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Social-Media-Befragung von Weiterbildnern gestartet

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Nutzen Sie Soziale Medien, um an Informationen zu kommen, Neuigkeiten zu teilen oder zu kommentieren?

Wenn ja, können Sie die Betreiber von wb-web unterstützen, die ab heute eine Befragung darüber durchführen, welche sozialen Medien für das Personal in der Erwachsenen- und Weiterbildung von besonderer Bedeutung sind. Dafür wurde ein kurzer Onlinefragebogen mit fünf Fragen erstellt. Diese lassen sich in wenigen Minuten beantworten, vollkommen anonym und ohne personenbezogene Daten.

An wen richtet sich die Befragung?

Die Befragung richtet sich an Menschen, die in allen Kontexten und Funktionen der Erwachsenen- bzw. Weiterbildung tätig sind.

Wie läuft die Befragung ab?

Nach Ihrer Zustimmung zur Teilnahme erhalten Sie Zugriff auf einen kurzen Fragebogen mit 5 Fragen. Die Bearbeitung wird ca. 5 Minuten dauern. Sie finden eine Reihe von Social Media Kanälen, bei denen Sie gebeten werden anzugeben, ob und in welcher Weise (privat oder beruflich) Sie diese nutzen.

Mit der Befragung soll herausgefunden werden, welche Social Media Kanäle das deutschsprachige Weiterbildungspersonal für berufliche Belange bevorzugt nutzt.

Hintergrund
Das Ziel von wb-web ist es, einen Beitrag zur Professionalitätsentwicklung von Lehrenden in der Erwachsenen- und Weiterbildung zu leisten.

Das wb-web-Redaktionsteam informiert über Trends, Diskussionen, Forschungsergebnisse, Publikationen etc. aus der Weiterbildungslandschaft. Wissensbausteine vermitteln Inhalte aus den Bereichen Arbeitsfeld, Beratung, Lehren/Lernen, Interaktion, Methoden, Medien und Diagnose. (21.10.2021, prh)

Zur Befragung

 

Kulturelle Bildung auch eine Aufgabe des Staates

Rat für kulturelle Bildung

Der Bund steht aus Sicht des unabhängigen Expertengremiums Rat für Kulturelle Bildung in der Verantwortung, deutschlandweit Impulse und Standards für Kulturelle Bildung zu setzen. Als Gemeinschaftsaufgabe mit den Ländern und Kommunen gelte es, Kulturelle Bildung ressortübergreifend zu denken und in allen Förderprogrammen der Öffentlichen Hand für Kultureinrichtungen und Schulen fest zu verankern.


Der Vorsitzende des Expertenrates Prof. Dr. Eckart Liebau, betont: »Es gibt jetzt das Momentum einer politischen Neuausrichtung, deren erste Prioritäten die Transformation von Gesellschaft in Bezug auf Digitalisierung, Klimawandel und vor allem auch Bildung sein wird. Kulturelle Bildung kann dazu einen wesentlichen Teil beitragen. Kultureinrichtungen und Kulturakteure können mit umfassenden Bildungskonzepten gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Kulturelle Bildung selbst kann ein Hebel sein, um die Kulturinfrastruktur zukunftssicher zu transformieren. Deshalb muss Kulturelle Bildung eine ressortübergreifende politische Bedeutung erhalten, und selbstverständlich auch in allen Kulturförderungen als zwingendes Kriterium berücksichtigt werden.«

In seiner kulturpolitischen Handreichung empfiehlt das Expertengremium der Kulturpolitik und -verwaltung, im Wesentlichen drei Handlungsfelder in den Blick zu nehmen: Kultureinrichtungen in ihrem Profil Kultureller Bildung zu stärken, den digitalen Wandel kulturpolitisch zu begleiten, sowie kommunale Bildungslandschaften mit Kultureinrichtungen, Künstlerinnen und Kulturpädagogen im Zusammenspiel mit dem Bildungsbereich, vor allem Schulen, stärker zu unterstützen.

Das Potenzial von Kultureinrichtungen als Orte der Teilhabe nutzen

Kultureinrichtungen ermöglichen die direkte Begegnung mit kulturellen Ausdrucksformen und genießen eine grundsätzlich hohe gesellschaftliche Akzeptanz. Dem steht die geringe Nutzung von Kulturangeboten durch die Gesamtbevölkerung gegenüber. Der Expertenrat plädiert für eine Verankerung der Vermittlungsperspektive auf Leitungsebene von Kultureinrichtungen. Ein ausgewiesenes Budget für Kulturelle Bildung in jeder Kultureinrichtung muss einen signifikanten Teil ihres Gesamthaushaltes ausmachen. Zudem müssen Kunst- und Musikhochschulen in jedem ihrer Ausbildungsstränge Schwerpunkte mit Vermittlungsexpertise setzen.

Den digitalen Wandel kulturpolitisch begleiten

Die Corona-Krise hat im gesamten Kulturbereich einen Digitalisierungsschub ausgelöst, der Chancen für Zugänge zu Kunst und Kultur eröffnet. Damit kulturelle Teilhabe gelingt, braucht es Strategien, die die spezifischen didaktischen Möglichkeiten des Digitalen nutzen. Institutionen und Akteure der Kulturellen Bildung müssen sich selbst stärker in die Moderation und Gestaltung des Kulturwandels einbringen, denn der digitale Wandel erfordert auch ästhetische Kompetenzen. Diese beiden Aufgaben brauchen kulturpolitische Unterstützung weit über coronabedingte Überbrückungsmaßnahmen hinaus: mit Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Digitalisierung, einer entsprechenden Personalausstattung und einer unbürokratischen Förderung technischer Infrastruktur, zum Beispiel mit einem »Digitalpakt Kultur«, der auch eine Qualifizierungsoffensive mit einbezieht.

Kultur in Bildungslandschaften verorten und sichtbar machen

Nach Ansicht des Expertenrates fehlt es an einer flächendeckenden systematischen Verankerung von Kultureinrichtungen, Künstlerinnen und Kulturpädagogen in lokalen Bildungskonzepten. Kommunale Bildungslandschaften schließen neben Schulen auch Kultureinrichtungen wie Museen, Theater, Bibliotheken ein. Servicestellen, welche die Kompetenzen vor Ort in der Kommune bündeln und Anbieter Kultureller Bildung mit Bildungseinrichtungen gezielt vernetzen, sollten stärker gefördert werden.

 

Hintergrund
Der Rat für Kulturelle Bildung ist ein unabhängiges Beratungsgremium, das sich umfassend mit der Lage und der Qualität Kultureller Bildung in Deutschland befasst. Ihm gehören elf Mitglieder an, die verschiedene Bereiche der Kulturellen Bildung repräsentieren: Tanz- und Theaterpädagogik, Musik- und Literaturvermittlung, Bildungsforschung, Erziehungswissenschaften, Pädagogik, Medienpädagogik, Politische Bildung, Soziologie, Kulturelle Bildung und die Künste.

(19.10.2021, prh)

RAT FÜR KULTURELLE BILDUNG

 

Qualitätsoffensive Lehrerbildung: 72 Unis gefördert

Lehrer vor Klasse Whiteboard

Im Zeitraum von März 2020 bis Ende 2023 sind insgesamt 72 lehrkräftebildende Hochschulen in die Programmförderung der »Qualitätsoffensive Lehrerbildung« (QLB) einbezogen. Dies entspricht einem Anteil von 64 Prozent aller in Frage kommenden Hochschulen.

Dies geht aus einer Erklärung der Bundesregierung hervor. Die QLB sei »das bislang umfangreichste Programm zur Verbesserung der Qualität der Lehramtsausbildung an Hochschulen«.

Im Jahr 2020 wurde die QLB um die Schwerpunkte »Digitalisierung in der Lehrerbildung« und »Lehrerbildung für die beruflichen Schulen« erweitert. Insgesamt 91 Projekte werden gefördert. Die Zielerreichung und ihre Bewertung ergeben sich aus den folgenden sechs, von der Förderrichtlinie zur ersten Förderphase sowie der Förderrichtlinie zur Förderung von Projekten mit den Schwerpunkten »Digitalisierung in der Lehrerbildung« und/oder »Lehrerbildung für die beruflichen Schulen« vorgegebenen Handlungsfeldern:

  • Profilierung und Optimierung der Strukturen der Lehrerbildung an den Hochschulen
  • Qualitätsverbesserung des Praxisbezugs in der Lehrerbildung
  • Verbesserung der professionsbezogenen Beratung und Begleitung der Studierenden der Lehrerbildung
  • Fortentwicklung der Lehrerbildung in Bezug auf die Anforderungen der Heterogenität und Inklusion
  • Fortentwicklung der Fachlichkeit, Didaktik und Bildungswissenschaften
  • Vergleichbarkeit sowie die gegenseitige Anerkennung von lehramtsbezogenen Studienleistungen und Lehramtsabschlüssen sowie der gleichberechtigte Zugang bzw. die gleichberechtigte Einstellung in Vorbereitungs- und Schuldienst zur Verbesserung der Mobilität von Lehramtsstudierenden und Lehrerinnen und Lehrern.

Ziele der Förderung sind nachhaltige und systematische Verbesserungen in diesen Handlungsfeldern. Dies wurde daher im Rahmen der Evaluation quantitativ und qualitativ untersucht. Für die Evaluation und Bewertung der QLB hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Ramboll Management Consulting beauftragt.

Der Abschlussbericht über die Erste Förderphase wurde im Juni 2020 veröffentlicht und stelle nachweisbare Fortschritte bei den geförderten Hochschulen fest.
  (19.10.2021, prh)

Im Wortlaut: Antwort der Bundesregierung (PDF, 36 Seiten)

siehe auch: Evaluation der »Qualitätsoffensive Lehrerbildung«

 

UPDATE: Sind Weiterbildungen während Corona erlaubt? Einschränkungen der Bundesländer

Aktuelle Informationen zum Status der pandemiebedingten Regelungen im Weiterbildungsbereich der Bundesländer

Präsenzunterricht in Weiterbildungseinrichtungen ist unter bestimmten Voraussetzungen wieder überall möglich (Stand: 19. Oktober 2021).

Einen jeweils aktuellen Überblick der Regelungen der Bundesländer finden Sie in einer Tabelle, die als PDF-Datei heruntergeladen werden kann. Für weitere Details benutzen Sie bitte die angegebene Quelle und achten dabei auf den angegebenen Informationsstand.

Wir aktualisieren diese Liste kontinuierlich.
Falls Sie Kenntnis von neuen Änderungen erhalten, freuen wir uns über eine Nachricht an die Redaktion.

Keine Rechtsberatung oder -auskunft! Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtum vorbehalten.
Zuletzt geänderte Landesverordnung: Schleswig-Holstein.


Letzte Aktualisierung: 
19.10.2021   
 
(19.10.2021, prh/wp)

Pandemieverordnungen nach Bundesländern - Stand: 19.10.2021 (PDF, 4 Seiten)

 

Bildungsprämie: Gutscheine nur noch bis Ende des Jahres

Bildungsprämie3Sie haben in diesem Jahr noch keine Bildungsprämie für eine Weiterbildung in Anspruch genommen?

Dann sollten Sie diese Chance noch bis zum Ende des Jahres nutzen - anschließend läuft die Förderung aus.

Mit einer Gültigkeitsfrist von 6 Monaten, können die Gutscheine bis längstens Ende Juni 2022 beim Weiterbildungsanbieter eingereicht werden. Nach Abschluss der Weiterbildung kann der Anbieter die Maßnahme abrechnen, dies ist bis zum 31. Dezember 2022 möglich.

Ziel der Bildungsprämie ist es, Anreize für erwerbstätige Menschen zu schaffen, in die eigene berufliche Weiterbildung zu investieren. Insbesondere soll die Weiterbildungsbeteiligung von Personen mit niedrigem Einkommen gestärkt werden. (18.10.2021, prh)

Weiterführende Informationen

Suche nach Fördermöglichkeiten

 

Koalitionssondierung: Parteien stellen Ergebnisse vor

Vorgespräche zur Bildung einer neuen Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP erfolgreich beendet.

Wie die Vorsitzenden/Kanzlerkandidaten der Parteien am Freitagmittag vor der Presse mitteilten, habe man sich über eine Aufnahme von Koalitionsgesprächen geeinigt. Sobald die Zustimmung der jeweiligen Parteigremien vorliegen, können bereits in der nächsten Woche konkrete Verhandlungen über einen Vertrag der zukünftigen »Ampel-Koalition« beginnen.

Sondierungsgespräche dienen primär dem Zweck, mögliche gemeinsame Ziele herauszufinden und zu benennen. Da die Ausgangspositionen der drei Parteien in einigen Handlungsfeldern recht weit auseinanderliegen, war mit Spannung erwartet worden, auf welche möglichen Zielvorstellungen sich die neuen Koalitionäre einigen würden. In einem Ergebnispapier wurden diese Ziele relativ kurz umrissen, deren konkrete Umsetzung bleibt jedoch den eigentlichen Koalitionsverhandlungen vorbehalten.

Bildung und Weiterbildung

Im Ergebnispapier wird die allgemeine Absicht formuliert, Weiterbildung und berufliche Qualifizierungsmöglichkeiten »stärken« zu wollen. Sie sollen so verbessert werden, »dass zum Beispiel jederzeit ein Berufsabschluss nachgeholt werden kann«. Das Lebenslange Lernen erhält durch die Einführung eines »Lebenschancen-BAföGs« eine besondere Förderung.

Familien und Kindern wird »beste Bildung ein Leben lang« in Aussicht gestellt, Kinder und Jugendliche sollen bessere Chancen unabhängig von der sozialen Lage ihrer Eltern erhalten. Bildungsangebote und Teilhabe sollen gestärkt werden, und Ländern und Kommunen wird dauerhafte Unterstützung bei der Digitalisierung des Bildungswesens angekündigt.

Das Ausbildungsförderungsgesetz des Bundes (BAföG) soll reformiert und elternunabhängiger gestaltet werden.

Arbeit und Soziales

In diesem Bereich wird eine Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro angestrebt. Minijobs sollen bis zu 520 Euro bei einer maximalen Wochenarbeitszeit von zehn Stunden möglich sein. Sowohl gesetzliche als auch private Kranken- und Pflegeversicherung bleiben erhalten. Das System der privaten Altersvorsorge wird reformiert. So soll das Angebot eines öffentlichen Fonds mit Abwahlmöglichkeit geprüft werden.

Der Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt soll entgegenwirkt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden.

Ein zukünftiges Bürgergeld wird Hartz IV ersetzen:

»(Es) soll die Würde des und der Einzelnen achten, zur gesellschaftlichen Teilhabe befähigen sowie digital und unkompliziert zugänglich sein. Es soll Hilfen zur Rückkehr in den Arbeitsmarkt in den Mittelpunkt stellen. Während der Corona-Krise galten großzügige Regelungen zu Schonvermögen und zur Überprüfung der Wohnungsgröße. Wir prüfen, welche dieser Regeln wir fortsetzen wollen. An Mitwirkungspflichten halten wir fest und prüfen, wie wir hier entbürokratisieren können. Die Zuverdienstmöglichkeiten wollen wir verbessern, mit dem Ziel, Anreize für Erwerbstätigkeit zu erhöhen.«

Klimaschutz

Ein generelles Tempolimit soll es nicht geben; eine Weiterentwicklung des Klimaschutzgesetzes wird für 2022 angekündigt und ein »Klimaschutz-Sofortprogramm mit allen notwendigen Gesetzen, Verordnungen und Maßnahmen« auf den Weg gebracht werden. Zum Ausstieg aus der Kohleverstromung heißt es, »idealerweise gelingt das schon bis 2030«.

Wissenschaft

Der Anteil der gesamtstaatlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung soll auf 3,5 Prozent des BIP erhöht werden.


(16.10.2021, prh)

Ergebnispapier der Sondierungsgespräche (PDF, 12 Seiten)

 

Digitale Weiterbildung: Passende Ausstattung erforderlich

KMK10

Dem lebensbegleitenden Lernen kommt durch die anhaltende Dynamik der Digitalisierung und der sich ändernden Arbeits- und Lebenswelten eine wachsende Bedeutung zu.

Die digitale Transformation erfordert auch nach schulischer, beruflicher oder hochschulischer Ausbildung im Erwachsenenalter stetiges Lernen und Weiterentwicklung sowie Ausbau des bestehenden Wissens.

Mit dem »Positionspapier zur Initiative Digitale Weiterbildung« beschreibt die Kultusministerkonferenz den erforderlichen Handlungsrahmen, um notwendige Entwicklungsimpulse im Bereich der allgemeinen Erwachsenenbildung zu setzen und stellt damit auch einen Bezug zur Nationalen Weiterbildungsstrategie der Bundesregierung her.

»Die durch die Digitalisierung ausgelösten Transformationsprozesse betreffen nicht nur die gesamte Berufswelt, sondern zeigen auch unmittelbare Auswirkung in Bezug auf eine selbstbestimmte Lebensführung und die Art und Weise gesellschaftlicher Teilhabe«, so die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst: »Hier leisten vielfältige Angebote zur Weiterbildung einen wesentlichen Beitrag, denn das Erwachsenenalter stellt mit Abstand die längste Phase in der Bildungsbiografie dar. Gleichzeitig bestehen jedoch Handlungsbedarfe etwa in Hinblick auf die Fortbildung der Fachkräfte der Weiterbildung oder die digitale Infrastruktur und Ausstattung. Die mit der ‚Strategie Bildung in der digitalen Welt‘ durch die Kultusministerkonferenz initiierten Entwicklungsprozesse gilt es daher auch im Bereich der Erwachsenenbildung konsequent aufzugreifen und fortzuführen.«

Hintergrund
In dem Positionspapier »Initiative Digitale Weiterbildung« formuliert die Kultusministerkonferenz einen gemeinsamen Standpunkt zur Weiterentwicklung der Angebote im Bereich der allgemeinen Erwachsenbildung vor dem Hintergrund der weiter voranschreitenden Digitalisierung. In vier Handlungsfeldern werden nicht nur Aspekte der digitalen Ausstattung und der Gestaltung von Bildungsangeboten adressiert, sondern auch Fragen zur Qualifizierung des Lehrpersonals sowie des übergreifenden Austauschs und der Vernetzung angesprochen. Ergänzt werden diese Handlungsfelder mit Maßnahmenpaketen, die Anregungen zur konkreten Umsetzung enthalten. In Anlehnung an die Zielsetzungen des »DigitalPakts Schule« stehen auch Querschnittsthemen wie Datenschutz und Datensicherheit, digitale Organisationsentwicklung der Weiterbildungseinrichtungen sowie die Entwicklung von digitalen Lehr- und Lernmitteln für die Erwachsenenbildung mit im Fokus der Betrachtung. Zur Umsetzung dieser Herausforderungen von gesamtstaatlicher Dimension wird ein Zeitraum bis 2025 als notwendig angesehen.
  (14.10.2021, prh)

Positionspapier »Initiative Digitale Weiterbildung« (PDF, 8 Seiten)

 

»Portal für berufliche Bildung« für Berufsschullehrer

KMK10

Die Bundesländer haben den Startschuss für ein Portal für berufliche Bildung gegeben. Damit soll den Lehrkräften beruflicher Schulen eine Plattform zum Austausch und zur Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und Unterrichtskonzepten sowie zur Kommunikation und Kollaboration zur Verfügung gestellt werden.

Bundesweit verbindliche Vorgaben für die während der Ausbildung zu vermittelnden Kompetenzen sind beste Voraussetzungen und ideale Rahmenbedingungen für eine länderübergreifende Zusammenarbeit. Durch diese Verbindung können Potenziale erschlossen und nutzbar gemacht werden, die zu einer Entlastung der Lehrkräfte, einer Stärkung der Innovationskraft der Schulen und einer Qualitätssteigerung des Unterrichts führen.

Für die Projektumsetzung wurde das Medieninstitut der Länder FWU - Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht - beauftragt. Zur Finanzierung des Vorhabens werden Mittel aus dem DigitalPakt Schule in Höhe von rund 4 Millionen Euro eingesetzt. Die Federführung für das Projekt liegt beim Land Baden-Württemberg.

Das »Portal für berufliche Bildung« zeichnet sich durch die breite Einbindung verschiedener Akteure aus. So werden die Landesinstitute in einem eigenen Bereich qualitätsgeprüften Content zentral zur Verfügung stellen können. In einem weiteren, nur nach Anmeldung zugänglichen Bereich, können Lehrkräfte aller beruflichen Schulen in den fachlichen, didaktischen und pädagogischen Diskurs treten, Unterrichtsmaterialien austauschen und gemeinsam erarbeiten. Umfassende Nutzerprofile ermöglichen dabei die Vernetzung über Schul- und Landesgrenzen hinweg. Zur auch digitalen Vernetzung der Lernorte Schule und Betrieb und den neuen Perspektiven dazu durch Bildungsportale stehen die Länder schon in dieser frühen Projektphase in regelmäßigem Austausch mit dem Bund.

Die KMK-Präsidentin und brandenburgische Bildungsministerin, Britta Ernst, erklärt: »Insgesamt werden mit dem Vorhaben wesentliche Zielsetzungen der Strategie der Kultusministerkonferenz »Bildung in der digitalen Welt« und des Beschlusses »Berufliche Schulen 4.0 – Weiterentwicklung von Innovationskraft und Integrationsleistung der beruflichen Schulen in Deutschland in der kommenden Dekade« umgesetzt.«

Baden-Württembergs Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Theresa Schopper, fügt hinzu: »Besonders hervorzuheben ist die strukturbildende Wirkung des Projektes. Die Ergebnisse der länderübergreifenden Zusammenarbeit der Landesinstitute werden transparent und allen Akteuren zugänglich gemacht. Gleichzeitig werden die einzelnen Länder entlastet und die Interoperabilität der beruflichen Schulen erhöht.«

Der Geschäftsbereichsleiter Mediendienste des FWU, Andreas Koschinsky, ergänzt: »Der Auftrag an uns beinhaltet nicht nur die technische Umsetzung des Portals, sondern umfasst auch Markenentwicklung und Kommunikationsstrategie für die Akzeptanz des Portals bei der Zielgruppe Lehrkräfte. Technisch nutzen wir die inhaltlichen Überschneidungen zum bereits fortgeschrittenen, länderübergreifenden Projekt »Sodix« um eine zügige und kosteneffiziente Realisierung des Projekts zu gewährleisten.«

(13.10.2021, prh)

 

Lernplattform »KI-Campus« bietet neue digitale Lernangebote

KI Campus

Die Lernplattform »KI-Campus« bietet neue digitale Lernangebote rund um Themen der Künstlichen Intelligenz. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf KI in der Medizin.

Das BMBF fördert im Rahmen der KI-Strategie der Bundesregierung den »KI-Campus« als zentrale Lernplattform für Künstliche Intelligenz. Über 40 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln für den KI-Campus fortlaufend neue innovative Online-Kurse zum Verständnis der Künstlichen Intelligenz, die allen Interessierten kostenfrei zugänglich sind.

Es soll damit eine große Bandbreite von Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Künstlichen Intelligenz geschaffen und damit Deutschlands KI-Kompetenz in der Breite gestärkt werden. Aktuell wurden neue Angebote auf dem KI-Campus mit Fokus auf das Thema KI in der Medizin veröffentlicht.

Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie mit großem Potenzial für den Bereich der Wertschöpfung und die Verbesserung der individuellen Lebensbedingungen. Der Ausbau der technologischen Souveränität Deutschlands und Europas bei KI ist daher ein erklärtes Ziel. Dies erfordert, KI-Methoden und -Werkzeuge gezielt weiterzuentwickeln, zügig in möglichst vielen Bereichen in die Anwendung zu bringen und parallel die dafür notwendigen Fachkräfte auszubilden. Forschung, Transfer in die Anwendung und Ausbildung sind daher die Schwerpunkte der KI-Förderinitiativen des BMBF.

Der KI-Campus ist ein vom BMBF gefördertes Projekt zur Vermittlung von KI- und Datenkompetenzen. Unter Datenkompetenz wird die Fähigkeit verstanden, Daten qualitätsgesichert zu sammeln, zu managen, zu bewerten und anzuwenden.

Hintergrund
Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Hasso-Plattner-Institut (HPI), NEOCOSMO und das mmb Institut entwickeln den KI-Campus gemeinsam mit über 40 weiteren Partnern (u.a. Universitäten, Unternehmen, Start-ups) seit Oktober 2019 und stellen dort kostenlose Online-Kurse, Lernvideos und Podcasts zur Verfügung.

In Kooperation mit Dozentinnen und Dozenten der Charité – Universitätsmedizin Berlin stehen ab sofort mehrere neue Podcasts und Online-Kurse in der Reihe »Dr. med. KI« auf dem KI-Campus zur Verfügung.

Das BMBF hat mit seiner KI-Förderung und der Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses die Grundlage für die starke Position Deutschlands in der KI gelegt und intensiviert seine Anstrengungen mit den im Juni freigegebenen Mitteln aus dem Konjunktur- und Zukunftspaket der Bundesregierung weiter. Das BMBF erhält hiervon insgesamt 770 Millionen Euro bis 2025.


(12.10.2021, prh)

KI-Campus

siehe auch: Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung (PDF, 35 Seiten)

 

BIBB fordert Modernisierung des Ausbildungspersonals

Hände am Notebook

BIBB-Studie mit Handlungsempfehlungen veröffentlicht

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) kommt in einer aktuellen Studie zu dem Schluss, dass die Qualifizierung der Ausbilderinnen und Ausbilder modernisiert und weiterentwickelt werden sollte.

Gründe hierfür sind unter anderem umfangreiche neue Herausforderungen und Veränderungen in der Arbeitswelt, denen auch die berufliche Bildung nicht zuletzt durch die wachsende Bedeutung von Digitalisierung und Nachhaltig­keit unterworfen ist und die auch vor der Qualifizierung des Ausbildungspersonals nicht haltmachen.

Drei Handlungsempfehlungen stehen im Mittelpunkt der BIBB-Studie. So sollte die Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) in ihrer aktuellen Fassung aufgrund der gestaltungsoffenen Formulierungen beibehalten, aber durch entsprechende Weiterbildungsangebote und Auffrischungskurse ergänzt werden. Der Rahmenplan zur Ausbildung der Ausbilderinnen und Ausbilder sollte darüber hinaus inhaltlich angepasst sowie Prüfungsmethoden und -praxis weiterentwickelt werden.

Den Kern der Studie, die das BIBB im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt hat, bildete eine Online-Befragung unter insgesamt 3.855 Personen. Die Teilnehmenden waren insbesondere Ausbilder*innen, Prüfer*innen, Ausbildungsleitende und Personalverantwortliche überwiegend aus den Branchen Industrie, Handwerk und Öffentlicher Dienst. Mit rund 85 Prozent verfügte dabei eine große Mehrheit der Teilnehmenden selbst über eine erfolgreiche Prüfung nach AEVO oder nach Teil IV der Meisterverordnung (AMVO).

Für BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser sind die Ausbilder*innen die zentralen Akteure, die die duale Berufsausbildung in Deutschland entscheidend mitgestalten und ohne die diese keine Zukunft hätte. »Die Ergebnisse der BIBB-Studie zeigen die Notwendigkeit, die Qualifizierung des Ausbildungspersonals so weiterzuent­wickeln, dass neue Ansprüche an die betriebliche Ausbildungspraxis in einer sich zunehmend digitalisierenden Arbeitswelt zukunftsorientiert berücksichtigt werden können. Hierzu ist die intensive Zusammenarbeit aller handelnden Akteure in der Berufsbildung auch weiterhin erforderlich.«

Die Ergebnisse der Studie fließen nunmehr in die weiteren Beratungen zwischen dem Bund und den Sozialpartnern ein.

Hintergrund
Ausbilden darf in Deutschland nur, wer neben seiner persönlichen und fachlichen Eignung auch über die entsprechenden berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikationen und Kompetenzen verfügt. Worin diese konkret bestehen und wie der Nachweis darüber erbracht werden kann, gibt die Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) vor, die auf § 30 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) basiert. (06.10.2021, prh)

Kurzstudie zur Prüfung des Evaluierungsbedarfs der AEVO (PDF, 102 Seiten)

 

Qualifizierungsverbünde bringen Weiterbildung voran

Land Baden Württemberg.de

Qualifizierungsverbünde, die auf regionaler Ebene operieren, tragen zur Bewältigung der digitalen Transformation bei.

Das ist das Ergebnis einer Evaluation, die das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) im Auftrag des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft durchgeführt hat. Die Verbünde fördern die Entwicklung innovativer Weiterbildungsangebote und nehmen dabei auch Geringqualifizierte und ältere Beschäftigte in den Blick. Das externe Weiterbildungsmanagement stellt ebenso wie der in den Verbünden realisierte zwischenbetriebliche Erfahrungsaustausch einen Mehrwert für die Betriebe in der Region dar.

Qualifizierungsverbünde, die auf regionaler Ebene operieren, tragen zur Bewältigung der digitalen Transformation bei. Das ist das Ergebnis einer Evaluation, die das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) im Auftrag des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft durchgeführt hat. Die Verbünde fördern die Entwicklung innovativer Weiterbildungsangebote und nehmen dabei auch Geringqualifizierte und ältere Beschäftigte in den Blick. Das externe Weiterbildungsmanagement stellt ebenso wie der in den Verbünden realisierte zwischenbetriebliche Erfahrungsaustausch einen Mehrwert für die Betriebe in der Region dar.

Das Pilotprojekt »Qualifizierungsverbünde (QV) zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit« wird in sechs baden-württembergischen Regionen unter der Regie des Bildungswerks umgesetzt. Bei den QV handelt es sich um eine Unterstützungsstruktur für Kleinst-, Klein- und mittelständische Betriebe. Sie helfen dabei, branchen- und betriebsspezifische Kompetenzbedarfe zu identifizieren und passende Qualifizierungsmaßnahmen zu entwickeln. Kleineren Unternehmen mangelt es dafür häufig an entsprechendem Fachpersonal und an finanziellen Mitteln.

In Baden-Württemberg koordinieren elf Verbundmanagerinnen die Aktivitäten zur Akquise potenzieller Verbundpartner und zum Aufbau von Verbundnetzwerken. Zehn Qualifizierungsverbünde arbeiten bereits, von denen bislang vier mit der Umsetzung von Personalentwicklungs- oder Qualifizierungsmaßnahmen begonnen haben, weitere vier sind in der Findungsphase. Ziel der begleitenden Evaluation war es, Erfolgsfaktoren und Hindernisse eines nachhaltigen Projekterfolgs zu identifizieren und im Hinblick auf eine zweite Projektphase Erkenntnisse zur Weiterentwicklung, Verstetigung und Ausweitung von Qualifizierungsverbünden zu gewinnen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die QV von einem gemeinsamen Grundverständnis der Beteiligten geprägt sind. Das ermöglicht einen mit Unterstützung des Verbundmanagements organisierten zielorientierten Austausch, der in fast allen Verbünden das Herzstück der Zusammenarbeit bildet. Nicht selten wird hier der Grundstein für gemeinsam entwickelte Qualifizierungskonzepte gelegt. Ein Beispiel für eine hier entwickelte und bereits umgesetzte Qualifizierungsmaßnahmen ist der Aktivierungskurs »Dentalhygiene/Physician Assistant« in der Region Rhein-Neckar. Weitere Maßnahmen werden aktuell konzeptioniert, wie zum Beispiel eine Qualifizierung für (ausländische) Pflegehilfskräfte inklusive Sprachförderung in Freiburg, ein Lernformat zum Thema »Projektlernen« in Stuttgart und ein Nachwuchsprogramm für Fachkräfte aus allen Unternehmensbereichen im Qualifizierungsverbund Südwesttextil.

Wie können auch kleine und mittlere Betriebe für eine Beteiligung in einem QV gewonnen werden? Es hat sich gezeigt, dass sich KMU sehr für das Angebot eines externen Weiterbildungsmanagements interessieren, da diese Dienstleistung als direkte und spürbare Entlastung wahrgenommen wird. KMU und deren Beschäftigte profitieren außerdem von Veranstaltungen mit attraktiven thematischen Fortbildungsangeboten im Personalentwicklungsbereich. Beide Instrumente sollten bei der Planung und Verstetigung von QV weiterhin eingesetzt werden. (04.10.2021, prh)

Weiterführende Informationen

Qualifizierungsverbünde Baden-Württemberg

vgl.: Baden-Württemberg fördert Qualifizierungsverbünde für KMUs

 

Fit für KI: Welche Kompetenzen in der Arbeitswelt wichtig werden

Kompetenzentwicklung für KI(c) Plattform Lernende Systeme

Künstliche Intelligenz (KI) wird den Arbeitsalltag vieler Beschäftigten verändern – in der Fabrik genauso wie im Büro. Die neue Arbeitsteilung zwischen Mensch und Technik erfordert neue Kompetenzen. Zentrale Herausforderung für eine erfolgreiche Einführung von KI-Systemen in Unternehmen ist deshalb die Weiterbildung der Beschäftigten.

In einem aktuellen Whitepaper analysieren Expertinnen und Experten der Plattform Lernende Systeme beispielhaft für eine Industriearbeiterin, einen Facharbeiter und eine Controlling-Mitarbeiterin, welche Kompetenzen im KI-Zeitalter für verschiedene Job-Profile nötig sind und zeigen, wie diese aufgabenorientiert in sechs Schritten entwickelt werden können.

KI-basierte Softwaresysteme und Roboter können die Menschen von monotonen Routineaufgaben sowie körperlich anstrengenden Tätigkeiten entlasten und die Arbeit reichhaltiger machen. KI-Systeme ermöglichen im Unternehmen effizientere Prozesse und wettbewerbsfähige Geschäftsmodelle. Damit ihr Einsatz gelingt, müssen die Beschäftigten für den Umgang mit der Technologie und veränderte Arbeitsprozesse befähigt werden.

»Der Schlüssel zu guter Arbeit im KI-Zeitalter liegt in der Qualifizierung. Ziel ist zum einen, die Beschäftigten in die Lage zu versetzen, neue und eventuell höherwertige Aufgaben zu übernehmen. Zum anderen sollen die Menschen kompetent mit den KI-Systemen umgehen können. Nicht alle Beschäftigten müssen sich zu KI-Expertinnen und -Experten weiterentwickeln, aber ein Grundverständnis der Technologie, ihrer Grenzen und Möglichkeiten ist auch außerhalb der IT-Abteilungen notwendig«, sagt Wilhelm Bauer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und Leiter der Arbeitsgruppe »Arbeit, Qualifikation und Mensch-Maschine-Interaktion« der Plattform Lernende Systeme.

Physische und operative Fähigkeiten, die zur Erledigung von Routinetätigkeiten notwendig sind, werden künftig an Bedeutung verlieren, heißt es in dem Whitepaper »Kompetenzentwicklung für KI« der Arbeitsgruppe. In der Zusammenarbeit mit KI-basierten Systemen werden neben technischen Kompetenzen in Zukunft etwa Kommunikations- oder Problemlösungskompetenzen, Kreativität oder Reflexionsfähigkeiten wichtiger, um spontan auf Probleme reagieren und nicht vorhersehbare Aufgaben erfüllen zu können. Der Mensch werde KI-Systeme nicht nur entwickeln oder im Job einsetzen. Vielmehr würden die Beschäftigten zu Trainerin oder Trainer der KI, da diese – anders als herkömmliche Technologien – sich durch die Interaktion mit den Nutzenden ständig weiterentwickle.

Welche Kompetenzen die Menschen am Arbeitsplatz konkret benötigen, hängt sowohl von ihren jeweiligen Rollen und Aufgaben als auch von der eingesetzten KI-Technologie ab. Die Autorinnen und Autoren des Whitepapers zeigen dies an konkreten Beispielen für verschiedene Kompetenzprofile in einem Unternehmen. So muss ein Facharbeiter in der Industrieproduktion neue Kompetenzen in der Mensch-Maschine-Interaktion sowie neue Fachkompetenzen erwerben, um mit einem lernfähigen Roboterwerkzeug sicher Hand in Hand zu arbeiten und dieses zu trainieren. Eine Mitarbeiterin des Controllings hingegen wird künftig weniger Fachwissen für die Budgetverwaltung benötigen, da diese operativen Aufgaben nun ein KI-System übernimmt. Stattdessen sind Entscheidungs- und Kommunikationsfähigkeiten gefragt, um die Ergebnisse des KI-Systems bewerten und der Unternehmensleitung präsentieren zu können.

Um die Veränderungen der notwendigen Kompetenzen im Unternehmen zu erfassen und geeignete Weiterbildungsformate zu entwickeln, empfehlen die Autorinnen und Autoren einen strukturierten, aufgabenorientierten Konzeptmanagement-Prozess in sechs Schritten:

  • Festlegung der Jobrollen im Kontext der KI
  • Zuordnung der Aufgaben in der veränderten Arbeitsteilung zwischen Mensch und KI
  • Definition zur Aufgabenerfüllung notwendiger spezifischer KI-Kompetenzen
  • Definition von Kompetenzprofilen zu jeder Jobrolle
  • Kompetenzbedarfsanalyse
  • Definition geeigneter Weiterbildungsmaßnahmen

Das Erwerben neuer Kompetenzen neben dem Job ist für die Beschäftigten eine große Herausforderung. Die Expertinnen und Experten der Plattform Lernende Systeme betonen, dass die betriebliche Weiterbildung durch lernförderliche Arbeitsbedingungen unterstützt werden müsse. Dazu zählen geeignete Technologien der Wissensvermittlung wie Virtual Reality, Möglichkeiten zum Erfahrungen sammeln, aber auch eine Führungsstruktur, die es den Beschäftigten ermöglicht, den Wandel in ihrem Unternehmen mitzugestalten.

Eine angepasste Führungskultur sei der Erfolgsfaktor für die Einführung von KI-Systemen. Zu etablieren sei eine positive Fehlerkultur, die die Beschäftigten ermutige, eigenständig und kritisch gegenüber KI-Systemen zu denken und zu handeln. Die Qualifizierung der Beschäftigten für den Einsatz von KI ist nach Ansicht der Autorinnen und Autoren nicht allein Auftrag der Unternehmen. Ein Verständnis für die Grundlagen der Technologie zu schaffen, sei zuvorderst eine gesellschaftliche Aufgabe.

Über das Whitepaper
Das Whitepaper »Kompetenzentwicklung für KI. Veränderungen, Bedarfe und Handlungsoptionen« wurde von Expertinnen und Experten der Arbeitsgruppe »Arbeit, Qualifikation und Mensch-Maschine-Interaktion« der Plattform Lernende Systeme verfasst. Es steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Über die Plattform Lernende Systeme
Die Plattform Lernende Systeme wurde 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung auf Anregung des Fachforums Autonome Systeme des Hightech-Forums und acatech gegründet. Sie vereint Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft aus dem Bereich Künstliche Intelligenz. In Arbeitsgruppen entwickeln sie Handlungsoptionen und Empfehlungen für den verantwortlichen Einsatz von Lernenden Systemen. Ziel der Plattform ist es, als unabhängiger Makler den gesellschaftlichen Dialog zu fördern, Kooperationen in Forschung und Entwicklung anzuregen und Deutschland als führenden Technologieanbieter für Lernende Systeme zu positionieren.

  (04.10.2021, prh)

Zum Whitepaper (PDF, 41 Seiten)

 

Online-Studium kann beruflichen Aufstieg unterstützen

Tastatur mit Doktorhut

Die Trendstudie 2021 »Online International Learning« der Internationalen Hochschule (IU) zeigt, dass junge Fachkräfte ein Studium vor allem als Hebel zur finanziellen Absicherung (40,7 Prozent) oder zur Steigerung des eigenen Wohlstands (40,5 Prozent) betrachten.

Die persönliche Entwicklung und Sammlung von Lebenserfahrung stellen für 41,2 Prozent die größte Motivation für ein Online-Studium dar, und 32,8 Prozent möchten online studieren, um beruflich aufzusteigen. 31,2 Prozent der Befragten erhoffen sich dadurch ein höheres Gehalt, und 25,3 Prozent der Befragten wollen dazu lernen, um ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Dabei zielt die Mehrheit (52,5 Prozent) der Teilnehmenden auf einen Master-Abschluss ab, und annähernd die Hälfte strebt einen Bachelor-Abschluss an (43,2 Prozent).

In den befragten 28 Ländern sehen die Young Professionals vor allem ein Informatik- oder ein IT-nahes Studium als Top-Online-Studienfach (18,8 Prozent). Auf dem zweiten Platz folgt Wirtschaft und Management (16,9 Prozent), dahinter liegen Ingenieurswissenschaften und Technologie (10,6 Prozent).

»Das Streben nach finanzieller Sicherheit ist ein grundlegendes Bedürfnis – und das ist keineswegs eine Entwicklung, die es erst seit Kurzem gibt. Der Wunsch nach größerer finanzieller Unabhängigkeit wurde bereits bei der Generation Y beobachtet und gewinnt bei der Generation Z zunehmend an Bedeutung. Damit verbunden ist auch das Streben nach mehr individueller Freiheit und Flexibilität«, kommentiert Prof. Florian Hummel von der IU Internationale Hochschule.

Online-Studium on demand bevorzugt

Die Hälfte der Teilnehmenden (49,9 Prozent) würde sich für einen Online-Unterricht on demand ohne Präsenzzeiten entscheiden, um beim Studieren möglichst flexibel zu bleiben. Weitere 34,3 Prozent würden Online-Vorlesungen mit festen Zeiten bevorzugen. Nur 15,5 Prozent wünschen sich verbindliche Präsenzvorlesungen zu festen Zeiten.

Was die Art des Studiums angeht, so ist das Teilzeitstudium gefragter als das Vollzeitstudium: 68,6 Prozent der Befragten würden gerne in Teilzeit studieren, wovon 47,9 Prozent bis zu 30 Wochenstunden präferieren, und 20,7 Prozent bis zu 15 Wochenstunden bevorzugen.

Internationale Anerkennung ist Top-Kriterium

Die internationale Anerkennung einer Hochschule (57,4 Prozent) und die Möglichkeit, einen internationalen Abschluss zu erwerben (53,6 Prozent), sind die wichtigsten Kriterien für die Wahl eines Online-Lernanbieters. Wenn es um dessen Vertrauenswürdigkeit geht, sind Qualitätssiegel staatlicher Stellen sowie offizielle Rankings die entscheidenden Voraussetzungen. Zudem möchte sich die Mehrheit der Teilnehmenden direkt auf ein Online-Studium bewerben (82 Prozent) und nicht über Bildungsagenturen.

Wichtigste Anforderungen: Video-Recordings und Erreichbarkeit

Was die Erfordernisse an den Distanzunterricht angeht, so wünschen sich 43,1 Prozent der Befragten Video-Erklärungen (Aufzeichnungen) zu einzelnen Lerninhalten. Für 43,0 Prozent ist die Erreichbarkeit der Ansprechpartner*innen per E-Mail wichtig, und 41,2 Prozent wünschen sich eine Kommunikation per Messenger-Dienst (WhatsApp etc.). Ferner sind 41,0 Prozent der Befragten Online-Foren für den Austausch mit anderen Studierenden wichtig.

 

Hintergrund
Mit der Trendstudie »International Online Learning« wollte die IU Internationale Hochschule herausfinden, worauf Young Professionals bei der Wahl eines Online-Studiums in Zeiten zunehmender Digitalisierung und Globalisierung achten. Hierzu wurden im Dezember 2020 online in 28 Ländern pro Land 200 junge Fachkräfte (in Algerien 50) befragt, die sich für ein Online-Studium interessieren.

Zu den Ländern gehören die Vereinigten Staaten, Frankreich, Algerien, Kenia, Pakistan, Nigeria, Ghana, Indien, Vietnam, die Philippinen, Ägypten, Indonesien, Südafrika, Brasilien, Kolumbien, Mexiko, Türkei, Russland, Polen, Rumänien, Spanien, Südkorea, Italien, Saudi-Arabien, Schweden, die Niederlande, Kanada und das Vereinigte Königreich. (30.09.2021, prh)

 

GEW fordert Bundes-Weiterbildungsgesetz

GEW 3

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt ein bundesweites Weiterbildungsgesetz an. Sie macht sich dafür stark, deutlich größere Anstrengungen zu unternehmen, um eine »neue Weiterbildungskultur« zu etablieren. Dafür sei eine »Weiterentwicklung der ‚Nationalen Weiterbildungsstrategie‘ dringend notwendig«.

»Es fehlen nach wie vor institutionelle, finanzielle, zeitliche und organisatorische Voraussetzungen für gutes Lehren und Lernen in der Weiterbildung«, sagte Ralf Becker, GEW-Vorstandsmitglied für Berufliche Bildung und Weiterbildung, am Donnerstag während der GEW-Herbstakademie »Gute Arbeit in der Erwachsenenbildung – Nationale Weiterbildungsstrategie: wie weiter?« an der FernUniversität Hagen.

Als eine »wichtige Grundlage auf dem Weg zu einem echten Bundesweiterbildungsgesetz« bezeichnete Becker die »Nationale Weiterbildungsstrategie«, für die Bund, Länder, Wirtschaft, Gewerkschaften und Bundesagentur für Arbeit im Juni den Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen vorgelegt hatten. Diese müsse durch die neue Bundesregierung weitergeführt werden, um eine »neue Weiterbildungskultur« zu entwickeln. »Die Infrastruktur der Weiterbildung ist unsystematisch und durch einen Dschungel von Zuständigkeiten geprägt. Deshalb brauchen wir dringend verbindliche Regelungen, die auch die Qualität der Weiterbildung durch einheitliche Mindeststandards sichert«, betonte Becker. »Die Lehrkräfte in der Weiterbildung müssen endlich ihrer Aufgabe und Qualifikation angemessen beschäftigt und bezahlt werden.«

»Wenn lebensbegleitendes Lernen zum selbstverständlichen und kalkulierbaren Teil der Biografie aller Menschen werden soll, muss die Politik angemessene Rahmenbedingungen und nachhaltige Ressourcen sicherstellen. Dafür braucht die öffentliche Weiterbildung einen staatlichen Auftrag«, unterstrich der GEW-Weiterbildungsexperte. Die bisher vollkommen vernachlässigte politische, allgemeine und kulturelle Weiterbildung müsse verstärkt Teil der »neuen Weiterbildungskultur« werden. »Besonders die staatlich organisierte und finanzierte Erwachsenen- und Weiterbildung ist chronisch unterfinanziert. Die Folge: prekäre und atypische Beschäftigungsverhältnisse«, hob Becker hervor.


Hintergrund
Die GEW-Herbstakademie zeigt, was die Weiterbildung leisten kann. Voraussetzung hierfür sind gute Arbeitsbedingungen sowie die Professionalisierung des Personals. Die Herbstakademie wird von der GEW in Kooperation mit der FernUniversität Hagen veranstaltet. (23.09.2021, prh)

 

Digitalisierung: Persönlicher Kompetenz-Check

Digitalisierung Männerkopf Frauenkopf Binär

Lebenslanges Lernen ist in der modernen Lern- und Arbeitswelt mit sich verändernden Jobs und Anforderungsprofilen selbstverständlich. Neben Fachkompetenzen werden aber auch persönliche Kompetenzen für die Besetzung von Stellen und Aufgaben immer wichtiger.

Das Brandenburger Team WFBB Arbeit – Fachkräfte & Qualifizierung bietet ab sofort einen Online-Check zur Einschätzung und Weiterentwicklung der persönlichen Kompetenzen an.

Der KompetenzCheck richtet sich insbesondere an Beschäftigte und Arbeitsuchende und steht allen Interessierten kostenlos zur Verfügung. In ca. 15 Minuten erhalten Nutzer*innen anhand eines Fragebogens einen individuellen und schnellen Überblick zu ihren Stärken und Schwächen in den Bereichen der Kommunikations-, Personal-, Motivations- und Methodenkompetenz sowie digitaler Kompetenzen. Die persönliche Auswertung gibt einerseits Auskunft über den aktuellen Stand der eigenen Softskills sowie andererseits Hinweise und Anregungen zu Qualifizierungsmöglichkeiten.

In Kürze – was kann der KompetenzCheck?

  • Gibt ein realistisches Bild zu den eigenen Kompetenzen und den benötigten Schlüsselkompetenzen für die neue Arbeitswelt.
  • Gibt individuelle Hinweise zur beruflichen Weiterentwicklung und zu konkreten Qualifizierungsmöglichkeiten im WDB Suchportal für Weiterbildung in Berlin und Brandenburg.

Hinweis:
Trotz der Hinweise auf digitale Qualifizierungsmöglichkeiten in Berlin und Brandenburg ist der Check auch für alle außerhalb dieser Länder nützlich 😉

  (22.09.2021, prh)

Direkt zum Kompetenz-Check

 

»BAföG Digital« bundesweit verfügbar

BaFöG digital

Schon mehr als 70.000 Anträge mit dem digitalen Antragsassistenten gestellt

Ab sofort können Schülerinnen, Schüler und Studierende in allen 16 Bundesländern den digitalen Antragsassistenten »BAföG-Digital« nutzen. Das Tool war im Oktober 2020 in zunächst fünf Ländern getestet und dann sukzessive in weiteren Ländern freigeschaltet worden. Es erleichtert die Beantragung von Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).

Der Assistent wurde bereits für mehr als 70.000 Anträge genutzt und ist als erstes föderales digitales Verwaltungsangebot aus dem Onlinezugangsgesetz (OZG) flächendeckend bundesweit verfügbar. Grundlage für die weitere Entwicklung und den Betrieb des Antragsassistenten ist eine Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern. Bis Ende 2022 finanziert der Bund dies durch Mittel aus dem OZG-Konjunkturpaket.

Bund und Länder haben im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) gemeinsam den einheitlichen und nutzerfreundlichen Online-Antragsassistenten »BAfög Digital« entwickelt. Federführend an der Entwicklung beteiligt waren das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Land Sachsen-Anhalt.

Der Betrieb und die Fortentwicklung des Antragsassistenten werden durch Mittel aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung bis Ende 2022 finanziert. Die Länder werden gezielt entlastet und die Leistung nach dem Prinzip »Einer für Alle« flächendeckend verfügbar gemacht. »Einer für Alle« bedeutet, dass ein Land eine Leistung zentral entwickelt und betreibt – und diese anschließend anderen Ländern und Kommunen zur Verfügung stellt. Diese können das Verfahren so nahezu reibungslos übernehmen. Das Projekt ist Teil des gemeinsamen Vorhabens von Bund, Ländern und Kommunen, alle wesentlichen Behördengänge bis Ende 2022 digital zu ermöglichen – so wie es das OZG vorsieht. Ziel ist es unter anderem, dass Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen online für jedes Anliegen im Schnitt nur noch halb so viel Zeit benötigen wie offline.

Insbesondere für priorisierte Leistungen mit hohen Fallzahlen werden deutlich vereinfachte und intuitiv bedienbare digitale Antragsprozesse geschaffen, die die Online-Nutzungsraten dieser Leistungen signifikant erhöhen sollen. Für das BAföG bedeutet das: Schülerinnen, Schüler und Studierende sollen den BAföG-Antrag vollständig online durchführen können. Mit dem Antragsassistenten »BAföG-Digital« wird die bereits seit 2016 mögliche digitale Antragstellung deutlich verbessert und vereinheitlicht.

Der »BAföG-Digital« -Antrag wurde im Auftrag vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in einem Digitalisierungslabor erarbeitet. Dabei wurde methodisch ein nutzerzentrierter Ansatz, welcher die Nutzer*innen bereits bei der Entwicklung in den Mittelpunkt stellt, gewählt. Digitalisierungslabore sind eine neue, innovative Methode, mit der nutzerfreundliche Online-Lösungen für die Verwaltungsleistungen im föderalen Digitalisierungsprogramm erarbeitet werden. Im Digitalisierungslabor arbeiten interaktive Teams agil an der Entwicklung einer zielgruppenorientierten Online-Anwendung. Sie finden im Zuge der Themenfeldarbeit in jedem Land statt.

Schülerinnen, Schüler, Studierende und Eltern haben den BAföG-Antrag in allen Entwicklungsphasen zunächst getestet und ihr Feedback in den Prozess eingespeist. Auch die Bearbeiterinnen und Bearbeiter in den Ämtern für Ausbildungsförderung bei den Studierendenwerken und Kommunalverwaltungen wurden in die Nutzertests eingebunden.

Der digitale BAföG-Antrag ist übersichtlich und datensparsam gestaltet. Über den Konfigurator werden mit einfachen und verständlichen Fragen die erforderlichen Formblätter zu einem Antrag zusammengefügt. Ein dynamisches Formular ermöglicht es, dass Antragsteller nur relevante Fragen beantworten müssen. Zudem unterstützen bürgerfreundliche Hilfetexte die Antragstellung. Nachweise können während des Antragsprozesses oder zu einem späteren Zeitpunkt per Computer oder Smartphone hochgeladen werden. Studierende sowie Schülerinnen und Schüler können zudem den Status ihres Antrags online nachverfolgen.

Der Antrag wurde in einem responsiven Design gestaltet, so dass er über jedes Endgerät genutzt werden kann. Des Weiteren stellt »BAföG-Digital« über die Nutzung des Nutzerkontos Bund des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat eine sichere Identifizierung und Authentifizierung der Antragstellenden sicher. Durch die Authentifizierung mit der Online-Funktion des Personalausweises wird die höchste Sicherheitsstufe geboten.

Um Zeit und Kosten zu sparen, haben Sachsen-Anhalt als Themenfeldverantwortlicher auf Länderseite und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Federführer auf Bundesseite den Antragsassistenten entwickelt und den übrigen Bundesländern entsprechend dem Prinzip »Einer für Alle« zur Verfügung gestellt. Die Entwicklung des Online-Antrags mit der Verwendung der Methode »Digitalisierungslabor« wurde vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat finanziert.

Aus dem Corona-Konjunkturpaket stellt der Bund bis Ende 2022 zusätzliche Finanzmittel für die Weiterentwicklung und flächendeckende Verfügbarkeit von »BAföG-Digital« bereit . Damit werden die Länder gezielt entlastet. Alle sechzehn Bundesländer teilen sich ab 2023 die Kosten, um den Dienst zu betreiben und weiterzuentwickeln. Das BMBF finanziert den First-Level-Support in Form einer Hotline. Der Betrieb des Online-Antrags erfolgt für alle Länder beim IT-Dienstleister Dataport (AöR) im Land Sachsen-Anhalt.

Bis heute wurden mehr als 70.000 Anträge gestellt und im Rahmen einer laufenden Weiterentwicklung bestehende Funktionalitäten verbessert und neue implementiert.

  (22.09.2021, prh)

BaFöG Digital

 

Trotz Corona: Trend zur Weiterbildung steigt

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Innerhalb von vier Jahren erhöhte sich die Weiterbildungsbeteiligung um zehn Prozentpunkte

Aus dem Adult Education Survey 2020 (AES 2020), mit dem das Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben wird, ergibt sich, dass 60 Prozent der Erwachsenen an mindestens einer Weiterbildung teilnahmen.

Anlässlich der Veröffentlichung der Studie erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:

»Die Mehrheit der Deutschen ist sich der Notwendigkeit des lebenslangen Lernens also bewusst. Dies gilt besonders für Erwachsene mit einem hohen Bildungsstand, die weiterhin am häufigsten an Weiterbildungen teilnehmen. Aber auch bei geringer Gebildeten zeigt sich eine deutliche Zunahme. Die Quote ist bei Erwachsenen mit einfachem Schulabschluss in den letzten zehn Jahren von 27 Prozent auf 44 Prozent gestiegen.«

 

Hintergrund
Der Adult Education Survey wird seit 2007 im Abstand von zwei bis drei Jahren in Deutschland durchgeführt. Er hat das Berichtssystem Weiterbildung abgelöst, mit dem bereits seit Anfang der 70er Jahre Daten zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung in Deutschland erhoben werden. Alle vier Jahre findet die Erhebung europaweit statt, zuletzt im Jahr 2016. Für die vorliegende Studie hat Kantar Public im zweiten Halbjahr 2020 im Auftrag des BMBF insgesamt rund 5.800 Interviews mit Personen ab 18 Jahren durchgeführt.

  (21.09.2021, prh)

Adult Education Survey herunterladen (PDF, 80 Seiten)

 

Digitale Weiterbildung: Status Quo und Zukunft in Unternehmen

bitkom Akademie

Bitkom Akademie und HRpepper Management Consultants präsentieren Ergebnisse der Studie zur Zukunft der Weiterbildung * Steigender Bedarf an hybriden Weiterbildungsformaten * Individuell konfigurierbare Lernangebote als Zukunftschance für Unternehmen

Wie gestalten wir die Weiterbildung von morgen?

Die Art und Weise, wie Weiterbildung in Unternehmen gestaltet wird, hat sich in den letzten Monaten stark verändert. Mehr als ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie wollten HRpepper Management Consultants und die Bitkom Akademie herausfinden, welche Weiterbildungsformate aktuell stark nachgefragt werden, was die Erfolgsfaktoren für digitale Weiterbildung sind und mit welchen Veränderungen bezüglich des Budgets, der relevanten Themen und der Verantwortung die Befragten rechnen. An der bereits zweiten gemeinsamen Studie nach 2020 nahmen knapp 700 Fach- und Führungskräfte teil.

Die Zukunft der Weiterbildung ist hybrid

»Viele digitale Weiterbildungsangebote haben nach einem holprigen Start zu Beginn der Corona-Pandemie eine deutliche Professionalisierung erlebt«, so Dr. Matthias Meifert, Managing Partner bei HRpepper Management Consultants. »Der Großteil der Befragten wünscht sich daher in Zukunft keine komplette Rückkehr zur Weiterbildung in Präsenz, sondern eine Mischung aus digitalen und Präsenzangeboten.« Für Organisationen und Weiterbildungsanbieter gilt es demnach, die Möglichkeiten im digitalen Raum weiter auszunutzen.

Eine weitere Erkenntnis der Studienergebnisse ist, dass die Geschäftsführung, der Personalbereich und die Führungskräfte in den letzten Monaten weniger Verantwortung für die Weiterbildung der Mitarbeitenden übernommen haben. Dies wird durch eine Bitkom-Studie aus dem Mai 2021 bekräftigt. »In dieser wurde bereits festgestellt, dass Investitionen von Unternehmen in die digitale Weiterbildung der Belegschaft während der Corona-Pandemie zurückgegangen sind«, so Anja Olsok, Geschäftsführerin der Bitkom Servicegesellschaft mbH. »In Zeiten disruptiver Veränderungen ist es jedoch erfolgsentscheidend für Unternehmen, ausreichend Zeit und Geld für Weiterbildungsaktivitäten zur Verfügung zu stellen, die auf die strategischen Ziele des Unternehmens einzahlen.«

Personalisierte Lernangebote als Chance für die Zukunft

Neben der Analyse des Status Quo liefert die Studie gleichzeitig konkrete Anhaltspunkte zur Gestaltung von digitalen Weiterbildungsformaten. Die Zufriedenheit der Teilnehmenden hängt in starkem Maße davon ab, ob sie beispielsweise während des Weiterbildungsformats die Möglichkeit haben, sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen und ob Inhalte kompetent anhand passender Methoden vermittelt werden. Im Gegensatz dazu ist für eine Leistungsverbesserung vor allem relevant, dass Teilnehmende die Lerngeschwindigkeit und die Inhalte während der Weiterbildung beeinflussen können. Menschen brauchen in Zukunft also personalisierte Lernangebote, die sie auf ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können.

  (17.09.2021, prh)

Ergebnisse der Studie (mit Downloadmöglichkeit)

 

Digitalkompetenzen: Mittelstand hat Engpässe - mehr Weiterbildung nötig

Hände am Notebook

Jedes dritte Unternehmen kann Bedarf nicht decken  *  Corona-Krise hemmt Weiterbildungsaktivitäten  *  Unternehmen sehen fehlende Weiterbildungsangebote und hohe Kosten als Hindernis

Die Digitalisierung gehört im Mittelstand zum Geschäftsalltag. Für über 80 % der kleinen und mittleren Unternehmen sind grundlegende Digitalkompetenzen der Beschäftigten wie z.B. die Bedienung von Computern, Tablets und Standardsoftware unverzichtbar. Ein Viertel hat großen oder sehr großen Bedarf an fortgeschrittenen Digitalkompetenzen wie Programmieren oder statistischer Datenanalyse.

Eine Sonderbefragung im repräsentativen KfW-Mittelstandspanel zeigt jedoch auch, dass ein Drittel der Unternehmen (33 %) den Bedarf an Digitalkompetenzen aktuell nicht decken kann. Von der Corona-Krise betroffene Unternehmen verzeichnen dabei häufiger Engpässe als nicht betroffene (37 vs. 26%).

Die Engpässe sind in den Wirtschaftssektoren unterschiedlich stark ausgeprägt. Mit 43 % treten sie am häufigsten bei Handelsunternehmern auf. Auch das Verarbeitende Gewerbe beklagt mit 40% überdurchschnittlich häufig den Mangeln an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit dem nötigen digitalen Know-How. Im Bausektor können hingegen die vergleichsweise wenigen Firmen, die einen (sehr) großen Bedarf an Digitalkompetenzen haben, diesen gut decken (nur 24 % haben Engpässe).

Die Lücke zwischen den benötigten und den vorhandenen Fähigkeiten der Beschäftigten stellt den Mittelstand vor große Herausforderungen: Digitalkompetenzen werden durch den technologischen Strukturwandel immer wichtiger, ihr Fehlen behindert einer schnellere Digitalisierung. Die kleinen und mittleren Unternehmen haben dieses Problem durchaus erkannt und versuchen auch, es anzugehen: Vier von zehn Digitalisierungsprojekten im Mittelstand drehen sich um den Aufbau einschlägiger Kompetenzen in der Belegschaft durch Rekrutierung oder Weiterbildung. Gerade die betriebliche Weiterbildung wird aber durch die aktuelle Pandemie scharf ausgebremst. 38 % der Mittelständler haben ihre Weiterbildungsaktivitäten im Jahr 2020 reduziert, die Hälfte davon sogar auf null. Laut der aktuellen Sondererhebung im KfW-Mittelstandspanel hat das zwei Hauptgründe:

  • Erstens fehlen aus Sicht der Unternehmen geeignete Angebote. 27 % der kleinen und mittleren Unternehmen mit großem Bedarf an Digitalkompetenzen sehen dieses Problem. Hierunter dürften nicht nur inhaltliche oder didaktische Vorbehalte fallen, sondern auch der krisenbedingte Ausfall von Präsenzveranstaltungen.
  • Zweitens sind die Kosten eine große Weiterbildungshürde. Sie stellen für ein Viertel der Firmen (25 %) ein entscheidendes Problem dar. Unternehmen, die durch die Corona-Krise betroffen sind, beklagen dies viel häufiger als die nicht betroffenen (33 vs. 13 %). Denn bei akuten Umsatz- und Liquiditätsproblemen schrumpfen naturgemäß die Weiterbildungsbudgets.

»Die Corona-Krise und der damit verbundene Einbruch der Weiterbildungsaktivität trägt dazu bei, dass der Mittelstand bei den Digitalkompetenzen der Beschäftigten auf der Stelle tritt. Das sind schlechte Nachrichten, denn wir befinden uns mitten in digitalen Strukturwandel. Zukunftsinvestitionen erfordern digitales Know-How«, sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW. »Für die Unternehmen, für die Beschäftigten und auch für die Volkswirtschaft insgesamt ist es deshalb zentral, die Weiterbildungsaktivitäten zügig auszuweiten. Insbesondere die von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen benötigen Beratung und finanzielle Förderung für ihre betriebliche Weiterbildung. Angesichts immer vielfältigerer Erwerbsbiografien ist es ebenso wichtig, die individuelle berufliche Weiterbildung zu fördern. Leitbild ist das lebenslange Lernen in Eigenverantwortung - aber nicht auf sich allein gestellt. Eine Weiterbildungsoffensive könnte schon kurzfristig Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Langfristig ist ein größerer Stellenwert von Digitalbildung schon in Schulen und Kitas erforderlich.«

  (16.09.2021, prh)

 

OECD fordert mehr Investitionen in Bildung

Bildung auf einen Blick 2021

Die Regierungen sollten mehr in Bildung investieren, um so die Ursachen von Chancen­ungleichheit zu bekämpfen. Sie würden damit Menschen aller Altersgruppen helfen, die Kompetenzen für gute Jobs und eine hohe Lebensqualität zu erwerben, so eine neue OECD-Studie.

Bildung auf einen Blick 2021 zeigt, dass im OECD-Raum ein Fünftel der Erwachsenen keine abgeschlossene Berufsausbildung oder Abitur hat und damit Schwierigkeiten haben wird, am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. In Deutschland lag dieser Wert bei den 25- bis 64-Jährigen 2020 bei rund 14 Prozent. Die meisten OECD-Länder konnten in den vergangenen Jahren den Anteil der Geringqualifizierten deutlich senken. So liegt er bei jungen Erwachsenen (25- bis 34-Jährige) im OECD-Schnitt bei 15 Prozent, in Korea nur noch bei zwei Prozent, in der Schweiz bei sechs Prozent und in Österreich bei elf Prozent. In Deutschland gab es dagegen kaum Bewegung. Hier gelten auch 13 Prozent der jungen Erwachsenen als geringqualifiziert.

Defizite bei der Ausbildung gehen mit deutlich geringeren Beschäftigungschancen einher. Dies gilt insbesondere für Frauen. In Deutschland sind 60 Prozent der geringqualifizierten jungen Erwachsenen erwerbstätig. Die Erwerbsquote liegt damit leicht über dem OECD-Schnitt von 58 Prozent. Allerdings ist die Beschäftigungslücke zu jungen Erwachsenen mit Berufsausbildung oder Studium in Deutschland vergleichsweise groß. Gleichzeitig ist der Anteil der Geringverdiener unter den Geringqualifizierten so hoch wie in kaum einem anderen OECD-Land. 43 Prozent der Geringqualifizierten verdienen weniger als die Hälfte des Medianeinkommens. Nur in Norwegen ist der Anteil höher.

Ein Migrationshintergrund schmälert tendenziell die Bildungschancen. In fast allen Ländern mit verfügbaren Daten war die Erfolgsquote von Zugewanderten der ersten oder zweiten Generation im Sekundarbereich II geringer als die von Jugendlichen ohne Migrationshintergrund. Große Unterschiede gibt es auch bei den Beschäftigungsaussichten zwischen im Inland und im Ausland geborenen Erwachsenen. So liegen bei Geringqualifizierten die Beschäftigungsquoten von Eingewanderten in den meisten Ländern höher als bei im Inland geborenen Personen. Bei Hochqualifizierten ist es in der Regel umgekehrt, was auf Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Abschlüssen hindeutet. Für Deutschland liegen diese Daten nicht vor. Zudem verdienen qualifizierte Migrantinnen und Migranten häufig weniger. In Deutschland liegen die Gehälter bei Eingewanderten mit Tertiärabschluss bei 89 Prozent der durchschnittlichen Gehälter von im Inland geborenen Personen. Dagegen erzielen in den USA im Ausland geborene Hochqualifizierte höhere Gehälter als im Inland Geborene.

Auch geschlechtsspezifische Unterschiede sind nach wie vor groß. Jungen wiederholen eher eine Klasse als Mädchen, haben häufiger eine geringe Lesekompetenz und schließen seltener den Sekundarbereich II ab. Jungen sind in der Regel in berufsbildenden Bildungsgängen überrepräsentiert und die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Bildungsgang im Tertiärbereich belegen und abschließen, ist geringer. Zudem nehmen in den meisten OECD-Ländern mehr Frauen als Männer an formaler Weiterbildung teil. In Deutschland hingegen sind Männer in der Weiterbildung überrepräsentiert. Gleichzeitig sind in allen OECD-Ländern und unabhängig vom Bildungsstand Frauen weiterhin seltener in Beschäftigung als Männer und verdienen weniger, sogar, wenn sie einen Abschluss in derselben Fächergruppe haben.

Bildungsinvestitionen sind von entscheidender Bedeutung. Allerdings führen steigende Bildungsausgaben nicht immer zu besseren Ergebnissen. Dies lässt darauf schließen, dass die Länder genauer prüfen müssen, wie sie ihre Ressourcen am effektivsten investieren und besser an den Bedarf anpassen können. Die Ausgaben für Bildungseinrichtungen beliefen sich 2018 in Deutschland pro Bildungsteilnehmenden auf 12.800 USD (10.500 USD im OECD-Schnitt – beides angepasst um das nationale Preisniveau) im Primar-, Sekundar- und postsekundären nichttertiären Bereich sowie auf 19.300 USD (17.100 USD) im Tertiärbereich. Bezogen auf die Wirtschaftsleistung lagen die Bildungsinvestitionen in Deutschland mit 4,3 Prozent des BIP unter dem OECD-Schnitt von 4,9 Prozent. In vielen OECD-Ländern sind die Bildungsinvestitionen in den vergangenen Jahren stärker gestiegen als in Deutschland.

Hintergrund
Bildung auf einen Blick bietet vergleichbare nationale Statistiken, die den Stand der Bildung weltweit messen. Der Bericht analysiert die Bildungssysteme der 38 OECD-Mitgliedsländer sowie von Argentinien, Brasilien, China, Indien, Indonesien, der Russischen Föderation, Saudi-Arabien und Südafrika.

Bildung auf einen Blick 2021 enthält auch eine Sonderbroschüre: The State of Global Education – 18 Months into the Pandemic. Darin wird gezeigt, dass das Ausmaß des Unterrichtsausfalls in vielen Ländern erheblich war. Während viele andere Länder mit der Erfahrung weniger von Schulschließungen Gebrauch machten als in den ersten Monaten der Pandemie, waren in Deutschland auch 2021 sowohl Grundschulen (40 Tage vollständige Schließung im Vergleich zu 19 Tagen im Länder-Durchschnitt) und die Sekundarstufe I (60 Tage im Vergleich zu 27 im Länder-Durchschnitt) besonders lange von Schließungen betroffen. Die Zahl der Tage mit vollständigen Schulschließungen entspricht im Durchschnitt der OECD-Länder in einem typischen Schuljahr im Vorschulbereich rund 28 Prozent der Gesamtunterrichtzeit und im Sekundarbereich II mehr als 56 Prozent. Dies hat Folgen für gleichberechtigtes Lernen: Die meisten Bildungssysteme gingen weltweit in der Pandemie zu Fernunterricht über, doch Schülerinnen und Schüler aus sozial benachteiligten Verhältnissen haben häufig mehr Schwierigkeiten, zu Hause effektiv zu lernen. (16.09.2021, prh)

wbv: Bildung auf einen Blick 2021 (PDF: kostenlos)

vgl. GEW: »Wir brauchen mehr Geld für Bildung!«

vgl. BMBF: »Deutsches Bildungssystem bleibt im internationalen Vergleich stark«

 

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Innovation und Wohlstand durch MINT-Bildung (Online)

vom 28.10.2021 bis zum 28.10.2021

Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Bildungspolitik, -praxis und -forschung, will das bildungspolitische Forum den Zusammenhang von Innovation und Wohlstand durch MINT-Bildung aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und diskutieren.

 

Bildungspolitisches Forum 2021 (Online)

vom 28.10.2021 um 10:00 Uhr bis zum 28.10.2021 um 16:00 Uhr

In diesem Jahr widmet sich das Bildungspolitische Forum des Leibniz-Forschungsnetzwerks Bildungspotenziale (LERN) thematisch den Herausforderungen einer zukunftsorientierten MINT-Bildung.

Es findet am Donnerstag, 28. Oktober 2021, 10 bis 16 Uhr, als virtuelle Veranstaltung statt.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Bildungspolitik, -praxis und -forschung, wird im Rahmen des Forums der Zusammenhang von Innovation und Wohlstand durch MINT aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und diskutiert.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei und findet in deutscher Sprache statt.

 

GRETA PortfolioPlus kennenlernen (Online)

vom 28.10.2021 um 16:30 Uhr bis zum 28.10.2021 um 17:30 Uhr

Sie sind lehrend in der Erwachsenenbildung tätig und wollen über Ihre pädagogischen Kompetenzen reflektieren und ein professionelles Feedback erhalten?

Unter dem Motto »GRETA – kompetent handeln in Training, Kurs und Seminar« bietet das Projekt GRETA mit dem PortfolioPlus ein Verfahren an, mit dem Lehrende ihre Kompetenzen bilanzieren und so anerkennen lassen können.

In diesem Webinar werden Sie in die Möglichkeiten und den Nutzen des PortfolioPlus eingeführt.


Anmeldung: Die Teilnahme an dem Webinar ist kostenlos. Bitte melden Sie sich unter greta@die-bonn.de an.

 

dialog digitalisierung#06 (Online)

vom 04.11.2021 bis zum 05.11.2021

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) gestaltet im Rahmen des BMBF-geförderten Metavorhabens »Digitalisierung im Bildungsbereich« einen regelmäßigen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis der Erwachsenenbildung.

Im »dialog digitalisierung« werden aktuelle Probleme und Strategien zur Digitalisierung vor dem Hintergrund von Befunden der empirischen Bildungsforschung diskutiert.

 

WEITER:BILDUNG 4U (Online)

vom 04.11.2021 um 09:00 Uhr bis zum 04.11.2021 um 14:00 Uhr

Erste digitale Weiterbildungsmesse für Berlin und Brandenburg mit rund 100 Ausstellern mit Angeboten für über 45 Branchen.

  • Neutrale Bildungs- und Fördermittelberatung
  • Breites Vortrags- und Rahmenprogramm
  • Teilnahme kostenfrei

 

Digitalkongress #ZukunftLernen (Online)

vom 10.11.2021 um 11:00 Uhr bis zum 12.11.2021 um 17:00 Uhr

Hier beginnt die Zukunft

Wie können wir die Zukunft der Schule, des Lernens und des Lehrens gestalten? Auf dem ersten Digitalkongress des Netzwerks Digitale Bildung dreht sich alles um die #ZukunftLernen.

Hochkarätige Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis teilen in Vorträgen und Diskussionen an drei Tagen ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den Teilnehmern und bieten exklusive Möglichkeiten zur Vernetzung.

 

GRETA PortfolioPlus kennenlernen (Online)

vom 01.12.2021 um 07:47 Uhr bis zum 01.12.2021 um 07:47 Uhr

Sie sind lehrend in der Erwachsenenbildung tätig und wollen über Ihre pädagogischen Kompetenzen reflektieren und ein professionelles Feedback erhalten?

Unter dem Motto »GRETA – kompetent handeln in Training, Kurs und Seminar« bietet das Projekt GRETA mit dem PortfolioPlus ein Verfahren an, mit dem Lehrende ihre Kompetenzen bilanzieren und so anerkennen lassen können.

In diesem Webinar werden Sie in die Möglichkeiten und den Nutzen des PortfolioPlus eingeführt.


Anmeldung: Die Teilnahme an dem Webinar ist kostenlos. Bitte melden Sie sich unter greta@die-bonn.de an.

 

Trainer*innentage: Haltung und Werte in Training und Weiterbildung

vom 31.05.2022 bis zum 01.06.2022

Das Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) lädt zu den Trainer*innentagen ein, die Haltung und Werte in Training und Weiterbildung in den Fokus rücken.

Die Keynote hält der Hirnforscher Gerhard Roth. An zwei Tagen haben im Training und in der Weiterbildung tätige Personen die Möglichkeit, sich über die Bedeutung von Haltung in der Lernbegleitung auszutauschen und aktuelle Infos aus der Forschung zu erhalten.

Anmeldung unter iag.trainertag@dguv.de erforderlich.

 

 

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