe und der Gebäudereinigung fördert das BMBF im Rahmen der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung. Virtuelle Kolleginnen und Kollegen stellen hier typische Arbeitsaufgaben in einer Geschwindigkeit vor, die sich individuell einstellen lässt. So trainieren Menschen mit Alphabetisierungsbedarf neue Fähigkeiten am Arbeitsplatz und lernen parallel dazu Lesen und Schreiben.

Alphabetisierung und Grundbildung am Arbeitsplatz ist für Unternehmen und Beschäftige gleichermaßen ein Gewinn: Die Betriebe erreichen die vorgeschriebene Qualitätssicherung. Die Beschäftigten wenden die neuen Kenntnisse sofort am Arbeitsplatz an. Das sichert nicht nur den Job, die Erfolgserlebnisse tragen auch zur Motivation für weitere Qualifizierungsmaßnahmen innerhalb des Unternehmens bei.

Über die Nationale Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung
Die Nationale Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und gesellschaftspolitischen Partnern. Ziel ist es, im Zeitraum von 2016 bis 2026 den funktionalen Analphabetismus bei Erwachsenen spürbar zu verringern und das Grundbildungsniveau zu erhöhen. Ausgangspunkt für alle Maßnahmen und Initiativen im Rahmen der AlphaDekade ist die gemeinsame Überzeugung, dass Alphabetisierung und Grundbildung Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben, für lebenslanges Lernen sowie für gesellschaftliche und berufliche Teilhabe sind. Alphabetisierung und Grundbildung müssen deshalb in allen Lebensbereichen gefördert werden.

(06.09.2017, prh)

Weitere Informationen zur Dekade für Alphabetisierung

 

Ist Kompetenzentwicklung Privatsache?

HAYS3

Immer mehr Wissensarbeiter entwickeln ihre Kompetenzen in Eigenregie weiter und verlassen sich hierbei nicht auf ihren Arbeitgeber.

So sagen zwei von drei Wissensarbeitern (62 Prozent), dass sie selbst dafür verantwortlich sind, in ihre Kompetenz zu investieren. Umgekehrt sehen dies 65 Prozent der Führungskräfte aus der Sicht des Unternehmens genauso. In dieses Bild passt, dass sich 64 Prozent der befragten Wissensarbeiter selbst um ihre Weiterbildung kümmern.

Dies ergibt die aktuelle Wissensarbeiterstudie der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), der Hays AG und dem Beratungsunternehmen PAC, für die über 1.200 Wissensarbeiter und Führungskräfte befragt worden sind.

Weitere empirische Ergebnisse bestätigen diese Tendenz. 59 Prozent der Wissensarbeiter entwickeln ihre Themengebiete in der Freizeit weiter und fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) investiert auf eigene Kosten in ihre Weiterbildung. Immerhin geht die Mehrzahl der Fach- und Führungskräfte noch nicht so weit, Lernen und Vernetzen als reine Freizeitangelegenheit zu betrachten. Dennoch befürworten 42 Prozent der befragten Führungskräfte und drei von zehn der befragten Fachkräfte diese Auslegung.

 

Kompetenzentwicklung Privatsache

 

Die breite Mehrheit der Befragten (79 Prozent der Führungskräfte und 68 Prozent der Wissensarbeiter) ist sich einig, dass die Digitalisierung den Grad der Spezialisierung von Wissensarbeitern weiter erhöht.

Uneins sind sich die beiden Gruppen aber bei der Frage, inwieweit die Digitalisierung die Wissensarbeit verändert. So gehen 57 Prozent der befragten Führungskräfte davon aus, dass sich die Wissensarbeit im Zuge der technischen Entwicklung signifikant verändern oder ganz obsolet werden wird. 71 Prozent der Wissensarbeiter glauben hingegen, ihre Tätigkeit werde von der Automatisierungswelle und der Entwicklung künstlicher Intelligenz vollkommen oder eher unberührt bleiben.

»Die Digitalisierung wird die Wissensarbeit massiv verändern. Künftig geht es nicht mehr um fachliche Expertise. Diese wandert in Richtung Automatisierung und künstliche Intelligenz. Stattdessen zeichnen mentale und soziale sowie konzeptionelle Kompetenzen die Wissensarbeit der Zukunft aus«, prognostiziert Christoph Niewerth von Hays.

Dr. Stefan Rehm, Präsident der GfWM, ergänzt: »Wissensarbeiter passen sich eigenverantwortlich an Anforderungen an und verstehen daher auch ihre Kompetenzentwicklung als Privatsache. Dies entspricht ihrem Selbstverständnis und ihrer Arbeitsweise«.

Hintergrund  
Für die Studie »Wissensarbeit im digitalen Wandel. Neue Spannungs- und Handlungsfelder« wurden insgesamt 1.215 Fach- und Führungskräfte im deutschsprachigen Raum aus Unternehmen und Organisationen online befragt. Alle Befragten verfügen über eine akademische Ausbildung. Die eine Hälfte davon waren Führungskräfte, die andere Hälfte Wissensarbeiter ohne Führungsverantwortung.

(06.09.2017, prh)

Zur Studie (PDF, 28 Seiten)

 

Handbuch »Medien- und IT-Berufe 2018« erschienen

Medien  und IT Berufe 2018

Neue Ausgabe des Berufsorientierungsratgebers »Medien- und IT-Berufe«

Ein neues Design und vor allem ein komplett aktualisierter Überblick der Berufe und Studiengänge der IT-, Medien-, Werbe-, Verlags-, Kreativ- und Eventbranche sind in diesem Jahr mit an Bord. Die Herausgabe wird durch das Amt Medien der Freien und Hansestadt Hamburg sowie die Arbeitsagentur unterstützt, damit Schüler, Studierende und Young Professionals auf die Jobperspektiven dieser zukunftsgerichteten Branchen aufmerksam gemacht werden.

Die 21. Auflage des Buches setzt auf eine gezielte Ansprache, frischen Wind und hilfreiche Orientierung im Umfeld beruflicher sowie akademischer Aus- und Weiterbildung. Mit einer Auflagenhöhe von jährlich 12.000 Exemplaren erscheint der deutschlandweit einmalige Ratgeber »Medien- und IT-Berufe 2018« am 8. November 2017 – in der Printversion und auch wieder als E-Paper!

Das Handbuch »Medien- und IT-Berufe 2018« im Überblick:

  • Jährliche verbreitete Auflagenhöhe: 12.000 Exemplare
  • Themenschwerpunkt: Ausbildung, Weiterbildung, Studium und Berufsprofile in der Digital- und Kreativbranche
  • Zielgruppe: Schüler, Studierende und Absolventen sowie Eltern, Lehrkräfte und Berufsberater
  • Erscheinungstermin: 8. November 2017
  • Druckunterlagenschluss: 28. September 2017
  • Umfang: 272 Seiten; 21. Auflage
  • Vertrieb: u.a. über die Agentur für Arbeit, Berufsorientierungsmessen deutschlandweit und Direktversand an Schulen und Universitäten in der Metropolregion Hamburg
  • Großer Studien- und Berufefinder im Innenteil
  • Der Bezug des Handbuchs »Medien- und IT-Berufe 2018« ist kostenfrei
(05.09.2017, kwb/prh)

Online-Version des Handbuchs

 

Wertschätzung der Weiterbildung ist politischer Konsens

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Parteien beziehen Position zu Wahlprüfsteinen der Volkshochschulen 

Die Weiterbildung könnte in den kommenden Jahren an politischer Bedeutung gewinnen. Das lassen jedenfalls die Stellungnahmen der Parteien hoffen. Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) hatte sich im Vorfeld der Bundestagswahl mit 18 Wahlprüfsteinen zu weiterbildungspolitischen Kernfragen an die im Bundestag vertretenen Parteien gewandt. »Die Antworten machen Mut«, fasst Verbandsdirektor Ulrich Aengenvoort die Rückmeldungen zusammen.

Alle im Bundestag vertretenen Parteien stehen einer verstärkten Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung positiv gegenüber, um so die dramatisch hohe Zahl von Erwachsenen in Deutschland, die nicht ausreichend lesen und schreiben können, zu vermindern. Einvernehmen besteht auch darin, dass die von der Bundesregierung angekündigte »Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft« die Weiterbildung oder zumindest die Schnittstellen zwischen den Bildungsbereichen einbeziehen muss. Auch gibt es in allen befragten Parteien Ideen, wie die Weiterbildungsbeteiligung stärker als bisher gefördert werden kann.

Und eine gute Nachricht auch für die Kursleitenden: Die Parteien wollen die Weiterbildungsprogramme des Bundes so dimensionieren, dass die finanziellen Rahmenbedingungen für die Lehrkräfte verbessert werden.

»Wir hoffen, dass sich das hohe Maß an Zustimmung zu vielen unserer Forderungen in einer höheren politischen Gewichtung und besseren finanziellen Ausstattung der Weiterbildung niederschlägt«, so Aengenvoort. »Die Volkshochschulen und ihre Verbände werden sich nach der Wahl dafür einsetzen, dass aus Absichtserklärungen politische Realität wird«. (05.09.2017, dvv/prh)

Wahlprüfsteine der VHSsen und Stellungnahmen der Parteien

siehe auch: Wahlprüfsteine der Volkshochschulen

 

Brandenburg: Förder-Ratgeber zu beruflicher Weiterbildung aktualisiert

Land Brandenburg

Praktische Hilfe bei Förderfragen: Bildungsinteressierte erhalten mit der bewährten Praxishilfe »Fördermöglichkeiten der beruflichen Weiterbildung« einen Überblick über aktuelle Förderprogramme des Landes Brandenburg, des Bundes und der Europäischen Union. Mehr als 50 Förderungen für teilweise sehr unterschiedliche Weiterbildungsthemen und Zielgruppen wurden übersichtlich zusammengestellt – so auch zur überarbeiteten Brandenburger Weiterbildungsrichtlinie.

Beschäftigte, Unternehmen und Arbeitsuchende finden mit dem Ratgeber schnell und unkompliziert ihr passendes Programm. Die Broschüre ist online verfügbar und kann in der gedruckten Fassung kostenfrei über die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) bezogen werden.

Brandenburgs Arbeitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt erklärt dazu:

»Die zunehmende Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und damit auch die Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten grundlegend. Digitale Kompetenzen umfassen nicht nur technisches Know-how, sondern genauso soziale Kompetenzen, mit deren Hilfe sich Menschen souverän in ihrem digitalisierten Umfeld bewegen können: von Datenschutz und Datensicherheit über die selbstständige Recherche und Auswertung von Informationen sowie mediengestütztes Lernen bis hin zur berufsübergreifenden Zusammenarbeit in Teams. Der Ratgeber enthält verschiedene attraktive Förderprogramme zu diesem Thema. So unterstützt die Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie Unternehmen bei der Modernisierung ihrer betrieblichen Arbeitsorganisation, unter anderem um die digitale Arbeitswelt mithilfe des Aus- und Weiterbildungsmanagements erfolgreich zu gestalten. Ein weiteres Beispiel ist die Bundesförderung "unternehmensWert:Mensch", die kleinen und mittleren Unternehmen eine professionelle Beratung zur Entwicklung ihrer Personalpolitik ermöglicht. In diesem Rahmen wird ebenfalls zur Einrichtung betrieblicher Lern- und Experimentierräume beraten, die den Übergang zum digitalen Arbeiten erleichtern«.

Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB), Dr. Steffen Kammradt, betont:

»Berufliche Weiterbildung wird immer wichtiger, um qualifizierte Fachkräfte zu sichern. Die Förderprogramme unterstützen Unternehmen ebenso wie Einzelpersonen bei der nachhaltigen Verbesserung ihrer Entwicklungschancen. Die neue Praxishilfe führt zielgerichtet durch die Förderangebote. Bei weiteren Fragen können sich Arbeitgeber und Beschäftigte direkt an das Team Weiterbildung Brandenburg in der (WFBB) wenden – persönlich, telefonisch oder online im Live-Chat. Wer nach einem konkreten Weiterbildungsangebot sucht, kann im WDB Suchportal aus mehr als 30.000 Angebote das passende auswählen«.

Die Broschüre wurde in ihrer vierten überarbeiteten Auflage um neue Förderungen erweitert. Mithilfe eines Farbleitsystems sehen die Leserinnen und Leser auf einen Blick, an welche Zielgruppe sich die jeweilige Förderung richtet. Die Palette der Förderangebote umfasst sowohl monetäre Unterstützungen wie Zuschüsse, Darlehen oder Beteiligungen als auch nicht-monetäre Hilfe wie beispielsweise Beratung oder Coaching.

Das Team Weiterbildung Brandenburg der (WFBB) bietet landesweit neutrale und kostenfreie Informationen und Beratung zu allen Themen der beruflichen Weiterbildung. Beschäftigte, Unternehmen sowie Arbeitsuchende erhalten Orientierungshilfe zu beruflichen Zielen und Unterstützung bei der Suche nach passgenauen Bildungsangeboten und Förderungen.

Das Teilprojekt wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

(04.09.2017, prh)

Weiterführende Informationen

 

Nach der Berufsausbildung für ein Jahr in die USA

giz

Wer im nächsten Jahr den »American Way of Life« vor Ort erleben will, sollte jetzt schnell handeln: Noch bis zum 15. September 2017 können die Bewerbungsunterlagen für den im August 2018 startenden Austausch angefordert werden.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) ermöglicht jungen Berufstätigen, ein Jahr in die amerikanische Gesellschaft einzutauchen und die historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der Vereinigten Staaten intensiv kennen zu lernen. Mit diesem Austauschprogramm, das vom Deutschen Bundestag seit 35 Jahren gefördert wird, verbessern sie ihre Sprachkenntnisse und erhöhen ihre Karrierechancen. Die Kombination aus College-Besuch und Praktikum ist dabei besonders reizvoll.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist für die Durchführung des PPP und die Betreuung der jungen Berufstätigen zuständig.

Mit dem einjährigen USA-Aufenthalt ermöglicht das Parlamentarische Patenschafts-Programm im nächsten Jahr wieder 75 deutschen Nachwuchskräften eine Kombination aus Collegebesuch und berufsbezogenem Praktikum. Die Stipendien decken die Kosten für die Vor- und Nachbereitung, den College-Besuch, die Unterbringung in Gastfamilien sowie die Reise- und Versicherungskosten und werden von Bundestag und Kongress übernommen.

Auszubildende und Berufstätige, die sich für das Programm bewerben, sollten nach dem 31. Juli 1993 geboren sein, über einige Jahre Englischunterricht sowie eine bei der Ausreise im August 2018 abgeschlossene Berufsausbildung verfügen.

Bewerbungsschluss ist der 15. September 2017.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen:

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Friedrich-Ebert-Allee 36 - 40
53113 Bonn
Telefon: +49 228. 44 60- 12 72, -13 39
E-Mail: usappp@giz.de


Hintergrund
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern.

(31.08.2017, prh)

Weitere Informationen

 

Qualifizierung Geflüchteter: Große Aufgabe für Weiterbildungsbranche

wbmonitor3

Die wbmonitor-Umfrage 2016 des BIBB und des DIE Bonn stand im Zeichen von Zuwanderung, insbesondere der aktuellen Flüchtlingsmigration. Knapp die Hälfte der Weiterbildungsanbieter (46 Prozent) hat im Zeitraum 2015/16 spezielle Weiterbil­dungsangebote für Personen mit Migrationshintergrund durchgeführt. Hier waren vor allem die Volkshoch­schulen aktiv. Mit 93 Prozent hatten praktisch alle VHSsen ein entsprechendes Lernangebot im Programm.

Hauptadressaten des Spezialangebotes waren Asylberechtigte bzw. Asylbewerber: Rund drei Viertel der in diesem Segment engagierten Bildungsanbieter (75 Prozent bzw. 79 Prozent) vermittelten Lerninhalte an diese Zielgruppe, wobei Deutschkurse mit 73% deutlich überwogen. Praktische Alltagsfähigkeiten in den Bereichen Erziehung, Familie oder sogar Radfahren wurden immerhin von einem Fünftel der entsprechenden Einrichtungen (18 Prozent) vermittelt. Spezielle berufliche Qualifizierungen wurden zum Zeitpunkt der Befragung nur von einer Minderheit der Anbieter durchgeführt und dürften erst zeitversetzt nach der sprachlichen Bildung erfolgen.

Auch Funktionsträger/-innen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Migrantinnen und Migranten umgehen bzw. befasst sind, nehmen Weiterbildung in Anspruch: So hat laut wbmonitor jede zweite Einrichtung (52 Prozent) Beschäftigte in verschiedenen Arbeitsfeldern zu Interkulturalität, Migration und Zuwanderung qualifiziert.

Auf die wirtschaftliche Stimmungslage der Weiterbildungsbranche wirkte sich die hohe Zahl Geflüchteter offensichtlich positiv aus. Überwiegend durch Arbeitsagenturen bzw. Jobcenter finanzierte Anbieter, die neben den VHSsen häufig im Segment der Qualifizierung Geflüchteter tätig waren, konnten sich in ihrem Wirtschaftsklima erheblich verbessern und erreichen mit +54 ihr bisheriges Maximum. In Kombination mit der nach wie vor sehr guten Geschäftslage der überwiegend betrieblich finanzierten Anbieter (+62) befindet sich auch die Weiterbildungsbranche insgesamt im Mai 2016 auf dem Höchstniveau ihrer wirtschaftlichen Stimmung (+45).

Diese und weitere Ergebnisse der wbmonitor Umfrage 2016 zum Themenschwerpunkt »Kulturelle Vielfalt« sowie zum Wirtschaftsklima in der Weiterbildungsbranche finden Sie in den »Ergebnissen des wbmonitors«. Die ergänzenden Strukturinformationen nehmen diesmal Stadt-Land-Unterschiede der Anbieterlandschaft in den Blick.

(31.08.2017, prh)

Ergebnisse des wbmonitors (PDF, 46 Seiten)

siehe auch: Weiterbildungslandschaft profitiert von Zuwanderung

 

Fortschrittsbericht zum Fachkräftekonzept

Bundesregierung2

Bundesregierung sieht Investitionen in Bildung und Weiterbildung inklusive lebenslanger, berufsbegleitender Qualifizierung als »zentrale Herausforderung« 

Das Bundeskabinett hat gestern den Fortschrittsbericht zum Fachkräftekonzept der Bundesregierung verabschiedet. Fachkräftesicherung ist eine übergreifende und langfristige Aufgabe. Als Grundlage für die vielfältigen Maßnahmen und Initiativen in diesem Bereich wurde 2011 ein umfassendes Konzept verabschiedet. Dieses folgte und folgt dem Leitgedanken, dass zur Fachkräftesicherung alle inländischen Erwerbspotenziale bestmöglich auszuschöpfen sind und der Arbeitsort Deutschland auch für Fachkräfte aus dem Ausland attraktiv bleiben muss.

Dazu wurden fünf Sicherungspfade definiert. Durch Aktivierung und Beschäftigungssicherung, eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bildungschancen für alle von Anfang an, Qualifizierung mittels Aus- und Weiterbildung, sowie Integration und qualifizierte Zuwanderung soll die in Deutschland vorhandene Fachkräftebasis gesichert und verbreitert werden. Mit dem nun vorliegenden Fortschrittsbericht wird Bilanz über das Erreichte gezogen.

Neben den Entwicklungen und Fortschritten auf den fünf 2011 definierten Sicherungspfaden der Fachkräftesicherung benennt der aktuelle Fortschrittsbericht auch detailliert die Herausforderungen und den Handlungsbedarf in der nahen und weiteren Zukunft.

Zentrale Entwicklungen:

  • hohe Dynamik des digitalen Strukturwandels und demografisch bedingter Trend zu einem Arbeitnehmermarkt mit regionaler und branchenspezifischer Ausprägung; dabei sich verfestigende Engpasslagen am Arbeitsmarkt
  • stetig steigende Erwerbstätigenquoten, kontinuierlich weniger Arbeitslosigkeit
  • Deutschland übertrifft alle zentralen EU­2020-Ziele im Bereich der Beschäftigung
  • sprunghafter Anstieg der Studienanfängerquoten auf inzwischen gut 55 Prozent
  • große Veränderungen auf dem Feld der Zuwanderung; einerseits fluchtbedingt, andererseits im Rahmen der Arbeitnehmerfreizügigkeit bedingt durch den robusten deutschen Arbeitsmarkt

Zentrale Herausforderungen:

  • weitere und gesteigerte Anstrengungen für mehr vollwertige und nachhaltige Frauenerwerbstätigkeit
  • deutlich auszubauende Investitionen in Bildung und Weiterbildung inklusive lebenslange, berufsbegleitende Qualifizierung und verstärkte Förderung Geringqualifizierter
  • verstetigte und verstärkte Steuerung sowie umfassende Begleitung der Fachkräftezuwanderung
  • stärkere politische und gesamtgesellschaftliche Anstrengungen, um die Kompetenzen und Qualifikationen der Erwerbstätigen kontinuierlich der veränderten Nachfrage, insbesondere dem digitalen Wandel anzupassen

Zusammen mit dem Fortschrittsbericht wird diesmal auch die vom BMAS in Auftrag gegebene Studie »Lagebild zu zukünftigen Qualifikationsbedarfen« vorgelegt.

(31.08.2017, prh/bmas)

Fortschrittsbericht Fachkräftekonzept 2017 (PDF, 78 Seiten)

Lagebild zu zukünftigen Qualifikationsbedarfen (PDF, 97 Seiten)

siehe auch: vgl.: Prognos blickt auf Fachkräftesituation in Deutschland

 

Digitalisierung braucht Sozialkompetenz

WB Hessen e.V.

Weiterbildung Hessen e.V. veröffentlicht Qualitätsbericht 

Die Arbeitswelt verändert sich, und das spüren neben anderen Branchen auch alle, deren Geschäft die Weiterbildung ist. Wo durch Vernetzung und Digitalisierung Inhalte jederzeit verfügbar sind, verschwimmen feste Zeiten und Orte für Arbeit, ebenso wie für Fortbildung. Auch entsteht durch fortschreitende Technisierung ein erhöhter Schulungsbedarf in den Feldern Sozialkompetenz und Kommunikation. Parallel verändern sich die Wertevorstellungen in der Gesellschaft: an die Stelle von Karrieredenken tritt oft der Wunsch nach Work-Life-Balance und passenden Kursangeboten. Eine weitere Herausforderung für die Bildungswirtschaft ist es, eine große Zahl zugewanderter Menschen mit unterschiedlichster Bildungshistorie in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Wie gehen Anbieter in Hessen mit diesen Trends und Aufgaben um und was prognostizieren sie selbst für die Zukunft? Weiterbildung Hessen e.V. hat seine Mitglieder befragt – über 300 Unternehmen der allgemeinen, beruflichen und politischen Bildung – und das Ergebnis im Qualitätsbericht 2017 zusammengefasst.

Bildungsanbieter in Hessen sind sich der Herausforderungen bewusst, die der strukturelle Wandel in der Berufswelt und die Zuwanderung mit sich bringen. Claus Kapelke, Vorstandsvorsitzender von Weiterbildung Hessen e.V., drückt es so aus: »Im Weiterbildungsgeschäft gilt wie in allen Branchen: wer Trends verschläft, läuft Gefahr, bald nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein«. Die Mitglieder des Vereins setzen daher neben neuen Angebotsformaten stark auf die pädagogisch-didaktische und interkulturelle Weiterentwicklung der Lehrkräfte. Kapelke dazu: »Gute Bildungsarbeit bedeutet auch, Lernende auf hohem Niveau zu beraten, zu begleiten und Konflikte zu bewältigen«.

Die Zukunftsaussichten beschreibt die Branche im Qualitätsbericht als überwiegend gut: jede zweite Einrichtung erwartet einen Anstieg der Bildungsnachfrage in den kommenden zwei Jahren, rund 40 % gehen von einer konstanten Nachfrageentwicklung aus. Im Schnitt haben 2016 in jeder Bildungseinrichtung 2.780 Personen eine Weiterbildung gemacht. Das ist der höchste Teilnehmerstand seitdem Weiterbildung Hessen e.V. den Qualitätsbericht veröffentlicht.

Hintergrund
Weiterbildung Hessen e.V. ist der größte Branchenverband für Weiterbildung im Bundesland. Die Mitglieder haben eine Qualitätszertifizierung durchlaufen und tragen das Prüfsiegel »Geprüfte Weiterbildungseinrichtung«. Das Siegel ist für Weiterbildungsinteressierte ein Indiz für gute Qualität und bietet unter anderem Vorteile bei der Beantragung von öffentlichen Fördermitteln. Der Verein betreut im Auftrag des Landes Hessen außerdem verschiedene Bildungsprojekte wie »ProAbschluss« und die Hessische Weiterbildungsdatenbank. Der Qualitätsbericht gibt alle zwei Jahre einen kompakten Überblick über die strukturellen Besonderheiten der Weiterbildungslandschaft.

(30.08.2017, prh)

Zum Qualitätsbericht 2017 (PDF, 13 Seiten)

 

Trends in der Weiterbildung: Digitalisierung als Chance

Wuppertaler Kreis 2

Der Wuppertaler Kreis hat auch in diesem Jahr wieder seine Mitglieder nach den Themen gefragt, die das kommende Jahr in der Weiterbildung bestimmen werden.

Aus Sicht der Bildungsunternehmen sind es dabei besonders die mit der Digitalisierung verbundenen Entwicklungen, die Anforderungen an die betriebliche Weiterbildung stellen. Wenn Geschäftsmodelle grundlegend neu ausgerichtet werden, müssen MitarbeiterInnen  befähigt werden, diese Entwicklung mitzugestalten. Weiterbildung leistet einen Beitrag dazu, diese Veränderungen in den Betrieben umzusetzen. Es kommt hier darauf an, Qualifizierung und aktives Change Management von Anfang an in den Blick zu nehmen.

WK Abb2

Abb.: Folgen der Digitalsierung für die Personalarbeit

Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und die Gestaltung einer Lernorganisation im Unternehmen sind Herausforderungen, die von Weiterbildungsdienstleistern in Zusammenarbeit mit den Betrieben entwickelt werden. Ihr Auftrag ist es, Bildungsangebote arbeitsplatznah auf Lernplattformen zur Verfügung zu stellen, die dann selbstgesteuert und bedarfsorientiert von den Mitarbeitern abgerufen werden.

Dabei kommt es bei den Weiterbildungsanbietern darauf an, die Chancen der Digitalisierung auch im eigenen Unternehmen zu nutzen und ihr Angebot digital auszurichten. Weiterbildungsunternehmen werden sich dabei zu »full service«-Anbietern entwickeln, die neben dem traditionellen Bildungsangebot ein breites Spektrum an mediengebundenen Bildungsformaten - wie z.B. Blended Learning, Angebote auf Lernplattformen, Simulationen etc. - anbieten, die in die zunehmend ebenfalls digitalisierten Personalentwicklungsprozesse der Unternehmen eingebunden werden.

Bei der dynamischen Entwicklung der Unternehmen sind Führungskompetenzen weiterhin gefragt, so dass Angebote für Führungskräfte - z.B. Beratungs- und Coaching-Fähigkeiten sowie Teamentwicklung - im Angebot der Weiterbildungsdienstleister eine weiterhin wichtige Rolle spielen. Auch Angebote zur Bewältigung besonders herausfordernder Führungssituationen, wie z.B. die Führung international verteilter Teams nehmen in Zukunft an Bedeutung noch zu.

QUELLE: PM des Wuppertaler Kreises


(28.08.2017, wk/prh)

Zu den Auswertungsergebnissen (PDF, 29 Seiten)

 

Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg zur »politischen Weiterbildung«

LAG Baden Wuerttemberg

Der Begriff der »politischen Weiterbildung« im Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg ist weit auszulegen  

Die Parteien streiten über einen Anspruch des Klägers auf bezahlte Freistellung nach dem Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg (BzG BW).

Der Kläger ist als Verfahrensmechaniker langjährig bei der Beklagten tätig, die in Alfdorf Sicherheitstechnik für die Automobilindustrie herstellt und ca. 1.600 Personen beschäftigt. Der Kläger hat 2016 bei der Beklagten beantragt, zum Zwecke der Teilnahme an der Bildungsmaßnahme »Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft« im Zeitraum vom 25. bis 30. September 2016 nach dem BzG BW freigestellt zu werden. Das Seminar führte das Bildungszentrum der IG Metall in Lohr-Bad Orb durch.

Die Beklagte hat den Antrag auf Bildungszeit mit der Begründung abgelehnt, dass die Bildungsmaßnahme den Anforderungen des BzG BW nicht entspreche. Insbesondere handele es sich bei der Maßnahme nicht um »politische Weiterbildung« im Sinne des § 1 Abs. 4 BzG BW. Der Kläger ist der Ansicht, dass die Bildungsmaßnahme »politische Weiterbildung« zum Inhalt habe. Der Begriff »politische Weiterbildung« sei entgegen der Rechtsansicht der Beklagten weit zu verstehen und liege schon immer dann vor, wenn Informationen über politische Zusammenhänge und deren Mitwirkungsmöglichkeiten im politischen Leben vermittelt würden.

Das Arbeitsgericht Stuttgart - Kammern Aalen - hat mit Urteil vom 23. Februar 2017 der Klage stattgegeben. Dagegen hat die Beklagte Berufung eingelegt.

Das Landesarbeitsgericht hat die Berufung der Beklagten zurückgewiesen. Der Kläger hat einen Anspruch auf bezahlte Freistellung nach dem BzG BW. Bei der Bildungsmaßnahme »Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft« handelt es sich um »politische Weiterbildung«. § 1 Abs.BzG BW liegt ein weiter Politikbegriff zu Grunde. Dies folgt aus einer an Wortlaut, Sinn und Zweck orientierten, völkerrechts- und verfassungskonformen Auslegung.

Wegen der grundsätzlichen Bedeutung hat das LAG die Revision zum Bundesarbeitsgericht zugelassen.

LAG Baden-Württemberg, Urteil vom 9. August 2017 (Az: 2 Sa 4/17)

Anmerkung
Es handelt sich um die erste Berufungsverhandlung im Bereich des BzG BW. Das BzG BW ist am 1. Juli 2015 in Kraft getreten. In der Arbeitsgerichtsbarkeit Baden-Württemberg sind bisher 12 Verfahren gemeldet worden. Fast alle Verfahren kommen aus der Metallindustrie. Es geht fast ausschließlich um den Begriff der »politischen Weiterbildung«. Es gibt bisher 4 erstinstanzliche Urteile. 2 davon sind rechtskräftig, 2 Urteile sind mit der Berufung angegriffen. Alle bisherigen Urteile vertreten einen weiten Begriff der politischen Weiterbildung und haben deshalb den Klagen auf Freistellung oder Gutschriften stattgegeben. (18.08.2017, prh)

 

In Neuigkeiten & Terminen

Kfz-Branche: Treffpunkt Berufsbildung 2017 (Fulda)

vom 09.11.2017 bis zum 09.11.2017

Digitalisierung und Mitarbeiterführung sind die zentralen Themen des neuen Veranstaltungsformats »Treffpunkt Berufsbildung 2017«.

Digitalunternehmer Christian Baudis und Prof. Jörg Knoblauch, Personalexperte für den Mittelstand, stimmen als Keynote-Redner die Besucher am 9. November in Fulda auf Workshops und Diskussionen ein.

Rund 300 Kfz-Unternehmer, betriebliche und überbetriebliche Ausbilder, Lehrer sowie Auszubildende werden zum ZDK-Branchentreff unter dem Motto »Autoberufe: Einsteigen und Aufsteigen« erwartet. Die Anmeldung sollte schnell erfolgen, denn laut ZDK ist der Kongress schon fast ausgebucht.

 

Fachtagung »Bildungsinnovationen für nicht formal Qualifizierte« (Nürnberg)

vom 09.11.2017 bis zum 09.11.2017

Schwer erreichbare Zielgruppen wie nicht formal Qualifizierte können durch Bildungsinnovationen in berufliche Aus- und Weiterbildung gebracht werden. Weiterbildungsbereitschaft, -beteiligung sowie -erfolge der Betroffenen kann eine methodisch-didaktische Neuausrichtung von Lernarrangements mit den folgenden Elementen erhöhen:

• hoher Anwendungsbezug,
• verstärktes Einbinden des Lernorts Betrieb,
• multimedialer Methodenmix sowie
• arbeitsmarktrelevante Formen der Feststellung und Anerkennung erworbener Kompetenzen.

Im Fokus der Fachtagung stehen neue Lernformen wie arbeitsplatznahes, digitales und zertifikatorientiertes Lernen, die sich bereits in Modellprojekten bewährt, aber dennoch erst in Ansätzen Eingang in die Weiterbildungskultur gefunden haben. Ziel ist es aufzuzeigen, wie diese Bildungsinnovationen für die Bildungspraxis nutzbar gemacht werden können.


Die Fachtagung richtet sich an Vertreter/innen von Bildungsdienstleistern, Agenturen für Arbeit und Jobcentern, Ministerien und anderen zuständigen Behörden sowie an Personalverantwortliche von Unternehmen, Interessensvertreter/innen der Zielgruppe und die Fachöffentlichkeit im Kontext der beruflichen Weiterbildung.

 

Jahreskongress Berufliche Bildung 2017 (Stuttgart)

vom 10.11.2017 bis zum 11.11.2017

Motto: Schule und Betrieb vernetzen - Chancen der Digitalisierung nutzen

Kongress für Schulleitungen, Abteilungs- und Fachbereichsleitungen ­ sowie für berufsbildende Schulen und AusbilderInnen in Betrieben

Auf dem Jahreskongress Berufliche Bildung 2017 erwarten Sie viele spannende Workshops mit aktuellen Themen rund um Digitalisierung, Führung und Lernortkooperation, die sich sich Fragen stellen wie z.B.: Was bedeutet Industrie 4.0 für neue Berufsbilder, welche Medienkompetenzen müssen erlangt und gefördert werden, wie kann Integration gelingen?

 

Berufsbildung 4.0 - Grundfragen, Stand und Perspektiven (Darmstadt)

vom 16.11.2017 bis zum 17.11.2017

»Vier Punkt Null« steht für Veränderungen aufgrund des Einsatzes moderner digitaler Technologien in der Arbeitswelt. In dem AG BFN-Forum soll die Berufsbildung im Rahmen von 4.0  erörtert werden. Diskutiert wird, wie sich der Einsatz moderner digitaler Technologien auf die Arbeitswelt und Berufsbildung auswirkt.

 

myQ - Publikums- und Fachmesse für Weiterbildung (München)

vom 24.11.2017 bis zum 25.11.2017

Der Fokus richtet sich speziell auf weiterbildungsinteressierte Berufstätige, Personaler und Führungskräfte mit Verantwortung für Mitarbeiter- und Teamentwicklung.

Für die besonderen Bedürfnisse und Fragestellungen, welche mit einer individuellen berufsbegleitenden Weiterbildung einhergehen, soll die Messe eine gebündelte Plattform darstellen, auf der sich Vorstellungen, Fragen und Ideen besprechen lassen.

 

OEB 2017 (Berlin)

vom 06.12.2017 bis zum 08.12.2017

OEB 2017 ist die 23. globale, branchenübergreifende Konferenz für technologiegestützte Aus- und Weiterbildung.

Hier geht es um digitales Lernen in der Aus- und Weiterbildung. Jedes Jahr kommen auf der internationalen Veranstaltung über 2.200 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Politik zusammen, um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich digitales Lernen auszutauschen und neue Ideen sowie Konzepte voranzubringen.

 

ONLINE EDUCA (Berlin)

vom 06.12.2017 bis zum 08.12.2017

ONLINE EDUCA BERLIN 2017 - Internationale Konferenz für technologisch gestützte Aus- und Weiterbildung

Mit dem Themenspektrum: E-Learning, technologisch gestützte Ausbildung und Weiterbildung, Management und Organisation von E-Learning-Systemen, zukünftige Tools und Technologien, Web 2.0 und Social Networking, Generation Y, Millenials, Lehrkonzepte

 

Einmischen, positionieren, verbinden. Erwachsenenbildung und Öffentlichkeit (Bonn)

vom 12.12.2017 bis zum 12.12.2017

Das diesjährige »DIE-Forum Weiterbildung« findet am 12. Dezember im Katholisch-Sozialen Institut auf dem Michaelsberg in Siegburg statt.

Unter dem Motto »Einmischen, positionieren, verbinden« thematisiert das DIE-Forum Weiterbildung das Verhältnis von Erwachsenenbildung und Öffentlichkeit.

Der konstruktive Streit um gesellschaftlich relevante Themen wie Integration, Digitalisierung oder die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus ist notwendiger Bestandteil gesellschaftlichen Zusammenlebens. In den Debatten offenbaren sich die Vielfalt an Positionen und die Komplexität des Alltags. Erwachsenenbildung ist Teil dieser Öffentlichkeit: Sie schafft Räume für Begegnung und Austausch und hilft Menschen, am öffentlichen Diskurs teilzuhaben. Nicht zuletzt treten die Organisationen und Verbände der Erwachsenenbildung selbst als Stimme im öffentlichen Diskurs in Erscheinung.

Dabei ist die organisierte Erwachsenenbildung immer wieder mit den Fragen konfrontiert,

  • ob und wie sie politische Kontroversen in ihren Angeboten aufgreift, sich zu ihnen positioniert und dadurch Öffentlichkeit aktiv mitgestaltet,
  • welche Rolle sie für die öffentliche Meinungsbildung spielen kann und soll,
  • wie sie ihre Bildungsaufgabe wahrnimmt, Aufklärung und politische Teilhabe zu fördern.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik diskutieren diese und andere Fragen zum Verhältnis von Erwachsenenbildung und Öffentlichkeit im diesjährigen DIE-Forum. Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer Keynote von Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung.

 

 

LEARNTEC 2018 (Karlsruhe)

vom 30.01.2018 bis zum 01.02.2018

Die Messe Karlsruhe wird zum 26. Mal zur größten Plattform für das Lernen mit IT.

Im Januar/Februar 2017/18 präsentiert die LEARNTEC die aktuellen Trends und Entwicklungen für die Bildung in Schule und Hochschule sowie in der beruflichen Bildung. Mehr als 7.500 HR-Entscheider und IT-Verantwortliche aus aller Welt erfahren auf der LEARNTEC, wie der Wandel hin zu einer digitalen Lernkultur gestaltet wird und die Lernwelt jetzt und in Zukunft aussieht.

 

didacta - die Bildungsmesse 2018 (Hannover)

vom 20.02.2018 bis zum 24.02.2018

Die didacta findet zum zehnten Mal auf dem Gelände der Hannover-Messe statt.

Als die weltweit größte Fachmesse rund um Bildung bietet sie Angebote von rund 900 Ausstellern und ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, Erzieher, Ausbilder, Trainer und Personalentwickler an. Hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft kommen zur didacta, um hier Wege für die Bildung der Zukunft zu finden und sich auszutauschen.

 

myQ - Publikums- und Fachmesse für Weiterbildung (Düsseldorf)

vom 16.03.2018 bis zum 17.03.2018

Der Fokus richtet sich speziell auf weiterbildungsinteressierte Berufstätige, Personaler und Führungskräfte mit Verantwortung für Mitarbeiter- und Teamentwicklung.

Für die besonderen Bedürfnisse und Fragestellungen, welche mit einer individuellen berufsbegleitenden Weiterbildung einhergehen, soll die Messe eine gebündelte Plattform darstellen, auf der sich Vorstellungen, Fragen und Ideen besprechen lassen.

 

 

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