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wbmonitor 2025: Weiterbildungsbranche so pessimistisch wie selten

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BIBB und DIE veröffentlichen wbmonitor-Umfrageergebnisse 2025

Wirtschaftsklima der Weiterbildung nur knapp über Corona-Niveau

Die Stimmung in der Weiterbildungsbranche ist so schlecht wie seit Jahren nicht mehr. Das zeigt die wbmonitor-Umfrage von BIBB und DIE: Der Stimmungswert (Skala -100 bis +100) fiel 2025 um 17 Punkte auf -4 – fast so niedrig wie im Corona-Jahr 2020 (-13). Für 2026 erwarten die Anbieter sogar -13.

Hauptgrund ist rechtliche Unsicherheit:Es ist unklar, wie freie Honorarkräfte künftig beschäftigt werden dürfen.

Besonders betroffen sind Volkshochschulen und andere öffentlich finanzierte Anbieter, die stark auf Honorarkräfte setzen: Ihr Wert brach um 39 Punkte auf -26 ein.

Ein Lichtblick: Bei Weiterbildung im Auftrag von Arbeitsagenturen und Jobcentern stieg die Stimmung um 15 Punkte auf +8 – mehr Menschen wurden gefördert.

Privatwirtschaftliche Anbieter bleiben verhalten: Bei Firmenaufträgen liegt der Wert bei +16, deutlich unter 2022 (+40). Bei Teilnehmenden-Finanzierung blieb er bei +11.

Auch die Trägerschaft zählt: Kammern und Verbände sind mit +34 zufrieden, Kirchen und Gewerkschaften skeptischer (-12), Volkshochschulen am unzufriedensten (-25).

Hintergrund
Der wbmonitor ist ein Kooperationsprojekt von BIBB und DIE, das mit einer jährlichen Umfrage bei Anbietern beruflicher und allgemeiner Weiterbildung zu mehr Transparenz über die Weiterbildungslandschaft und ihre Strukturen beiträgt sowie aktuelle Veränderungen aufzeigt. An der Umfrage 2025 zum Thema »Fachkräftebedarf in der Weiterbildung« beteiligten sich 1.115 Anbieter.

(16.06.2026, prh)

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