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Förderung der beruflichen Weiterbildung: »Falsche Weichenstellung«

Der Bildungsverband (BBB) zur Entwicklung der Förderung beruflicher Weiterbildung im Mai 2011.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai erstmals in diesem Jahr wieder unter die Marke von drei Millionen gefallen. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, gab es 2,96 Millionen registrierte Arbeitslose. Dies waren 118.000 weniger als im April und 276.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat von 7,3 auf 7,0 Prozent.

»Der Arbeitsmarkt profitiert vom stabilen Aufschwung der deutschen Wirtschaft«, erklärte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. Die Nachfrage nach Arbeitskräften schwäche sich zwar leicht ab, liege aber weiter auf hohem Niveau.

Nach Auffassung des Bildungsverbandes gibt der jetzige Aufschwung Chancen auch für Langzeitarbeitslose. Besonders der bereits in vielen Bereichen feststellbare Fachkräftebedarf zeigt, was zu tun ist, nämlich eine Qualifizierungsoffensive auf den Weg zu bringen. Das Gegenteil geschieht derzeit: Seit Jahresbeginn nehmen die Eintritte in berufliche Weiterbildungen der BA und der ARGEn von Monat zu Monat ab.

In den Monaten Januar bis Mai dieses Jahres haben im Durchschnitt pro Monat 26.300 Personen eine berufliche Qualifizierungsmaßnahme begonnen. Im Vergleichszeitraum 2010 waren es noch rund 43.800.

Dazu Horst Palik, Geschäftsführer des BBB: »Die Kürzungen und Streichungen sind arbeitsmarktpolitisch und volkswirtschaftlich falsch und in mittelfristiger Sicht sehr teuer. Sie führen dazu, dass die Arbeitslosigkeit nicht in dem Umfang zurückgeführt wird, wie möglich. Diese Politik ist umgehend zu korrigieren!«

QUELLE: Mitteilung des BBB

  (31.05.2011, prh)

 

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