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Was Weiterbildung erfolgreich macht

Weiterbildung im Seminarraum (Symbolbild)

Weiterbildung im Vergleich: Qualität macht den Unterschied

Ein neues Ranking zeigt, welche Anbieter von Weiterbildung im Jahr 2026 besonders gut abschneiden.

Das SZ-Institut und SWI Finance haben dafür viele Daten ausgewertet. Das Ergebnis soll Menschen helfen, die sich beruflich weiterbilden wollen, und auch Unternehmen bei der Auswahl unterstützen.

Viele Bewertungen als Grundlage

Die Untersuchung stützt sich auf mehr als 3.700 Bewertungen von Teilnehmenden. Zusätzlich wurden über 24.000 Beiträge aus sozialen Medien analysiert. So entsteht ein breites Bild davon, wie Weiterbildung in der Praxis erlebt wird. Berücksichtigt wurden Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren.

Lernen muss im Beruf helfen

Besonders gut bewertet werden Weiterbildungen, die im Arbeitsalltag wirklich nützen. Das gilt vor allem für Kurse zu Führung und Management. Teilnehmende schätzen Inhalte, die sie direkt anwenden können. Auch Fachkurse, zum Beispiel in rechtlichen oder steuerlichen Berufen, schneiden gut ab, wenn sie aktuell und genau auf das Berufsfeld zugeschnitten sind.

Soziale Fähigkeiten sind wichtig

Neben Fachwissen spielen sogenannte Soft Skills eine immer größere Rolle. Dazu gehören Kommunikation, Teamarbeit und gutes Selbstmanagement. Anbieter, die solche Fähigkeiten vermitteln, erhalten oft hohe Bewertungen. Diese Kompetenzen gelten als wichtig, um mit Veränderungen in der Arbeitswelt umgehen zu können.

Das ist Teilnehmenden besonders wichtig

Am wichtigsten ist der persönliche Nutzen. Weiterbildung soll helfen, im Beruf besser zurechtzukommen oder neue Chancen zu eröffnen. Auch der Preis spielt eine Rolle: Viele achten darauf, ob Leistung und Kosten zusammenpassen. Zudem werden Lernangebote geschätzt, die verständlich aufgebaut sind und motivieren.

Ein Markt mit steigender Qualität

Die Ergebnisse zeigen, dass die Qualität von Weiterbildung insgesamt zunimmt. Anbieter, die praxisnah arbeiten, flexibel sind und gut erklären, setzen sich durch. Davon profitieren nicht nur einzelne Lernende, sondern auch Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt.

Hintergrund
Für das Ranking wurden zwei Methoden kombiniert. Teilnehmende wurden online befragt, zusätzlich wurden Inhalte aus dem Internet ausgewertet. Dieses Verfahren heißt »Social Listening«. Die Bewertungen der Kundinnen und Kunden zählen zu 70 Prozent, die Online-Erwähnungen zu 30 Prozent. Bewertet wurden Nutzen, Preis-Leistung, Lernfreude, Verständlichkeit und Weiterempfehlung. Anbieter mit mindestens 80 Punkten erhielten das Siegel »Top«.

(19.01.2026, prh)

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