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Was ist Informelle Bildung, Formale Bildung, Non-formale Bildung?

Informelle Bildung bezieht sich auf lebenslange Lernprozesse, in denen Menschen Haltungen, Werte, Fähigkeiten und Wissen durch Einflüsse und Quellen der eigenen Umgebung erwerben und aus der täglichen Erfahrung (Familie, Nachbarn, Marktplatz, Bibliothek, Massenmedien, Arbeit, Spiel etc.) übernehmen.

Formale Bildung bezieht sich auf das staatliche Bildungssystem von der Grundschule bis zur Universität. Dazu gehören auch spezielle Programme zur technischen und beruflichen Bildung. Formale Bildung wird im Deutschen häufig auch als schulische Bildung bezeichnet.

Non-formale Bildung bezieht sich auf jedes außerhalb des formalen Curriculums geplante Programm zur persönlichen und sozialen Bildung, das der Verbesserung bestimmter Fähigkeiten und Kompetenzen dient. Im deutschsprachigen Raum hat sich auch der Begriff außerschulische Bildung etabliert.

Non-formale Bildung, wie sie in der Jugendarbeit und von vielen Jugendorganisationen und Gruppen praktiziert wird:

  • ist freiwillig, ganzheitlich und prozessorientiert
  • ist für jeden Menschen zugänglich (im Idealfall)
  • ist ein organisierter Prozess mit Bildungszielen
  • ist partizipativ und lernerzentriert
  • beruht auf Erfahrung und Handeln und setzt bei den Bedürfnissen der Lernenden an
  • vermittelt Lebensfertigkeiten und bereitet die Lernenden auf ihre Rolle als aktive Bürger und Bürgerinnen vor
  • beinhaltet sowohl individuelles Lernen als auch Lernen in Gruppen

Formale, non-formale und informelle Bildung ergänzen einander und verstärken wechselseitig den lebenslangen Lernprozess.

Quelle: http://kompass.humanrights.ch/cms/front_content.php?idcat=1539&client=1&lang=1

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