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Mit Weiterbildung den wachsenden Qualifikationsanforderungen gerecht werden

Die Deckung des Fachkräftebedarfs ist eine Schlüsselfrage für die Zukunft des Saarlandes. Das machte Landeswirtschafts- und Arbeitsminister Heiko Maas in einem Redaktionsgespräch bei der Saarbrücker Zeitung deutlich. Vom Facharbeiter bis zu den Ingenieurberufen gebe es Lücken. Nach Zahlen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages klagt auf Bundesebene bereits jedes dritte Unternehmen darüber, dass offene Stellen nicht adäquat besetzt werden können.

Maas: »Im Saarland wird es zur Vermeidung von Fachkräftemangel einen ganzheitlichen Ansatz geben«. Dieser wurde gemeinsam mit den Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie Akteuren der saarländischen Arbeitsmarktpolitik in einem Strategiepapier bereits auf den Weg gebracht. Dessen Konkretisierung und Umsetzung gehöre zu den wichtigsten wirtschaftspolitischen Aufgaben der kommenden Monate.

Die Hochschulen seien in der Pflicht, ihren Beitrag zur Ingenieursausbildung zu leisten. Manche Studiengänge müssten noch stärker an den Anforderungen der Wirtschaft orientiert werden. Neben einer Qualitätsoffensive in der Bildung und Verbesserungen bei der Ausbildung ist dabei auch die Eingliederung oder Wiedereingliederung Arbeitsuchender sowie Älterer von besonderer Bedeutung. Frauen soll die Rückkehr in den Beruf nach einer Familienphase erleichtert werden. Maas: »Es müssen Fachkräfte im Land gehalten und bei Bedarf von außerhalb angeworben werden. Die Potenziale von Menschen mit Migrationshintergrund müssen wir besser ausschöpfen, auch durch die Anerkennung ausländischer Abschlüsse«.

Gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte sieht der Minister als »zentralen Standortvorteil«. Ohne sie werde es schwer, im Wettbewerb der Regionen konkurrenzfähig zu bleiben: »Eine gute Berufsausbildung und gezielte Weiterbildung sind die Grundlage dafür, den wachsenden Qualifikationsanforderungen gerecht zu werden«. (26.08.2013, prh)

 

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