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OECD veröffentlicht »Bildung auf einen Blick 2026«

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Bildung weltweit im Fokus: OECD-Indikatoren 2026

Die Publikation Bildung auf einen Blick – OECD-Indikatoren gilt als wichtige Informationsquelle zum weltweiten Stand der Bildung.

Sie liefert umfassende Daten zu den Strukturen, der Finanzierung und der Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme in OECD- und Partnerländern. Mit vielen Abbildungen und Tabellen, ergänzt durch weiterführende Daten aus der OECD-Bildungsdatenbank, bietet sie einen tiefen Einblick in die Bildungslandschaft.

Hohe Beteiligung an der Weiterbildung

Die Teilnahme an beruflichen Fortbildungen ist für Beschäftigte essenziell. In Deutschland besuchen 57 Prozent der Erwerbstätigen im Alter von 25 bis 44 Jahren nicht-formale Bildungsangebote und Seminare. Damit liegt die Quote über dem OECD-Durchschnitt von 52 Prozent. Auch bei den 45- bis 64-jährigen Beschäftigten nehmen 49 Prozent an Qualifizierungsmaßnahmen teil.

Bildungssystem im Wandel

In der vergleichenden Erhebung »Education at a Glance 2026« wird deutlich, dass das deutsche Bildungssystem weiterhin stark durch das duale System geprägt ist.

Der Anteil der 25- bis 64-Jährigen mit einem Abschluss im Sekundarbereich II – also mit Berufsabschluss oder Abitur – beträgt 50 Prozent und übersteigt den OECD-Schnitt von 39 Prozent.

Gleichzeitig streben jüngere Generationen vermehrt akademische Grade an: Der Anteil der 25- bis 34-Jährigen mit Tertiärabschluss stieg bis 2025 auf 41 Prozent. Um Berufspraktiker*innen höhere Qualifikationswege zu eröffnen, hat Deutschland weiterführende Berufsabschlüsse bis zur ISCED-Stufe 7 – was dem Masterniveau entspricht – etabliert.

Herausforderungen durch Fachkräftemangel

Parallel dazu belasten fehlende Lehrkräfte die Bildungseinrichtungen: Im Zeitraum 2023–2024 verfügten 18,6 Prozent des Lehrpersonals im Primar- und Sekundarbereich an öffentlichen Schulen nicht über die gesetzlich geforderte Vollqualifikation.

Hohe Arbeitszeiten von durchschnittlich 42,4 Wochenstunden und real um ein Prozent gesunkene Gehälter erschweren es zusätzlich, den Lehrberuf attraktiv zu gestalten.


In aller Kürze
Weiterbildung gewinnt stark an Bedeutung: 57 Prozent der jüngeren Erwerbstätigen qualifizieren sich fort. Deutschland stärkt höhere Berufsabschlüsse, steht jedoch vor Personalengpässen an Schulen.

(26.09.2026, prh - Nach einer Meldung der OECD)

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