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Praxisnäher studieren: Die Reform der Lehrerbildung geht weiter

DigitalPakt Schule (Symbolbild)

Modernisierung der Lehrkräftebildung in Deutschland

Die Qualität der pädagogischen Ausbildung soll durch eine Neuauflage der »Qualitätsoffensive Lehrerbildung« langfristig gesichert werden. Nachdem die erste Förderphase im Jahr 2023 endete, planen Bund und Länder nun eine Fortsetzung, um angehende Lehrkräfte besser auf aktuelle Herausforderungen vorzubereiten.

Fokus auf Digitalisierung und Praxis

Ein Schwerpunkt der neuen Initiative liegt auf der digitalen Transformation. Die Ausbildung soll enger mit Projekten wie dem »Digitalpakt 2.0« verknüpft werden, um digitale Lernmethoden fest im Studium zu verankern. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in den Schulalltag zu übertragen. So soll sichergestellt werden, dass Lehrkräfte moderne Werkzeuge im Unterricht sicher beherrschen.

Datenbasierte Ausbildung und Finanzierung

Zur Steuerung der Qualität kommen verstärkt digitale Instrumente zum Einsatz, die Ergebnisse aus Bildungsstudien wie »PISA« oder »TIMSS« auswerten. Diese Daten helfen dabei, das Studium gezielt zu verbessern. Für die Stärkung der Lehrerbildung stellen Bund und Länder jährlich rund vier Milliarden Euro bereit. Diese Mittel dienen dazu, ausreichend Studienplätze zu schaffen und die Betreuung an den Hochschulen zu optimieren.

Bessere Vernetzung der Ausbildungsphasen

Ein zentrales Ziel bleibt die engere Zusammenarbeit zwischen Universitäten und der praktischen Ausbildung im Referendariat. Bisher verlaufen diese Phasen oft getrennt. Die Neuauflage soll die Kooperation zwischen Hochschulen und Schulen intensivieren. Dadurch entsteht ein durchgängiger Lernprozess, der angehende Lehrkräfte praxisnah und fachlich fundiert auf den Beruf vorbereitet. (23.02.2026, prh)

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