DiKaP: Digitale Qualifizierung für Beschäftigte in einfachen Tätigkeiten
Digitalkompetenzen stärken: Das Förderprogramm DiKaP im Überblick
Beim Wechsel von Papierlisten zur digitalen Zeiterfassung stehen Beschäftigte ohne formale Berufsabschlüsse oft vor Hürden. Das Förderprogramm DiKaP setzt an dieser Stelle an und stärkt digitale Fähigkeiten direkt im Berufsalltag.
Stärkung im Arbeitsalltag
Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) unterstützt mit der Förderrichtlinie »Digitale Kompetenzen geringqualifizierter Beschäftigter im Arbeitsprozess stärken« (DiKaP) Personen in einfachen Tätigkeiten. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) leitet die administrative und fachliche Umsetzung.
Gefördert werden Praxisprojekte, die digitale Fertigkeiten unmittelbar am Arbeitsplatz vermitteln. Bildungsträger, Unternehmen und Verbände können entsprechende Anträge einreichen.
Einbettung in nationale Weiterbildungsstrategien
Die Initiative gehört zur Nationalen Weiterbildungsstrategie mit dem Ziel, die Teilnahme an Bildungsangeboten bis zum Jahr 2030 zu steigern.
Anknüpfend an Initiativen wie das Weiterbildungsmentoring richtet sich das Angebot gegen die zunehmende Spaltung durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und digitalen Werkzeugen in der Arbeitswelt.
Das Förderprogramm DiKaP stärkt die digitalen Fähigkeiten geringqualifizierter Beschäftigter direkt am Arbeitsplatz und unterstützt damit die Ziele der Nationalen Weiterbildungsstrategie bis 2030.
(24.07.2026, prh)
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