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Schweiz: Weiterbildungsanbieter setzen für ihr Marketing auf Bewährtes

SVEBErgebnisse der SVEB-Befragung 2013 von Weiterbildungsanbietern in der Schweiz. 

Der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB befragt jährlich seine Mitglieder und weitere Bildungsinstitutionen zur aktuellen Marktsituation. Neben Angaben zu Umsatz, Kursstunden und -angeboten sowie weiteren Kennzahlen, liegt der Schwerpunkt der Anbieterbefragung in diesem Jahr beim Weiterbildungsmarketing. Websites und Kurskataloge sind die am häufigsten eingesetzten Marketinginstrumente. Social Media wird nur zögerlich eingesetzt.

An der diesjährigen Anbieterbefragung haben sich 283 Weiterbildungsinstitutionen aus allen drei Sprachregionen beteiligt. Die Ergebnisse bieten wertvolle Hinweise zu strategischen Überlegungen für Bildungsanbieter. In der diesjährigen Befragung wurden neben Kennzahlen zum Weiterbildungsmarkt auch Informationen zum »Marketing in der Weiterbildung« erfasst. Erhoben wurde u.a., welche Marketinginstrumente von den Anbietern eingesetzt werden, wie sie deren Nutzen beurteilen und in welche Marketingbereiche, aufgrund eingeschätzter Entwicklungen und Trends, künftig investiert wird.

Schweizer Weiterbildungsanbieter setzen für ihr Marketing auf Bewährtes

Firmenwebsite und Kurskataloge sind die am meisten eingesetzten Instrumente. Zudem setzen die Institutionen regelmässig Direct Mailings und Weiterbildungsdatenbanken ein. Über die Hälfte der Anbieter verzichtet auf den Einsatz von Social Media oder nutzt diese Kanäle nur eingeschränkt. Interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass dem Onlinemarketing, in Bezug auf Websites, Social Media und E-Mail-Marketing für die Zukunft ein hoher Stellenwert prognostiziert wird.

Ein Vergleich der aktuellen Befragung mit einer SVEB-Umfrage zum Online-Marketing von 2008 zeigt, dass sich die Online-Marketing-Instrumente ihren Platz im Marketing-Mix erobert haben. Sie werden jedoch heute nicht mehr so euphorisch positiv bewertet wie noch vor fünf Jahren. Klar an Terrain verloren haben Inserate, Medienberichte und Telefonmarketing. Radio-, TV- und Kinowerbung wird nur marginal eingesetzt. Je nach Anbietergrösse zeigen sich teils erhebliche Unterschiede im Einsatz der verschiedenen Instrumente.

Im Durchschnitt wenden Weiterbildungsanbieter in der Schweiz 4.6 Prozent des Umsatzes für das Marketing auf. Bei den befragten Anbietern werden durchschnittlich 383 Kurse mit 20.299 Kursstunden durchgeführt. Damit erwirtschaften sie im Schnitt einen Umsatz von CHF 3.3 Millionen Franken und beschäftigen 108 Mitarbeitende.

Hinterund: SVEB - Der Dachverband der Weiterbildung
Der SVEB ist der gesamtschweizerische Dachverband der Weiterbildung. Der Verband führt Geschäftsstellen in allen drei Sprachregionen. Präsidiert wird der Verband von Rudolf H. Strahm, die operative Leitung obliegt Dr. André Schläfli. Seine rund 620 Mitglieder sind private und staatliche Anbieter von Weiterbildung, Verbände, innerbetriebliche Weiterbildungsabteilungen und Einzelpersonen. Jährlich nehmen rund 1,6 Millionen Personen an Weiterbildungen in diesen Institutionen teil. Der SVEB setzt sich für ein wirksames und zukunftsfähiges Weiterbildungssystem ein. Er fördert die Vernetzung der Mitglieder über nationale und internationale Projekte, Tagungen und Informationsveranstaltungen. Der SVEB engagiert sich auch für ein hohes Niveau der Weiterbildungsangebote in der Schweiz. Denn Weiterbildung ist wichtig: Für den Einzelnen, der seine persönlichen und beruflichen Möglichkeiten entwickeln will; für die Gesellschaft, welche von neugierigen, vielseitig qualifizierten und flexiblen Menschen lebt.

(29.11.2013, prh)

SVEB-Website

 

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