Personalentwicklung: Weshalb fehlende Digitalkompetenz zur Herausforderung wird
Vom Werkzeug zur Überlastung: KI und digitale Kompetenzlücken
Künstliche Intelligenz entwickelt sich zum zentralen Treiber der betrieblichen Transformation, während der Ausbau digitaler Fertigkeiten in vielen Belegschaften hinterherhinkt.
Laut einer weltweiten Untersuchung von Cegos betrachten 68 Prozent der Personalverantwortlichen die Automatisierung als einflussreichsten Faktor für künftige Anforderungsprofile.
Dennoch durchliefen bisher lediglich 32 Prozent der Beschäftigten eine entsprechende betriebliche Qualifizierung. Innerhalb von drei Jahren droht fast einem Viertel aller Arbeitsplätze eine Entwertung veralteter Fachkenntnisse.
Qualifizierung verdrängt Neueinstellungen
Um diesen Wissensdefiziten zu begegnen, setzen Verantwortliche in der Personalentwicklung vorrangig auf eine aufbauende Weiterbildung der vorhandenen Belegschaft (Upskilling).
Fast Zweidrittel der befragten HR-Manager erklärten, sie priorisierten gezielte Schulungen gegenüber Neueinstellungen, während 57 Prozent die interne Versetzung in neue Rollen fördern.
KI-gestützte Algorithmen sollten menschliche Entscheidungen lediglich unterstützen und keinesfalls ersetzen. Eine zeitnahe und kontinuierliche Weiterbildung gilt daher als Schlüssel, um Risiken durch Fehlbedienungen zu vermeiden.
Während KI das Personalwesen stark verändert, hinkt die Digitalkompetenz hinterher. Personalverantwortliche setzen deshalb verstärkt auf Weiterbildung statt auf Neueinstellungen, um Risiken zu minimieren.
(09.08.2026, prh)
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