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Neuigkeiten & Termine

Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg zur »politischen Weiterbildung«

LAG Baden Wuerttemberg

Der Begriff der »politischen Weiterbildung« im Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg ist weit auszulegen  

Die Parteien streiten über einen Anspruch des Klägers auf bezahlte Freistellung nach dem Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg (BzG BW).

Der Kläger ist als Verfahrensmechaniker langjährig bei der Beklagten tätig, die in Alfdorf Sicherheitstechnik für die Automobilindustrie herstellt und ca. 1.600 Personen beschäftigt. Der Kläger hat 2016 bei der Beklagten beantragt, zum Zwecke der Teilnahme an der Bildungsmaßnahme »Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft« im Zeitraum vom 25. bis 30. September 2016 nach dem BzG BW freigestellt zu werden. Das Seminar führte das Bildungszentrum der IG Metall in Lohr-Bad Orb durch.

Die Beklagte hat den Antrag auf Bildungszeit mit der Begründung abgelehnt, dass die Bildungsmaßnahme den Anforderungen des BzG BW nicht entspreche. Insbesondere handele es sich bei der Maßnahme nicht um »politische Weiterbildung« im Sinne des § 1 Abs. 4 BzG BW. Der Kläger ist der Ansicht, dass die Bildungsmaßnahme »politische Weiterbildung« zum Inhalt habe. Der Begriff »politische Weiterbildung« sei entgegen der Rechtsansicht der Beklagten weit zu verstehen und liege schon immer dann vor, wenn Informationen über politische Zusammenhänge und deren Mitwirkungsmöglichkeiten im politischen Leben vermittelt würden.

Das Arbeitsgericht Stuttgart - Kammern Aalen - hat mit Urteil vom 23. Februar 2017 der Klage stattgegeben. Dagegen hat die Beklagte Berufung eingelegt.

Das Landesarbeitsgericht hat die Berufung der Beklagten zurückgewiesen. Der Kläger hat einen Anspruch auf bezahlte Freistellung nach dem BzG BW. Bei der Bildungsmaßnahme »Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft« handelt es sich um »politische Weiterbildung«. § 1 Abs.BzG BW liegt ein weiter Politikbegriff zu Grunde. Dies folgt aus einer an Wortlaut, Sinn und Zweck orientierten, völkerrechts- und verfassungskonformen Auslegung.

Wegen der grundsätzlichen Bedeutung hat das LAG die Revision zum Bundesarbeitsgericht zugelassen.

LAG Baden-Württemberg, Urteil vom 9. August 2017 (Az: 2 Sa 4/17)

Anmerkung
Es handelt sich um die erste Berufungsverhandlung im Bereich des BzG BW. Das BzG BW ist am 1. Juli 2015 in Kraft getreten. In der Arbeitsgerichtsbarkeit Baden-Württemberg sind bisher 12 Verfahren gemeldet worden. Fast alle Verfahren kommen aus der Metallindustrie. Es geht fast ausschließlich um den Begriff der »politischen Weiterbildung«. Es gibt bisher 4 erstinstanzliche Urteile. 2 davon sind rechtskräftig, 2 Urteile sind mit der Berufung angegriffen. Alle bisherigen Urteile vertreten einen weiten Begriff der politischen Weiterbildung und haben deshalb den Klagen auf Freistellung oder Gutschriften stattgegeben. (18.08.2017, prh)

 

Hessen: In 2016 wurden 8.600 Personen mit »Aufstiegs-BAföG« unterstützt

Land Hessen

Leichter Anstieg gegenüber 2015 

Im Jahr 2016 erhielten in Hessen 8602 Personen Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG, Meister-BAföG). Das waren 130 Personen oder 1,5 Prozent mehr als im Jahr 2015. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, absolvierten 4334 Geförderte eine Vollzeit- und 4268 eine Teilzeitausbildung. Die Anzahl der Geförderten in Vollzeitausbildung stieg um 290, die der Geförderten in Teilzeitausbildung sank um 160. Insgesamt betrachtet waren, wie in den vergangenen Jahren, die Geförderten in einer Vollzeitausbildung jünger als diejenigen in einer Teilzeitmaßnahme. Rund 84 Prozent waren jünger als 30 Jahre, der entsprechende Anteil unter den Teilzeitfällen lag bei 57 Prozent.

Unter den nach AFBG-Geförderten dominierten nach wie vor die Männer. Ihr Anteil lag bei 67 Prozent; im Vergleich zum Jahr 2015 sank er um 3 Prozentpunkte.

Die gefragtesten Berufe mit einer Fortbildungsmaßnahme nach dem Aufstiegs-BAföG waren 2016 – ähnlich wie in den Vorjahren – bei den Männern der geprüfte Industriemeister Metall, gefolgt vom Kraftfahrzeugtechnikermeister und an dritter Stelle dem staatlich geprüften Maschinenbautechniker. Die häufigsten Berufe bei den Frauen waren die staatlich anerkannte Erzieherin, gefolgt von der geprüften Wirtschaftsfachwirtin und der Friseurmeisterin.

Die Summe der bewilligten Förderleistungen lag bei 33,0 Millionen Euro. Die bewilligten Förderleistungen setzten sich aus 12,3 Millionen Euro Zuschuss und 20,7 Millionen Euro Darlehen zusammen. Von den bewilligten Darlehen wurden 16,7 Millionen Euro in Anspruch genommen. Gegenüber 2015 stieg die Summe der bewilligten Förderleistungen um rund 1,9 Millionen Euro.

Hinweis
Mit der Förderung nach dem AFBG (Meister-BAföG) werden Handwerker und andere Fachkräfte unterstützt, die eine abgeschlossene Erstausbildung haben und eine berufliche Weiterbildung bis zum Meister oder einer vergleichbaren Qualifikation absolvieren. Mit dem Inkrafttreten des 3. AFBG Änderungsgesetzes (3. AFBGÄndG) zum 1. August 2016 wurde dieser Personenkreis um diejenigen erweitert, die nach den öffentlich-rechtlichen Fortbildungsregelungen für eine Aufstiegsqualifizierung ohne Erstausbildungsabschluss zur Prüfung oder zur entsprechenden schulischen Qualifizierung zugelassen werden können. Eine Förderung kann zum einen aus einem einkommens- und vermögensunabhängigen Maßnahmenbeitrag für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren bestehen. Zum anderen können Geförderte in Vollzeitmaßnahmen einen Unterhaltsbeitrag zum Lebensunterhalt erhalten, der einkommens- und vermögensabhängig ist. Dieser beträgt seit dem Inkrafttreten des 3. AFBGÄndG bis zu 768 Euro für Alleinstehende (vorher 697 Euro) und bis zu 1003 Euro für Verheiratete (vorher 912 Euro). Für jedes Kind erhöht sich der Beitrag um bis zu 235 statt bisher 210 Euro.

(17.08.2017, prh)

siehe auch: AFBG: Aus »Meister-BAföG« wird modernes »Aufstiegs-BAföG« ...

 

Generation 50plus macht immer öfter Weiterbildungen

BMBF3

Laut Adult Education Survey macht insgesamt jeder Zweite mindestens einmal jährlich eine Weiterbildung 

Vergangenes Jahr haben 50 Prozent aller Deutschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren an mindestens einer Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen. Die Weiterbildungsbeteiligung bleibt damit auf hohem Niveau, nachdem sie zwischen 2010 und 2012 deutlich angestiegen war. Dies ist ein Ergebnis des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Adult Education Survey (AES) 2016, mit dem das Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben wird. Das beim Bildungsgipfel 2008 gesetzte Ziel, jeder zweite Erwachsene sollte mindestens einmal im Jahr an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen, wurde damit erneut erreicht.

Besonders weiterbildungsaktiv sind die jüngeren Altersgruppen bis zum Alter von 50 Jahren, aber auch die Generation 50plus hat in den letzten zehn Jahren ihre Weiterbildungsbeteiligung kontinuierlich gesteigert. Auch bei den über 65-Jährigen nimmt immerhin noch jeder Fünfte an Weiterbildungsmaßnahmen teil. »Weiterbildung lohnt sich in jedem Alter. Sie ermöglicht es uns, unser Wissen und unsere Kompetenzen an die sich ändernden Lebens- und Arbeitswelten anzupassen«, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Eine wesentliche Veränderung der Lebens- und Arbeitswelten stellt dabei die Digitalisierung dar. Sie hält natürlich auch in der Weiterbildung Einzug. Die Anforderungen der Digitalisierung sind nicht nur Gegenstand vieler Weiterbildungen, laut AES-Erhebung finden auch mehr als 40 Prozent aller Weiterbildungsmaßnahmen in digital gestützter Form statt.

Die Motivation zur Teilnahme an Weiterbildung und mögliche Hemmnisse sind individuell sehr verschieden, das macht auch der Adult Education Survey deutlich. So nehmen Deutsche ohne Migrationshintergrund - im AES sind als solche Deutsche definiert, die in ihrer Kindheit als Erstsprache Deutsch gelernt haben - häufiger an Weiterbildungen teil als Deutsche mit Migrationshintergrund und Ausländer. Erfreulicherweise haben diese beiden Gruppen in den letzten Jahren aber deutlich aufgeholt. So ist die Weiterbildungsbeteiligung von Deutschen mit Migrationshintergrund seit 2012 um zehn Prozentpunkte auf 43 Prozent gestiegen.

»Bildung ist ein Entwicklungsprozess, der die eigenen Talente immer wieder neu stärkt und zur Entfaltung bringt. Wir unterstützen Menschen dabei, ihre individuellen Bildungswege zu gehen: Mit Aufstiegs-BAföG, Bildungsprämie oder Weiterbildungs- und Aufstiegsstipendium motivieren wir aktiv zur Weiterbildung. Diese Programme haben sich in hohem Maße als wirksam erwiesen und werden daher weiterentwickelt«, sagte Wanka. »Mit dem Infotelefon zur Weiterbildung geben wir Interessierten Orientierung im vielfältigen Weiterbildungsmarkt und helfen so jedem Einzelnen, passende Angebote zu finden«.

Der Adult Education Survey wird seit 2007 im Abstand von zwei bis drei Jahren in Deutschland durchgeführt. Er hat das Berichtssystem Weiterbildung abgelöst, mit dem schon seit Anfang der siebziger Jahre Daten zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung in Deutschland erhoben werden. Für den Survey hat das Meinungsforschungsinstitut Kantar im Oktober 2016 im Auftrag des BMBF insgesamt rund 7.750 Interviews mit Personen zwischen 16 und 69 Jahren durchgeführt, davon allein knapp 650 mit 65- bis 69-Jährigen.

(16.08.2017, prh)

Adult Education Survey 2016 (PDF, 68 Seiten)

 

Jede 10. Weiterbildung findet im IKT-Bereich statt

IAB4

Zehn Prozent aller Weiterbildungskurse in Deutschland entfallen auf den Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).

Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, die auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 10.000 Erwachsenen im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS) beruht.

39 Prozent der Weiterbildungen im Bereich IKT werden im Bereich der kaufmännischen Softwareanwendungen belegt. Hierzu zählen zum Beispiel Weiterbildungen im Umgang mit Office-Anwendungen wie Word und Excel. 18 Prozent der Kurse entfallen auf EDV-Dienstleistungen wie Datenschutz oder IT-Sicherheit. 15 Prozent haben Softwareentwicklung und einfache Programmierung zum Gegenstand. Elf Prozent der Weiterbildungskurse beschäftigen sich mit Software in technischen Anwendungsgebieten wie CAD. Neun Prozent thematisieren fortgeschrittene IT-Anwendungen. Darunter fallen beispielsweise Kurse in Netzwerktechnik oder in komplexen Programmiersprachen wie Java.

Ältere Personen und Geringqualifizierte nehmen generell weniger an Weiterbildung teil als Jüngere und Hochqualifizierte. Betrachtet man nur diejenigen, die sich an Weiterbildung beteiligen, zeigt sich aber, dass IKT-Inhalte auch bei geringqualifizierten Weiterbildungsteilnehmern eine wichtige Rolle spielen. Ältere Personen bilden sich hauptsächlich im Bereich von grundlegenden IT-Anwendungen weiter und belegen die IKT-Weiterbildungskurse häufiger aus rein privatem Interesse als jüngere Personen.

Frauen und Männer nehmen vergleichbar häufig an IKT-Weiterbildungen teil. Allerdings gibt es starke geschlechtsspezifische Unterschiede in den Weiterbildungsinhalten. Während Frauen sich wesentlich häufiger in kaufmännischen Softwareanwendungen weiterbilden, beschäftigen sich Männer häufiger mit fortgeschrittenen IT-Anwendungen und Programmiersprachen.

Die IAB-Studie beruht auf einer jährlichen Befragung von Personen im Alter zwischen 23 und 69 Jahren. Unter den Befragten befinden sich sowohl erwerbstätige als auch nicht-erwerbstätige Personen. Erfasst wurden einerseits Weiterbildungskurse, die beruflich motiviert waren, also beispielsweise durch den Arbeitgeber veranlasst, als Fördermaßnahme aufgrund von Arbeitslosigkeit absolviert oder auch von Beschäftigten selbst finanziert, aber auch Kurse, die aus rein privatem Interesse besucht wurden.

Gegenstand der IAB-Studie sind nur die sogenannten non-formalen Weiterbildungskurse, die zu keinem formal anerkannten Abschluss führen. Die Daten zeigen, dass im Durchschnitt 38 Prozent aller Befragten in den Jahren 2009 und 2013 an entsprechenden Weiterbildungskursen teilnahmen. Weiterbildungen im Bereich der IKT bilden dabei die drittgrößte Gruppe unter allen belegten Kursen. An erster Stelle stehen Kurse in den Bereichen Soziales und Erziehung, zum Beispiel Kurse für Lehrer oder Erzieher, an zweiter Stelle Kurse im Bereich Wirtschaft und Verwaltung wie Managementseminare.

(15.08.2017, prh)

Zur Studie (PDF, 8 Seiten)

 

Saarland: Bessere Bedingungen für Weiterbildung

Saarland3

Damit möglichst viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren, wurden nun die Richtlinien des 2016 aufgelegten Förderprogramms »Kompetenz durch Weiterbildung« (KdW) noch einmal deutlich verbessert. Mit KdW erhalten die Unternehmen einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent der Seminarkosten für den Besuch eines Weiterbildungsseminars durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter.

Saarlands Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger setzt auf die Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den KMU: »Gerade in Zeiten des technologischen Wandels und der Digitalisierung ist Weiterbildung wichtiger denn je. Da KMU im Vergleich zu den Großen weniger Ressourcen für die Personalentwicklung zur Verfügung stehen, wollen wir diese Unternehmen gezielt unterstützen«, sagt die Ministerin.

Mit den neuen Richtlinien wurde die Mindestförderhöhe von 300 Euro auf 100 Euro abgesenkt. Damit können nun auch Seminare ab einem Betrag von 200 Euro belegt werden. Außerdem wurde der Qualifizierungsnachweis für die Weiterbildungsträger gelockert. Über die Zertifizierung im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems oder die Zertifizierung nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) hinaus, werden nun auch Erfahrungen, Referenzen, Auditierung oder Gütesiegel des Weiterbildungsträgers anerkannt. Zuvor war die Qualifikation durch ein allgemein anerkanntes Zertifizierungsverfahren erforderlich. Auch die Bestätigung der KMU-Eigenschaft durch einen Steuerberater ist nach den neuen Richtlinien nicht mehr notwendig, um in das Förderprogramm aufgenommen zu werden. Darüber hinaus zählen E-Learning Maßnahmen nun ebenfalls zu den förderfähigen Ausbildungsangeboten.

Der Antrag auf Gewährung eines Weiterbildungszuschusses für die Teilnahme an einem bestimmten Seminar ist grundsätzlich 3 Arbeitstage vor Seminarbeginn bei der KdW-Servicestelle einzureichen. Zuvor galt noch eine Frist von 15 Tagen. Förderfähig sind nach der neuen Richtlinie jetzt auch Seminare, die der Vorbereitung auf einen Abschluss dienen, sofern der Abschluss selbst nicht Bestandteil der Weiterbildung ist.

»Mit den neuen Richtlinien können KMU nun noch leichter eine Förderung für Weiterbildungsmaßnahmen beantragen«, so Rehlinger weiter. Sie stellt bis 2020 rund 11 Mio. Euro an Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond ESF für das Förderprogramm zur Verfügung. Die Förderanträge werden bei der KdW-Servicestelle gestellt, die bei der FITT gGmbH in Saarbrücken angesiedelt ist. Die Servicestelle übernimmt neben der Abwicklung der Fördermodalitäten auch die Aufgabe, die Unternehmen im Förderverfahren zu beraten und zu unterstützen.

(11.08.2017, prh)

Weiterführende Informationen

 

Weiterbildung hilft: Mit Kommunikationsstärke in die Chef-Etage

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Führungskräfte gesucht – die 10 gefragtesten Bewerber-Soft-Skills 

Hätten wir nicht alle gerne einen fairen Chef? Einer, der sein Team motiviert und begeistert? Einen Vorgesetzten mit Humor? Ein Boss mit Ahnung und Empathie? Aber muss eine Führungskraft wirklich eine eierlegende Wollmilchsau sein, die nicht nur fachlich kompetent ist, sondern auch im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden? Worauf legen Arbeitgeber bei der Auswahl geeigneter Kandidaten Wert? kursfinder.de hat die 10 gesuchtesten Soft Skills von Führungskräften aus 200 Stellenanzeigen ausgewertet: In jeder zweiten wird Kommunikationsstärke vorausgesetzt.

Ohne Kommunikationsfähigkeit führt offenbar kein Weg in die Chef-Etage: In nahezu jeder zweiten der 200 ausgewerteten Stellenanzeigen (49,5%) wird diese Eigenschaft explizit im Anforderungsprofil genannt, womit sie den ersten Platz im Ranking einnimmt. Ebenfalls unerlässlich ist für Arbeitgeber bei der Einstellung von Führungspersonal die Fähigkeit, im Team zu arbeiten. In 86 von 200 Stellenanzeigen (43%) suchen Unternehmen einen Teamplayer für den Manager-Posten. Diese beiden Soft Skills führen mit klarem Vorsprung die Top Ten der Soft Skills an, die Führungskräfte mitbringen sollten.

Serviceorientierter Analytiker mit selbstständiger Arbeitsweise

Der Kunde ist König: Das belegt der dritte Rang in der Liste der gefragtesten Soft Skills. In rund einer von drei Ausschreibungen (31%) setzen Arbeitgeber Kunden-, Dienstleistungs- oder Serviceorientierung voraus. Fast genauso häufig (30,5%) suchen sie Bewerber mit zielführender, ergebnis- oder lösungsorientierter Arbeitsweise für die Spitzenposition. Es ist den Unternehmen wichtig, dass die Führungskraft selbstständig arbeitet (29%) und analytische Fähigkeiten mitbringt (27%).

Trotz des Wunschs nach einem Teamplayer wird in einem Viertel aller Anzeigen Durchsetzungsvermögen vorausgesetzt. Für jede fünfte Stelle (21%) ist ferner unternehmerisches Denken und Handeln notwendig. Nahezu Standard in Stellenanzeigen ist heutzutage der Wunsch nach Flexibilität – so auch bei der Einstellung von Führungspersonal: In 36 der 200 Anzeigen (18%) wird diese Anforderung genannt.

Abgerundet wird die Top Ten der gefragtesten Soft Skills von Führungskräften von deren Fähigkeit, andere zu motivieren und zu begeistern. In knapp 16 Prozent der untersuchten Stellenausschreibungen suchen Unternehmen einen Motivator für ihre Mitarbeiter, wohlwissend, dass Erfolg eng mit Motivation verknüpft ist.

Erfahrungswerte zahlen sich aus

Das Beherrschen einer Bandbreite von Soft Skills macht eine Führungspersönlichkeit ebenso aus wie deren Fach- und Branchenkenntnisse. Und diese nehmen mit Erfahrungswerten zu. Neben persönlichen Eigenschaften der Bewerber setzen Unternehmen daher auf Berufserfahrung (über 85%), von mehr als jedem zweiten Arbeitgeber wird zudem Führungserfahrung vorausgesetzt. Je höher der Abschluss, desto besser stehen auch die Chancen, in der Chef-Etage zu landen: In rund 70% der Stellenanzeigen wird von Bewerbern ein Hochschulabschluss erwartet.

Hintergrund
Ausgewertet wurden 200 zufällig ausgewählte aktuelle Stellenanzeigen für Führungskräfte der Online-Jobbörse stepstone.de (Filterkriterien: Vollzeit, feste Anstellung, Deutschland). Die Erhebung fand Anfang August 2017 statt. (07.08.2017, kf/prh)

QUELLE: Meldung von Kursfinder.de

 

Rund drei von vier Unternehmen sind aktiv in beruflicher Weiterbildung

destatis

Fünfte Europäische Erhebung über die berufliche Weiterbildung in Unternehmen (CVTS5) erschienen 

77 Prozent der deutschen Unternehmen nutzten im Jahr 2015 Weiterbildungsmaßnahmen zur Qualifizierung ihrer Beschäftigten. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Anteil der weiterbildenden Unternehmen gegenüber 2010 damit um 4 Prozentpunkte gestiegen. Im Jahr 2015 boten 62 % der Unternehmen die klassische Form der Weiterbildung mit Lehrveranstaltungen in Form von Lehrgängen, Kursen und Seminaren an. 74 % der Unternehmen setzten andere Formen der betrieblichen Weiterbildung ein wie etwa Informationsveranstaltungen, Job-Rotation und selbstgesteuertes Lernen beispielsweise durch E-Learning.

Dies geht aus der Fünften Europäischen Erhebung über die berufliche Weiterbildung in Unternehmen hervor, die in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Norwegen und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien durchgeführt wurde. In Deutschland wurden rund 12.000 Unternehmen mit 10 und mehr Beschäftigten aus nahezu allen Wirtschaftsbereichen befragt.

Das Weiterbildungsangebot ist abhängig von der Unternehmensgröße. Während etwa die Hälfte (53 %) der Unternehmen mit 10 bis 19 Beschäftigten Lehrveranstaltungen angeboten haben, waren es 96 % der Unternehmen mit 1.000 und mehr Beschäftigten. Im Durchschnitt verbrachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 22 Stunden im Jahr in Lehrgängen, Kursen oder Seminaren. Bei knapp zwei Drittel (63 %) der Teilnahmestunden handelte es sich um interne Lehrveranstaltungen, bei gut einem Drittel (37 %) um externe Lehrveranstaltungen.

Je teilnehmender Person entstanden den Unternehmen, die Lehrveranstaltungen anboten, Kosten in Höhe von 1.793 Euro. Die Weiterbildungskosten je Beschäftigten lagen in Unternehmen mit Lehrveranstaltungen bei 801 Euro.

Den größten Anteil an den Weiterbildungskosten hatten mit 47 % die Personalausfallkosten, das heißt die Lohnkosten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 31 % der Kosten entfielen auf Zahlungen und Gebühren an Weiterbildungsanbieter sowie auf Kosten für externes Weiterbildungspersonal in internen Veranstaltungen. Vergleichsweise geringe Kosten (11 %) entstanden den Unternehmen für internes Weiterbildungspersonal. Weitere 11 % entfielen auf Kosten für Räume und Ausstattung, Unterrichtsmaterial und Reisekosten.

(21.07.2017, prh)

Berufliche Weiterbildung in Unternehmen (PDF, 110 Seiten)

 

Die richtige Lernform finden: Der Weiterbildungsguide bietet Hilfe

Weiterbildungsguide

Wer nach einem passenden Weiterbildungsangebot sucht, muss zunächst eine Lernform auswählen. Soll es ein Präsenzkurs zu festen Zeiten und mit festen Teilnehmern sein? Ist vielleicht ein Fernlehrgang geeigneter? Kommt ein Onlinekurs in Frage?

Um diese Entscheidung zu treffen, reichen Flexibilität, Medienverfügbarkeit oder Kosten als Auswahlkriterien nicht aus. Zu beachten sind eine Reihe weiterer Faktoren wie die eigenen Lernvorlieben oder die Unterstützung durch das familiäre Umfeld.

Um Anhaltspunkte zu bekommen, welche Lernformen für jemanden mehr und welche weniger geeignet sind hat die Stiftung Warentest nun ein eigenes Tool »Lernformen« entwickelt. Mit Hilfe von 22 Fragen können Bildungsinteressierte herausfinden, ob sie besser vor Ort mit Dozent, unterwegs mit Tablet oder zu Hause per Fernunterricht lernen. Als Ergebnis wird ein Score für jede der im Tool berücksichtigten Lernformen ausgegeben sowie eine Kurzbeschreibung, was unter diesen Lernformen zu verstehen ist.

Das Tool »Lernformen« ist eingebettet in den Weiterbildungsguide der Stiftung Warentest, der Verbraucher in der Planung und Realisierung ihrer Bildungsvorhaben unterstützt. Neben dem neuen Tool bietet der Guide zahlreiche weitere interaktive Applikationen zu Themen wie Fördermöglichkeiten, Bildungsurlaub oder Angebotscheck sowie zahlreiche redaktionelle Informationen rund um das Thema Weiterbildung.

(21.07.2017, prh)

Weiterbildungsguide: Tool »Lernformen«

Weiterbildungsguide: Startseite

 

Bildungsprämie mit neuen Förderkonditionen

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Größerer Einsatzbereich, keine Altersgrenze, jährliche Förderung: Dank neuer Förderkonditionen für das Bundesprogramm Bildungsprämie erhalten seit dem 1. Juli 2017 noch mehr Menschen die Chance auf finanzielle Unterstützung für Weiterbildungen.

Erfolg im Beruf setzt eine gute Ausbildung voraus – aber auch die Bereitschaft, sich ein Leben lang weiterzubilden. Mit dem Bundesprogramm Bildungsprämie unterstützt das Bundesbildungsministerium Menschen auf ihrem Bildungs- und Aufstiegsweg. Ab Juli 2017 gibt es neue Förderkonditionen: Dadurch bekommen noch mehr Interessierte die Chance auf finanzielle Unterstützung. Darüber hinaus können Prämiengutscheine bis Ende 2020 eingesetzt und bis Ende 2021 abgerechnet werden.

Weiterbildungsinteressierte können künftig ohne Altersbegrenzung einen Prämiengutschein der Bildungsprämie erhalten. Damit öffnet sich die Bildungsprämie auch für Altersrentner und Pensionäre, die nach dem sogenannten »Flexirentengesetz« einen flexiblen Einstieg in die Rente wählen, sowie für Erwerbstätige unter 25 Jahren. Ausschlaggebend ist allein der Erwerbsstatus (mindestens 15 Stunden pro Woche) und das zu versteuernde Einkommen (nicht mehr als 20.000 Euro bzw. 40.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung).

Wer sich weiterbilden möchte, kann ab sofort jedes Jahr die Bildungsprämie erhalten. Bisher war dies nur alle zwei Jahre möglich. Auch der Einsatzbereich des Prämiengutscheins wurde ausgeweitet: In den meisten Bundesländern können jetzt auch Maßnahmen mit Gesamtkosten von mehr als 1.000 Euro gefördert werden

Das Bundesprogramm Bildungsprämie richtet sich an Personen mit geringem Einkommen. Die Prämie fördert individuelle berufsbezogene Weiterbildung unabhängig vom Arbeitgeber, um Menschen dabei zu helfen, ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen. Die Förderung beträgt 50 Prozent der Veranstaltungskosten. Sie ist auf maximal 500 Euro begrenzt. Das Programm besteht seit 2008. Es wird vom Bundesbildungsministerium und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Bisher sind über 300.000 Gutscheine der Bildungsprämie ausgegeben worden.

QUELLE: BMBF

(17.07.2017, prh/bmas)

Weiterführende Informationen

Vergleiche: Förderung von Weiterbildung: Prämiengut­schein jetzt mit mehr Vorteilen

 

WeiterLernen: BMAS veröffentlicht »Werkheft 03«

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Mit dem dritten Werkheft »WeiterLernen« geht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) der Frage nach Qualifikationsbedarfen und -formen für die Arbeit der Zukunft nach. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis geben in der neu erschienenen Ausgabe der Werkheft-Reihe Einblicke in aktuelle Trends und diskutieren die Bedeutung von Fort- und Weiterbildung für den Einzelnen, für Unternehmen und für die Gesellschaft.

Im Rahmen des Dialogprozesses »Arbeiten 4.0« hat das BMAS mit der Werkheft-Reihe eine Plattform für den fachlichen Austausch über die Zukunft der Arbeit geschaffen. Nachdem sich die ersten beiden Ausgaben der Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeit gewidmet haben, greift das dritte Werkheft ein weiteres gesellschaftlich wichtiges Thema auf: Weiterbildung und Qualifizierung.

Die Autorinnen und Autoren nähern sich in ihren Beiträgen dem Thema »WeiterLernen« auf drei Ebenen: Zunächst geht es um das Lernen des Einzelnen, um seine Kompetenzen und die Anforderungen in unterschiedlichen Lebensphasen. Zweitens findet Lernen auf Unternehmensebene statt. So können zum Beispiel Lern- und Experimentierräume in Betrieben die Möglichkeit bieten, außerhalb des »Normalbetriebs« Innovationen und Veränderungsprozesse zu entwickeln und zu probieren. Drittens betrachten die Autorinnen und Autoren den Wissenstransfer auf gesellschaftlicher Ebene und machen Vorschläge für die Weiterentwicklung bestehender Aus- und Weiterbildungsstrukturen.

Hintergrund
Die Werkhefte begleiteten den Dialogprozess Arbeiten 4.0, boten Einblick in die Diskurslage zu den Schwerpunktthemen der jeweiligen Ausgaben und bilden eine erweiterte Plattform für den fachlichen Austausch über die Zukunft der Arbeit.

(17.07.2017, prh)

Werkheft herunterladen (PDF, 176 Seiten)

 

Digitalisierung als Chance für die betriebliche Weiterbildung

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Wuppertaler Kreis legt Trendstudie 2017 vor 

Der Wuppertaler Kreis e.V. – Bundesverband betriebliche Weiterbildung ist nach eigenen Angaben der Verband der führenden Weiterbildungseinrichtungen der Wirtschaft. Die Bildungsdienstleister blicken auf ein ausgesprochen erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die meisten Institute haben sowohl bei den Teilnehmerzahlen offener Seminare als auch bei den Auftragseingängen für firmeninterne Seminare Zuwächse erzielt. Der jährlich ermittelte Geschäftslage-Indikator Weiterbildung des Wuppertaler Kreises spiegelt mit einem Wert von 121 Indexpunkten dieses positive Bild. Gegenüber dem Vorjahreswert von 113 Punkten ist dieser Indikator noch einmal gestiegen und zeigt die positiven Erwartungen der Weiterbildungsunternehmen der Wirtschaft.

Aus Sicht der Bildungsunternehmen sind es dabei besonders die mit der Digitalisierung verbundenen Entwicklungen, die Anforderungen an die betriebliche Weiterbildung stellen. Wenn Geschäftsmodelle grundlegend neu ausgerichtet werden, müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befähigt werden, diese Entwicklung mitzugestalten. Weiterbildung leistet einen Beitrag dazu, diese Veränderungen in den Betrieben umzusetzen. Es kommt hier darauf an, Qualifizierung und aktives Change Management von Anfang an in den Blick zu nehmen.

Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und die Gestaltung einer Lernorganisation im Unternehmen sind Herausforderungen, die von Weiterbildungsdienstleistern in Zusammenarbeit mit den Betrieben entwickelt werden. Ihr Auftrag ist es, Bildungsangebote arbeitsplatznah auf Lernplattformen zur Verfügung zu stellen, die dann selbstgesteuert und bedarfsorientiert von den Mitarbeitern abgerufen werden.

Dabei kommt es bei den Weiterbildungsanbietern darauf an, die Chancen der Digitalisierung auch im eigenen Unternehmen zu nutzen und ihr Angebot digital auszurichten. Weiterbildungsunternehmen werden sich dabei zu »full service«-Anbietern entwickeln, die neben dem traditionellen Bildungsangebot ein breites Spektrum an mediengebundenen Bildungsformaten – wie z.B. Blended Learning, Angebote auf Lernplattformen, Simulationen etc. – anbieten, die in die zunehmend ebenfalls digitalisierten Personalentwicklungsprozesse der Unternehmen eingebunden werden.

Bei der dynamischen Entwicklung der Unternehmen sind Führungskompetenzen weiterhin gefragt, so dass Angebote für Führungskräfte – z.B. Beratungs- und Coaching-Fähigkeiten sowie Teamentwicklung – im Angebot der Weiterbildungsdienstleister eine weiterhin wichtige Rolle spielen. Auch Angebote zur Bewältigung besonders herausfordernder Führungssituationen, wie z.B. die Führung international verteilter Teams nehmen in Zukunft an Bedeutung noch zu. (10.07.2017, wkr/prh)

Zu den Ergebnissen der Umfrage (PDF, 29 Seiten)

 

Förder­leistungen des Meister-BAföGs 2016 um 3,2 Prozent gestiegen

destatis

Im Jahr 2016 standen insgesamt 576 Millionen Euro an Förderleistungen im Rahmen des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (Aufstiegs-BAföG – vormals Meister-BAföG) zur Verfügung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 3,2 % (18 Millionen Euro) mehr als 2015.

Mit dem Aufstiegs-BAföG werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung durch Beiträge zu den Kosten der Bildungsmaßnahme und zum Lebensunterhalt finanziell unterstützt.

Rund 360 Millionen Euro der Förderleistungen entfielen auf Darlehen und 216 Millionen Euro auf Zuschüsse. Die Geförderten erhielten Zuschüsse insbesondere zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren (90 Millionen Euro), für den Lebensunterhalt (116 Millionen Euro), für den Kindererhöhungsbetrag (8 Millionen Euro) und zur Kinderbetreuung (1 Million Euro).

Die Darlehen wurden für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren (159 Millionen Euro), für den Lebensunterhalt (190 Millionen Euro), für den Kindererhöhungsbetrag (8 Millionen Euro), für die Kosten während der Prüfungsvorbereitungsphase (2 Millionen Euro) bewilligt. Ob die Förderungsberechtigten die bewilligten Darlehen in Anspruch nehmen, können sie frei entscheiden. Insgesamt überwies die Kreditanstalt für Wiederaufbau an die Geförderten im Jahr 2016 Darlehen in Höhe von rund 260 Millionen Euro.

Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Aufstiegs-BAföG war 2016 mit knapp 162.000 Geförderte nahezu unverändert zum Vorjahr (- 0,2 %). Etwa zwei Drittel der Geförderten waren Männer. Ihre Zahl nahm gegenüber 2015 um 2,2 % auf 108.000 ab. Die Zahl der Frauen mit »Aufstiegs-BAföG« stieg hingegen im gleichen Zeitraum um 4,2 % auf 54.000.

Die gefragtesten Berufe mit einer Fortbildungsmaßnahme nach dem Aufstiegs-BAföG waren 2016 – ähnlich wie in den Vorjahren – bei den Männern der geprüfte Industriemeister Metall, gefolgt vom staatlich geprüften Maschinenbautechniker und neu an dritter Stelle dem staatlich geprüften Elektro-Techniker. Die häufigsten Berufe bei den Frauen waren die Erzieherin, gefolgt von der geprüften Wirtschaftsfachwirtin und der Friseurmeisterin.

(10.07.2017, prh)

vergleiche BMBF-Stellungnahme zur AFBG-Statistik 2016 ...

 

EU-Kommissar Oettinger regt Gutscheine zur digitalen Weiterbildung an

Bildung solle Ängste nehmen und "eine Gegenbewegung zu Populismus, Protektionismus und Nationalismus" initiieren, sagte EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger.

"Digitalisierung, Automatisierung und Globalisierung lassen sich nicht aufhalten, wohl aber gestalten. Daher muss es uns gelingen, die Trends für möglichst alle Menschen begreifbar zu machen und sie in diesen Dingen weiterzubilden", sagte EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger in einem Interview mit dem Magazin DUB Unternehmer. Vor diesem Hintergrund fordert er Bildungsgutscheine für alle und Investitionen in Höhe von 500 Milliarden Euro in die digitale Infrastruktur. Der vormalige Digitalkommissar Oettinger ist seit Oktober 2006 für den EU-Haushalt zuständig.

Bildung solle Ängste nehmen und "eine Gegenbewegung zu Populismus, Protektionismus und Nationalismus" initiieren, sagte Oettinger weiter. "Diese leben ja von der Angst vor Veränderung durch Automation, Digitalisierung, Globalisierung." Zurzeit sähen noch viel zu wenige Tarifverträge Zeit zur digitalen Weiterbildung vor. Die 500 Milliarden Euro sollen in Glasfasernetze und 5G-Technik gesteckt werden, damit die EU gegenüber den USA und Asien wettbewerbsfähig bleibe. (27.06.2017, wp)

Quelle: Heise Online News

 

25 Jahre erfolgreiche Weiterbildungsinformation und Weiterbildungsberatung in Mecklenburg-Vorpommern

Der Verein zur Förderung der Weiterbildungs-Information und Beratung - WIB - e.V. feierte am Mittwoch, den 21. Juni 2017, mit einer Festveranstaltung sein 25-jähriges Jubiläum. „Mit der Gründung des Vereins wurde der Grundstein für eine umfassende Weiterbildungsinformation und Weiterbildungsberatung gelegt. Das Projekt des WIB e.V., die Weiterbildungsdatenbank für Mecklenburg-Vorpommern, hat sich etabliert und ist ein nicht mehr weg zu denkendes Informationsinstrument für die Menschen und für die Unternehmen in unserem Land geworden.“ sagte Gerhard Bley, Leiter der Abteilung Arbeit im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, vor Ort.

Angesichts des anhaltenden Wandels in allen Bereichen des Lebens ist Lebenslanges Lernen Grundprinzip geworden und wird in Zukunft noch viel stärker gefragt sein. Anforderungen an die Menschen in allen Bereichen werden ständig wachsen. „Die Lebens- und vor allem die Arbeitswelt verändern sich rasant.“ erläuterte Arp Fittschen, Vorstandsvorsitzender des WIB e.V. „Ausbildung – Beruf – Rente: Was lange Zeit als Modell einer individuellen Berufslaufbahn Bestand hatte, ist mittlerweile fast schon zum Sonderfall geworden. Die Beschäftigten werden älter, immer mehr Menschen mit Zuwanderungsgeschichte kommen in die Unternehmen, Maschinen ersetzen teilweise die Arbeit, teilweise schaffen sie neue Tätigkeitsanforderungen. Die Halbwertzeit von Kenntnissen und Kompetenzen wird kürzer. Kontinuierliche Weiterbildung ist der Schlüssel zu Erfolg und Lebensqualität. Lebenslanges Lernen ist längst nicht mehr Kür, sondern Notwendigkeit“ so der Vorstandsvorsitzende.
 

weiterbildung-mv.de, Die Weiterbildungsdatenbank für Mecklenburg-Vorpommern

Weiterbildungsinformation und Weiterbildungsberatung, das sind seit 1992 Vereinszweck und Projektauftrag des Vereins WIB e.V. Die Zielsetzung der Projektarbeit ist der Betrieb der Weiterbildungsdatenbank für Mecklenburg-Vorpommern. Was zunächst mit einer aufwändigen Datensammlung über Bildungsanbieter und ihre Angebote begann, hat sich zu einer inhaltlich und technisch ausgereiften Datenbank mit vielen Zusatzinformationen rund um das Thema Weiterbildung entwickelt. Seit dem Jahr 2000 wird die Weiterbildungsdatenbank im Internet unter der Adresse www.weiterbildung-mv.de betrieben. Die in Mecklenburg-Vorpommern einzigartige Website hat sich im Laufe der Jahre sehr gut positioniert und besitzt eine hohe Reichweite. Monatlich recherchieren 7.700 Besucher auf der Website.

Die unabhängige Weiterbildungsinformation und -beratung in Gestalt der Weiterbildungsdatenbank für Mecklenburg-Vorpommern spielt eine wesentliche Rolle, um den Zugang zu Bildung und Qualifizierung zu ermöglichen und zu erleichtern. Mit der Weiterbildungsdatenbank für Mecklenburg-Vorpommern wird die Fülle an Informationen über Weiterbildungsmöglichkeiten gebündelt - und gleichzeitig transparent und zugänglich gestaltet. In Ergänzung zum breitgefächerten Angebot auf weiterbildung-mv.de unterstützt eine individuelle und anbieterunabhängige Orientierungsberatung bei der Recherche nach Bildungsanbietern und Weiterbildungsangeboten und beantwortet Fragen rund um das Thema Weiterbildung. Über 1.000 Beratungen pro Jahr machen deutlich, dass ein hoher Beratungsbedarf vorhanden ist und Beratung im Kontext Weiterbildung in unserem Land enorm an Bedeutung gewinnt.

Die Weiterbildungsdatenbank für Mecklenburg-Vorpommern wird nach dem Weiterbildungsförderungsgesetz M-V durch das Land Mecklenburg-Vorpommern, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit aus Mitteln der Europäischen Union, Europäischer Sozialfonds, gefördert. (26.06.2017, WP)

Quelle: Pressemitteilung des Vereins zur Förderung der Weiterbildungs-Information und Beratung - WIB - e.V.

 

Hochschulkompass erweitert und optimiert

Hochschulkompass2

Der Kompass durch die Hochschulwelt ist gründlich überholt worden und jetzt mit einem komplett überarbeiteten Auftritt online: Unter www.hochschulkompass.de bietet die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) nun auch kompakte Informationen über Profile und Selbstverständnis einzelner Hochschulen.

Der neue Kooperationspartner ARD-alpha ermöglicht, dass die von ihm produzierten »Hochschulvisitenkarten« ergänzend in den Hochschulkompass eingebunden werden. Bislang sind 70 dieser Filmbeiträge verfügbar, weitere werden folgen.

Der HRK-Hochschulkompass ist nach eigenen Angaben das derzeit umfassendste bundesweite Studieninformationsportal. Als einziges Portal beruht er auf autorisierten Selbstauskünften der Hochschulen.

Neben den Studieninformationen bietet das Portal Daten der Ansprechpartner in den Hochschulen von Leitung über Pressestelle bis zu Auslandamt sowie Informationen über Promotionsmöglichkeiten und internationale Kooperationen. Hinzu kommt ein Studium-Interessentest, eine Studienplatzbörse für Restplätze jeweils am Ende der Zulassungsphase und schließlich eine WG-Suche.

Gerade für Studieninteressierte soll damit die Orientierung in der komplexen deutschen Hochschullandschaft erleichtert und besser erfahrbar werden.

Ebenfalls neu ist eine zusätzliche Möglichkeit für Studieninteressierte, sich ihrer Auswahl von Studienangeboten zu nähern: Unter dem Navigationspunkt »Studienbereiche kennenlernen« werden neun Fächergruppen und fast alle 80 Studienbereiche mit ihren Besonderheiten und Anforderungen beschrieben.

Auch die Nutzung des Hochschulkompass' mit mobilen Endgeräten konnte nun optimiert werden.

Hintergrund
Partner wie der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder der Akkreditierungsrat nutzen die Daten ebenso wie etwa die Bundesagentur für Arbeit, Zeit Online und Spiegel Online. Der Hochschulkompass verzeichnet monatlich weit über 200.000 Besuche, gemeinsam mit den Partnern sind es über 500.000 Visits. Die Weiterentwicklung des Kompasses erfolgt seit Jahren in enger Zusammenarbeit zwischen HRK, dem Bundesverband Hochschulkommunikation und der Gesellschaft für Information, Beratung und Therapie an Hochschulen.

(19.06.2017, prh/hrk)

Zum Hochschulkompass

 

Kaufmännische Abschlüsse: Weiterbildungsguide der Stiftung Warentest hilft bei der Orientierung

Weiterbildungsguide

Unübersichtlich und verwirrend ist der Weiterbildungsmarkt. Es gibt etliche Angebote und noch mehr Abschlüsse, besonders im kaufmännischen Bereich. Wer hier einen Weiterbildungsabschluss machen will, kann schnell verzweifeln.

Die Stiftung Warentest nimmt ihn nun an die Hand. In ihrem Weiterbildungsguide zeigt sie die Optionen für Kaufleute und Nicht-Kaufleute, die auf der Karriereleiter den nächsten Schritt gehen wollen. Ein neues, interaktives Tool auf dem Portal hilft zudem, unter 130 Möglichkeiten den passenden Abschluss zu finden.

Der Weg nach oben kann ganz unterschiedlich aussehen. Manch einer braucht Fachwissen in einem spezialisierten Bereich wie etwa Logistik, Tourismus oder Handel, ein anderer ein BWL-Studium. Fest steht: der betriebswirtschaftliche Abschluss kann den Marktwert kräftig erhöhen. Doch wo suchen, wie finden? Die Weiterbildungsexperten der Stiftung Warentest haben sich der Sache angenommen und die vorhandenen Möglichkeiten sondiert und fachlich bewertet. Ein interaktives Tool hilft bei der Entscheidung für den passenden Abschluss. Denn nichts wäre ärgerlicher, als sich ins Ungewisse hinein weiterzubilden, zumal eine solche Zusatzausbildung auch richtig ins Geld gehen kann.

Aufstiegsfortbildungen bereiten gezielt auf Führungspositionen vor oder liefern das nötige Spezialwissen für die nächste Sprosse der Karriereleiter. Sie sind gesetzlich geregelt und damit staatlich anerkannt. Der Weiterbildungsguide hat aber auch weitere Möglichkeiten, vor allem für Nichtkaufleute, einbezogen, etwa den Europäischen Wirtschaftsführerschein oder Abschlüsse, die man an Volkshochschulen erwerben kann.

(18.06.2017, stwt)

Alle Informationen zum Thema kaufmännische Weiterbildungsabschlüsse

 

Bundestagswahl 2017: Wahlprüfsteine der Volkshochschulen

VHS2

Weiterbildung muss Wahlkampfthema werden. Unter dieses Motto stellt der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) seine Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl.

Die Wahlen insbesondere in USA und Frankreich haben gezeigt, wie eine Mischung aus Wut und mangelnder Bildung den Populismus stärkt. »Wir erwarten, dass sich alle demokratischen Parteien in Deutschland entschieden für gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen«, sagt Ulrich Aengenvoort, Direktor des DVV. Eine kraftvolle Weiterbildungsoffensive sei ein entscheidender Beitrag.

Die Volkshochschulen und ihre Verbände erwarten, dass Bund, Länder und Kommunen die Weiterbildung endlich zur gemeinsamen Sache erklären. Es sei überfällig, dass ein kooperativer Föderalismus das unzeitgemäße Kooperationsverbot in Bildungsfragen ablöse. Damit Lernen nicht nach der Berufsausbildung endet und sich mehr Menschen bis ins hohe Alter weiterbilden, müsse der Bund finanzielle Anreize schaffen, beispielsweise durch Weiterbildungs-BAFöG oder bessere steuerliche Absetzbarkeit.

Auch sei ein entschlosseneres Vorgehen nötig, um die alarmierend hohe Zahl von 7,5 Millionen funktionalen Analphabeten in Deutschland zu verringern. Dazu bedürfe es breit angelegter Förderprogramme mit angemessener finanzieller Ausstattung. »Deutschland braucht außerdem eine staatliche Stärkung des zweiten Bildungswegs«, betont Aengenvoort. Ohne Schulabschluss sei eine eigenständige finanzielle Existenzsicherung kaum möglich. Deshalb müsse jeder Erwachsene die Möglichkeit haben, Schulabschlüsse nachzuholen - unabhängig von Alter, Erwerbs- und Aufenthaltsstatus oder nationaler Herkunft.

»Weiterbildung trägt maßgeblich dazu bei, dass niemand ins gesellschaftliche Abseits gerät«, so Aengenvoort weiter. Mit dem bundesweit flächendeckenden Netz an Einrichtungen gebe es in Deutschland eine hervorragende Infrastruktur, um Begegnung, Austausch und politische Teilhabe zu fördern. »Wir müssen Menschen befähigen, die Welt und ihre Veränderungen zu begreifen. Unverständnis, Rückzug und Radikalisierung dürfen nicht die Oberhand gewinnen«, fordert Aengenvoort abschließend.

(13.06.2017, prh/dvv)

VHS-Wahlprüfsteine 2017 (PDF, 7 Seiten)

 

Digitalisierung: Fast 40 Prozent sagen: Weiterbildung ist das Top-Thema

Hans Boeckler Stiftung2

Weiterbildung ist für die Menschen in Deutschland ein zentrales Thema, um den digitalen Wandel in der Arbeitswelt zu gestalten. Das ergibt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung für die Kommission »Arbeit der Zukunft«.

Von insgesamt 9.178 durch die Meinungsforscher von Civey Befragten sprechen sich 38 Prozent für die verstärkte Beachtung des Themas Weiterbildung aus. Über 16 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass vor allem die globale Perspektive und die Zuwanderung im Zuge der digitalen Transformation verstärkt beachtet werden sollten. 11,2 Prozent stellen mehr Geschlechtergerechtigkeit in den Vordergrund.

Digitaler Wandel und Weiterbildung

Prof. Dr. Kerstin Jürgens, Soziologie-Professorin an der Universität Kassel, und zusammen mit dem DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann Vorsitzende der Kommission »Arbeit der Zukunft«, betont die besondere Bedeutung der Weiterbildung in der Arbeitswelt der Zukunft: »Eine große Mehrheit hat erkannt, dass die Digitalisierung uns vor neue Herausforderungen stellt. Qualifizierung für die Beschäftigten ist der Schlüssel, um sie zu bewältigen und als tatsächlichen Fortschritt zu gestalten. Bislang wird in Deutschland viel zu wenig und zu wenig systematisch weitergebildet«.

Dazu, wie lebens- und berufsbegleitendes Lernen vom Staat, aber auch von der Wirtschaft für die Beschäftigten ermöglicht und ausgestaltet werden kann, wird die 32-köpfige Kommission »Arbeit der Zukunft« Ende Juni mit ihrem Abschlussbericht neue Denkanstöße geben.

Über zwei Jahre hinweg haben sich auf Initiative der Hans-Böckler-Stiftung die Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Gewerkschaften, Betriebsräten, der Bundesregierung, aus Unternehmen, aus Start-ups und Stiftungen unter anderem damit beschäftigt, wie Qualifizierung in der Arbeitswelt von morgen organisiert sein kann, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.

(12.06.2017, prh)

 

Österreichische Weiterbildungsstudie: 90 Prozent sehen Bildungsbedarf bei digitalen Kompetenzen

PbEB2

Studie »Weiterbildung 2017«: Unternehmen investieren in Weiterbildung und rüsten sich für Digitalisierung 

Gestern, am 7. Juni 2017, fand in Österreich der »Tag der Weiterbildung« bereits zum neunten Mal statt. Veranstalter ist die »Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung« (PbEB). Sie präsentierte dabei die Studie »Weiterbildung 2017«, für die von MAKAM Research Führungskräfte und Personalverantwortliche von 500 Firmen ab 20 Beschäftigten befragt wurden.

Die Ergebnisse: 9% der Betriebe halten sich selbst für »sehr gut« auf die Anforderungen der Digitalisierung vorbereitet, weitere 42% zumindest für »gut«. 43% sagten, sie seien »befriedigend« auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet, immerhin 4% der Unternehmen gaben an, nur »genügend« gerüstet zu sein, und weitere 1% stufen es als »nicht genügend« ein, was im Unternehmen in puncto Digitalisierung geschehe.

Die Führungskräfte und Personalverantwortlichen wurden auch gefragt, welche Aspekte in puncto Digitalisierung aus ihrer Sicht besonders wichtig sind. Sehr große Bedeutung hat die IT- und Datensicherheit, die 84% der Befragten für sehr wichtig und weitere 13% für wichtig halten. Mit deutlichem Abstand dahinter folgen kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Aspekte, wie etwa die Fähigkeit, den Einfluss der Digitalisierung in neuen Geschäftsmodellen mitzudenken.

90 Prozent wollen mehr Weiterbildung im Bereich digitale Kompetenzen

90% sehen großen Weiterbildungsbedarf im Bereich »Digitale Kompetenzen«. Beschäftigte sollen laut der Umfrage vor allem im Bereich IT-Sicherheit und Datensicherheit noch mehr digitale Kompetenzen erwerben – 60% orten hier großen Weiterbildungsbedarf. Wichtig sind außerdem kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Aspekte der Digitalisierung (43%, z.B. Entwicklung neuer Geschäftsmodelle), technologische Aspekte (39%, z.B. Automatisierungstechnik), soziale Handlungskompetenzen (36%, z.B. kollaboratives Arbeiten) und kommunikativ-kreative Aspekte (34%, z.B. Webshops).

75% der Unternehmen haben im Bereich der Digitalisierung bereits Bildungsmaßnahmen gesetzt, und hier wiederum meist im Sicherheitsbereich. 50% der befragten Führungskräfte und PersonalistInnen planen weitere Bildungsmaßnahmen, um digitale Kompetenzen der Beschäftigten zu stärken.

Hohe Ambivalenz bei Unternehmen in puncto Digitalisierung

Bei der Frage, ob die zunehmende Digitalisierung eher positive oder negative Auswirkungen auf das Unternehmen habe, zeigten sich die Befragten optimistisch: Positiv werde sich die Digitalisierung vor allem auf die Arbeitseffizienz und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auswirken, sagen 65% bzw. 61% der Befragten. 58% glauben, dass die Qualität der Arbeitsleistung durch Digitalisierung steige, und 57% sind der Meinung, dass sich die Datensicherheit durch Digitalisierung verbessere.

»Generell ist die Ambivalenz der Unternehmen sehr hoch. Viele Führungskräfte geben an, dass die Digitalisierung in vielen Bereichen sowohl positive als auch negative Auswirkungen habe. Das heißt, die Unternehmen orientieren sich gerade erst. Weiterbildung wird daher gerade in puncto Digitalisierung zu einem klareren Blick auf das Thema beitragen«, erklärt PbEB-Sprecher Bayer. 18% der Betriebe wollen 2017 mehr für Weiterbildung ausgeben 18% der Unternehmen werden heuer mehr in Weiterbildung investieren. Im Gegensatz dazu planen nur 5% der Unternehmen, im laufenden Jahr weniger für Weiterbildung auszugeben als bisher. Die Weiterbildungsbudgets in den meisten Unternehmen bleiben heuer meist gleich: 69% der Unternehmen haben gleich viel Weiterbildungsbudget vorgesehen wie im Vorjahr.

»Die positive Entwicklung, die wir schon im Vorjahr beobachten konnten, setzt sich weiter fort. In Zeiten rascher Veränderungen wird die Qualifikation der Beschäftigten noch wichtiger«, sagt PbEB-Sprecher Mag. (FH) Christian Bayer. Wichtigste Weiterbildungsmaßnahmen: Verkauf/Marketing Wie bei den Untersuchungen der Vorjahre wurden die Unternehmen auch heuer wieder gefragt, welche Bedeutung sie einzelnen Weiterbildungsmaßnahmen zuordnen. Den größten Konkurrenzvorsprung erwarten sich die Unternehmen wie schon im Vorjahr durch Marketing- und Verkaufstrainings, gefolgt von Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung in den Bereichen Technik und Produktion sowie Informatik und EDV-Anwendungen.

Hintergrund
Tag der Weiterbildung am 7. Juni
Am 7. Juni findet der »Tag der Weiterbildung« bereits zum neunten Mal in Österreich statt. Veranstaltet wird der »Tag der Weiterbildung« von der Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung (PbEB). Sie will damit die Bedeutung der Weiterbildung und des lebenslangen Lernens aufzeigen.

Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung
Die Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung wurde im Jahr 2007 gegründet und ist eine freiwillige und unabhängige Vereinigung führender Anbieter berufs- und wirtschaftsbezogener Aus- und Weiterbildungsaktivitäten.

(08.06.2017, prh)

PbEB-Portal

 

Deutsche Arbeitnehmer haben großes Interesse an Weiterbildung

indeed2

Fortkommen im Job ist gefragt - mehr als 80% der deutschen Arbeitnehmer haben Interesse an beruflicher Weiterbildung. Bei den unter 40-Jährigen liegt der Wert mit über 90% sogar noch darüber. Mit steigendem Lebensalter sinkt der Wert etwas - bei den über 50-jährigen Angestellten sind es noch knapp drei Viertel, die Interesse signalisieren. Drei Viertel der Befragten geben an, dass sie bei ihrer letzten Weiterbildungsmaßnahme Fähigkeiten erworben haben, die ihnen im Berufsleben weiterhelfen.

Dies ist das Ergebnis einer Befragung von Indeed, der weltweit größten Jobseite, unter 1.064 Angestellten in Deutschland.

Bei der Mehrheit der Befragten kümmert sich der Arbeitgeber um entsprechende Weiterbildungen und schlägt passende interne oder externe Schulungen vor. Rund ein Drittel der Arbeitnehmer erhält keine Weiterbildungsangebote von Arbeitgeberseite, bei Arbeitern sind es sogar knapp über 50%.

Bei den Arbeitnehmern, die keine Weiterbildungsangebote vom Arbeitgeber erhalten, zeigen zwei Drittel auch keine Eigeninitiative, kümmern sich also selbst nicht um die eigene Fortentwicklung. »Aus Sicht der Arbeitnehmer ist Weiterbildung also offenbar eine Bringschuld des Arbeitgebers. Denn grundsätzliches Interesse besteht, aber es mangelt an der Eigeninitiative. Dabei müssten jeder Arbeitnehmer selbst am besten wissen, wo er sich verbessern oder weiterentwickeln kann«, sagt Frank Hensgens (Indeed).

 

Interesse an WB

 

Weiterbildung auch am Wochenende

50% der Befragten würden auch ein Wochenende für die eigene Weiterbildung investieren. Urlaubstage oder einen finanzielle Beitrag beizusteuern, liegen dagegen deutlich zurück. Etwa ein Drittel der Befragten ist überhaupt nicht bereit, in welcher Form auch immer, in die eigene Weiterbildung zu investieren. Je älter die Befragten Arbeitnehmer sind, umso weniger Bereitschaft besteht, selbst etwas einzubringen.

Geht es um die Anreize für eine Weiterbildung, so stehen fachliche/inhaltliche Themen und die persönliche Weiterentwicklung an der Spitze. Gerade für jüngere Arbeitnehmer ist der Punkt »Vorankommen beim gegenwärtigen Arbeitnehmer« besonders relevant - hier liegen die Werte deutlich höher als bei älteren Befragten.


Was gefragt wurde...

 

Haben Sie grundsätzlich Interesse an beruflicher Weiterbildung?
Ja: 83,7%
Nein: 16,3%

Macht Ihnen Ihr Arbeitgeber Weiterbildungsangebote?
Ja, interne Angebote: 56,2%
Ja, externe Angebote: 39,2%
Nein, keine Angebote: 33,1%

Wenn der Arbeitnehmer keine Weiterbildungsangebote macht, kümmern Sie
sich selbst um Ihre eigene Weiterbildung und schlagen Sie Ihrem
Arbeitgeber passende Angebote vor?
Ja: 33,2%
Nein: 66,8%

Wie viele Weiterbildungstage pro Jahr halten Sie für angemessen?
1-3: 35,4%
4-5: 33,5%
6-7: 17,9%
Mehr als 7: 13,3%

Wären Sie bereit, auch ganz konkret in die eigene Weiterbildung zu
investieren? (Mehrfachnennungen möglich)
Ja, ich würde das auch am Wochenende machen: 48,6%
Ja, ich würde dafür Urlaubstag(e) einsetzen: 17,1%
Ja, ich würde bis zu 10 Prozent der Kosten übernehmen: 25,2%
Ja, ich würde bis zu 25 Prozent der Kosten übernehmen: 10,5%
Ja, ich würde auch über 25 Prozent der Kosten übernehmen: 4,8%
Nein, dazu bin ich nicht bereit: 31,7%

Was sind für Sie die wichtigsten Argumente für eine Weiterbildung?
(Mehrfachnennungen möglich)
Fachliche Weiterentwicklung: 75,6%
Persönliche Weiterentwicklung: 66,0%
Vorankommen bei meinem gegenwärtigen Arbeitgeber: 42,4%
Insgesamt die Verbesserung meiner Karriere-Perspektive: 41,1%

Wenn Sie an Ihre letzte Weiterbildungsmaßnahme denken: Haben Sie das
Gefühl, dass Sie Fähigkeiten erworben haben, die Ihnen fortan im
Berufsleben geholfen haben?
Ja: 75,9%
Nein: 24,1%

Hintergrund
Die Umfrage unter 1.064 deutschen Arbeitnehmern wurde zwischen dem 24. April und 3. Mai 2017 durchgeführt.

(07.06.2017, prh)

 

In Neuigkeiten & Terminen

Zukunft Personal 2017 (Köln)

vom 19.09.2017 bis zum 21.09.2017

Aus der Selbstbeschreibung des Veranstalters:

Die Zukunft Personal in Köln ist Europas Hot Spot für HR-Entscheider: Der Marktplatz für Innovationen mit mehr als 730 Ausstellern und einem einzigartigen Programm mit rund 450 Vorträgen, Podiumsdiskussionen und interaktiven Formaten bietet Ihnen Weiterbildung auf höchstem Niveau. Das Themenspektrum reicht von Recruiting und Personaldienstleistungen über betriebliche Weiterbildung, Leadership und Arbeitsrecht bis hin zu Personal-Software und der Zukunft der Arbeitswelt.

Drei Tage lang stehen innovative Lösungen und Networking in der Personal-Community im Mittelpunkt: Geschäftsführer, Personalverantwortliche, Mitarbeiter von Personalabteilungen und Organisationsentwickler verschaffen sich auf der Zukunft Personal einen Überblick über den Markt an Produkten und Dienstleistungen und tauschen sich mit Fachkollegen über die Trends in der Personalarbeit aus. Erleben Sie ein Event, das mit internationalen Keynote-Speakern, Best-Practice-Vorträgen, wissenschaftlichen Beiträgen und interaktiven Formaten besticht!

 

Fachtagung »Qualifizierungen für Menschen mit Migrationshintergrund« (Berlin)

vom 21.09.2017 bis zum 21.09.2017

In der Fachtagung soll unter anderem der Frage nachgegangen werden, wie migrationsspezifische Qualifizierungsangebote optimal zu gestalten sind. Ausgehend von einem Blick zurück wirdd betrachtet, welche Schlussfolgerungen aus bisherigen Erfahrungen für den Umgang mit aktuellen Herausforderungen gezogen werden können – um sich daran anknüpfend mit neuen Entwicklungen und Trends bei migrationsspezifischen Qualifizierungen auseinanderzusetzen.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Qualifizierungspraxis, aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sollen Herausforderungen migrationsspezifischer Qualifizierungen benannt und Neuerungen identifiziert werden. Diskutieren Sie mit, berichten Sie von Ihren Erfahrungen aus der Qualifizierungsarbeit und tauschen Sie sich mit weiteren handlungsfeldrelevanten Expertinnen und Experten aus.

Die Fachtagung ist Teil des Bundesprogramms »Integration durch Qualifizierung (IQ)«, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds gefördert und in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt wird.

 

Fachtagung »Bildungsinnovationen für nicht formal Qualifizierte« (Nürnberg)

vom 09.11.2017 bis zum 09.11.2017

Schwer erreichbare Zielgruppen wie nicht formal Qualifizierte können durch Bildungsinnovationen in berufliche Aus- und Weiterbildung gebracht werden. Weiterbildungsbereitschaft, -beteiligung sowie -erfolge der Betroffenen kann eine methodisch-didaktische Neuausrichtung von Lernarrangements mit den folgenden Elementen erhöhen:

• hoher Anwendungsbezug,
• verstärktes Einbinden des Lernorts Betrieb,
• multimedialer Methodenmix sowie
• arbeitsmarktrelevante Formen der Feststellung und Anerkennung erworbener Kompetenzen.

Im Fokus der Fachtagung stehen neue Lernformen wie arbeitsplatznahes, digitales und zertifikatorientiertes Lernen, die sich bereits in Modellprojekten bewährt, aber dennoch erst in Ansätzen Eingang in die Weiterbildungskultur gefunden haben. Ziel ist es aufzuzeigen, wie diese Bildungsinnovationen für die Bildungspraxis nutzbar gemacht werden können.


Die Fachtagung richtet sich an Vertreter/innen von Bildungsdienstleistern, Agenturen für Arbeit und Jobcentern, Ministerien und anderen zuständigen Behörden sowie an Personalverantwortliche von Unternehmen, Interessensvertreter/innen der Zielgruppe und die Fachöffentlichkeit im Kontext der beruflichen Weiterbildung.

 

Jahreskongress Berufliche Bildung 2017 (Stuttgart)

vom 10.11.2017 bis zum 11.11.2017

Motto: Schule und Betrieb vernetzen - Chancen der Digitalisierung nutzen

Kongress für Schulleitungen, Abteilungs- und Fachbereichsleitungen ­ sowie für berufsbildende Schulen und AusbilderInnen in Betrieben

Auf dem Jahreskongress Berufliche Bildung 2017 erwarten Sie viele spannende Workshops mit aktuellen Themen rund um Digitalisierung, Führung und Lernortkooperation, die sich sich Fragen stellen wie z.B.: Was bedeutet Industrie 4.0 für neue Berufsbilder, welche Medienkompetenzen müssen erlangt und gefördert werden, wie kann Integration gelingen?

 

Berufsbildung 4.0 - Grundfragen, Stand und Perspektiven (Darmstadt)

vom 16.11.2017 bis zum 17.11.2017

»Vier Punkt Null« steht für Veränderungen aufgrund des Einsatzes moderner digitaler Technologien in der Arbeitswelt. In dem AG BFN-Forum soll die Berufsbildung im Rahmen von 4.0  erörtert werden. Diskutiert wird, wie sich der Einsatz moderner digitaler Technologien auf die Arbeitswelt und Berufsbildung auswirkt.

 

myQ - Publikums- und Fachmesse für Weiterbildung (München)

vom 24.11.2017 bis zum 25.11.2017

Der Fokus richtet sich speziell auf weiterbildungsinteressierte Berufstätige, Personaler und Führungskräfte mit Verantwortung für Mitarbeiter- und Teamentwicklung.

Für die besonderen Bedürfnisse und Fragestellungen, welche mit einer individuellen berufsbegleitenden Weiterbildung einhergehen, soll die Messe eine gebündelte Plattform darstellen, auf der sich Vorstellungen, Fragen und Ideen besprechen lassen.

 

OEB 2017 (Berlin)

vom 06.12.2017 bis zum 08.12.2017

OEB 2017 ist die 23. globale, branchenübergreifende Konferenz für technologiegestützte Aus- und Weiterbildung.

Hier geht es um digitales Lernen in der Aus- und Weiterbildung. Jedes Jahr kommen auf der internationalen Veranstaltung über 2.200 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Politik zusammen, um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich digitales Lernen auszutauschen und neue Ideen sowie Konzepte voranzubringen.

 

ONLINE EDUCA (Berlin)

vom 06.12.2017 bis zum 08.12.2017

ONLINE EDUCA BERLIN 2017 - Internationale Konferenz für technologisch gestützte Aus- und Weiterbildung

Mit dem Themenspektrum: E-Learning, technologisch gestützte Ausbildung und Weiterbildung, Management und Organisation von E-Learning-Systemen, zukünftige Tools und Technologien, Web 2.0 und Social Networking, Generation Y, Millenials, Lehrkonzepte

 

Einmischen, positionieren, verbinden. Erwachsenenbildung und Öffentlichkeit (Bonn)

vom 12.12.2017 bis zum 12.12.2017

Das diesjährige »DIE-Forum Weiterbildung« findet am 12. Dezember im Katholisch-Sozialen Institut auf dem Michaelsberg in Siegburg statt.

Unter dem Motto »Einmischen, positionieren, verbinden« thematisiert das DIE-Forum Weiterbildung das Verhältnis von Erwachsenenbildung und Öffentlichkeit.

Der konstruktive Streit um gesellschaftlich relevante Themen wie Integration, Digitalisierung oder die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus ist notwendiger Bestandteil gesellschaftlichen Zusammenlebens. In den Debatten offenbaren sich die Vielfalt an Positionen und die Komplexität des Alltags. Erwachsenenbildung ist Teil dieser Öffentlichkeit: Sie schafft Räume für Begegnung und Austausch und hilft Menschen, am öffentlichen Diskurs teilzuhaben. Nicht zuletzt treten die Organisationen und Verbände der Erwachsenenbildung selbst als Stimme im öffentlichen Diskurs in Erscheinung.

Dabei ist die organisierte Erwachsenenbildung immer wieder mit den Fragen konfrontiert,

  • ob und wie sie politische Kontroversen in ihren Angeboten aufgreift, sich zu ihnen positioniert und dadurch Öffentlichkeit aktiv mitgestaltet,
  • welche Rolle sie für die öffentliche Meinungsbildung spielen kann und soll,
  • wie sie ihre Bildungsaufgabe wahrnimmt, Aufklärung und politische Teilhabe zu fördern.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik diskutieren diese und andere Fragen zum Verhältnis von Erwachsenenbildung und Öffentlichkeit im diesjährigen DIE-Forum. Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer Keynote von Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung.

 

 

LEARNTEC 2018 (Karlsruhe)

vom 30.01.2018 bis zum 01.02.2018

Die Messe Karlsruhe wird zum 26. Mal zur größten Plattform für das Lernen mit IT.

Im Januar/Februar 2017/18 präsentiert die LEARNTEC die aktuellen Trends und Entwicklungen für die Bildung in Schule und Hochschule sowie in der beruflichen Bildung. Mehr als 7.500 HR-Entscheider und IT-Verantwortliche aus aller Welt erfahren auf der LEARNTEC, wie der Wandel hin zu einer digitalen Lernkultur gestaltet wird und die Lernwelt jetzt und in Zukunft aussieht.

 

didacta - die Bildungsmesse 2018 (Hannover)

vom 20.02.2018 bis zum 24.02.2018

Die didacta findet zum zehnten Mal auf dem Gelände der Hannover-Messe statt.

Als die weltweit größte Fachmesse rund um Bildung bietet sie Angebote von rund 900 Ausstellern und ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, Erzieher, Ausbilder, Trainer und Personalentwickler an. Hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft kommen zur didacta, um hier Wege für die Bildung der Zukunft zu finden und sich auszutauschen.

 

myQ - Publikums- und Fachmesse für Weiterbildung (Düsseldorf)

vom 16.03.2018 bis zum 17.03.2018

Der Fokus richtet sich speziell auf weiterbildungsinteressierte Berufstätige, Personaler und Führungskräfte mit Verantwortung für Mitarbeiter- und Teamentwicklung.

Für die besonderen Bedürfnisse und Fragestellungen, welche mit einer individuellen berufsbegleitenden Weiterbildung einhergehen, soll die Messe eine gebündelte Plattform darstellen, auf der sich Vorstellungen, Fragen und Ideen besprechen lassen.

 

 

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