Ohne Digitalkompetenzen sind Fachkräfte in der Klimabranche schwer zu gewinnen
Unternehmen, die Klimaschutz teilweise oder vollständig in ihre strategische Ausrichtung integrieren, stoßen vermehrt auf Schwierigkeiten bei der Gewinnung passender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Diese Herausforderungen treten um etwa Zweidrittel häufiger auf als bei Unternehmen, die den Klimaschutz nicht als essenziellen Teil ihrer Strategie verankern; letzteres trifft auf 59 % der Unternehmen zu.
Diese Erkenntnisse stammen aus den neuesten Erhebungen des KfW-Mittelstandspanels.
Die Ursache für die Differenzen in den Problemen der Stellenbesetzung liegt oft in den mangelnden digitalen Fertigkeiten und Qualifikationen der Bewerberinnen und Bewerber. Es gilt zu verhindern, dass das Defizit an (digitalen) Kompetenzen zu einem Hauptfaktor in der Hemmung der Dekarbonisierung wird. Hierzu ist es erforderlich, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen anzubieten, die genau auf die Qualifikationsanforderungen von Unternehmen mit umweltfreundlicher Ausrichtung zugeschnitten sind.
Darüber hinaus ist es von großer Bedeutung, Schlüsselkompetenzen zu erkennen, die eine Verbindung zu verschiedenen anderen Themenbereichen aufweisen, da der Klimaschutz im geschäftlichen Kontext an zahlreichen Schnittpunkten mit anderen Themengebieten in Berührung kommt. Diese interdisziplinären Fähigkeiten sollten verstärkt in die Bildungsangebote integriert werden.
Es ist daher von essenzieller Wichtigkeit, dass die Bildungslandschaft flexibel auf die sich wandelnden Anforderungen der Wirtschaft reagiert, um sicherzustellen, dass die Lücke an Fachkräften mit den richtigen digitalen und umweltbezogenen Kompetenzen geschlossen wird.
Dies erfordert eine enge Kooperation zwischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen, um sicherzustellen, dass Absolventinnen und Absolventen sowohl über die technischen Fähigkeiten als auch über das breite Wissen verfügen, das für die heutige komplexe und sich verändernde Geschäftswelt erforderlich ist.
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