Weiterbildung besser machen: Warum Bildungsanbieter vorausdenken müssen

Veränderungen fordern neues Lernen
In vielen Unternehmen passt die Weiterbildung nicht mehr gut zu den schnellen Veränderungen. Schulungen richten sich oft an Problemen aus, die schon in der Vergangenheit lagen. Dadurch reagieren Betriebe nur, statt aktiv voranzugehen und sich auf Neues vorzubereiten.
Warum der Blick nur auf die Gegenwart nicht reicht
Viele Weiterbildungen arbeiten nach festen Mustern, die stark auf bekannte Aufgaben ausgerichtet sind.
Ein Erfahrungsbericht aus den Automobilbranche zeigt auf, dass ein reiner Blick auf heutige Schwächen dazu führen kann, falsche Schlüsse zu ziehen. Denn aus dem, was jetzt ist, wird oft direkt geschlossen, was getan werden müsse. So entstehe kaum Raum, um über zukünftige Anforderungen nachzudenken.
Vorausdenken statt nur Probleme lösen
Unsere Arbeitswelt verändert sich schnell. Sie ist unsicher, komplex und schwer vorhersehbar.
Genau deshalb braucht Weiterbildung einen Blick nach vorne. Bildungsanbieter und Unternehmen sollten Lernangebote schaffen, die nicht nur Lücken schließen, sondern neue Möglichkeiten eröffnen. Dazu gehören Lernräume zum Ausprobieren, flexible Formate und Trainings, die stärken, mit Unsicherheit umzugehen.
Starke Kompetenzen für eine sichere Zukunft
Wenn Mitarbeitende lernen, Veränderungen besser zu bewältigen, stärkt das auch die Leistungsfähigkeit des gesamten Unternehmens. Weiterbildung sollte deshalb zukünftige Entwicklungen stärker berücksichtigen. So können Betriebe besser planen, früher reagieren und die großen Veränderungen aktiv mitgestalten.
(10.12.2025, prh)
Suchen in Neuigkeiten & Terminen
KI in deutschen Büros: Warum Technik allein nicht ausreicht
EPALE 2026: Vier Quartale im Zeichen der Bildungstransformation
30 Schlüsselkompetenzen für die Zukunft: Das »Future Skills Framework 2030«
Vergleich digitaler Fähigkeiten in Deutschland und Österreich
