Weiterbildung neu denken: Vier Handlungsfelder für den Arbeitsmarkt der Zukunft
Regionale Allianzen für flexiblere Weiterbildung
Engpässe bei Qualifikationen dämpfen branchenübergreifend Produktivität sowie Innovation, während Bildungssysteme dem Wandel oft verzögert folgen. Das europäische Beratungsgremium »European Skills High-Level Board« schlägt daher flexiblere Lernangebote für die Erwachsenenbildung vor.
Regionale Allianzen gegen Fachkräftemangel
Das Expertengremium der Europäischen Kommission empfiehlt regionale Bildungspartnerschaften, sogenannte SPARKs (skills partnerships for adult reskilling). Diese Netzwerke verknüpfen Unternehmen, Weiterbildungsträger und Behörden, um passgenaue Qualifizierungen rasch voranzutreiben.
Vier Säulen für flexiblere Kurse
Das Konzept benennt vier Schwerpunkte:
- Flexiblere Bildungsanbieter sollen Vor-Ort-Angebote am Arbeitsplatz erleichtern.
- Modular aufgebaute Nachweise, sogenannte Micro-Credentials, bescheinigen kurze Lerneinheiten transparent.
- Eine frühzeitige Bedarfserfassung unter Einbindung der Tarifpartner erkennt künftigen Wissensbedarf rechtzeitig.
- Zudem unterstützen gestärkte Arbeitsverwaltungen Beschäftigte gezielter bei beruflichen Anpassungen.
In aller Kürze
Das European Skills High-Level Board schlägt regionale Netzwerke und vier Prioritäten wie Micro-Credentials vor, um die berufliche Weiterbildung flexibler an den Arbeitsmarkt anzupassen.
Das European Skills High-Level Board schlägt regionale Netzwerke und vier Prioritäten wie Micro-Credentials vor, um die berufliche Weiterbildung flexibler an den Arbeitsmarkt anzupassen.
(03.08.2026, prh)
