Die Suchmaschine des Deutschen Bildungsservers für Weiterbildungskurse
IWWB und DIPF-Logo

Weiterbildung: Jedem dritten Angestellten fehlen passende Angebote

Die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten werden von Arbeitnehmern in Deutschland als unzureichend eingestuft: 44 Prozent bewerten diese in ihrem Unternehmen als mittelmäßig bis schlecht. Weiterhin bemängelt jeder dritte Arbeitnehmer (31 Prozent) das Fehlen passender Weiterbildungsmöglichkeiten in Bezug auf die berufliche Entwicklung.
 
Besonders die älteren Mitarbeiter (ab 50 Jahren) fühlen sich diesbezüglich alleine gelassen: 37 Prozent vermissen für sie entsprechende Angebote. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Kölner Markt- und Organisationsforschungsinstituts YouGov, an der rund 1.000 Arbeitnehmer vom 18.06. bis 27.06.2013 teilgenommen haben.

Wie die Befragungsergebnisse zeigen, lassen sich nicht nur altersbedingt Unterschiede feststellen, sondern auch bei Betrachtung der Position des Mitarbeiters im Unternehmen. Jede fünfte Führungskraft (19 Prozent) ist der Meinung, dass es für sie keine passenden Weiterbildungsmaßnahmen gibt. Bei den Mitarbeitern ohne Führungsposition sind es mit 37 Prozent sogar fast doppelt so viele.

Neben dem Thema Weiterbildung kritisieren die Erwerbstätigen das nicht ausreichende Feedback in Bezug auf ihre berufliche Entwicklung: 37 Prozent erhalten keine regelmäßige Rückmeldung, wohingegen 36 Prozent das nicht so sehen. Bei den Mitarbeitern ohne Führungsfunktion ist die Anzahl derer, die regelmäßiges Feedback vermissen mit 43 Prozent im Vergleich zu Mitarbeitern in Führungspositionen (26 Prozent) besonders hoch.

Laut den Umfrageergebnissen wird deutlich, dass Mitarbeiter, die ausreichend Feedback zu ihrer beruflichen Entwicklung erhalten, deutlich zufriedener und motivierter sind. »Fehlende Transparenz und Feedback zur eigenen Arbeitsleistung führen auch zu einer verstärkten Arbeitsbelastung und zusätzlichem Stress«, weiß Dr. Marco Haferburg von YouGov. »Außerdem können nur gezielte Weiterbildungsmaßnahmen, die den eigenen Arbeitsbereich betreffen, ein Vorankommen im Unternehmen ermöglichen. Hier werden in vielen Unternehmen die älteren Mitarbeiter oftmals außer Acht gelassen, obwohl diese viel Knowhow und Erfahrung mit ins Unternehmen bringen«, so Haferburg weiter.

 

(27.08.2013, prh)

 

IWWB vernetzt

Diese Seite teilen auf

f Facebook t Twitter

Immer aktuell informiert per

f Facebook t Twitter

o)) RSS

Zum Seitenanfang