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KI im Arbeitsalltag: Noch selten genutzt

Weiterbildung dringend gesucht: Barrieren beim KI-Einsatz überwinden wird wichtiger

Künstliche Intelligenz (KI) wird im deutschen Berufsalltag bisher wenig eingesetzt. Trotz großer Aufmerksamkeit und schneller technischer Entwicklung nutzen nur rund 20 Prozent der arbeitenden Menschen KI regelmäßig bei der Arbeit. Zwischen Interesse und tatsächlicher Nutzung besteht damit eine deutliche Lücke.

Dies geht aus den Ergebnissen einer vom ifo-Institut veröffentlichten Studie hervor.

Bekannt, aber kaum Teil der Routine

Viele Beschäftigte kennen KI oder haben einzelne Anwendungen ausprobiert. Im Arbeitsalltag ist sie jedoch selten fest verankert. Dabei könnte KI etwa beim Schreiben von Texten oder beim Auswerten von Daten unterstützen. Häufig bleibt es jedoch bei gelegentlichen Tests statt einer dauerhaften Nutzung.

Unsicherheit und fehlendes Wissen als Hauptgründe

Ein zentrales Hindernis ist mangelndes Wissen im Umgang mit KI. Besonders Programme, die Texte verstehen und schreiben können, wirken auf viele kompliziert. Hinzu kommen Sorgen um den Datenschutz und fehlende klare Regeln in Unternehmen. Diese Unsicherheit führt dazu, dass KI oft gar nicht eingesetzt wird.

Unterschiedliche Voraussetzungen in Betrieben

Große Unternehmen können eher Schulungen anbieten und klare Vorgaben machen. Kleinere Betriebe haben dafür oft weniger Ressourcen. Auch zwischen Branchen gibt es Unterschiede. So entsteht ein digitales Ungleichgewicht bei der Nutzung von KI.

Bildung entscheidet über die Zukunft der KI-Nutzung

Um die Vorteile von KI besser zu nutzen, braucht es mehr Bildung und Weiterbildung. Fachleute sehen Arbeitgebende und Bildungseinrichtungen in der Verantwortung. Ziel ist ein sicherer und sinnvoller Umgang mit KI. In vielen Berufen wird dies künftig selbstverständlich sein. Die derzeit geringe Nutzung zeigt vor allem, dass sich die Arbeitswelt noch in einer Lernphase befindet.


(06.01.2026, prh)

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