Rekordsumme für Volkshochschulen: Rheinland-Pfalz setzt auf lebenslanges Lernen
Verlässliche Strukturen: Land erhöht Mittel für Bildungsträger
Wer im Job mit neuer Software Schritt halten will oder für den nächsten Urlaub eine Sprache lernt, profitiert von staatlich gestützten Angeboten. Damit diese Kurse auch in Zukunft nah am Wohnort verfügbar bleiben, weitet das Land seine finanzielle Hilfe deutlich aus.
Rheinland-Pfalz investiert im Jahr 2026 verstärkt in die Erwachsenenbildung. Die Landesregierung stellt den anerkannten Trägern und dem Volkshochschulverband insgesamt 10.886.600 Euro bereit. Das sind 431.600 Euro mehr als im Vorjahr.
Das seit 30 Jahren bestehende Weiterbildungsgesetz bildet hierfür den rechtlichen Rahmen. Die Erhöhung soll die Kurse besser auf den Bedarf der Bürger und der regionalen Wirtschaft abstimmen.
Verlässlicher Rahmen für Lernende
Weiterbildungsministerin Dörte Schall teilte mit, dass die Mittel die Bildungsarbeit dort stärken, wo sie den Alltag der Menschen unmittelbar berühre.
Das Gesetz garantiere allen Gruppen den Zugang zu Kursen. So gelinge das lebenslange Lernen. Dieser Begriff beschreibt die stetige Fortbildung der persönlichen und fachlichen Fähigkeiten über die gesamte Lebensspanne hinweg.
Neue Formate und strategische Ziele
Das Land fördert damit Themen wie sozialen Zusammenhalt, Nachhaltigkeit und die wirtschaftliche Transformation. Letztere bezeichnet den grundlegenden Wandel der Arbeitswelt durch moderne Technologien. Vermehrt entstehen zudem flexible Online-Angebote für ortsunabhängiges Lernen.
Zu den geförderten Organisationen zählen unter anderem konfessionelle Anbieter, der Landessportbund sowie die Arbeit & Leben gGmbH. Ministerin Schall bezeichnete diese Träger als Garanten für die vielfältige Bildungslandschaft im Land.
(15.05.2026, prh (nach einer Meldung des Weiterbildungsministeriums Rheinland-Pfalz))
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