Verleihung des Hermann-Schmidt-Preises 2025

Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung ausgezeichnet
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat am 27. Januar 2026 den »Hermann-Schmidt-Preis 2025« an drei herausragende Projekte verliehen.
Unter dem Wettbewerbsmotto »Künstliche Intelligenz (KI) in der beruflichen Bildung – Innovationen für Aus- und Weiterbildung« wurden Initiativen aus Augsburg, Weinheim und Troisdorf gewürdigt. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Bildungskonferenz »Zukunft gestalten: Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung« in Bonn vor rund 150 Gästen aus Politik, Wissenschaft und Praxis statt.
Relevanz der digitalen Transformation
Die Entscheidung für den diesjährigen Schwerpunkt basiert auf der zunehmenden Durchdringung der Arbeitswelt durch Algorithmen und automatisierte Systeme. Von der intelligenten Produktionssteuerung bis hin zu digitalen Assistenzsystemen verändern diese Technologien die Anforderungen an Fachkräfte grundlegend.
Das Ziel der Auszeichnung besteht darin, praxisnahe Modelle sichtbar zu machen, die zeigen, wie KI-Kompetenzen frühzeitig und nachhaltig in der beruflichen Aus- und Weiterbildung verankert werden können.
Die prämierten Ansätze und Standorte
Ein Preisträger aus Augsburg überzeugte durch ein innovatives Zertifikatsprogramm, das Auszubildende zu aktiven Gestaltenden der digitalen Transformation qualifiziert. In Troisdorf wurde ein Modellprojekt am Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg ausgezeichnet, welches technische, pädagogische und ethische Fragestellungen des KI-Einsatzes miteinander verknüpft. Das dritte prämierte Projekt aus Weinheim zeichnet sich durch einen hohen Grad an didaktischer und technologischer Innovation aus.
Alle Konzepte verbindet der Anspruch, nicht nur technisches Wissen zu vermitteln, sondern auch eine kritische Reflexionsfähigkeit im Umgang mit datengetriebenen Anwendungen zu fördern.
Strukturelle Bedeutung für die Berufsbildung
Der seit 1996 vergebene Preis ist nach dem ehemaligen BIBB-Präsidenten Prof. Dr. Hermann Schmidt benannt. Er dient als Instrument, um beispielhafte Lernortkooperationen zwischen Betrieben und Schulen zu fördern. Durch die Identifikation dieser Leuchtturmprojekte unterstützt das Institut den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die betriebliche Ausbildungspraxis. Die ausgezeichneten Modelle fungieren als Referenzpunkte für andere Bildungseinrichtungen, um die Qualifizierungsqualität im Kontext von Industrie 4.0 flächendeckend zu sichern.
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